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Deutschlandfunk Kultur

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Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

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Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Andreas Brauns, Schellerten Katholische Kirche

06.30 Uhr
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07.00 Uhr
Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07.50 Uhr
Interview

08.00 Uhr
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Neue Krimis

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Buchkritik

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Im Gespräch

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Das Literaturmagazin

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Das Musikmagazin am Vormittag

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Musiktipps

11.45 Uhr
Unsere roc-Ensembles

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Studio 9 - Der Tag mit ...

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Länderreport

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Kompressor

Das Popkulturmagazin

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Kulturnachrichten

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Das Musikmagazin am Nachmittag

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

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16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
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17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Wortwechsel

"Entkolonisiert Euch!" Gäste: Bénédicte Savoy, Professorin für Kunstgeschichte, Technische Universität Berlin Christian Geulen, Professor für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Koblenz-Landau Katharina Oguntoye, Historikerin und Gründungsmitglied ISD, Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland Sharon Otoo, Schriftstellerin und Publizistin Moderation: René Aguigah Die Kolonialzeit: Drei Jahrzehnte, die in Deutschland schon mit dem Ersten Weltkrieg zu Ende gingen? Ein Nischenthema, allenfalls von historischem Interesse? Im Gegenteil: Seit wenigen Jahren hat auch Deutschland eine Welle erfasst, die manche eine zweite Dekolonisierung nennen. Dabei geht es nicht nur um den richtigen Umgang mit dem Völkermord an den Herero und Nama, nicht nur um die Rückgabe afrikanischer Kulturgüter an die Herkunftsländer. Im Kern dreht sich die aktuelle Debatte um die Dekolonisierung des Denkens, das im Großen wie im Kleinen steckt: Welchen Preis zahlt der globale Süden dafür, dass der globale Norden seine Smartphone-Sammlung alle zwei Jahre erneuert? Wie lange noch erträgt es eine Gesellschaft, dass in demokratischen Institutionen zwar Rechte, Linke, Liberale vertreten sind - aber kaum Nichtweiße? Wollen wir noch Bücher im Original lesen, wenn dort Begriffe auftauchen, die wir heute als rassistisch verstehen? Und wie vorbehaltlos lässt sich am Erbe der Aufklärung festhalten, wenn diese wohl die Freiheiten begründet hat - aber den Kolonialismus ebenfalls?

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19.30 Uhr
Zeitfragen. Literatur

"Die Zukunft ist merkwürdig leer" Begegnungen mit Hilary Mantel Von Thomas David Mit ihren Romanen über das England der Tudors hat sich die britische Schriftstellerin und Meisterin des historischen Romans Weltruhm erschrieben. Mit «Wölfe» und «Falken», ihren preisgekrönten Romanen über das England der Tudors, wurde die die britische Schriftstellerin Hilary Mantel weltberühmt. In «Spiegel und Licht», dem abschließenden Roman der Trilogie über den Aufstieg des politischen Genies Thomas Cromwell am Hofe Heinrichs VIII, vollendet sie das farbenprächtige Tableau einer Epoche, das auch von der Bildung eines neuzeitlichen Staates erzählt. Denn Mantels historische Trilogie lässt sich als zeitlose Parabel über die menschliche Verführbarkeit und den Sog der Macht lesen. Thomas David hat die 1952 geborene Mantel in der Grafschaft Devon für ein Werkstattgespräch besucht und auch zu den historischen Veränderungen befragt, die Großbritannien seit Beginn der mehr als fünfzehnjährigen Arbeit an der Trilogie durchlaufen hat. Neben der Schriftstellerin kommen in der Sendung der britische Historiker Diarmaid MacCulloch sowie der Schauspieler Ben Miles zu Wort, der Mantels Hauptfigur in der Bühnenfassung der Royal Shakespeare Company verkörperte.

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Philharmonie Berlin Aufzeichnung vom 15.12.2019 Elliot Carter Adagio tenebroso aus der "Symphonia: sum fluxae pretium spei" Anton Bruckner Symphonie Nr. 8 c-Moll Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Robin Ticciati

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Musikfeuilleton

"Diesen Kuß der ganzen Welt!" Einblicke in die Beethoven-Sammlung der Berliner Staatsbibliothek Von Cornelia De Reese Wo liegt Beethovens Brief an die unsterbliche Geliebte? Nicht in Wien, auch nicht in Bonn, sondern in Berlin. Über die Hälfte der erhaltenen Originalhandschriften der Werke Beethovens werden in der Berliner Staatsbibliothek aufbewahrt, hinzu kommen tausende Seiten mit Skizzen, außerdem Briefe und 137 Konversationshefte. Vom 11. März bis zum 30. April wird einiges aus diesem Fundus aus den Tresoren geholt und der Öffentlichkeit in einer großen Ausstellung präsentiert.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Danke, Berlin! Die Lange Nacht der Preußen im Rheinland Von Rüdiger Heimlich Regie: Claudia Mützelfeldt (Wdh. v. 14./15.11.2015) Sie galten als schroff, stocksteif und humorlos, und außer Drill und Marschmusik konnten die Rheinländer bei den Preußen zunächst keine höhere Kulturmission erkennen. Die Preußen verdächtigten die Rheinländer dagegen des politischen Franzosentums, ja sie empfanden ihre Lebensart als liederlich. Es ist dann doch noch eine passable "Vernunftehe" geworden, für die das Rheinland 200 Jahre nach der Gründung der preußischen Rheinprovinz 1815 sogar mit einer Fülle von Jubiläumsveranstaltungen "Danke Berlin!" sagt. Die "Lange Nacht" geht den Spuren nach, die Preußen im Rheinland hinterlassen haben, so u.a. die Kölner Domvollendung, die Rettung von Drachenfels und Siebengebirge, Deutsches Eck und Burgenromantik, die Bonner Universität oder die Düsseldorfer Kunstakademie. Ein indirektes Verdienst ist die Beförderung sozialer und demokratischer Ideen und des rheinischen Stunk-Karnevals. Zeitzeugen wie Otto von Bismarck, Theodor Fontane, Heinrich Heine, Karl Marx, Kurt Tucholsky, Clara Viebig erzählen, wie nach 1815 zwei Mentalitäten aufeinanderstoßen - Katholiken und Protestanten, rheinische Lebenslust und preußische Disziplin, Eigensinn und Gottesgnadentum - wie es in der Revolution von 1848 zur offenen Konfrontation kommt und sich beide im patriotischen Jubel der Reichsgründung von 1871 dann doch noch in die Arme fallen. Historiker und Denkmalpfleger sprechen über die Verdienste Preußens und erzählen, wie das Erbe heute im Rheinland gepflegt wird.

01.00 Uhr
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02.00 Uhr
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03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Tonart

Filmmusik John Barry "The Day of the Locust" (Der Tag der Heuschrecke) Howard Shore "Ed Wood" The London Philharmonic Orchestra Alfred Newman "All About Eve" (Alles über Eva) Moderation: Birgit Kahle

04.00 Uhr
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