Hörspiele im Radio

Hörspiele

Freitag 00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

Morgen weht der Wind von Morgen JahresZeitBilder nach japanischen Haiku Von Nadja Schöning Mit: Yuki Iwamoto, Rosel Zech, Kristi Becker Technische Realisation: Rudolf Grosser und Angelika Körber Produktion: NDR 2010 Länge: 38" Drei Zeilen, siebzehn Silben - der japanische Haiku gilt als kürzeste Gedichtform der Welt. Nadja Schöning komponiert ein Hörspiel entlang seiner Merkmale: Fokus auf Naturbeobachtungen, Lautmalerei, Doppeldeutigkeit und Humor. Die Besonderheit des Haiku ist, so der französische Philosoph Roland Barthes, dass in ihm "Wort und Ding in eins fallen". Als formale Struktur zwischen Bild und Text, zwischen Reduktion und Ambiguität fangen die Kurzgedichte - einmal laut vorgetragen - häufig selbst zu klingen an. Deshalb sind sie auch kaum übersetzbar. Die Klangkünstlerin Nadja Schöning hat den japanischen Haiku auf ihre eigene Art übersetzt: Ihre Komposition umkreist Geräusche, Klänge, Wortsinn und Wortspiel und nähert sich der kürzesten Gedichtform der Welt von der akustischen Seite. Nadja Schöning, geboren 1975 in Köln, ist Medienkünstlerin, Regisseurin und Komponistin. 1997 gewann sie den Prix Phonurgia Nova, im April 2008 wurde ihr Soundpainting nach William Turner "...or the Loves of Painting and Music" als "Hörspiel des Monats" ausgezeichnet. Zahlreiche Ausstellungen und Radiokompositionen. Zuletzt: "KlangPostkarte: Bauhaus-Museum Weimar" (Klassik Stiftung Weimer 2019). Morgen weht der Wind von Morgen

Freitag 18:00 Uhr Radio Horeb

Bambambini Kindersendung

Anna und Lukas: Anna kommt in den Kindergarten, Teil 2 Ref.: Adelheid Nicklaser Hörspiel von Bärbel Löffel-Schröder, SCM-ERF-Verlag, Witten, www.scm-erf-verlag.de Leider sind die Kassetten mit den Hörspielen von "Anna und Lukas" nicht mehr lieferbar!!!

Freitag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Mord am Hindukusch Von Holger Siemann Wiederholung: WDR 5 Sa. 17.04 Uhr Staatsanwalt Wintrup soll die Umstände aufklären, die zum Selbstmord eines deutschen Soldaten in Afghanistan geführt haben Hannes Wintrup: Andreas Pietschmann Robert: Torben Kessler Oberst Brunner: Oliver Stokowski Fritz: Marlon Kittel Julia: Janina Sachau Ärztin: Tanja Schleiff Chemiker: Thomas Lang Fahrer: Dustin Semmelrogge Arzt: Philipp Schepmann Professor: Volker Lippmann Nachrichtensprecher: Bernd Reheuser Regie: Annette Kurth Produktion: WDR 2013

Freitag 20:03 Uhr SRF 1

Hörspiel

Grauen: «My Girl» und «Hotel Limbus» Es ist wieder Vollmondnacht, und die vier alten Freunde Besim, Steffi, Phil und Zoey versammeln sich ums Lagerfeuer - und erzählen Gruselgeschichten.

Freitag 21:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

EBU Ars Acustica PERFORMING UTOPIA - eine Radiooper Von Alien Productions Mit Lore Lixenberg, Johann Leutgeb und Rosie Waites Komposition und Regie: Alien Productions ORF 2021 Was wir brauchen, sind bessere Utopien. Zur ihrer Verbesserung wollen wir genau diejenige Technologie einsetzen, die, je nach Sichtweise, die menschliche Intelligenz erweitert oder bedroht: Künstliche Intelligenz (KI). Für die Radiooper wurde eine KI an utopischen Texten aus historischen Epochen trainiert, die den Nährboden für wesentliche utopische Gedanken und Konzepte bildeten: die Renaissance, die Romantik, der revolutionäre Russische Futurismus und das digitale Zeitalter: Thomas Morus" Utopia (1516), Mary Shelleys Frankenstein; or, The Modern Prometheus (1818), Velimir Khlebnikov The Trumpet of the Martians (1916) und The Radio of the Future (1921), Donna Haraways A Cyborg Manifesto (1985), Arthur und Marilouise Krokers SPASM: Virtual Reality, Android Music and Electric Flesh (1993) und Natasha Vita-Mores Transhumanist Manifesto (1983). In diesem Lernprozess wurde das Material laufend rekombiniert. Die Musik wurde mit Hilfe neuronaler Netze entsprechend den jeweiligen Epochenstilen komponiert. Ein musikalisch-philosophischer Disput menschlicher und artifizieller Stimmen über Möglichkeitswelten. Norbert Math, geb. 1962 in Bozen, mit Andrea Sodomka, geb. 1961 in Wien, und Martin Breindl, geb. 1963 in Wien, bilden zusammen das Künstlernetzwerk Alien Productions. Gemeinsame Produktionen u.a. für ORF Kunstradio und Ars Electronica.

Samstag 00:05 Uhr Deutschlandfunk

Blue Crime

Böses Blut Serienkiller Superstar Von Jürgen M. Thie Regie: der Autor Mit Stephan Harbort, Stefan Höltgen, Michael Wetzel, Kathrin Kompisch und Roland Seim Produktion: Deutschlandfunk 2008 Länge: 54"17 Jack the Ripper in London und Fritz Haarmann in Hannover gelten als die berühmtesten Serienmörder der Kriminalgeschichte. Die Figur Hannibal Lecter in Thomas Harris" verfilmtem Roman "Das Schweigen der Lämmer" faszinierte 1991 das Massenpublikum. Serienkiller sind mediale Superstars, mit denen sich Kasse machen lässt, in der Boulevard-Presse, in der Kriminalliteratur und im Kino. Wie aber konnte es zu diesem Phänomen kommen? Was macht den Reiz aus? Ist es der Thrill, die Angstlust? Oder personifiziert sich im Serienkiller das Böse schlechthin, der Teufel in Menschengestalt, wie er seit dem Mittelalter im kollektiven Bewusstsein albtraumhaft herumspukt? In seiner collagierten Spurensuche geht Jürgen M. Thie davon aus, dass die moderne Globalisierungsgesellschaft die fiktive Konfrontation mit dem wohl schockierendsten und unerträglichsten aller menschlichen Antihelden braucht - als einzig wirksame Katharsis gegen neue Qualität globaler Ängste und Katastrophenfantasien. Böses Blut

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