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Die Totmacher: Amerikanische Serienmörder in Film und Wirklichkeit und Die Totmacher: Deutsche Serienmörder in Film und Wirklichkeit Von Ulrich von Berg RIAS Berlin 1993 Reale Kriminalfälle üben eine starke Anziehung aus: True Crime ist gefragt wie nie, Serienmörder sind in Filmen und Serien fast so etwas wie die neuen Superstarts. In Deutschland wird im Jahr 1995 in "Der Totmacher" die Geschichte des bekanntesten deutschen Serienmörders Fritz Haarmann mit Götz George in der Hauptrolle verfilmt. Alfred Hitchcocks ikonischer Serienkiller-Film "Psycho" definiert schon in den 1960er Jahren die Filmgeschichte neu. Mit der Darstellung von Gewalt bis hin zu Intimität, ebnet "Psycho" den Weg für Genres wie Slasher- und Splatterfilme und verwandelt das Horrorgenre in eine anspruchsvolle Kunstform. Warum ist der Serienmörder ein so großes Objekt der Begierde? Wie schlägt sich die Faszination für das Grauen in amerikanischen und deutschen Filmen nieder? Und wie hat das alles die Popkultur beeinflusst? Das analysiert Ulrich von Berg in den beiden Teilen von "Die Totmacher" aus dem Jahr 1993.

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen Mit Buchkritik

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Sr. Cora Küfner, Panschwitz-Kuckau Katholische Kirche

06.30 Uhr
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06.40 Uhr
Aus den Feuilletons

07.00 Uhr
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07.30 Uhr
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07.40 Uhr
Interview

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08.30 Uhr
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Im Gespräch

Live mit Hörern 08 00 22 54 22 54 gespraech@deutschlandfunkkultur.de

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Lesart

Das politische Buch

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Studio 9 - Der Tag mit ...

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Medien und digitale Kultur

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Das Theatermagazin

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Das Filmmagazin

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Das Magazin für Lebensart

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17.05 Uhr
Studio 9

Themen des Tages

17.30 Uhr
Tacheles

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Feature

Nachts - Unterwegs mit drei Flaneurinnen Von Stefanie Heim und Vivien Schütz Regie: die Autorinnen Komposition: Ives Schachtschabel Ton: Michael Kube Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2023 Länge: 52'57 Drei Frauen dokumentieren ihr nächtliches Flanieren mit dem Mikrofon. Wie selbstverständlich ist es, als Frau nachts allein unterwegs zu sein? Ein atmosphärischer Streifzug mit verschiedenen weiblichen Perspektiven. Shubhra genießt es, nachts durch ihre Lieblingsstraßen in Berlin zu schlendern und in beleuchtete (Schau-)Fenster zu sehen. In Berlin erfährt sie eine Freiheit, die ihr in ihrer Heimat Indien verwehrt bleibt. Felicia hingegen kann nur im Dunkeln zur Ruhe kommen, ohne die Reizüberflutung der Stadt - bevorzugt im Wald. Sie spricht über ihre nächtlichen Erfahrungen, als die Außenwelt sie noch als Mann gelesen hat. Und Nele lässt sich hedonistisch durch Bars und Clubs in Leipzig treiben, um ihrer Schlaflosigkeit zu entfliehen. Das Feature begleitet Flaneurinnen bei ihren selbstbewussten Erkundungen nächtlicher Räume, die traditionell männerdominiert sind. Es lädt Hörerinnen und Hörer dazu ein, die Nacht fernab von Ängsten und Einschränkungen zu erleben. Gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW. Vivien Schütz ist freie Autorin und produziert dokumentarische und fiktive Geschichten für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Podcast-Labels. Ihre unabhängig produzierten Kurzhörspiele "Die mit Dinkel" und "Re:Produktion" (2022) wurden beide mit dem ARD-PiNball-Award ausgezeichnet. Zuletzt: 10-teiligeHörspielserie "Re:Produktion" (SWR 2022) und "Einhundert - Lori Glori will ihre Stimme von DJ Bobo zurück" (Deutschlandfunk Nova 2023). Stefanie Heim, geboren in Potsdam, lebt in Erfurt als freie Autorin und produziert Hörspiele, Features und serielle Formate für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. 2019 realisierte sie als Stipendiatin der Akademie der Künste das audiovisuelle Projekt "Heim(at)", 2022 war sie Stipendiatin der NRW Film- und Medienstiftung. Zuletzt: 10-teilige Hörspielserie "Re:Produktion" (SWR 2022). Heim und Schütz gewannen mit einer Kurzfassung von "Re:Produktion" den ARD-PiNball-Award 2020. Ihr Hörstück "Nach(t)spiel" wurde beim dokKa Festival 2021 in Karlsruhe als "Beste Kurzdoku" ausgezeichnet. Nächtlicher Streifzug Unterwegs mit drei Flaneurinnen Länge: 53:03 Minuten

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Konzert

Gewandhaus Leipzig Aufzeichnung vom 15.06.2024 Carl Reineke zum 200. Geburtstag Carl Reineke Sommertagsbilder op. 161, Konzertstück für Chor und Orchester Belsazar op. 73, Oratorium für Soli, Chor und Orchester Anja Pöche, Sopran Nora Steuerwald, Alt Florian Sievers, Tenor Bernhard Hansky, Bass GewandhausChor camerata lipsiensis Leitung: Gregor Meyer

22.00 Uhr
Die besondere Aufnahme

Karel Reiner Klavierwerke Moritz Ernst, Klavier

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

Wochenrückblick

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Stunde 1 Labor

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Diskurs

Zwischen Solidarität und Hass - Auswirkungen auf die Gesellschaft in Deutschland Es diskutieren: - Alena Jabarine, Journalistin - Per Leo, Historiker und Autor - Meron Mendel, Historiker und Autor Moderation: Vivian Perkovic, Journalistin - Berliner Festspiele in Zusammenarbeit mit Deutschlandfunk Kultur - (Aufzeichnung vom 15.06.2024, Haus der Berliner Festspiele, Kassenhalle) Die Eskalation der Gewalt in Israel und im Gaza-Streifen führt auch in Deutschland zu einer gesellschaftlichen Polarisierung. Eine differenzierte öffentliche Debatte scheint kaum mehr möglich. Die Bekämpfung von Antisemitismus und das Recht auf Meinungsfreiheit werden gegeneinander ausgespielt. Das Bekenntnis zur Sicherheit Israels als deutsche Staatsräson wird herausgefordert. In privaten und öffentlichen Diskussionen - besonders in den sozialen Medien - wird antisemitisch gehetzt, die Angriffe auf Juden*Jüdinnen und jüdische Einrichtungen sind sprunghaft angestiegen. Zugleich werden Palästinenser*innen unter Generalverdacht gestellt und es ist ein deutlicher Anstieg islamfeindlicher Straftaten zu verzeichnen. Die Journalistin Alena Jabarine und die beiden Historiker Per Leo und Meron Mendel diskutieren, was dieser Konflikt mit der Gesellschaft in Deutschland macht - aus palästinensischer, deutscher und jüdisch-israelischer Perspektive.

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Klassik-Pop-et cetera

Die Spitzenköchin Léa Linster (Wdh. v. Deutschlandfunk) Von ihrem Vater lernte sie die Kunst zu leben und von ihrer Mutter die Kunst des Salzens. In Metz studierte Léa Linster zunächst Jura und überraschte ihre Kommilitonen mit dem besten Essen der Stadt. Aus dem elterlichen Café in Luxemburg machte sie ein Restaurant und erhielt dafür vom Guide Michelin 1987 erstmals einen Stern. Geschult worden war Léa Linster u.a. bei den französischen Meistergastronomen Paul Bocuse und Joël Robuchon. Ihr Wissen gibt sie in Kochbüchern, Fernsehshows und Genussseminaren weiter. Bewährte wie neue Kochkreationen serviert sie in ihrem jüngsten Buch "Deutschland küsst Frankreich". Auch Musik lässt die Spitzenköchin schwärmen. Im Deutschlandfunk erzählt die heute 69-Jährige von Jazzklassikern und von ihrem Bruder, der als Produzent Musik in die Familie brachte.

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Tonart

Urban Moderation: Christoph Reimann

04.00 Uhr
Nachrichten