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Bayern 2

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Zeit für Bayern

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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

05.57 Uhr
Gedanken zum Tag

06.00 Uhr
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Bayern 2-Rucksackradio

Alles über Berge, Outdoor und Natur 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.00 Uhr
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08.05 Uhr
Bayerisches Feuilleton

Bavarian Blues Wenn bayerische Autoren Weltverdruss spüren Von Bernhard Setzwein BR 2016 Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 In seinem von Wehmut geprägten Abgesang "Leb wohl, geliebtes Volk der Bayern" schrieb Carl Ameryren, es gebe so etwas wie "den Generalbaß der Verzweiflung" im Wesen des Bajuwaren. Zuviel ist ihm im Laufe seiner Stammesgeschichte schon danebengegangen. Und dann noch die rein persönlich-privaten Katastrophen, die dazu kommen, wie Liebeskummer, Einsamkeit, unerklärliche Melancholie. Es gibt jedenfalls ausreichend Grund zu hadern, mit Gott und der Welt. Das weiß sogar das bayerische Volkslied und hält daher die "Weltverdruss-Polka" parat: "Wer hat denn 's Glück so ungleich teilt? / I hob koa Haus, koa Bett / und a koa Hoamat net, / i bin der Weltverdruss, mit mir is's g'feit." Anders als beim Österreicher fällt das Klagelied des Bajuwaren wortkarg aus. "Die bairische Verzweiflung hängt in aller Regel wortlos und ohne Abschiedsbrief des Morgens im Heuboden", um noch einmal Carl Amery zu zitieren. Er spielt damit auf eine Szene aus Ludwig Thomas Bauernroman "Der Ruepp" an, ein Beispiel von vielen, in dem der "Bavarian Blues" literarisch eindrucksvoll gestaltet ist. Bernhard Setzwein, selbst Autor manch schwermütiger Roman- und Theaterstück-Passage, hat sich bei seinen bayerischen Kollegen umgesehen und ist sowohl bei Herbert Achternbusch als auch bei Oskar Maria Graf, bei Lena Christ und Kristina Schilke fündig geworden. Letztere, russisch-stämmig und noch nicht einmal Mitte 30, hat in ihrem Debüt, dem Erzählungsband "Elefanten treffen", Eindrücke ihres Aufwachsens im Bayerischen Wald geschildert, also in einem der Epizentren bayerischer Schwermut. Wie nicht anders zu erwarten, gehen russische und bajuwarische Melancholie eine solch hinreißende Verbindung ein, dass es fast schon wieder zum Schmunzeln ist. Denn ohne - wenn auch tiefschwarzen - Humor geht's auch beim Weltverdruss nicht.

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
Bayern 2 am Samstagvormittag

10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Zeit für Bayern

Vom Waschen und Wiederaufbauen Ein mittelalterliches Badhaus zieht ins Museum Von Tanja Oppelt Vom Bauernbadl zum Kaiserbad Über die Kultur der Kur in Bayern Von Hannelore Fisgus Wiederholung um 21.05 Uhr Vom Waschen und Wiederaufbauen Ein mittelalterliches Badhaus zieht ins Museum Von Tanja Oppelt Häuser ziehen nicht um. Häuser bleiben, wo sie sind. Es sei denn, das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim hat seine Finger im Spiel. Dann werden vielleicht nicht Berge aber zumindest Wände, Dachstühle und Fundamente versetzt. Wir haben den Umzug eines mittelalterlichen Badhauses von Wendelstein ins Fränkische Freilandmuseum über mehrere Jahre hinweg begleitet. Jetzt bildet das stolze Fachwerkhaus einen neuen Höhepunkt im Häuserbestand des Museums: das erste historische Badhaus in einem Freilandmuseum überhaupt. Das Wendelsteiner Badhaus und die dazu gehörige Ausstellung führen vor Augen, wie sehr sich der Umgang mit der Körperhygiene verändert hat: Vom gemeinsamen Baden nach antikem Vorbild im Mittelalter, über die regelrechte Angst vor Wasser in der Barockzeit bis hin zur täglichen Dusche in den eigenen vier Wänden. Und das Haus erzählt Geschichten über einen besonderen, mittlerweile ausgestorbenen Berufstand: den Bader. Tanja Oppelt hat Sohn und Enkel eines der letzten Bader in der Fränkischen Schweiz besucht. Vom Bauernbadl zum Kaiserbad Über die Kultur der Kur in Bayern Von Hannelore Fisgus Sole, Wasser und Moor sind seit jeher die drei Säulen der klassischen Kur. Schon die alten Römer fanden Heilung und Erholung in den heißen Quellen nördlich der Alpen, zum Beispiel in Bad Gögging. Vielleicht nutzten sogar die Kelten schon heilende Wasser wie die Quelle im niederbayerischen Ast. Das 1865 gegründete Bad Ast überdauerte die Zeit allerdings nicht, genauso wenig, wie das "Kaiserbad Rosenheim" oder die sogenannten "Bauernbadl", die es vielerorts für das einfache Volk gab. Die Tradition der Kur in Bayern geht weit zurück. Die Quelle im ältesten Bad Bayerns, Bad Adelholzen, soll ein römischer Legionär entdeckt haben. Bereits 1490 wurde das Bad in Wildbad-Kreuth zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Später, unter König Max I. Joseph, kurte dort der europäische Hochadel. Dieser Glanz ist verblichen, doch das Kurwesen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Bayern. Mit 2,4 Millionen Übernachtungen pro Jahr ist das niederbayerische Bad Füssing der beliebteste Kurort Europas. Bad Reichenhall wartet sogar mit dem einzigen sinfonischen Kurorchester Bayerns auf. Wenn die Philharmoniker zum Kurkonzert aufspielen, weht immer noch das Flair vergangener Noblesse durch das Staatsbad. Wiederholung vom 21. April 2018

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
Das ARD radiofeature

Ein Feature über den Umgang mit Covid-19 in Altenheimen Von Jens Schellhass Radio Bremen 2020 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Die Corona-Beschränkungen haben sowohl die Senior*innen als auch das Pflegepersonal in Alten- und Pflegeheimen dramatisch getroffen. Besonders schwer leiden die Bewohner*innen unter wochenlanger Isolation, weil sie ihre Angehörigen nicht mehr sehen können. Das Dilemma: Die Pflegekräfte müssen einerseits die alten Menschen vor dem Virus schützen und andererseits deren existenziellen seelischen und körperlichen Bedürfnissen nachkommen. Pflege ohne Nähe ist kaum möglich. Eine Woche lang hat Jens Schellhass in einem Pflegeheim gewohnt, bis es wegen der Corona-Pandemie für Besucher geschlossen wurde. In dem Feature zeichnet der Autor eine akustische Innensicht aus einem Alten- und Pflegeheim vom Beginn der Corona-Einschränkungen an, spricht mit Senior*innen und begleitet Pflegekräfte durch ihren Alltag. Dabei wird klar, dass jede neue Veränderung der Beschränkungen die Arbeit der Pflegekräfte zusätzlich strapaziert. Und deutlich wird auch: In Pflegeeinrichtungen, in denen Mitarbeiter*innen wenig Wertschätzung für ihre Arbeit erfahren, hat das Corona-Virus eine erheblich größere Chance, um sich zu greifen.

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Breitengrad

Wiederholung am Mittwoch, 14.05 Uhr

14.30 Uhr
Nahaufnahme

Wiederholung vom Freitag, 15.30 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
Hörspiel

Transit Von Anna Seghers Mit Heidy Forster, Peter Lieck, Christoph Lindert und anderen Bearbeitung: Bernhard Pfletschinger Regie: Wolf Euba BR/RIAS/NDR 1983 Im noch unbesetzten Südfrankreich sammeln sich 1940 die vor Hitler geflohenen Antifaschisten, Nazigegner und Juden. Marschall Pétains Gendarmen konzentrieren die Flüchtlinge in Internierungslagern und liefern sie der Gestapo aus, wenn sie kein Visum vorweisen können, das sie zur Einreise in ein sicheres Land berechtigt. In "Transit" durchleben zwei Deutsche in Marseille die Schrecken jener Jahre. "Transit" gehört zu den Klassikern der Exilliteratur. Der Roman trägt autobiographische Züge, auch Anna Seghers Emigrationsweg führte über Marseille, hier begann sie mit den Aufzeichnungen. Erneute Aufmerksamkeit erfuhr "Transit" 2018 durch Christian Petzolds gleichnamigen deutsch-französischen Spielfilm, der sich an Seghers Roman orientiert, das Geschehen um die zwei Flüchtlinge allerdings in die Gegenwart verlegt. Anna Seghers, eigentlich Netty Reiling (1900-1983), Schriftstellerin. 1928 Mitgliedschaft in der KPD. 1933 Verhaftung und Emigration über die Schweiz nach Frankreich, 1941 Flucht nach Mexiko, 1947 Rückkehr nach Ost-Berlin. Zahlreiche Auszeichnungen, unter anderen Kleist-Preis (1928), Büchner-Preis (1947). Werke unter anderen "Aufstand der Fischer von St. Barbara" (1928), "Die Gefährten" (1932), "Das siebte Kreuz" (1942). Hörspiele unter anderen "Der Prozeß der Jeanne d' Arc zu Rouen 1431" (Rundfunk der DDR 1950, NDR 1958, DRS 1987).

16.33 Uhr
Bayern 2-Playlist

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
Jazz & Politik

Moderation: Lukas Hammerstein Musikauswahl: Roland Spiegel

17.55 Uhr
Zum Sonntag

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Weltempfänger

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Megafon Von und Mit Ursel Böhm und Anne Buchholz

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Seppls Erlebnisse Viel und wenig Von und mit Josef Parzefall Erzählt in niederbayerischer Mundart Seppls Erlebnisse: viel und wenig Frische Kastanien helfen bei Kreuzweh, hat der Seppl gehört. Drum will er welche für die Großmutter sammeln. Nach langer Suche findet er endlich in einem Biergarten so viele, dass seine Sammeltüte platzt. Schweren Herzens muss nun der Seppl seinen Kastanienschatz zurücklassen. Erzählt in niederbayerischer Mundart von Josef Parzefall

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Zu Besuch beim City of Pop-Bürgermeister 2020 Moritz Jelting Mit Tobias Ruhland Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
radioSpitzen

Kabarett und Comedy "Zugespitzt" - der satirische Monatsrückblick von Faltsch Wagoni "Angespitzt" - Gedanken zur Woche von Helmut Schleich Wiederholung vom Freitag, 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
Zeit für Bayern

Vom Waschen und Wiederaufbauen Ein mittelalterliches Badhaus zieht ins Museum Von Tanja Oppelt Vom Bauernbadl zum Kaiserbad Über die Kultur der Kur in Bayern Von Hannelore Fisgus Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Vom Waschen und Wiederaufbauen Ein mittelalterliches Badhaus zieht ins Museum Von Tanja Oppelt Häuser ziehen nicht um. Häuser bleiben, wo sie sind. Es sei denn, das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim hat seine Finger im Spiel. Dann werden vielleicht nicht Berge aber zumindest Wände, Dachstühle und Fundamente versetzt. Wir haben den Umzug eines mittelalterlichen Badhauses von Wendelstein ins Fränkische Freilandmuseum über mehrere Jahre hinweg begleitet. Jetzt bildet das stolze Fachwerkhaus einen neuen Höhepunkt im Häuserbestand des Museums: das erste historische Badhaus in einem Freilandmuseum überhaupt. Das Wendelsteiner Badhaus und die dazu gehörige Ausstellung führen vor Augen, wie sehr sich der Umgang mit der Körperhygiene verändert hat: Vom gemeinsamen Baden nach antikem Vorbild im Mittelalter, über die regelrechte Angst vor Wasser in der Barockzeit bis hin zur täglichen Dusche in den eigenen vier Wänden. Und das Haus erzählt Geschichten über einen besonderen, mittlerweile ausgestorbenen Berufstand: den Bader. Tanja Oppelt hat Sohn und Enkel eines der letzten Bader in der Fränkischen Schweiz besucht. Vom Bauernbadl zum Kaiserbad Über die Kultur der Kur in Bayern Von Hannelore Fisgus Sole, Wasser und Moor sind seit jeher die drei Säulen der klassischen Kur. Schon die alten Römer fanden Heilung und Erholung in den heißen Quellen nördlich der Alpen, zum Beispiel in Bad Gögging. Vielleicht nutzten sogar die Kelten schon heilende Wasser wie die Quelle im niederbayerischen Ast. Das 1865 gegründete Bad Ast überdauerte die Zeit allerdings nicht, genauso wenig, wie das "Kaiserbad Rosenheim" oder die sogenannten "Bauernbadl", die es vielerorts für das einfache Volk gab. Die Tradition der Kur in Bayern geht weit zurück. Die Quelle im ältesten Bad Bayerns, Bad Adelholzen, soll ein römischer Legionär entdeckt haben. Bereits 1490 wurde das Bad in Wildbad-Kreuth zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Später, unter König Max I. Joseph, kurte dort der europäische Hochadel. Dieser Glanz ist verblichen, doch das Kurwesen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Bayern. Mit 2,4 Millionen Übernachtungen pro Jahr ist das niederbayerische Bad Füssing der beliebteste Kurort Europas. Bad Reichenhall wartet sogar mit dem einzigen sinfonischen Kurorchester Bayerns auf. Wenn die Philharmoniker zum Kurkonzert aufspielen, weht immer noch das Flair vergangener Noblesse durch das Staatsbad. Wiederholung vom 21. April 2018

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Stefan Ark Nitsche, Regionalbischof von Nürnberg Wiederholung vom Freitag, 16.05 Uhr Halb Deutscher und halb Österreicher, halb Theater- und halb Kirchenmann, der inzwischen "halber" Regionalbischof ist, denn die Stelle in Nürnberg teilt sich Stefan Ark Nitsche mit seiner Frau. Ein Gespräch über Gott und die Welt, über Theater und König David.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Lost and Found Perlen aus der Popgeschichte

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
radioJazznacht

Jazzfest Fridays aus Regensburg (2) Live-Mitschnitte von Konzerten aus dem "Degginger" in Regensburg - mit Bands und Solisten, die für das Bayerische Jazzweekend vorgesehen waren Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Arnold Bax: Concertino (Mark Bebbington, Klavier; Orchestra of the Swan: David Curtis); Ludwig van Beethoven: Trio B-Dur, op. 11 - "Gassenhauer" (The Gaudier Ensemble); Joachim Raff: "Der Sturm", Ouvertüre (Bamberger Symphoniker: Hans Stadlmair); Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate A-Dur, KV 331 (Jewgenij Koroliow, Klavier); Louis Spohr: Concertante A-Dur, op. 48 (Henning Kraggerud, Øyvind Bjorå, Violine; Oslo Camerata; Barratt Due Chamber Orchestra: Stephan Barratt-Due)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Edvard Grieg: "Lyrische Stücke", op. 43 (Leif Ove Andsnes, Klavier); Gioacchino Rossini: "La Cenerentola", Duett Cenerentola - Ramiro aus dem 1. Akt (Monica Schmitt, Henrike Paede, Sopran; Vesselina Kasarova, Mezzosopran; Juan Diego Flórez, Tenor; Münchner Rundfunkorchester: Arthur Fagen); Johannes Brahms: Serenade A-Dur, op. 16 (Concertgebouw-Orchester Amsterdam: Bernard Haitink)

04.58 Uhr
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