Konzerte im Radio

Konzerte

Samstag 15:00 Uhr HR2

Musikland Hessen

Aktuelle Berichte, Konzertmitschnitte und Hintergründe aus dem hessischen Musikleben.

Samstag 17:05 Uhr BR-Heimat

BR Heimat - Blasmusik-Konzert

Echt scharf! Alleskönner Gewürze Mit Karlheinz Brand Sie machen Lebensmittel haltbar und verbessern den Geschmack von Speisen. Sie regen den Appetit an, fördern die Verdauung und können entweder eine aufmunternde oder eine entspannende Wirkung entfalten. Gewürze sind vielseitig einsetzbar, nicht nur in der Küche, sondern auch in der Medizin. Schon die alten Ägypter haben beispielsweise Koriander verwendet und über die heilkräftige Wirkung von Zimt, Kümmel oder Muskatnuss wusste im 12. Jahrhundert Hildegard von Bingen ziemlich gut Bescheid. Mit Pfeffer, Paprika und anderen Gewürzen verspricht dieses Blasmusik-Konzert eine scharfe Sache zu werden. Ihren Senf geben dazu: die Bläserphilharmonie Schweinfurt, das Jugendblasorchester der Stadt Stein, die Celtis Big Band, das Große Orchester der Jugendkapelle Aurachtal und andere. *** Hier präsentiert sich die bayerische Blasmusikszene zwischen Open-Air-Bühne und Konzertsaal, zwischen Promenadenkonzert und großer Symphonik. Hier werden Orchester, Dirigenten, Solisten und Komponisten porträtiert, Ereignisse beleuchtet und interessante Konzertprogramme noch einmal "neu" aufgelegt.

Samstag 19:00 Uhr HR2

Live Jazz

The Jakob Manz Project | Jakob Manz, as, recorder | Hannes Stollsteimer, p, kb | Frieder Klein, 6-string eb | Paul Albrecht, dr, sampling, elt | jazzahead! - Musikmesse & Festival digital, Pier 2: Club 100, Bremen, April 2021

Samstag 19:05 Uhr BR-Klassik

Opernabend

Wolfgang Amadeus Mozart: "Die Entführung aus dem Serail" Singspiel in drei Akten Konstanze - Lisette Oropesa Blonde - Regula Mühlemann Belmonte - Daniel Behle Pedrillo - Michael Laurenz Osmin - Goran Juric Bassa Selim - Christian Nickel Chor und Orchester der Wiener Staatsoper Leitung: Antonello Manacorda Aufnahme vom 12. Oktober 2020 in der Wiener Staatsoper Auf Wunsch Kaiser Josephs II. vertonte der 26-jährige Mozart erstmals einen deutschen Text. Mit dem "National-Singspiel" war im Wiener Burgtheater eine Pflegestätte für deutschsprachige Kunst eingerichtet worden. Für die übermächtige italienische Oper sollte ein Gegengewicht geschaffen werden, und das hieß auch, dass gesprochene Dialoge die Secco-Rezitative ablösen sollten. Wie auch immer, das Genie Mozart folgte dem kaiserlichen Befehl. Und so entstand die erste bedeutende deutsche Oper, "Die Entführung aus dem Serail". Stilprägend für mehrere Jahrzehnte wurde die Charakterkomik in der Bass-Partie des Osmin, dem Widersacher des lyrisch ausgeprägten Tenors (Belmonte) und des Koloratursoprans (Konstanze). Und es ist nicht übertrieben zu sagen: Einige Nummern Mozarts wurden zu Gassenhauern: nach der umjubelten Uraufführung (1782). Warum, wieso, weshalb - das versteht man bei Aufführungen wie der, die letzten Herbst in Wien stattfand. Lisette Oropesa, Regula Mühlemann und Daniel Behle setzten sängerische Glanzlichter, Antonello Manacorda dirigierte.

Samstag 19:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Oper

Beethovenfest Bonn Rhein-Sieg Forum, Siegburg Aufzeichnung vom 04.09.2021 Engelbert Humperdinck "Königskinder", Märchenoper in drei Akten (Melodramfassung) Libretto: Else Bernstein Anja Silja, Sopran Marie Seidler, Mezzosopran Daniel Johannsen, Tenor Michael Zehe, Bass Harriet Kracht, Erzählerin Philharmonischer Chor der Stadt Bonn Kinder- und Jugendchor des Theaters Bonn Neue Philharmonie Westfalen Leitung: Michael Hofstetter

Samstag 19:30 Uhr Ö1

Vom Festival "Les Chorégies d"Oranges" - Camille Saint-Saens: "Samson et Dalila"

Mit Marie-Nicole Lemieux (Dalila), Roberto Algana (Samson), Nicolas Cavallier (Hohepriester des Dagon), Julien Véronèse (Abimelech), Nicolas Courjal (Ein alter Hebräer) u.a. Choeur de l"Opéra de Monte Carlo, Choeur de l"Opéra Grand Avignon, Orchestre philharmonique de Radio France, Dirigent: Yves Abel (aufgenommen am 10. Juli 2021 im Théâtre Antique in Orange im Rahmen des Festivals "Les Chorégie d"Orange"). Präsentation: Michael Blees

Samstag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Ilka Geyer Monheim Triennale "The Prequel" Ein neues Festival mit globaler Rheinromantik für das 21. Jahrhundert Durchreisende Promis auf Stippvisite gibt es woanders. Prominenz gibt es auch bei der Monheim Triennale, aber die Musikerinnen und Musiker dieser Festivalneugründung sind gekommen, um zu bleiben. Sie sind gekommen, um miteinander in immer neuen unvorhergesehen Konstellationen zu spielen, ohne sich dabei um Genregrenzen zu scheren. Radikale Improvisationen, Songkunst und Soundart werden hier nicht getrennt verhandelt sondern als das gehört, was sie vor allem sind: aktuelle Musik und soziale Interaktionen. Auf der Bühne des Festivalschiffs, im Cafe "Zum Goldenen Hans", in der Altstadtkirche, aber auch in den Monheimer Schulen. Die sogenannte "Prequel"-Ausgabe mit 14 Stars unterschiedlicher Szenen von Köln bis Kampala verstand sich nur als Ouvertüre zur ersten Ausgabe in 2022, bei der dann die 2021er Klangprotagonisten wieder in größeren Besetzungen auftreten wollen. Nicht nur deswegen war dies ein zukunftsträchtiges Festival. Yazz Ahmed, Sam Amidon, Hibo Elmi, Greg Fox, Shahzad Ismaily, Sofia Jernberg, Robert Landfermann, Ingrid Laubrock, Ava Mendoza, Marcus Schmickler, Phillip Sollmann, Colin Stetson, Stian Westerhus, Mivos Quartet Aufnahmen von der MS Rheinfantasie

Samstag 22:00 Uhr Bremen Zwei

Sounds in concert: Alin Coen

In ihren Songs lässt uns Alin Coen tatsächlich nah ran. In der Music Hall Worpswede feierte die deutsche Singer/Songwriterin ihr Bühnen-Comeback mit Band, nach geschlagenen zwei Jahren ohne Auftritt. Es wurde ein stimmungsvolles Comeback, das MusikerInnen und Publikum gleichermaßen beglückte.

Samstag 22:05 Uhr Deutschlandfunk

Atelier neuer Musik

Revisited Forum neuer Musik 2013 Adriana Hölszkys Orgelmusik Adriana Hölszky "Efeu und Lichtfeld" " ... und ich sah, wie ein gläsernes Meer, mit Feuer gemischt ..." " ... und wieder Dunkel II" (Ausschnitt) Dominik Susteck, Orgel Sabine Akiko Ahrendt, Violine Jens Brülls, Schlagwerk Aufnahme vom 21.4.2013 in der Kunststation Sankt Peter, Köln Am Mikrofon: Frank Kämpfer Adriana Hölszky selbst beschreibt ihre Arbeiten gern als unterschiedlich strukturierte "Klangräume". Das ist keineswegs lapidar gemeint - vielmehr ereignet sich in ihnen so Vielsträngiges, dass es nicht auf einen Begriff zu bringen ist. Wahrnehmungen und Verläufe von Zeit beispielsweise, die zu expandieren und zu schrumpfen vermag - was Hölszkys Komponieren weit übers Gesellschaftliche hinaushebt in Dimensionen grundsätzlichen Seins. Ihre Arbeiten für Orgel sind exemplarisch dafür - insbesondere wenn ein Interpret wie Dominik Susteck sich ihrer annimmt. Bereits die Titel sind aufgeladen mit poetischen, biblischen, letztendlich kosmischen Metaphern der Schöpfung, des Todes, von Vergänglichkeit - sie signalisieren, um welche Dimension es ihr geht. Auf den ersten Blick wird nicht schlüssig, warum all dies im April 2013 in ein Forum neuer Musik unter dem Titel "News from the Colonies" gehörte. Aber genau darum geht es den post-kolonialen Denkern doch: widersprüchliche Perspektiven auf Wirklichkeit zu behaupten und in Beziehung zu setzen - und dabei die conditio humana zu prüfen.

Samstag 23:03 Uhr Ö1

Die Ö1 Jazznacht

Denis Gäbel im Interview. Clemens Sainitzer solo 2019 bei der Jazzwerkstatt Graz Schrill, leise, stöhnend, schnaubend oder unglaublich erotisch: Katharina Osztovics widmet die Jazznacht ganz dem Saxofon und lädt zu einer Zeitreise ein, von Sidney Bechet, Coleman Hawkins und Ben Webster über Wolfgang Puschnig und Klaus Dickbauer bis zu Cecilie Strange, Stephanie Lottermoser, Leonhard Skorupa, Richie Winkler und anderen. Zu hören sind auch Kompositionen des Saxofonisten Denis Gäbel, der zu Gast im Jazznacht-Studio ist. Der Preisträger verschiedener Jazzwettbewerbe steht derzeit unter anderem mit seinem Quartett auf der Bühne und hat seit 2020 eine Professur an der Musik- und Kunst-Privatuniversität Wien inne. Mit Katharina Osztovics spricht er darüber, warum es ihn nach Wien gezogen hat, wie er als Leader, Sideman und Pädagoge den richtigen Ton trifft, und warum er einst vom Cellisten zum Saxofonisten mutiert ist. Celloklänge gibt es auch im diesmal vom ORF-Landesstudio Steiermark produzierten Konzertmitschnitt, aufgenommen am 4. September 2019 im Orpheum Extra in Graz im Rahmen der hiesigen Jazzwerkstatt. Es musiziert Clemens Sainitzer, bekannt aus dem Duo Sain Mus sowie zahlreichen anderen Bands der jungen Wiener Improvisationsmusikszene. Von drei bis fünf Uhr gehört die Jazznacht den Töchtern und Söhnen des Burgenlands - konkret: ihren Musikerkolleginnen und Musikerkollegen. Im Rahmen der Reihe "9x Österreich - Erkundungen im Burgenland" gibt es Musik von und mit Christa Eidler-Hausl, Hans Hausl, Hannes Laszakovits, Dominik Reisner, Erich Sammer und Inge Pischinger sowie Joseph Haydn, frisch serviert aus dem jüngsten Bundesland Österreichs, das heuer seinen 100. Geburtstag feiert. Gestaltung: Katharina Osztovics

Freitag Sonntag

Lautsprecher Teufel GmbH