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Mit Volksmusik gut in den Tag

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Magazin am Morgen Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

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Die Postmoderne Spiel mit der literarischen Tradition Heinz G. Konsalik Erfolg mit der Masse Das Kalenderblatt 27.7.1983 Madonnas erstes Album Von Silke Wolfrum Die Postmoderne - Spiel mit der literarischen Tradition Autorin: Katharina Hübel / Regie: Martin Trauner Wie können Schriftsteller nach einer Ära voller intellektueller Innovation und sich gegenseitig überbietender Neuerungen überhaupt noch schreiben? Sind sie nicht zur Fantasielosigkeit verdammt angesichts dieser erdrückend genialen literarischen Vorgänger? Die Moderne hat eine Vielzahl prägender Autoren hervorgebracht, die bis heute nachwirken - was kann nach ihnen noch kommen? Die Postmoderne beantwortet diese Fragen. In den Fußstapfen ihrer literarischen Vorbilder findet sie zu einer ganz eigenen Spielfreude mit literarischer Tradition, zu fantastischer Kreation, zu massenwirksamen Texten, die ganz auf den Leser setzen und ihn sogar mit einbeziehen wie beispielsweise bei Walter Moers. Sein minutiös ausgestalteter Literaturkontinent Zamonien wird nicht nur im Internet lexikalisch aufgearbeitet, die Moers-Fans beliefern ihn sogar noch mit Ideen. Auch Michael Ende setzt in seiner "Unendlichen Geschichte" ganz darauf, dass die Leser den Text zu einem unsterblichen Kunstwerk machen. Wie mit Patrick Süskinds "Das Parfum" - der erste postmoderne Roman im deutschsprachigen Raum - ein ganz neues Denken über Literatur einsetzte und welche Philosophen dafür Wegbereiter waren, analysieren zwei Zeitgenossen: Professor Hans Ulrich Gumbrecht und Dr. Uwe Wittstock. Heinz G. Konsalik - Erfolg mit der Masse Autoren: Rolf Cantzen und Michael Reitz / Regie: Frank Halbach Über 150 Romane, Auflage mehr als 85 Millionen, in mehr als 45 Sprachen übersetzt - in der Literaturkritik galt und gilt Heinz G. Konsalik (1921-1999) als Trivialautor, für seine Leser und Leserinnen war er schlicht der Superstar. Sein Selbstverständnis: "Ich bin eine Ware wie Omo oder Persil." Dieses Produkt verkaufte sich erfolgreich durch die Selbsterfindung als ehemaliger Kriegsberichterstatter, Kriegsverwundeter und Gestapo-Mitarbeiter. Sein Geburtsdatum passte er dieser Fake-Biographie an. Konsalik begann mit Komödien, Liebesgeschichten und Krimis. Erfolgreich wurde er mit "Der Arzt von Stalingrad", einem, wie Konsalik reklamierte, "Tatsachenroman". Seine Helden hier und in zahlreichen anderen Kriegsromanen: warmherzige Stabsärzte, unschuldig-hilfsbereite Landser. Die Gegenspieler: "schlitzäugige" Russen, leidenschaftlich und brutal, einige mit "russischer Seele". Konsalik spiegelte in seinen Romanen die rassistischen, sexistischen Klischees zunächst des Kalten Krieges, dann der 1970er und 1980er Jahre. Während ihn die Literaturwissenschaft ignorierte oder über die Zahl seiner Ghostwriter spekulierte und ihn die Literaturkritik verdammte, blieben ihm prominente Freunde - etwa Willy Millowitsch - und sein Lesepublikum treu. In seinen zahlreichen Tourneen hielt er ebenso Kontakt mit seinen Lesern und Leserinnen wie in publizierten Briefwechseln. Die Kundenrezensionen von Online-Buchhändlern zeigen: Konsaliks Bücher werden gelesen und geliebt. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Andrea Bräu

10.00 Uhr
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10.05 Uhr
Notizbuch

11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Buch-Favorit: "Schlaflos" von Tahar Ben Jelloun Hörbuch-Favorit: "Es ist immer so schön mit dir" von Heinz Strunk Musik-Favorit: "The Woman You Want" von Eliza Shaddad Comic-Favorit: "Auf einem Sonnenstrahl" von Tillie Walden Podcast-Entdecker: "Die Drei Sonnen" Album-Favorit: "Die Reaktion" von Helge Schneider Moderation: Franziska Timmer

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Ennio Morricone Meister der Filmmusik Der Club der 27 Frühvollendete Rockmusiker Das Kalenderblatt 27.7.1983 Madonnas erstes Album Von Silke Wolfrum Ennio Morricone - Meister der Filmmusik Autor und Regie: Markus Vanhoefer Wer kennt es nicht, das kurze Mundharmonika-Motiv aus "Spiel mir das Liede vom Tod"? Ennio Morricone gelang mit ihm etwas, das nur wenigen Musikern vergönnt ist, er schrieb ein Thema, das die ganze Welt im Ohr hat. Morricone wurde 1928 in Rom geboren, er studierte Komposition, verfasste zunächst Avantgarde-Werke, ehe er ins Unterhaltungsfach wechselte. Der internationale Durchbruch als Filmkomponist gelang ihm an der Seite des Regisseurs Sergio Leone. Zusammen schufen sie den Italo-Western, der mit seiner lakonischen Erzählweise und seiner Musikdramaturgie nachfolgende Generationen von Filmemachern nachhaltig beeinflusste. Der 2021 verstorbene Morricone war jedoch mehr als nur ein Spaghetti-Western-Spezialist. Der Werkkatalog des Oscarpreisträgers umfasst knapp 500 Soundtracks für Hollywood-Thriller genauso wie für französische Komödien. Damit ist Morricone einer der erfolgreichsten und produktivsten Komponisten der Kinogeschichte. Der Club der 27 - frühvollendete Rockmusiker Autor und Regie: Markus Mayer Was haben Jimi Hendrix, Jim Morrison, Janis Joplin, Kurt Cobain und Amy Winehouse gemeinsam? Bei all diesen hochtalentierten Rockstars handelt es sich um Künstler, die im Alter von 27 Jahren gestorben sind. Presse und Fans haben daraufhin die Redensart vom "Club der 27" geschaffen. radioWissen fragt nach, was dran ist an dem "Lebe wild und gefährlich"-Mythos. Warum starben all diese Musiker ausgerechnet im Alter von 27? Ist es wirklich so, wie es der Songschreiber Neil Young in einem Song nahelegte, besser "to burn out than to fade away", wie ein Komet am Sternenhimmel zu verglühen als in langweiliger Normalität vor sich hin zu dümpeln. Oder sind Zeilen wie die von Neil Young nicht bloß makabre Beschönigungen zutiefst tragischer Existenzen? Experten und Psychologen äußern sich zu den Chroniken dieser angekündigten Todesfälle. Erstsendung: BR 2015 Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Andrea Bräu

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Christine Mann, Psychologin Wiederholung um 22.05 Uhr Christine Mann ist zwar die Tochter des Physiknobelpreisträgers Werner Heisenberg. Von Beruf ist sie Pädagogin und Psychologin. Jetzt hat sie sich der Quantentheorie zugewandt und denkt Geist und Materie zusammen.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Spiel ohne Publikum Fußball und Theater im Lockdown Von Marisa Gierlinger Fußball ist mehr als Sport, Fußball ist ein Spektakel. Nicht selten spricht man wie beim Theater von Tragödien, die sich auf dem Feld abspielen, von dramatischen Szenen oder einem epischen Schauspiel. Aber was wären solche Spektakel ohne Publikum, ohne Jubel und Parolen? Was passiert, wenn die Ränge leer bleiben? Der Lockdown bietet ein einmaliges Testfeld für diese Fragestellung. Experten aus mehreren Disziplinen untersuchen, was aus Fußball und Theater wird, wenn niemand vor Ort zuschaut. Denn diese scheinbar so unterschiedlichen Veranstaltungen haben mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt. So leiden nicht nur Schauspieler unter fehlendem Applaus, sondern auch Profifußballer. Und: Es zeigt sich an ihrer Leistung. Aber auch für uns, die Zuschauer selbst, hat es Folgen, wenn wir nicht mehr Teil eines Publikums sind. Das Publikum macht Veranstaltungen mit aus - ob live oder im Fernsehen. Gibt es virtuelle Alternativen?

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Anrufsendung: Sommerferien Katrin Waldenburg im Gespräch mit anrufenden Kindern Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!)

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Frau Chapatis Zauberbrille Mogli Von Ursel Böhm Erzählt von Pauline Fusban Frau Chapatis Zauberbrille (2/5): Mogli Randi hat ein Hundebaby gefunden, das gestern im Park ausgesetzt wurde. Jetzt muss sie nur noch ihren Papa rumkriegen. Immerhin lässt er sich auf eine kleine Bewährungsprobe ein. Und dank Frau Chapatis Zauberbrille kann Randi Moglis Gedanken hören, und dann wird der kleine Welpe auch noch zu Papas kleinem Retter.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Thomas Mehringer und Katja Engelhardt

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Nachtstudio

Wildes Denken zeigt sich verletzlich Moderation: Joana Ortmann Mit Boris Nikitin, Theatermacher und Autor Alle sind verletzlich. Wir, du, ich auch. Weil schon das Wörtchen "ich" Verletzung, sprich Verkennung ist. Und weil Gemeinschaft Wunden schlägt. "Vulnerabilität", sagt Judith Butler, gehöre zum Menschen. Denn der ist selten stumm - und allein schon gar nicht. Was aber, wenn diese Schwäche Stärke wäre? Wenn in der Auslieferung Kraft liegt? Wenn Schutzlosigkeit wappnet und Entblößung Rüstung ist? Wildes Denken kriecht aus dem längst aufgedeckten Versteck der Unverwundbarkeit, zeigt Haut und seine Wunden. Als das unerschrockenste unter den Radio-Magazinen setzt es sich aus, indem es Aussetzer zulässt und von Narben erzählt. Denn Konfrontation ist Berührung, Konflikt Kontakt, und keine Angst vor der Angst ist ein Anfang, der garantiert ein Ende hat. Weil der Schmerz über die Sterblichkeit zur Lust wird, die nicht ekstatisch verpufft, sondern als Erkenntnis zum Höhepunkt kommt. Oder mit Hölderlin: Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch. Oder mit Nietzsche: denn alle Lust will Ewigkeit. Oder mit dem Wilden Denken: Auch die Verletzlichkeit will rettende Ewigkeit.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Dienstag

In seinem Meisterwerk schildert Erich Kästner die Geschichte des arbeitslosen Jakob Fabian, der durch das Berlin der späten Zwanziger Jahre streift, eine Stadt im politischen und erotischen Ausnahmezustand. Im Jahr 1931 übergibt Erich Kästner seinem Verlag ein Manuskript mit dem Titel "Der Gang vor die Hunde": Es ist die Geschichte des arbeitslosen Germanisten Jakob Fabian, der mit seinem Freund Labude durch die unterschiedlichen Milieus Berlins der späten Zwanziger Jahre streift. In Künstlerateliers, Unterweltkneipen und Bordellen lernen die beiden Junggesellen Menschen kennen, die mit ihrem Schicksal hadern, um ihr Glück kämpfen. Arbeitslosigkeit, Armut, Raubtierkapitalismus und politische Kämpfe bestimmen das Leben der Großstadt. Auf dem Markt der Gefühle geht es um gekaufte und verkaufte Liebe. In Berlin herrscht der Ausnahmezustand - politisch und erotisch. Der freche Shootingstar der damaligen Literatur-Szene zieht in seinem ersten Roman alle Register. Obwohl der Verlag entscheidende Kürzungen vornimmt, pikante Schilderungen streicht und sogar Kästners ursprünglichen Titel "Der Gang vor die Hunde" in "Fabian. Die Geschichte eines Moralisten" ändert, gilt der Roman vielen als dekadent und obszön. Kästner selbst sagte: "Dieses Buch ist nichts für Konfirmanden, ganz gleich, wie alt sie sind". Die Nazis hassten es und rächten sich an dem "Kulturbolschewisten Kästner": 1933 landete "Fabian" und sämtliche Werke Kästners - außer "Emil und die Detektive" - auf dem Scheiterhaufen vor dem Berliner Opernplatz. Unter den Zuschauern befand sich auch der erfolgreiche Lyriker und Kinderbuchautor. Vom Kästner-Experten Sven Hanuschek Wort für Wort rekonstruiert und mit einem umfassenden Nachwort versehen, spiegelt "Der Gang vor die Hunde" die spannungsgeladene Atmosphäre am Ende der Weimarer Republik wider, das den Anfang einer verhängnisvollen Phase markierte. In Zusammenarbeit mit dem Atrium Verlag haben die radioTexte am Dienstag die Urfassung des Romans als Hörbuch produziert mit dem Schauspieler Nico Holonics in der Hauptrolle.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Christine Mann, Psychologin Wiederholung von 16.05 Uhr Christine Mann ist zwar die Tochter des Physiknobelpreisträgers Werner Heisenberg. Von Beruf ist sie Pädagogin und Psychologin. Jetzt hat sie sich der Quantentheorie zugewandt und denkt Geist und Materie zusammen.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Past Present Future

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 28.7.1966 - Beatles-Album "Revolver" erscheint in Deutschland

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Heinrich Hartl: "Wandlungen", op. 115 (Moravian Philharmonic Orchestra of Olomouc: Toshiyuki Shimada); Roland Schmidt: Divertimento (Cabaza Percussion Quartet); Werner Jacob: "Canti di Petrarca" (Jolanta Michalska, Mezzosopran; Nürnberger Symphoniker: Georg Schmöhe); Vivienne Olive: "The Dream Gardens" (Annie Gicquel, Klavier); Cornelius Hummel: 8 Musiken für 9 Streicher (il capriccio: Friedemann Wezel); Rolf Rudin: "Der Spinnerin Nachtlied" (musica-viva-chor bamberg: Fritz Braun)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Luigi Gatti: Sextett Es-Dur (Zefiro); Richard Wagner: "Tannhäuser", Ouvertüre (Chicago Symphony Orchestra: Georg Solti); Jean-Philippe Rameau: Aus Suite d-Moll/D-Dur (Tzimon Barto, Klavier); Franz Schubert: Messe C-Dur, D 452 (Lucia Popp, Sopran; Brigitte Fassbaender, Alt; Adolf Dallapozza, Tenor; Dietrich Fischer-Dieskau, Bass; Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Wolfgang Sawallisch); Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett D-Dur, op. 44, Nr. 1 (Talich Quartett)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Richard Strauss: Hornkonzert Nr. 2 Es-Dur (Samuel Seidenberg, Horn; hr-Sinfonieorchester: Sebastian Weigle); Franz Waxman: "Hollywood Suite" (Leonore Sjoberg, Violine; James Van Valkenburg, Viola; Steven Molina, Kontrabass; St. Clair Trio); César Franck: "Hulda", Ballettmusik (Orchestre Philharmonique Royal de Liège: Christian Arming)

04.58 Uhr
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