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Deutschlandfunk Kultur

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05.00 Uhr
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05.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen Moderation: Liane von Billerbeck

05.30 Uhr
Nachrichten

05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Joachim Opahle, Berlin Katholische Kirche

06.30 Uhr
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07.00 Uhr
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07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
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07.40 Uhr
Interview

08.00 Uhr
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08.30 Uhr
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08.50 Uhr
Buchkritik

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
Im Gespräch

Bestatter Julian Heigel im Gespräch mit Britta Bürger

10.00 Uhr
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10.05 Uhr
Lesart

Das Literaturmagazin Moderation: Frank Meyer u.a. Reihe: Lyriksommer

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag Moderation: Carsten Beyer

11.30 Uhr
Musiktipps

11.45 Uhr
Rubrik: Folk

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Länderreport

Moderation: André Hatting

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag Moderation: Andreas Müller

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

16.00 Uhr
Nachrichten

16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend Moderation: Nicole Dittmer

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.30 Uhr
Weltzeit

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

19.30 Uhr
Zeitfragen. Feature

Tondokumente aus dem Jahr der deutschen Einheit (1/4) "Dieser Aufbruch kam wohl um Jahre zu spät" Wortmeldungen von Literaten 1990 Von Winfried Sträter (Teil 2 am 12.08.2020) 1990 war ein irres Jahr. Die Mauer war gefallen und die neu gewonnene Freiheit in der DDR war größer als die des bald vereinten Deutschland. Viele lebten die Möglichkeiten aus, die sich nach dem Sturz des SED-Regimes eröffneten. Zugleich wuchs die Sehnsucht, wieder in geordneten Bahnen leben zu können. Hoffnungen von Bürgerrechtlern, die im Herbst 1989 die betonierten Verhältnisse aufgebrochen hatten, wurden bitter enttäuscht. Der Osten lernte den Westen, und der Westen den Osten kennen. Die Feuilletons entfachten eine Diskussion über die DDR-Literatur mit zum Teil bösen Anschuldigungen. Tondokumente des Jahres 1990 vermitteln Eindrücke von diesem stürmischen letzten Jahr der DDR, in dem auch für die alte Bundesrepublik die Zeit ablief.

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Granada Festival Monasterio de San Jerónimo Aufzeichnung vom 11.07.2020 Alonso Lobo de Borja Versa est in luctum De Lamentatione (Gregorianischer Choral) Gregorio Allegri Miserere mei Deus Tomás Luis de Victoria Officium Defunctorum - Missa pro Defunctis Tenebrae Leitung: Nigel Short

21.30 Uhr
Alte Musik

"La Cecchina" - Der Singvogel Francesca Caccini (1587-1641): Tochter, Sängerin, Komponistin Von Georg Beck (Wdh. v. 05.04.2016) Ferrara hatte es vorgemacht. Jetzt wollten die anderen Höfe es auch: ein Concerto delle donne, ein Ensemble, bestehend nur aus Frauen. Sängerinnen, Instrumentalistinnen für die höfische Unterhaltung. In diese exzellente Musikwelt wird sie hineingeboren: Francesca Caccini, Tochter des Giulio Caccini, seinerseits einer der Schöpfer der Nuova musiche, der neuen Musik mit dem dominierenden Sologesang, dem Beginn der barocken Ära. Mit 13 Jahren tritt sie in Florenz erstmals als Hofsängerin auf. Schnell verbreitet sich ihr Ruf. Francesca begnügt sich nicht damit. Sie fängt an, zu komponieren. "La liberazione di Ruggiero dall' isola d' Alcina", uraufgeführt am 2. Februar 1625 im Komödiensaal der Villa Poggio Imperiale in Florenz, ist die erste Oper aus der Feder einer Frau.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Hörspiel

Brot für die Fische Von Hans Thill Regie: Stefanie Hoster Mit: Lars Rudolph, Martin Engler, Erika Skrotzki, Nico Holonics Komposition: Philippe Gordiani Ton: Jean Szymczak Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 41'09 "Fische sind plump, kalt, nicht witzig." Aber es winkt Geld für Einfälle! Nun heißt es: nachdenken, kalauern, verwerfen! Derweil startet der Fischmann sein Boot Richtung Meer und es entwickelt sich ein Text ... Anschließend: Fischerhaus Küche Von Susanne Amatosero Regie: die Autorin Mit: Eric-Alex Zipperling, Amadou Mourtala Mohamed, Issiaka Moussa Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 11'48 Susanne Amatosero besichtigt Restaurantküchen in Hamburg. Ein Autor will einen Text über Fische schreiben. Er sollte ihn auch schreiben, denn es wurde ihm gutes Geld angeboten. Aber Fische ...? Dazu fällt ihm erstmal nichts ein. Sein Umfeld hat auch keine hilfreichen Antworten: "Fische sind plump, kalt, nicht witzig!" Also muss er die Biologie befragen! Die Suche ausweiten in die mythologischen und biblischen Geschichten, in das Feld der Kunst! nachdenken, kalauern, verwerfen! Derweil macht sich der Fischmann bereit. Es ist ein guter Zeitpunkt für die Flucht. Die Flüsse steigen an, es wird Zeit, das kleine Motorboot mit Kajüte loszumachen und in Richtung Meer zu starten. Als Fisch im Wasser ist das Leben möglich. Und nun entwickelt sich ein Text. Hans Thill, geboren 1954 in Baden-Baden, lebt in Heidelberg. Lyriker und Übersetzer. Seit 2010 Leiter des Künstlerhauses Edenkoben. Zahlreiche Übersetzungen vor allem aus dem Französischen. Herausgeber der Reihe Poesie der Nachbarn - Dichter übersetzen Dichter. Setzt Grabsteine für tote Dichter. Für den Gedichtband "Kühle Religionen" erhielt er den Peter-Huchel-Preis 2004. Zuletzt erschien Prosa: "Buch der Dörfer" (2014) und die Gedichtbände "Ratgeber für Zeugleute" (2015) und "in riso / der dürre Vogel Bin / kälter als / Dunlop" (2016). Zahlreiche Hörspielübersetzungen und Bearbeitungen u.a.: "Die Zeremonie" von Cécile Wajsbrot, übersetzt von Hans Thill (DKultur/RB 2011). Mitglied des PEN. Am Ende von Susanne Amatoseros Hörspiel "The Girl from Ipanema in Dub" (DLR/NDR 2003) stand ein Klang: Das weit in die Hamburger Hafenlandschaft schallende Geräusch eines Besteckkastens, der in der Fischerhaus-Küche herunterfiel. Viele Jahre später erzählt Susanne Amatosero in drei kurzen Szenen, wie es zu diesem Klang kam. Ein Lamento der Küchenhelfer. Susanne Amatosero, geboren 1952 in Wittlich an der Mosel, lebt als Autorin und Regisseurin für Theater und Radio in Hamburg. Für ihren Dokumentarfilm "Die Reise der Pilgrim Number One" erhielt sie 1988 den Prix Leroi Gourhan Das Hörspiel "funky yard" (BR/NDR 1996) wurde auf The New York Festivals 1997 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Zuletzt für Deutschlandradio die Trilogie: "Voodoo Child und die Musik als fünftes Element" (DKultur 2011), "Mercury" (NDR/DKultur 2012) und "Sparky" (DKultur 2013). Brot für die Fische

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

00.00 Uhr
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00.05 Uhr
Neue Musik

Music before Revolution (1/3) John Cage: "Variations I" (1958) Christian Wolff: "For one, two or three people" (1964) Frederic Rzewski: Oktett (1970) John Cage: "Speech" (1955) Für fünf Radioapparate und einen Nachrichtensprecher (Auszug) Ensemble Musica Negativa Leitung: Rainer Riehn (Teil 2 am 13.08.2020)

01.00 Uhr
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01.05 Uhr
Tonart

Rock Moderation: Andreas Müller

02.00 Uhr
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03.00 Uhr
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04.00 Uhr
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