Radioprogramm

Deutschlandfunk Kultur

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In Concert

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen Moderation: Dieter Kassel

05.30 Uhr
Nachrichten

05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Pfarrer Hannes Langbein, Berlin Evangelische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07.50 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.20 Uhr
Neue Krimis

08.30 Uhr
Nachrichten

08.50 Uhr
Buchkritik

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Soziologe Andreas Anton im Gespräch mit Ulrike Timm

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Lesart

Das Literaturmagazin Moderation: Andrea Gerk

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag

11.30 Uhr
Musiktipps

11.45 Uhr
Unsere roc-Ensembles

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Länderreport

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

16.00 Uhr
Nachrichten

16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Wortwechsel

KI in der Medizin - Über den Wandel des Verhältnisses zwischen Arzt und Patient Es diskutieren: - Prof. Dr. Antonio Krüger,Wissenschaftlicher Direktor, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Saarbrücken - Dr. Markus Langer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhls Arbeits- und Organisationspsychologie, Universität des Saarlandes - Dr. Fruzsina Molnár-Gábor, Medizinrecht, Heidelberger Akademie der Wissenschaften - Prof. Dr. Werner Nahm, Institut für Biomedizinische Technik, Karlsruher Institut für Technologie - Prof. Dr. med. Lars Pape, stellvertretender Direktor, Kinderklinik, Medizinische Hochschule Hannover Moderation: Annette Riedel,Deutschlandfunk Kultur Aufzeichnung am 14.07.2020, Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19.30 Uhr
Zeitfragen. Literatur

Literatur und Wissenschaft Ruchlose Lieblinge der Justiz Juri Andruchowytsch und Schamma Schahadat über ein postmodernes Nationalepos Moderation: Jörg Plath Aufzeichnung vom 10.07.2020 aus dem Literaturhaus Stuttgart Kriminelle aus vier Jahrhunderten sind "Die Lieblinge der Justiz". Ein Hohelied auf Männer, deren Fähigkeiten die Zeitumstände den rechten Wirkungsrahmen verweigern ... "Galizien, c'est moi", hat der berühmteste Schriftsteller und Intellektuelle der Ukraine, Juri Andruchowytsch, hat vor einiger Zeit umstandslos behauptet. Das einstige Kronland der k.u.k.-Monarchie, heute Teil seines Mutterlandes, Ort seiner Kindheit und Jugend, Epizentrum seiner Ästhetik, sei das "letzte Territorium", ein "Transitraum" voller Ruinen, Fragmente, Zitate. Geschichte sei in Galizien nur eine Variante der im Übermaß vorhandenen Mythologie. Andruchowytschs Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte lassen sich tatsächlich zu einem großen Teil als postmoderne Fortschreibung galizischer Mythologie lesen. Sein jüngstes Buch "Die Lieblinge der Justiz" versucht sogar, einen zu Andruchowytschs Empörung doch tatsächlich in der Ukraine erhobenen Vorwurf zu entkräften, wonach Galizien nicht einmal über ein Epos verfüge. Mit dem "Parahistorischen Roman in achteinhalb Kapiteln", so die Gattungsbezeichnung, vielmehr -erfindung, besitzt es nun eins - und was für eins! Eins voller Krimineller aus vier Jahrhunderten. Die Männer hatten nämlich das Unglück, ihre eminenten Fähigkeiten nur als Bandit oder Aufrührer ausleben zu können. In Rom hätten sie Papst werden können, in Deutschland Bismarck oder gar Goebbels! Aber in Galizien, diesem Landstrich, dem es so lange bitterlich an eigener Staatlichkeit mangelte ... Juri Andruchowytsch spricht mit der Tübinger Slawistin Schamma Schahadat über Galizien, Nationalepen, Banditen und einiges mehr.

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Spannungen - als Ghost-Festival Jesus-Christus-Kirche Berlin Ausschnitte aus Konzerten Ende Juni 2020 Der künstlerische Leiter Lars Vogt schaut zurück auf ein ungewöhnliches Musikfest. Musik von Jörg Widmann, Johannes Brahms, Béla Bartók, Antonín Dvorák u.a. Es spielen Lars Vogt, Vilde Frang, Sharon Kam, Julian Steckel, Barbara Buntrock, Antje Weithaas und andere "Spannungen"-Künstler

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Musikfeuilleton

Die Kraniche von Ainola Zu Gast bei Jean Sibelius Von Hildburg Heider (Wdh. v. 13.12.2015) Circa 40 km nördlich von Helsinki liegt die kleine Stadt Järvenpää. Hier entstand um die Wende zum 19. Jahrhundert eine Künstlerkolonie, die auch den weitgereisten Komponisten Jean Sibelius anzog: weitab vom Weltengetümmel fand er hier die Ruhe, die er für sein Schaffen brauchte. Er ließ sich eine Villa bauen mit Blick auf den Tuusula-See und zog 1904 mit seiner Frau Aino und den Töchtern ein. Mehr als 50 Jahre lang blieb das Anwesen namens "Áinola" seine Heimat. Hier fand er auch im Jahr 1957 seine letzte Ruhe. Nach dem Tod seiner Frau Aino wurde Áinola ein staatliches Museum. Unsere Autorin Hildburg Heider hat es besucht und mit der Enkelin des Komponisten gesprochen.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Ich leb allein in meinem Himmel Eine Lange Nacht über den Komponisten und Dirigenten Gustav Mahler Von Barbara Giese Regie: Beate Bartlewski Mit 37 Jahren war Gustav Mahler der jüngste Hofoperndirektor, und ganz Wien sprach darüber. Nachdem er die Oper zehn Jahre lang mit starker Willenskraft verändert und geprägt hatte, brachte er in den letzten Lebensjahren seine Reformvorstellungen für Orchester, Bühne und Sängerdarstellung an die Metropolitan Opera in New York. Sein unabhängiger Veränderungswille war nicht Selbstzweck, sondern entsprang einer Philosophie. Was entstanden ist, muss vergehen. Aus dem Vergangenen entsteht Leben. Nachdem seine Eltern früh verstorben waren, verdiente er als Kapellmeister an verschiedenen Bühnen in Europa den Unterhalt für sich und vier seiner Geschwister. Jüdisch geboren und aufgewachsen, überzeugten ihn Teile der christlichen Lehre. Nachdem er unter Antisemitismus gelitten hatte, konvertierte er zum katholischen Glauben. Die Ehe mit der fast zwanzig Jahre jüngeren umtriebigen Alma Schindler aus einem österreichischen Künstlerhaushalt war turbulent. Seine ungeheure Energie und Disziplin halfen ihm, neben der Theaterarbeit zehn große Symphonien, mehrere Liederzyklen und diverse andere Lieder zu komponieren. Die meisten der eigenen Werke entstanden in seinen Ferien. Mit großen Klangmalereien zeigte er die Sehnsucht nach der vergangenen schönen Welt und setzte daneben Musik, die das Elend der Realität abbildete.

01.00 Uhr
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02.00 Uhr
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03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Tonart

Filmmusik Lalo Schifrin "Return from Witch Mountain" (Der Sieg der Sternenkinder) Michael Kamen "X-Men" (X-Men - Der Film) James Newton Howard "Dreamcatcher" Hollywood Studio Symphony Leitung: Pete Anthony Moderation: Birgit Kahle

04.00 Uhr
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