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Kultur und Politik am Morgen

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Aus den Feuilletons

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Wort zum Tage

Pfarrerin Marianne Ludwig, Berlin Evangelische Kirche

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Politisches Feuilleton

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Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

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Interview

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Neue Krimis

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Buchkritik

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Musiker und Autor Sven Regener im Gespräch mit Britta Bürger

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Studio 9 - Der Tag mit ...

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Länderreport

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Das Popkulturmagazin

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Kulturnachrichten

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Das Musikmagazin am Nachmittag

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Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

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18.05 Uhr
Wortwechsel

Forum Frauenkirche 20 Jahre "Krieg gegen den Terror" - Lehren aus dem Afghanistan-Einsatz Es diskutieren: - Emran Feroz, österreichisch-afghanischer Journalist und Buchautor - Andrea Jeska, Journalistin und Buchautorin - Peter R. Neumann, Terrorismus-Forscher, King's College London - Thomas Kleine-Brockhoff, Vizepräsident des German Marshall Fund of the United States Moderation: Alexandra Gerlach Aufzeichnung vom 02.12.2021, Dresdner Frauenkirche Kooperation Stiftung Frauenkirche Dresden, Deutschlandfunk Kultur und Sächsische Zeitung 20 Jahre sind die Anschläge vom 11. September 2001 her, und das bedeutet auch 20 Jahre Krieg gegen den Terror. Doch just zum Jahrestag endete der internationale Einsatz in Afghanistan unrühmlich: Die Taliban sind wieder an der Macht am Hindukusch, ob das Land damit erneut eine Brutstätte des Terrorismus wird, ist offen.

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit Shabbat

19.30 Uhr
Zeitfragen

Literatur im Gespräch Die Nibelungen neu erzählt von Felicitas Hoppe und Ferdinand Schmalz Moderation: Dorothea Westphal Das Nibelungenlied hat die Büchnerpreisträgerin Felicitas Hoppe und den österreichischen Dramatiker Ferdinand Schmalz inspiriert. Heldentaten und ein großer Schatz, Liebe, Eifersucht, Verrat und Mord - all das fasziniert bis heute an der Sage um Siegfried, den Drachentöter. Das Epos stammt zwar aus dem Mittelalter und der Stoff ist sogar noch älter, doch aktuell ist es bis heute. Da niemand weiß, wie es wirklich war mit Siegfried und seinem Gegenspieler Hagen, mit Kriemhild, Siegfrieds Frau, und ihrer Schwägerin Brünhild, die mit List und Trug von Island an den Wormser Hof gebracht wurde, erzählt Felicitas Hoppe den Stoff in ihrem neuen Roman "Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm" noch einmal. Und Ferdinand Schmalz konzentriert sich in seinem Theaterstück "Hildensaga. Ein Königinnendrama" auf die beiden Frauen und Konkurrentinnen, Kriemhild und Brünhild. 2022 wird das Stück bei den Nibelungenfestspielen in Worms uraufgeführt. Felicitas Hoppe und Ferdinand Schmalz erzählen, wie und warum sie das Heldenepos inspiriert hat.

20.00 Uhr
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20.03 Uhr
Konzert

Rudolfinum Prag Aufzeichnung vom 09.10.2021 Bohuslav Martinu Konzert für Violine, Klavier und Orchester H 342 Wolfgang Rihm "Ernster Gesang" für Orchester Johannes Brahms Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90 Josef Špacek, Violine Miroslav Sekera, Klavier Prager Radio-Symphonieorchester Leitung: Petr Popelka

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Musikfeuilleton

Die Welt des Player Pianos nach Conlon Nancarrow Zu Besuch bei dem Komponisten Wolfgang Heisig Von Georg Beck (Wdh. v. 27.11.2016) Conlon Nancarrow, geboren 1912, gestorben 1997, wird von vielen Komponisten zeitgenössischer Musik verehrt. Er arbeitete für ein Instrument, das schon zu seinen Lebzeiten hoffnungslos antiquiert war: das Selbstspielklavier. Das Ergebnis ist gleichwohl phänomenal. Die 50 "Studies for Player Piano" von Nancarrow entführen in ein klangliches Zauberreich. Und doch lassen sich die Nancarrow-Nachfolger bis heute an einer Hand abzählen. Mitten im digitalen Zeitalter eine Wiedergabe-Apparatur zu favorisieren, die Jahrzehnte vor der Schallplatte erfunden wurde, braucht eine starke Persönlichkeit. Wolfgang Heisig hat sie. Sein Schlüsselerlebnis war eine Deutschlandfunk-Sendung. Nur, dass ein gestörter Mittelwellen-Empfang das Wichtigste verrauscht: den Namen des Komponisten, um den es ging. Niemand kann dem Dresdner Musikstudenten Wolfgang Heisig weiterhelfen. Erst mit der Wende erfährt er, wer und was ihn seinerzeit so fasziniert hatte. Dann geht alles schnell: Kontakt zu Nancarrow selbst, der ihm anerkennend zurückschreibt. Bis heute ist Wolfgang Heisig als Komponist und Phonola-Spieler unterwegs. Unser Autor Georg Beck hat ihn und seine Phonola in Döbeln besucht.

23.00 Uhr
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23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

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Lange Nacht

Nicht zu früh an die Kamera denken! Eine Lange Nacht über Stanley Kubrick Von Rainer Praetorius Regie: Fabian von Freier (Wdh. v. 02./03.03.2019) "Ich habe Angst, Dave!", "Das hier bin ich, Alex, und meine drei Droogs." Zwei Sätze - und schon startet in vielen Köpfen das Kino des Regisseurs Stanley Kubrick (1928 - 1999). Der erste Satz stammt von einem Computer, der um sein Leben fürchtet. Die andere zitierte Filmfigur ist ein jugendlicher Schläger, der erst Täter und dann Opfer wird. Doch es ist nicht in erster Linie die menschliche Sprache, die Kubricks Kinowelt ausmacht. Kaum einem anderen Regisseur ist es so gelungen, Bild und Musik zu einer vollständigen Einheit zu verschmelzen. Kubricks Perfektionismus ist berühmt-berüchtigt. Viele hielten dieses Streben nach Vollkommenheit für überzogen. Kubrick-Fans sind dem Regisseur von Filmen wie "2001: Odyssee im Weltraum", "Uhrwerk Orange" und "Shining" bis heute dankbar, dass er nicht davor zurückschreckte, ein Filmhandwerk zu praktizieren, das so konsequent gründlich war. In der griechischen Mythologie schwang sich Ikarus mithilfe einer Flügelkonstruktion aus Vogelfedern in den Himmel. Die Federn waren durch Wachs verbunden. Als er immer höher stieg und der Sonne zu nahe kam, schmolz das Wachs. Ikarus stürzte ab. "Versuche nicht, zu hoch zu fliegen!", lautet die gängige Moral dieser Geschichte. Zwei Jahre vor seinem Tod zog Stanley Kubrick eine ganz andere Erkenntnis aus dem alten Mythos. In einer letzten öffentlichen Video-Ansprache erklärte er: "Vergesst Wachs und Federn. Baut bessere Flügel!"

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Tonart

Filmmusik Moderation: Vincent Neumann

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