Radioprogramm

Deutschlandfunk Kultur

Jetzt läuft

Nachrichten

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

05.30 Uhr
Nachrichten

05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Pfarrteam Spremberg Evangelische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07.50 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.20 Uhr
Neue Krimis

08.30 Uhr
Nachrichten

08.50 Uhr
Buchkritik

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Gewaltopfer und Präventionsarbeiter Christoph Rickels im Gespräch mit Marco Schreyl

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Lesart

Das Literaturmagazin

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag

11.30 Uhr
Musiktipps

11.45 Uhr
Unsere roc-Ensembles

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Länderreport

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

16.00 Uhr
Nachrichten

16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Wortwechsel

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19.30 Uhr
Zeitfragen. Literatur

"Manchmal verwechsele ich meine Bücher und meine Kinder" Mutterschaft und Literatur Von Sonja Hartl (Wdh. v. 19.07.2019) Wie kann Literatur dazu beitragen, dass sich immer noch wirksame Erwartungen an Frauen und Mütter sowie Rollenmuster verändern? Das Schreiben über Mutterschaft verändert sich: Viele Romane - vorwiegend von Autorinnen - verhandeln Mutterschaft in all ihren Ambivalenzen. Denn immer noch arbeiten sich Frauen an den bekannten Vorstellungen ab, nach denen eine kinderlose Frau Karriere machen und eine Mutter selbstlos und fürsorgend sein soll. Für Schriftstellerinnen prallen diese zudem mit dem weiterhin verbreiteten Genie-Mythos zusammen. Ist eine kreative schöpferische Tätigkeit nach der Geburt eines Kindes überhaupt noch möglich? Wie behauptet eine Mutter das Zimmer für sich allein, das essenziell für das Schreiben ist? Und was muss sich im Literaturbetrieb ändern, damit Schreiben und Mutterschaft besser zu vereinbaren sind? Darüber sprechen u.a. Anke Stelling, Sheila Heti und Antonia Baum.

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Live aus der Stadthalle Chemnitz Wolfgang Amadeus Mozart Konzertarie "Ch'io mi scordi di te" KV 505 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 12 A-Dur KV 414 Harald Genzmer Prolog II für Orchester Paul Hindemith Sinfonische Metamorphosen nach Themen von Carl Maria von Weber Fatma Said, Sopran Guillermo García Calvo, Klavier Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz Leitung: Guillermo García Calvo

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Musikfeuilleton

Brummtopf, Teufelsgeige und Birkenblatt Sigi Lott und seine Hirten- und Bauerninstrumente Von Simon Schomäcker Sigi Lott, heute 87 Jahre alt, war einer der ersten, der traditionelle Hirten- und Bauerninstrumente durch Nachbauten vor dem Vergessen rettete. Regelmäßig traf er sich mit Hirten und Schäfern seiner fränkischen Heimat, um sich von ihnen die Spielweise der Instrumente zeigen zu lassen. Seine Vorliebe gilt dem Brummtopf, der Teufelsgeige, der Brettzither, der Panflöte und dem Birkenblatt.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

"Unter seinem Hut ist Utopia" Eine Lange Nacht über Joseph Beuys Von Berit Hempel Regie: Burkhard Reinartz Schamane, Scharlatan, Vordenker? Der Zeichner, Bildhauer und Aktionskünstler Joseph Beuys erklärte einem toten Hasen Bilder, teilte sich mit einem Kojoten mehrere Tage einen Galerieraum, arbeitete mit ungewöhnlichen Materialien wie Fett, Filz und Honig. Mit wenigen Zeichenstrichen und einzelnen Wörtern öffnete er neue Gedankenräume. Beuys sah den Menschen in seiner Gesamtheit als Künstler und wollte das politische System und die Gesellschaft verändern. Durch seinen allumfassenden Ansatz veränderte er die Kunst. Joseph Beuys, am 12. Mai 1921 geboren, gilt als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts mit seinem erweiterten Kunstbegriff und der Theorie der "sozialen Plastik". Dabei polarisierte der Mann mit Hut und Weste wie kaum ein anderer, wurde verehrt und war umstritten. Sein Credo "jeder Mensch ist ein Künstler" verstanden viele Menschen falsch. Als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie öffnete er seine Klasse für alle Studienbewerber, als Aktionskünstler bezog er Schläge, als Zeichner von Hirschen schuf er einen Kosmos, der tief in die Evolution reicht. Mit der Pflanzung von 7.000 Eichen forderte der Mitbegründer der Grünen 1982 auf der documenta 7 "Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung". "Unter seinem Hut steckt Utopia" - mit diesen Worten wurde Beuys 1986 der Wilhelm-Lehmbruck-Preis überreicht. Wenige Tage später, am 23. Januar, starb der Künstler in seinem Düsseldorfer Atelier. Die "Lange Nacht" versucht dieses Utopia zu ergründen, mit den Worten des Künstlers und in Interviews mit Wegbereitern, Weggefährten und Kunstbewahrern. Sie zeichnet den Lebensweg eines Menschen, der künstlerische Grenzen überschritt und an die Fähigkeit des Menschen glaubte: "Die Welt ist voller Rätsel und Aufgabenstellung, voller Rätsel. Für diese Rätsel aber ist der Mensch die Lösung".

01.00 Uhr
Nachrichten

02.00 Uhr
Nachrichten

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Tonart

Filmmusik Moderation: Vincent Neumann

04.00 Uhr
Nachrichten