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Geschichte im Klassenzimmer (3/6) Das Demokratieverständnis der Zweiten Republik Von Manfred Rexin und Rudolf Ossowski RIAS Berlin 1979 Vorgestellt von Margarete Wohlan Teil 4 am 19.03.2022 Die dritte Folge der "Best of von Schulklassengesprächen" - einer Reihe des RIAS Berlin, in der Schüler Prominente der Zeitgeschichte befragten - enthält Ausschnitte aus den Jahren 1951 bis 1977 mit Politikern aller Parteien. So reden die Schüler und Schülerinnen mit dem Bundestagspräsidenten und CDU-Politiker Hermann Ehlers über die Redezeit im Bundestag (soll verkürzt werden) und die Kilogramm schweren Bundesdrucksachen (werden abgeheftet, aber nicht gelesen). Oder über die Möglichkeiten der Gestaltung und Einflussnahme mit Carlo Schmid, dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, der überzeugt ist, das gehe nur, wenn man in die Partei eintritt. Oder sie streiten mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Schütz (SPD) über den Sinn und Unsinn der APO. Zwei Themen aber beherrschen immer wieder die Gespräche: der Umgang mit dem Ostblock und der Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. So erklärt Horst Ehmke, Bundesjustizminister, im Mai 1969, das deutsche Volk sei während des Dritten Reiches "von sehr geringer politischer Begabung" gewesen, "nicht sehr heldenmütig", aber es sei "kein Volk von Mördern" gewesen.

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Pfarrer Detlef Ziegler, Münster Katholische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

06.40 Uhr
Aus den Feuilletons

07.00 Uhr
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07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Interview

08.00 Uhr
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08.30 Uhr
Nachrichten

08.50 Uhr
Buchkritik

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Im Gespräch

Live mit Hörern 08 00 22 54 22 54 gespraech@deutschlandfunkkultur.de

10.00 Uhr
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11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Lesart

Das politische Buch

12.00 Uhr
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12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Breitband

Medien und digitale Kultur

14.00 Uhr
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14.05 Uhr
Rang 1

Das Theatermagazin

14.30 Uhr
Vollbild

Das Filmmagazin u. a. 43. Filmfestival Max Ophüls Preis

15.00 Uhr
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16.00 Uhr
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16.05 Uhr
Echtzeit

Das Magazin für Lebensart

17.00 Uhr
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17.05 Uhr
Studio 9

Themen des Tages

17.30 Uhr
Tacheles

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Feature

Schwerpunkt: Menschen und Substanzen Take half a hit Cannabis in Kalifornien Von Martina Groß Regie: Giuseppe Maio Mit: Meike Rötzer, Alexander Radszun, Christoph Gawenda, Eva-Maria Kurz, Marina Frenk Ton: Michael Kube Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 50'37 Die Legalisierung von Cannabis in Kalifornien bringt eine neue Konsumkultur hervor. Der klassische Kiffer weicht dem neuen Hipster, und das Gewerbe professionalisiert sich. Eine skeptisch-neugierige Ortserkundung. Kiffen ist auch nicht mehr, was es mal war. Seit Cannabis 2018 in Kalifornien legalisiert wurde, sind die "Dispensaries" genannten Ausgabestellen sortiert wie Boutiquen: Kekse, Drops, Marihuana-Pesto mit einem Schuss Chardonnay. Oder lieber als Gleitcreme? Sie animieren nicht den Stoner zur Volldröhnung, sondern die berufstätige Mutter zur kleinen Auszeit - "take half a hit". Geht da eine Gegenkultur verloren? Müssen wir neu nachdenken über das Verhältnis von Drogen und Gesellschaft? Fragt sich Martina Groß, die seit langem alternative Lebensmodelle an der Westküste erkundet. Martina Groß, 1963 in Berlin geboren, studierte Germanistik, Soziologie und Publizistik, seit 1997 Feature-Autorin. Ihre Sendung "Noch zehn Sekunden. Die amerikanische Radiopionierin Elsa Knight Thompson" (Deutschlandfunk 2010) wurde mit dem Juliane Bartel Medienpreis ausgezeichnet, "Lynne Stewart, eine amerikanische Geschichte" (Deutschlandfunk/NDR 2011) für den Liberty Award 2013 nominiert. Zuletzt: "Herzwäsche - Eine verhängnisvolle Affäre" (Deutschlandfunk Kultur 2021).

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Konzert

Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik Live aus dem radialsystem Yiran Zhao "Fluctuation Ia" für Ensemble (2015/2016) "Joik" für Rahmentrommel (2014) "Piep" für zwei Korg MA-1 Metronome (2015) "Ohne Stille II" für eine große Trommel und Licht (2014/2015) "Touch II" für Ensemble (2015/2016) Christian Dierstein, Schlagzeug Dirk Rothbrust, Schlagzeug Ensemble Recherche: Melise Mellinger, Violine Mirka Stepanovic, Viola (als Gast) Åsa Åkerberg, Violoncello Phoebe Bognár, Flöte, Piccolo (als Gast) Shizuyo Oka, Klarinette Christian Dierstein, Schlagzeug Klaus Steffes-Holländer, Klavier Robert Felix Menczel, Gitarre (als Gast) ca. 21.00 Uhr Celeste Oram Ensemble Adapter "Yunge Eylands Varpcast Netwerkið" (2021-2022) Experimentelle Radio-Oper Ensemble Adapter: Kristjana Helgadóttir, Flöte, Stimme Ingólfur Vilhjálmsson, Klarinette, Stimme Gunnhildur Einarsdóttir, Harfe, Stimme Matthias Engler, Perkussion, Stimme Zak Argabite, Technische Entwicklung/Design ca. 22.00 Uhr Stefan Prins "Piano Hero #1" für Midi-Keyboard, Live-Elektronik und Video (2011) Christian W. Christensen "Piano Preludes" für präpariertes Klavier (2012-2015) Stefan Prins "Piano Hero #4" für Midi-Keyboard, Elektronik und Video (2016-2017) Klaus Lang sechs präludien für klavier (2011) Rei Nakamura, Klavier

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

Wochenrückblick

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Stunde 1 Labor

"No Angels" im klassischen Hollywood Teil 3: Rosalind Russell - Der Engel als Working Woman Von Patrick Wellinski und André Mumot Zu Beginn des Tonfilms haben sie das Star-System der Hollywood-Studios ebenso herausgefordert wie die konventionellen Geschlechterrollen. Die Berlinale 2022 ehrt in ihrer großen "No Angels"-Retrospektive drei schillernde Protagonistinnen des klassischen US-amerikanischen Komödienkinos: Mae West, die mit unverblümter sexueller Unabhängigkeit zur Skandal-Performerin und Schöpferin ihres eigenen Mythos' wurde. Carole Lombard, die mit Anmut und beißendem, respektlosen Witz vom Stummfilm-Starlet zur erfolgreichsten Darstellerin der Screwball-Comedy avancierte. Und Rosalind Russell, die mit Durchsetzungsvermögen und unvergleichlicher Schlagfertigkeit die selbstbewusste Karriere-Frau zur aufregenden Identifikationsfigur gemacht hat. Jeder der drei faszinierenden Ikonen widmen wir in "Stunde 1 - Labor" ein eigenes Porträt, blicken auf ihre außergewöhnlichen Biographien, ihre Kämpfe und Triumphe, analysieren ihre Rollen, ihren unvergleichlichen Stil, ihre Auseinandersetzungen mit dem männlich dominierten Studiosystem und den Einfluss, den sie bis heute auf die Kunst der Filmkomödie haben. Im dritten Teil tritt Rosalind Russell ins Rampenlicht unserer Ikonen-Reihe. Niemand konnte Pointen so schnell abfeuern und bitterböse Dialogzeilen so gnadenlos und charmant servieren wie sie: Als versierte Theaterschauspielerin erobert sie das glamouröse Hollywoodkino der dreißiger Jahre, indem sie sich auf Glamour alleine nicht verlässt. Rosalind Russel glänzt in zahlreichen Nebenrollen, bis man ihr funkelndes Talent nicht mehr übersehen kann und sie in perfekt auf sie zugeschnittenen Komödien einen neuen Typus verkörpern darf: die zynische, abgeklärte, exzentrische Karriere-Frau, deren virtuose Kompetenz die Männer auf und hinter der Leinwand gehörig ins Schwitzen bringt. Wir begeben uns auf die rasante Achterbahnfahrt von Leben und Werk einer bis heute beeindruckenden Charakterkomödiantin, die nicht nur feministische Vorreiterin gewesen ist, sondern ganz nebenbei auch noch gezeigt hat, wie ideal sich Filmruhm und soziales Engagement verbinden lassen.

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Diskurs

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Tonart

Chansons und Balladen Moderation: Jürgen Liebing

03.00 Uhr
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04.00 Uhr
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04.05 Uhr
Tonart

Clublounge Moderation: Martin Böttcher