Features im Radio

Features

Sonntag 07:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kakadu für Frühaufsteher

Feature Schmetterlingsbabys Lieben Insekten ihre Kinder? Von Regina Voss und Selma Ab 6 Jahre Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Moderation: Tim Wiese Jemand lebt "wie die Made im Speck" sagen Leute manchmal. Wenn sie meinen, dass es derjenige sehr gut hat. Aber ist das Leben von Maden, Raupen und anderen Insektenkindern wirklich so toll? Werden sie von ihren Eltern zum Beispiel umsorgt und geliebt? "Nachts, im Mondschein, lag auf einem Blatt ein kleines Ei. Und als an einem schönen Sonntagmorgen die Sonne aufging, hell und warm, da schlüpfte aus dem Ei - knack - eine kleine hungrige Raupe." So beginnt das berühmte Kinderbuch "Die kleine Raupe Nimmersatt". Sie frisst sich dann durch Obst und Käse und viele Süßigkeiten, bekommt Bauchschmerzen und wird ganz dick, verpuppt sich und wird schließlich zu einem Schmetterling. Alles ganz allein. Aber warum? Wo bitte schön, fragen wir uns, sind denn die Eltern der Raupe Nimmersatt? Warum kümmern die sich gar nicht um ihre Raupe? Haben Schmetterlinge ihren Nachwuchs gar nicht lieb? Oder lieben Schmetterlinge ihre Kinder nur auf eine andere Weise als Menschen ihre Babys? Tim und Selma finden es heraus.

Sonntag 11:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

das ARD radiofeature: Ägypten unter Al Sisi Über die zerschlagene Revolution Von Martin Durm Zehn Jahre nach dem Arabischen Frühling sind Hoffnungen und Träume der Menschen nach Demokratie zerstört. Stattdessen herrscht in Ägypten eine Militärdiktatur. Internationale Beobachter gehen von mehr als 60.000 politischen Gefangenen aus. Kairo - von den Träumen der demonstrierenden Menschen auf dem Tahrir-Platzes ist nichts übrig geblieben. Viele von denen, die 2011 für ein freies, besseres Leben kämpften, haben resigniert, sind geflüchtet, sie sitzen in den Gefängniszellen des Militärregimes. Unter Machthaber Abdel Fatah al-Sisi werden nicht nur Moslembrüder gejagt, sondern auch liberale Politiker, Blogger, Journalisten, NGO-Mitarbeiter. Die Repression hat in den vergangenen drei Jahren derart brutale Ausmaße angenommen, dass etliche Regimekritiker inzwischen dem früheren Machthaber Hosni Mubarak nachtrauern. Der diktatorische Regierungsstil kommt derweil im Westen gut an. Weil Dschihadisten bekämpft und Migranten der Weg nach Europa verwehrt wird, wird das Regime hofiert. 2019 war Ägypten der wichtigste Empfänger deutscher Rüstungsexporte außerhalb der EU. Aufnahme des SWR 2020 Wiederholung: 23.04 Uhr

Sonntag 11:05 Uhr NDR Info

Das Feature

das ARD radiofeature: Ägypten unter Al-Sisi Ein Feature über die zerschlagene Revolution Von Martin Durm SWR 2020 Kairo - bald zehn Jahre nach dem Arabischen Frühling. Viele von denen, die 2011 für ein freies, besseres Leben kämpften, haben resigniert, sind geflüchtet oder sitzen in den Gefängniszellen des Militärregimes. Man geht von mehr als 60.000 politischen Gefangenen aus. Unter Machthaber Abdel Fatah al-Sisi werden nicht nur Moslembrüder gejagt, sondern auch liberale Politiker, Journalisten, NGO-Mitarbeiter. Al-Sisis diktatorischer Regierungsstil kommt im Westen gut an. Weil er Dschihadisten bekämpft und Migranten den Weg nach Europa verwehrt, wird das Regime hofiert und hochgerüstet. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. Halbstündlich Nachrichten Erstsendung um 11:05 Uhr auf NDR Info, Wiederholung um 15:05 Uhr auf NDR Info und NDR Info Spezial Das Feature

Sonntag 14:00 Uhr rbb Kultur

FEATURE

Die heile Welt des Verbrechens Stephan Derrick und die BRD Von Rafael Jové Regie: der Autor Produktion: rbb 2018

Sonntag 14:05 Uhr SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

Tembrocks Tierleben Von Frank Kaspar und Andreas Wessel Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Füchsen. Wenn Günter Tembrock in den Zoo oder in den Wald ging, vergaß er nie sein Tonbandgerät. So trug der Biologe in Berlin eines der größten Tierstimmen-Archive der Welt zusammen. Schon 1948 gründete Tembrock die erste Forschungsstelle für Verhaltensbiologie in Deutschland und wurde zu einem Pionier der "Bioakustik". Mit der populären Fernsehsendung "Professor Tembrocks Rendezvous mit Tieren" erreichte er in der DDR ein Millionenpublikum. Und da ist noch etwas. Seit seiner Kindheit entwarf Günter Tembrock eine fiktive Welt, in der er sich als Entdecker, Forscher und Sammler ausprobieren konnte. In umfangreichen handschriftlichen Aufzeichnungen dokumentierte er diese parallele Wirklichkeit, bevölkert von Gelehrten, die er mit kompletten Biographien ausstattete. In ihrer Gemeinschaft imaginierte er sich eine Existenz als Wissenschaftler, ein Leitbild für sein eigenes Leben. (Produktion 2018)

Sonntag 15:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Eine Liebe gegen Pinochet Was passiert, wenn der Feind plötzlich weg ist? Von Matthias Zuber Während in Chile ein Plebiszit der noch aus der Diktatur stammenden Verfassung ein Ende setzen will, blicken eine Frau und ein Mann zurück: Auf ihre Geschichte als Paar, die auch eine Geschichte des Widerstands war. Als Susanne und Marcelo sich kennenlernen, wird im Andenland gefoltert und gemordet. Marcelo ist Teil der chilenischen Band Inti Illimani. Im italienischen Exil macht er Musik gegen die Militärdiktatur in seinem Heimatland. Susanne, aus Berlin stammend, studiert. Sie heiratet Marcelo und mit ihm die Intis. Ihr Leben ist bestimmt vom Kampf gegen Pinochet, vehementen politischen Debatten und dem Tourplan der Band. 1988 endet die Militärdiktatur. Kein Feind mehr. Und dann? Was bedeutet der Wegfall der "klaren Fronten" für die Identität? Wie hat der Verlust der mächtigen Narrative die Welt verändert? - Im Großen; aber auch im Privaten? Produktion: SWR/WDR 2020

Sonntag 15:05 Uhr NDR Info

Das Feature

das ARD radiofeature: Ägypten unter Al-Sisi Ein Feature über die zerschlagene Revolution Von Martin Durm SWR 2020 Kairo - bald zehn Jahre nach dem Arabischen Frühling. Viele von denen, die 2011 für ein freies, besseres Leben kämpften, haben resigniert, sind geflüchtet oder sitzen in den Gefängniszellen des Militärregimes. Man geht von mehr als 60.000 politischen Gefangenen aus. Unter Machthaber Abdel Fatah al-Sisi werden nicht nur Moslembrüder gejagt, sondern auch liberale Politiker, Journalisten, NGO-Mitarbeiter. Al-Sisis diktatorischer Regierungsstil kommt im Westen gut an. Weil er Dschihadisten bekämpft und Migranten den Weg nach Europa verwehrt, wird das Regime hofiert und hochgerüstet. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. Halbstündlich Nachrichten Erstsendung um 11:05 Uhr auf NDR Info, Wiederholung um 15:05 Uhr auf NDR Info und NDR Info Spezial Das Feature

Sonntag 18:04 Uhr HR2

ARD-Radiofeature

Ägypten unter Al-Sisi | Ein Feature über die zerschlagene Revolution | Martin Durm Kairo - bald zehn Jahre nach dem Arabischen Frühling. Von den Träumen der demonstrierenden Menschen auf dem Tahrir-Platzes ist nichts übrig geblieben. Viele von denen, die 2011 für ein freies, besseres Leben kämpften, haben resigniert. Oder sie sind geflüchtet. Oder sie sitzen in den Gefängniszellen des Militärregimes.

Sonntag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Freistil

Hinterlassenschaften Vom Umgang mit Vorgefundenem Von Florian Felix Weyh Regie: Thomas Wolfertz Produktion: Deutschlandfunk 2020 Etwas ist da, und es ist nicht von mir - eine Hinterlassenschaft. Spuren der Vergangenheit im Leben der Gegenwart. Manchmal kurzlebig, oft beständig. Normalerweise nehmen wir sie nicht wahr, manchmal aber stolpern wir darüber. Wie über den Hundehaufen auf dem Gehweg. Über vermachte Schulden. Über geerbte Talente. Wie soll man damit umgehen? Sollte man die negativen Hinterlassenschaften forträumen, um den Berg nicht weiter anwachsen zu lassen? Sich ihnen aktiv verweigern? Sollte man das positiv Hinterlassene ehren oder vermehren, um so voll davon zu profitieren? Oder muss man die Hinterlassenschaften einfach belassen, wo sie sind, womit man zugleich ihre Existenz befestigt? Manche Hinterlassenschaft, etwa die der Eltern im eigenen Gencode, muss man akzeptieren. Sind Hinterlassenschaften also einfach Glück oder Pech? Oder stellen sie einen nicht eher vor die Aufgabe, originelle Umgangsweisen damit zu suchen? Obwohl alle Menschen im Laufe ihres Lebens mit Hinterlassenschaften zu tun bekommen, gibt es kaum Handreichungen, wie man damit umgehen soll. Anhand überraschender Beispiele entwickelt das Feature ein ironisches Handout zu Hinterlassenschaftsbewältigung: Tabula rasa wäre eine Fiktion. Hinterlassenschaften

Sonntag 20:15 Uhr Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Ö1 Themenwoche "Kindheit" "Ich träume die Geschichte weiter" Wenn Kinder Bücher schreiben Feature von Eva Roither "Geschichten sollten in der Mitvergangenheit geschrieben werden, sie in der Gegenwart zu schreiben, ist unlogisch!" Das bekundet der derzeit jüngste Autor Österreichs, Joel Meyer. Bereits im Alter von 8 Jahren hat er zwei Bücher geschrieben, die später publiziert wurden. Jetzt, mit 9 Jahren, benutzt er die Sommerferien, um an Band drei seines auf nichts Geringeres als eine Trilogie angelegten Oeuvres zu arbeiten. Titel: Auf der Suche nach den verschwundenen Hühnchen. Dafür hat er bunte Haftnotizen auf seine Kinderzimmertür geklebt, die den Verlauf der Story skizzieren. Ob er nach Vollendung seiner Trilogie weiterhin Autor sein möchte, ist für ihn nicht klar. Er kann sich durchaus vorstellen, als Forscher die Welt zu bereisen. Hannah-Lynn Grob hingegen, die aus einer Schweizer Schriftstellerfamilie stammt, weiß jetzt schon: "Ich möchte so richtig dicke Bücher schreiben". Sie hat im Alter von 9 Jahren ihr erstes Kinderbuch geschrieben und gezeichnet. Über den Sternen ist im CoLibri Verlag erschienen. Dass anfängliches Spiel zu Arbeit wird und Durchhaltevermögen gefragt ist, wenn die Geschichte zu Ende erzählen werden soll - das erleben alle Kinder. Aber sie haben auch ihre ganz eigenen Methoden, das Spielerische in die Arbeit zurückzuholen: "Wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann warte ich und manchmal träume ich die Geschichte weiter", erzählt Leandra Gloor. Sie lebt ebenfalls in der Schweiz. Sie und ihre Schwester Selina Gloor haben im Alter von 10 und 11 Jahren ihr erstes Werk veröffentlicht. Was alle vier Kinder verbindet: Die jungen Autor/innen haben ausgesprochen viel gelesen und sie haben Eltern, die sie beim Veröffentlichen ihrer Werke unterstützen. Ihre Geschichten handeln von einer abenteuerlichen Suche, die in phantastische Welten führt, von geheimnisvollen Hinweisgebern und wunderlichen Wesen, die es zu überlisten oder zu besänftigen gilt. Joel Meyer hat eine Reise in die Stratosphäre erfunden, seine Protagonisten können auf Wolken gehen und Papierkraniche mit ihren Gedanken steuern. Fragt man ihn, welches seiner zauberhaften Abenteuer er selbst gerne erleben würde, so antwortet er ohne zu zögern ganz schlicht: "Mit der Katze kuscheln!"

Sonntag 21:05 Uhr Bayern 2

das ARD radiofeature

Ein Feature über die zerschlagene Revolution Von Martin Durm SWR 2020 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Kairo - bald zehn Jahre nach dem Arabischen Frühling. Von den Träumen der demonstrierenden Menschen auf dem Tahrir-Platzes ist nichts übrig geblieben. Viele von denen, die 2011 für ein freies, besseres Leben kämpften, haben resigniert. Oder sie sind geflüchtet. Oder sie sitzen in den Gefängniszellen des Militärregimes. Internationale Beobachter gehen von mehr als 60.000 politischen Gefangenen aus. Unter Machthaber Abdel Fatah al-Sisi werden nicht nur Moslembrüder gejagt, sondern auch liberale Politiker, Blogger, Journalisten, NGO-Mitarbeiter. Die Repression hat in den vergangenen drei Jahren derart brutale Ausmaße angenommen, dass etliche Regimekritiker inzwischen dem früheren Machthaber Hosni Mubarak nachtrauern. Mubarak, sagen sie, habe ihnen wenigstens noch ein wenig Luft zum Atmen gelassen. Al-Sisis diktatorischer Regierungsstil kommt derweil im Westen gut an. Weil er Dschihadisten bekämpft und Migranten den Weg nach Europa verwehrt, wird das Regime hofiert und hochgerüstet. 2019 war Ägypten der wichtigste Empfänger deutscher Rüstungsexporte außerhalb der EU.

Sonntag 23:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

das ARD radiofeature: Ägypten unter Al Sisi Über die zerschlagene Revolution Von Martin Durm Zehn Jahre nach dem Arabischen Frühling sind Hoffnungen und Träume der Menschen nach Demokratie zerstört. Stattdessen herrscht in Ägypten eine Militärdiktatur. Internationale Beobachter gehen von mehr als 60.000 politischen Gefangenen aus. Kairo - von den Träumen der demonstrierenden Menschen auf dem Tahrir-Platzes ist nichts übrig geblieben. Viele von denen, die 2011 für ein freies, besseres Leben kämpften, haben resigniert, sind geflüchtet, sie sitzen in den Gefängniszellen des Militärregimes. Unter Machthaber Abdel Fatah al-Sisi werden nicht nur Moslembrüder gejagt, sondern auch liberale Politiker, Blogger, Journalisten, NGO-Mitarbeiter. Die Repression hat in den vergangenen drei Jahren derart brutale Ausmaße angenommen, dass etliche Regimekritiker inzwischen dem früheren Machthaber Hosni Mubarak nachtrauern. Der diktatorische Regierungsstil kommt derweil im Westen gut an. Weil Dschihadisten bekämpft und Migranten der Weg nach Europa verwehrt wird, wird das Regime hofiert. 2019 war Ägypten der wichtigste Empfänger deutscher Rüstungsexporte außerhalb der EU. Aufnahme des SWR 2020

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