Radioprogramm

MDR KULTUR

Jetzt läuft

Das ARD-Nachtkonzert (II)

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

05.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (IV)

Ludwig van Beethoven: Sonate G-Dur, op. 49, Nr. 2 (Michael Korstick, Klavier) Ferenc Farkas: Alte ungarische Tänze aus dem 17. Jahrhundert (István-Zsolt Nagy, Flöte; Budapest Strings) Giuseppe Ferlendis: Oboenkonzert Nr. 1 F-Dur (Heinz Holliger, Oboe; Academy of St. Martin in the Fields: Kenneth Sillito) Benedetto Marcello: Konzert e-Moll, op. 1, Nr. 2 (Sonatori de la Gioiosa Marca) Gaetano Donizetti: Sonate F-Dur (Larissa Kondratjewa, Reinhard Schmiedel, Klavier) Luka Sorkocevic: Sinfonie Nr. 2 G-Dur (Salzburger Hofmusik: Wolfgang Brunner)

06.00 Uhr
MDR KULTUR am Morgen

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, Kalenderblatt, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr) MDR KULTUR - Lesezeit

09.00 Uhr
Vom Aufstehen - Ein Leben in Geschichten (1/4)

von Helga Schubert Drei Heldentaten habe sie in ihrem Leben vollbracht, erklärt Helga Schuberts Mutter ihrer Tochter: Sie habe sie nicht abgetrieben, sie im Zweiten Weltkrieg auf die Flucht mitgenommen und sie vor dem Einmarsch der Russen nicht erschossen. Helga Schubert erzählt in kurzen Episoden und klarer, berührender Sprache ein Jahrhundert deutscher Geschichte - ihre Geschichte, sie ist Fiktion und Wahrheit zugleich. Mehr als zehn Jahre steht sie unter Beobachtung der Stasi, bei ihrer ersten freien Wahl ist sie fast fünfzig Jahre alt. Doch erst nach dem Tod der Mutter kann sie sich versöhnen: mit der Mutter, einem Leben voller Widerständen und sich selbst. Helga Schubert, geboren 1940 in Berlin, studierte an der Humboldt- Universität Psychologie. Sie arbeitete als Psychotherapeutin und freie Schriftstellerin in der DDR und bereitete als Pressesprecherin des Zentralen Runden Tisches die ersten freien Wahlen mit vor. Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen zog sie sich aus der literarischen Öffentlichkeit zurück, bis sie 2020 mit der Geschichte "Vom Aufstehen" den Ingeborg- Bachmann-Preis gewann. Produktion: Argon Verlag 2021 Sprecherin: Helga Schubert (26 Min.)

09.35 Uhr
MDR KULTUR am Vormittag

Kalenderblatt, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.

12.00 Uhr
MDR KULTUR am Mittag

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.

14.00 Uhr
MDR KULTUR am Nachmittag

MDR KULTUR - Die Klassikerlesung

15.00 Uhr
Der Krieg der Knöpfe (1/9)

Live-Mitschnitt vom 6. September 2012 aus dem Tom-Pauls-Theater Pirna von Louis Émile Pergaud (Wiederholung) Wer in Longeverne aufwächst, lernt eines als erstes: Das Nachbardorf Velran gründlich zu hassen! Das ist schon seit Generationen so, auch wenn keiner mehr so recht weiß, warum. Sobald die Schule aus ist, ziehen die tapferen Krieger von Longeverne mit ihrem Anführer Lebrac in den Kampf gegen die Velraner. Wer sich vom Gegner erwischen lässt, dem geht es an den Kragen. Alles, was von den Klamotten absteht, wird abgeschnitten: Hosenträger, Schnürsenkel und vor allem Knöpfe. Der größte Ärger blüht den Besiegten, wenn sie so zugerichtet nach Hause kommen, denn die Erwachsenen verstehen keinen Spaß und gehen nicht gerade zimperlich mit ihren Jungs um. Nackt zu kämpfen ist auch nicht die ideale Lösung, wie die Longeverner bald feststellen. Als ihr "General" Lebrac den Velranern in die Finger gerät und von seinem Vater dafür hart bestraft wird, entscheiden die Longeverner, dass es so nicht weitergeht. Ein Schatz muss her, damit die Velraner ihnen nichts mehr anhaben können, ein Schatz aus Knöpfen. Louis Émile Pergaud (geb. 22. Januar 1882 in Belmont, Département Doubs; gest. 8. April 1915 bei Marchéville-en-Woëvre, Département Meuse), Sohn eines Dorfschulmeisters und einer Bauerntochter, ab 1901 arbeitete er als Lehrer, nach der Veröffentlichung erster Lyrikbände ("Die Morgenröte" 1904, "Aprilgrün" 1906) ging er 1907 nach Paris, der Durchbruch gelang ihm 1910 mit einem Band von Tiererzählungen "Vom Fuchs zur Elster", für den er den renommierten Prix Goncourt erhielt, 1912 erschien "Der Krieg der Knöpfe. Der Roman meines 12. Lebensjahres.", 1915 starb Pergaud im Ersten Weltkrieg. Thomas Bille, am 18. Mai 1961 in Münster/Westfalen geboren, nach dem Schulabschluss dreijährige Lehre zum Kunstgießer und Studium der katholischen Theologie, Sonderpädagogik und Journalistik, Volontariat beim Hessischen Rundfunk, seit 1992 arbeitet er für den MDR Hörfunk, er moderiert unter anderem bei MDR Kultur und seit 1999 im Wechsel mit Evelyn Fischer auch das Fernseh-Kulturmagazin "artour". Seit 2007 begeistert Thomas Bille mit seinen Lesungen aus René Goscinnys "Der kleine Nick" außerdem ein breites Publikum. In der Klassikerlesung ist Thomas Bille zu erleben mit seiner gekürzten Fassung des Romans in einem Live-Mitschnitt vom 6. September 2012 aus dem Tom-Pauls-Theater in Pirna. Bearbeitung: Thomas Bille Produktion: MDR 2013 Sprecher: Thomas Bille (12 Min.)

15.30 Uhr
MDR KULTUR am Nachmittag

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.

18.00 Uhr
MDR KULTUR Spezial Musik

Die Musikredakteure von MDR KULTUR stellen montags zwischen 18:05 und

19.00 Uhr
Uhr Neuerscheinungen aus dem aktuellen Musikmarkt vor.

Die Auswahl reicht von Jazz, Pop, Weltmusik, Chanson, Folk bis Elektronik. MDR KULTUR - Lesezeit

19.35 Uhr
MDR KULTUR Jazz Lounge

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.

20.00 Uhr
MDR KULTUR Konzert

Ausgewählte Livemitschnitte und populäre Konzerte mit Künstlern aus Rock, Pop, Folk und Jazz

21.30 Uhr
MDR KULTUR Studiosession

In der MDR Kultur Studio Session sind Musiker aus der ganzen Welt zu Gast. Sie spielen ihre Songs in akustischen exklusiven Versionen, reden über ihre Musik und ihr Leben. Die Studiosession ist der Ort für die nahen Momente, ergreifende Geschichten und feine Musik. Eine Sendung von Jan Kubon. MDR KULTUR - Hörspiel | ARD Radio Tatort

22.00 Uhr
Respekt

von Erhard Schmied (Ursendung) Auf dem Weg zum Flüchtlings-Café "Marabu" entdeckt Sabine Jarstein eine Frauenleiche zwischen parkenden Autos. Michel Paquet und Amelie Gentner von der Saarlouiser Mordkommission finden bald heraus, dass die tote Jutta Quirin für den Bundestagsabgeordneten Dr. Becher gearbeitet hat. Sabine Jarsteins Bruder hat sie darauf aufmerksam gemacht, er weiß überhaupt auffällig viel über Jutta Quirin. Dr. Becher, am äußeren rechten Rand der Parteienlandschaft angesiedelt, inszeniert die Trauer um seine Mitarbeiterin als öffentliche Provokation. Das hat Folgen. Erhard Schmied, Jahrgang 1957, studierte Psychologie, lebt als Autor in Saarbrücken: TV-Drehbücher (u.a. "Tatort"), Theaterstücke und Hörspiele, zuletzt "Singe, wem Gesang gegeben" (SRF 2020), "Gute Fahrt" (SRF 2018), "Himmelspforten" (SRF 2017), "Das letzte Geschenk" (WDR 2016) sowie die Kinderhörspielreihe "Selma und Max" (WDR 14-16). Für den SR diverse Hörspiele, darunter die Radio Tatorte "Gewehr bei Fuß" (2008), "Hoffnungsschimmer" (2010), "Gute Besserung" (2011), "Grüße aus Fukushima" (2013), "In fremder Erde" (2015), "Alles fließt" (2017) und "Über die Dörfer" (2019). Regie: Matthias Kapohl Komponist: Stefan Scheib Produktion: SR 2021 Sprecher: André Jung - Michel Paquet Brigitte Urhausen - Amelie Gentner u. v. a. (54 Min.)

23.30 Uhr
MDR KULTUR Nachtmusik

00.00 Uhr
Nachrichten

präsentiert von BR-KLASSIK

00.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (I)

Robert Schumann: Konzertstück, op. 86 (Radek Baborak, Stefan Dohr, Stefan de Leval Jezierski, Sarah Willis, Horn; Berliner Philharmoniker: Simon Rattle) Johann Gottlieb Graun: Oboenkonzert c-Moll (Gregor Witt, Oboe; Hans Peter Frank, Cembalo; Mitglieder der Kammerakademie Potsdam) Johann Sebastian Bach: Magnificat D-Dur, BWV 243 (Cornelia Horak, Sopran; Rebecca Martin, Alt; Andreas Weller, Tenor; Konrad Jarnot, Bass; Windsbacher Knabenchor; Deutsche Kammer- Virtuosen Berlin: Karl-Friedrich Beringer) Antonín Dvorák: Fünf Bagatellen, op. 47 (Scharoun Ensemble Berlin) Hans Franke: Klavierkonzert Nr. 1 F-Dur, op. 796 (Oliver Triendl, Klavier; Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt/Oder: Christian Hammer)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ermanno Wolf-Ferrari: "I gioielli della Madonna", Suite (BBC Philharmonic Orchestra: Gianandrea Noseda) Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur, op. 64, Nr. 5 (Auryn Quartet) John Taverner: "O splendor gloriae" (Taverner Choir: Andrew Parrott) Johann Sebastian Bach: Suite d-Moll, BWV 1008 (David Watkin, Violoncello) Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll, op. 30 (Boris Giltburg, Klavier; Royal Scottish National Orchestra: Carlos Miguel Prieto)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Jean-Jacques Rousseau: "Le devin du village", Ouverture (cantus firmus consort: Andreas Reize) Anton Diabelli: Pastoralmesse F-Dur, op. 147 (Tobias Wall, Knabensopran; Joachim Schleifer, Knabenmezzosopran; Werner Mayr, Knabenalt; Hartmut Quotschalla, Tenor; Ulrich Streckmann, Bass; Kammerchor der Augsburger Domsingknaben; Residenz- Kammerorchester München: Reinhard Kammler) Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert D-Dur, KV 451 (Orchestre de Chambre de Lausanne, Klavier und Leitung: Christian Zacharias)