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Deutschlandfunk Kultur

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Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

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Aus den Feuilletons

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06.20 Uhr
Wort zum Tage

Pfarrer Thomas Frings, Köln Katholische Kirche

06.30 Uhr
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07.00 Uhr
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07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
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07.40 Uhr
Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07.50 Uhr
Interview

08.00 Uhr
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08.20 Uhr
Neue Krimis

08.30 Uhr
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08.50 Uhr
Buchkritik

09.00 Uhr
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Im Gespräch

Gründungspräsidentin von Ärzte ohne Grenzen Deutschland Ulrike von Pilar im Gespräch mit Tim Wiese

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Lesart

Das Literaturmagazin

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Das Musikmagazin am Vormittag

11.30 Uhr
Musiktipps

11.45 Uhr
Unsere roc-Ensembles

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12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

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13.05 Uhr
Länderreport

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Kompressor

Das Popkulturmagazin

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Kulturnachrichten

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Das Musikmagazin am Nachmittag

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

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Kulturnachrichten

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17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
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18.05 Uhr
Wortwechsel

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19.30 Uhr
Zeitfragen. Literatur

Literatur im Gespräch Preis der Leipziger Buchmesse 2021 in der Kategorie Übersetzung Ein Gespräch mit Timea Tankó über das schwierige Handwerk des Übersetzens Moderation: Maike Albath

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Live aus der Philharmonie Berlin Paul Hindemith Kammermusik Nr. 1 für zwölf Soloinstrumente op. 24, 1 Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 Franz Schubert Symphonie Nr. 3 D-Dur D 200 Seong-Jin Cho, Klavier Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Kent Nagano

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Musikfeuilleton

Von da, wo man allein ist Musik aus italienischen Sommerresidenzen Von Julian Kämper Jedes Jahr werden vielversprechende Komponistinnen und Komponisten zu Stipendienaufenthalten in italienische Kulturresidenzen eingeladen: befreit von finanziellen Engpässen, umgeben von anderen Künstlerpersönlichkeiten und vom Geist prominenter Alumni, in großzügigen Atelierräumen und schließlich in idyllischer Stille und "Abgeschiedenheit", wie es heißt. Wie aber wirken sich mehrere Monate Kreativklausur im italienischen Bergdörfchen auf die Musik derjenigen Komponistinnen und Komponisten aus, die sich mit urbanen Themen, Alltagsphänomenen, digitaler Globalisierung, Schmutz und Lärm auseinandersetzen, die in Kollektiven arbeiten, die normalerweise im Hässlichen und Imperfekten das Material für ihre Klangarbeiten finden? Sara Glojnaric (Progetto Positano) und Jacopo Salvatori (Casa Baldi) erzählen von ihren Erfahrungen, Arbeitsprozessen und Begegnungen.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Von einsamen Kämpfen und stillen Niederlagen Die Lange Nacht über Ernest Hemingway Von Tom Noga Regie: der Autor An Ernest Hemingway (1899 -1961) scheiden sich die Geister. Für die einen ist er ein Aufschneider, der sich als Kriegsheld inszenierte (der er nicht war) und sich gerne mit seinen Jagdtrophäen abbilden ließ, mit riesigen Schwertfischen etwa, die ihn um das Zweifache überragen. Andere fasziniert gerade seine Männlichkeit, die Kompromisslosigkeit, mit der er sich in jedes Abenteuer stürzte, und sei es noch so aussichtslos. Die einen kritisieren seine Romane als flach, eindimensional und sprachlich bescheiden. Anderen gefällt gerade dies: seine unprätentiöse, packende Sprache, seine Direktheit, der Reichtum an Bildern, die seine Romane und Kurzgeschichten wie Filme wirken lassen. Fest steht: Ernest Hemingway hat die englischsprachige Literatur vom Schwulst des viktorianischen Zeitalters befreit. Als Autor ist er aus dem Elfenbeinturm der Kunst ausgebrochen. Ein Super-Macho, ein amerikanischer Held, der dorthin ging, wo es weh tat: in den Boxring, in den Krieg, auf Safari, zum Hochseefischen. Und der dann darüber schrieb. Seine Protagonisten sind gebrochene Helden und immer auch ein bisschen die Alter Egos seiner selbst: Jake Barnes, der Kriegsveteran aus "Fiesta", Frederic Henry aus dem Weltkriegsdrama "In einem anderen Land". Und natürlich Santiago, der Fischer aus "Der alte Mann und das Meer", der den größten Fisch seines Lebens fängt, ihn gegen Haie verteidigt und nur ein Skelett zurück in den Hafen bringt. Er hat verloren, aber sich nicht unterkriegen lassen - das war Hemingways Credo.

01.00 Uhr
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02.00 Uhr
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03.00 Uhr
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03.05 Uhr
Tonart

Filmmusik Moderation: Vincent Neumann

04.00 Uhr
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