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Religionen

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Aus den Archiven

Deutsch für Deutsche: Ist das Optimalste machbar? Auf dem Buttersektor zögerlich? Eine Lektion über Sprachdummheiten und Sprachmoden Von Annemarie Weber RIAS Berlin 1982 Eine humorvolle Sendung, die augenzwinkernd Sprachverhunzungen, Sprachfehler, Sprachunarten und alberne Sprachmoden betrachtet. Sie haben sich epidemisch verbreitet, meint das Paar, das durch die Sendung führt, und warnt: Sie schleichen sich beinahe bei jedem von uns ein - sei also niemand zu selbstsicher. Ein Beispiel: "Er hing seinen Hut an den Haken - das sollte wehtun. Es ist falsch." Richtig heiße es: "Der Hut hing am Haken. Der Mann hängte seinen Hut an den Haken." Doch so einiges, seufzt das Paar immer mal, stehe bereits im Duden. Aber auch darauf hat das Paar eine Antwort: "Wir müssen uns damit abfinden, dass der Duden sich mit allem abfindet, was gebräuchlich geworden ist. Schön wäre es, wenn die Herausgeber in Klammern eine ganz kleine Kritik angebracht hätten: unschön, ungenau oder gespreizt."

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Pfarrerin Barbara Manterfeld-Wormit Evangelische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

06.40 Uhr
Aus den Feuilletons

07.00 Uhr
Nachrichten

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

08.50 Uhr
Buchkritik

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Live mit Hörern 08 00 22 54 22 54 gespraech@deutschlandfunkkultur.de

10.00 Uhr
Nachrichten

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Lesart

Das politische Buch

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Breitband

Medien und digitale Kultur

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Rang 1

Das Theatermagazin

14.30 Uhr
Vollbild

Das Filmmagazin

15.00 Uhr
Nachrichten

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Echtzeit

Das Magazin für Lebensart Serie "Der Mitfahrer" 02: Max und der VW Golf Länge: 05:00 Minuten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Themen des Tages

17.30 Uhr
Tacheles

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Feature

Reihe: Wirklichkeit im Radio Die Vergessenen Von Peter Adler Regie: Fritz Schröder-Jahn Mit: Wolfgang Wahl, Charlotte Kramm, Alfred Balthoff, Heidemarie Hatheyer, Hans Paetsch, Günther Jerschke, Kurt Ehrhardt, Heinz Sailer, Fritz Schröder-Jahn Produktion: NDR 1956 Länge: 59'34 Für viele Jüdinnen und Juden ging nach dem Ende des Nationalsozialismus ihr Martyrium weiter. Ein Feature von 1956 schildert in Hörspielszenen, wie sie als Fremde in Paris lebten und bei den deutschen Behörden um Wiedergutmachung betteln mussten. Der Autor dokumentiert in diesem Feature seine Recherchen über das Leben deutscher Juden in Paris nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Sein Ausgangspunkt sind die Aufzeichnungen von Alfons Loeb, geschrieben zwischen 1946 und 1956. Auf seiner Suche nach ihm trifft er auf weitere deutsche Juden. Sie leben zumeist in Armut, noch immer als Deutsche unter Franzosen, und fristen ohne Wiedergutmachung ihr Dasein. Einige berichten über ihre Bekanntschaft mit Alfons Loeb, dem Frankfurter Antiquitätenhändler, der 66jährig im Jahr 1956 starb. Sie geben aber auch Auskunft über ihr eigenes Leben, wie sie mit Anträgen, Zeugnissen und Beweisen um die Anerkennung ihrer Ansprüche auf Wiedergutmachung und Entschädigung betteln mussten. Loeb wurde die Entschädigung versagt. Seine Aufzeichnungen werden in Auszügen vorgelesen, die Aussagen der Vergessenen in Sprecherdialogen nachgesprochen. Peter Adler, geboren 1923 in Dresden, gestorben 2012 in Grünenbach im Allgäu, war Schriftsteller, Rundfunk- und Fernsehautor. Er gehörte zusammen mit Martin Walser und Helmut Jedele zu den frühen Mitarbeitern des Süddeutschen Rundfunks. Verfasser zahlreicher und mehrfach ausgezeichneter Radiofeatures und Fernsehdokumentationen. "Die Vergessenen" wurde nach der Hörfunksendung auch fürs Fernsehen adaptiert. Zu seinen bekannten Features und Hörspielen gehören "Das Opium der ordentlichen Leute" (RB 1962), "Boote über dem Öresund" (NDR 1970), "Kein Gras drüber - Die Geschichte eines Rückzugs" (NDR 1990). Reihe: Wirklichkeit im Radio Die Vergessenen

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Die besondere Aufnahme

Franz Xaver Scharwenka Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 32 Jonathan Powell, Klavier Filharmonia Poznanska Leitung: Lukasz Borowicz Produktion: Deutschlandfunk Kultur / CPO Juli 2022

20.00 Uhr
Oper

Live aus der Royal Festival Hall London Arnold Schönberg Gurrelieder für Soli, Chor und Orchester auf einen Text von Jens Peter Jacobsen Tove - Lise Lindstrom, Sopran Waldtaube - Karen Cargill, Mezzosopran Waldemar - David Butt Philip, Tenor Klaus-Narr - Robert Murray, Tenor Bauer - James Creswell, Bassbariton Mitglieder des London Symphony Chorus London Philharmonic Choir London Philharmonic Orchestra Leitung: Edward Gardner

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

Wochenrückblick

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Studio LCB

Aus dem Literarischen Colloquium Berlin Lesung: Susanne Lange Gäste: Paul Ingendaay und Àxel Sanjosé Moderation: Tobias Lehmkuhl Produktion: Deutschlandfunk 2022 Es ist wohl das ambitionierteste Buchprojekt, das anlässlich des Gastland-Auftritts Spaniens auf der Frankfurter Buchmesse in diesem Herbst erscheint: Die vierbändige Anthologie spanischer und hispanoamerikanischer Lyrik. Elf Jahre haben die Herausgeber Susanne Lange und Martin Koppenfels daran gearbeitet, Dutzende Übersetzer sind beteiligt, darunter bedeutende Dichter deutscher Sprache. Erstmals wird nun auch auf Deutsch in seiner ganzen Fülle nachvollziehbar, dass die spanischsprachige Lyrik gleichberechtigt neben der französischen und der anglophonen Dichtung steht. Sie entwickelt sich ebenfalls im frühen Mittelalter, erreicht im Siglo de oro der Barockzeit eine einzigartige Blüte innerhalb der europäischen Literaturen und gelangt in folgenden Jahrhunderten zu ganz eigenen Interpretationen dessen, was wir Romantik, Symbolismus, Surrealismus oder schlicht Moderne nennen. Ob Francisco Quevedo, Sor Juana Inés de la Cruz, José Marti oder Alejandra Pizarnik, immer auch liefert die spanischsprachige Lyrik ein vielschichtiges Bild ihrer Zeit: "Wo ist König Johann heute?/ Wo sind Aragons Infanten wohl geblieben?/ Wo sind all die feinen Leute?/ All die schönen und galanten Kavaliere?/ Die Turniere dieser Ritter,/ Waffenzier, Fanfarenbläser, Helmfiguren,/ waren nichts als eitler Flitter? Was wohl sonst als welke Gräser in den Fluren?" (Jorge Manrique, 1476). Im Gespräch mit der Herausgeberin Susanne Lange werden der Dichter und Übersetzer Àxel Sanjosé und der Autor und ehemalige Spanien-Korrespondent der FAZ, Paul Ingendaay, moderiert von Tobias Lehmkuhl, über die Geschichte der spanischsprachigen Lyrik und ihre liebsten Gedichte aus beinahe 1000 Jahren reden.

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Tonart

Chansons und Balladen Moderation: Jörg Adamczak

03.00 Uhr
Nachrichten

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Tonart

Clublounge Moderation: Carsten Rochow