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Deutschlandfunk Kultur

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Wort zum Tage

Alt-Katholische Kirche

07.00 Uhr
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07.05 Uhr
Feiertag

"Liebe lebt auf" Ein internationales Osterlied Von Pfarrer Günter Ruddert, Bochum Evangelische Kirche

07.30 Uhr
Kakadu für Frühaufsteher

Erzählung Esterhazy (1/2) Von Hans Magnus Enzensberger Gelesen vom Autor Produktion: Deutschlandradio Berlin 1994 (Teil 2 am 13.04.2020) Moderation: Fabian Schmitz Die Esterhazys sind ein sehr altes und edles Hasengeschlecht doch es gibt ein Problem: Die Nachkommen sind von Generation zu Generation immer kleiner geworden. Als der jüngste Enkel in den Papierkorb fällt und allein nicht mehr herauskommt, beschließt Fürst Esterhazy zu handeln: Er schickt seine Enkel in die weite Welt. Sie sollen sich Frauen suchen, nicht unbedingt edle - Hauptsache groß. Der Jüngste soll ausgerechnet in Berlin sein Glück suchen, denn dort soll es besonders viele Hasen geben. Wie der Hase dort (noch hinter der Berliner Mauer) die Häsin Mimi findet und die beiden (nach dem Mauerfall) das Glück, davon erzählt dieser ebenso komische wie kluge Kinderbuch-Klassiker.

08.00 Uhr
Nachrichten

08.05 Uhr
Kakadu

Kinderhörspiel Die verzauberten Kinder Von Gabriele Neumann Nach einem Märchen von Jewgeni Schwarz Ab 8 Jahre Regie: Beatrix Ackers Komposition: Peter Kaizar Mit: Steven Horn, Tabea Sitte, Ron Hermann, Thomas Vogt u. a. Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2001 Länge: 47'36 Moderation: Fabian Schmitz Zeiträuber stehlen drei Kindern die Zeit, sie sind mit 8 Jahren schon alte Menschen geworden. Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Felix. Er war neun Jahre alt und bummelte gern durch die Stadt. Eines Tages, als er wieder einmal zu spät zur Schule kam, war er plötzlich ein alter Mann und niemand erkannte ihn. Er lief nach Hause, aber auch seine Mutter wusste nicht, wer dieser alte Mann sein sollte. Nur die Straßenkatze, die er immer gefüttert hatte, die erkannte ihn. Und sie half ihm auch, das Geheimnis zu ergründen. Zeiträuber hatten ihm und zwei anderen Kindern die Zeit gestohlen. Nun musste Felix die beiden anderen verzauberten Kinder finden. Jewgeni Schwarz (1896-1958), russischer Dramatiker, schrieb u. a. "Der Schatten" und "Der Drache". Gabriele Neumann, lebt als freischaffende Lektorin und Autorin in Berlin.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kakadu

Magazin Moderation: Fabian Schmitz 08 00 22 54 22 54

09.30 Uhr
Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Plus Eins

11.00 Uhr
Nachrichten

11.59 Uhr
Freiheitsglocke

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages

12.30 Uhr
Die Reportage

Die Mutmacher von Manchester Der fangeführte Fußballklub FC United Von Thomas Jädicke Vor 15 Jahren als einer der ersten fangeführten Vereine in Großbritannien gegründet, ist der FC United of Manchester noch heute Vorbild. Immer mehr Vereine wenden sich ab vom großen Kommerz. Mehr als ein Dutzend Nachahmer hat dieses basisdemokratische Modell allein in England schon gefunden. Seit der Siebtligist im von Problemen geplagten Moston im Nordosten Manchesters ein eigenes Stadion gebaut hat, schöpft dieser fast schon abgeschriebene Stadtteil wieder neuen Mut. United, getragen vom ehrenamtlichen Engagement vieler Mitglieder, ist nicht nur Fußball. Von der Weihnachtsfeier mit den Bewohnern des benachbarten Seniorenheims bis zu Gesprächsangeboten für Menschen, die nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll. Uniteds Stadion ist mittlerweile ein sinnstiftender Treffpunkt der Gemeinde.

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Sein und Streit

Das Philosophiemagazin

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Religionen

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Interpretationen

"Aufersteh'n, ja aufersteh'n wirst du!" Die Zweite Sinfonie von Gustav Mahler Moderation: Hans Winking (Wdh. v. 05.04.2010) "Aufersteh'n, ja aufersteh'n wirst du!"

16.00 Uhr
Nachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages

17.30 Uhr
Nachspiel

Das Sportmagazin

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Nachspiel

Online gegen Großmeister Fernschach ohne Briefporto Von Fritz Schütte (Wdh. v. 10.03.2019) 16. September 1981. Im UEFA-Pokal ist Borussia Möchengladbach zu Gast beim 1. FC Magdeburg. Frank lernt einen Fußball-Fan aus dem Westen kennen. Es entwickelt sich ein reger Briefkontakt, denn beide mögen eine in der DDR äußerst beliebte Sportart: Fernschach. Viereinhalb Jahre nach ihrem Untergang gewinnt die DDR im Fernschach sogar noch eine Bronzemedaille. Das Turnier hatte acht Jahre zuvor begonnen. Zwar können Fernschachpartien immer noch Jahre dauern, aber dank des Internets hat das Tempo merklich angezogen. Sogar Blitzschachpartien mit streng limitierter Bedenkzeit werden heute ohne direktes Gegenüber gespielt. Auf einigen Online-Plattformen können Laien sogar gegen Großmeister antreten.

18.30 Uhr
Hörspiel

Die Welpen (2/3) Nach dem Roman von Pawel Salzman Übersetzung: Christiane Körner Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert Mit: Bibiana Beglau, Felix Goeser, Franz Pätzold (als Erzählerin und Erzähler) sowie in weiteren Rollen: Hendrik Arnst, Anton Andreew, Mareike Beykirch, Moritz Ceste, Martin Engler, Moritz Grove, Manuel Harder, Corinna Harfouch, Christopher Heisler, Josephine Hock, Tilda Jenkins, Roman Kanonik, Wolfram Koch, Cristin König, Astrid Meyerfeldt, Vidina Popov, Lars Rudolph, Thomas Thieme u.a. Ton: Alexander Brennecke Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 84'33 (Teil 3 am 13.04.2020) Zwei Welpen streunen in Pawel Salzmans Roman durch eine gewalttätige Zeit, durch ein Land ohne Gesetze und Moral. Was sie als Realität erleben, ist schwer ertragbar, hingegen bringt der Traum gute Gefühle und Sicherheit zurück. Das Collagenhafte des Romans "Die Welpen" von Pawel Salzman zeigt sich sowohl in der Handlung als auch an seiner künstlerischen Umsetzung. So greift er unter anderem Motive der Fantastik auf und lässt Traum und Wirklichkeit ineinander übergehen. Tiere können daher wie selbstverständlich sprechen. Nicht nur der Mensch ist grausam, auch die Natur. Sie ist bei Salzman keineswegs ein Idyll. Regen, Kälte und Überflutungen bilden das lebensfeindliche Hintergrundpanorama, vor dem marodierende Soldaten und Verhungernde wüten. Pawel Salzman, geboren 1912 in Kischinjow (Moldawien). Der Vater, ein Oberst, war deutscher, die Mutter jüdischer Herkunft. Die Eltern ziehen 1925 nach Leningrad. Nach dem Schulabschluss wird Salzman Illustrator, assistiert beim Film. Er lernt den Maler Pawel Filonow kennen, ist beeinflusst von der russischen Avantgarde, schreibt Lyrik und Erzählungen, malt, zeichnet und findet letztlich eine Anstellung als Szenenbildner beim Film. Mit Filmteams reist er quer durch die Sowjetunion: nach Karelien, Sibirien, Tadschikistan. 1941, während der Belagerung Leningrads, verhungern die Eltern. Salzman wird 1942, inzwischen mit Frau und Tochter, nach Kasachstan evakuiert. In Alma Ata arbeitet er bis zu seinem Tod 1985 als leitender Szenenbildner bei Kasachfilm. Der Roman "Die Welpen" entsteht mit Schreibpausen von 1932-1982 und erscheint 2012 erstmals auf Russisch. Klaus Buhlert, geboren 1950, Komponist und Hörspielregisseur. Hörspielregien u.a. "Hotels" (von Raoul Schrott, BR 1995, Hörspiel des Jahres), "Der Mann ohne Eigenschaften" (von Robert Musil, BR 2004), "George Grosz: Hirnzirkus-Gedankenflüge" (DLR Berlin 2004), "Ulysses" (von James Joyce, SWR/Deutschlandfunk 2012), "Meister und Margarita" (von Michail Bulgakow, BR 2014), "Das Ende der Paraden" (von Ford Madox Ford, BR 2018). Die Welpen (2/3)

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Dieses Konzert wurde wegen der Corona-Prävention leider abgesagt. Ein Ersatzprogramm geben wir kurzfristig bekannt. Berwaldhallen, Stockholm Aufzeichnung vom 03.04.2020 Arthur Honegger Symphonie Nr. 3 ("Liturgique") H 186 Wolfgang Amadeus Mozart Missa c-Moll KV 427 Regula Mühlemann, Sopran Hanna Husáhr, Sopran Tilman Lichdi, Tenor Jóhann Kristinsson, Bariton Schwedischer Radiochor Schwedisches Radio-Symphonieorchester Leitung: Herbert Blomstedt

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Literatur

Die Geographie des Jenseits Himmel und Hölle in antiken Texten Von Robert Brammer (Wdh. v. 31.03.2012) Niemand weiß, was nach dem Tod geschieht. Daher wurde schon in der Antike viel vom Jenseits erzählt. Was nach dem Tod geschieht, hat Menschen immer beschäftigt. Solange sich ihr Denken zurückverfolgen lässt, korrespondieren Jenseitsvorstellungen mit Bildern von Höhlen und Gärten, mit Wäldern, Wüsten und Feuerseen. Die Unterweltsregionen sind in den Jenseitserzählungen vieler Kulturen so gut wie nie ein Strafort. Zwar wird das Totenreich wiederholt als trostlos und unangenehm geschildert, doch erscheint die Unterwelt zunächst nicht als Hölle, in der Verstorbene qualvoll leiden müssen. Die antiken Philosophen stellen sich das Jenseits oft als ein riesiges Niemandsland vor, in dem Gestorbene umherirren und nicht wissen, wie lange sie in diesem Transitraum bleiben müssen. Das Jenseits, ob Himmel oder Hölle, ist ein Raum, in dem sich menschliche Ängste und Hoffnungen spiegeln.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

00.00 Uhr
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00.05 Uhr
Das Podcastmagazin

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Tonart

Klassik Moderation: Haino Rindler Der Dirigent Bruno Walter kam im September 1950 zum ersten Mal nach seiner Emigration nach Deutschland und gab mit den Berliner Philharmonikern ein Konzert im Berliner Titania-Palast. Noch vor diesem Konzert hielt er im RIAS vor ausgewählten Gästen einen Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde. Von beiden Ereignissen gibt es im Musikarchiv des "Deutschlandfunk Kultur" einen Mitschnitt. Auszüge dieser einzigartigen Aufnahmen, darunter Wolfgang Amadeus Mozarts g-Moll-Sinfonie und Richard Strauss' Don Juan können Sie in der Tonart Klassik hören. Außerdem präsentieren wir neue Alben aus dem Bereich Klassik, darunter eine neue Johannes-Passion mit dem Collegium Vocale Gent und die Zusammenarbeit der Flötistin Dorothee Oberlinger mit dem Countertenor Dmitry Sinkovsky. Was machen Orchester in Zeiten von Corona? Dazu ein Gespräch mit dem Leiter des Orchesters im Treppenhaus, Thomas Posth.

02.00 Uhr
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03.00 Uhr
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04.00 Uhr
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