Radioprogramm

Bayern 2

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Das ARD-Nachtkonzert (II)

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Musikzusammenstellung: Anette Fassl

05.57 Uhr
Gedanken zum Tag

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
Bayern 2-Rucksackradio

Alles über Berge, Outdoor und Natur 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.05 Uhr
Bayerisches Feuilleton

Bayerische Berufungen und Instanzen Die Hebamme Von Justina Schreiber Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 . Lange verfügten Frauen über ein einziges Recht: sie durften sich die Hebamme selbst wählen. Kaum ein Mensch erhielt so viel Einblick ins häusliche Leben wie die Geburtshelferin, die noch Tage nach der Niederkunft die Familie versorgte. Hebammen verstanden (und verstehen) sich nicht nur auf gezielte Handgriffe, sondern auch auf wohltuende Heilpflanzen. Vor allem aber wussten sie über die magischen Handlungen Bescheid, die Schaden abwenden sollten. Schließlich kosteten Geburt und Wochenbett Mütter wie Kinder oft genug das Leben. Kein Wunder, dass die "weisen Frauen" der mehr oder weniger aufgeklärten Herrenwelt, allen voran Medizinern und Pharmakologen, ein Dorn im Auge waren. Als Hexen oder Dilettantinnen über Jahrhunderte diffamiert und verfolgt, wurden die Hebammen fast zwangsläufig Galionsfiguren der modernen Frauenbewegung, die forderte, die Macht über den weiblichen Körper nicht nur dem Gynäkologen zu überlassen. In entlegenen Allgäuer Tälern oder oberbayerischen Weilern allerdings blieben die Geburtshelferinnen bis weit ins 20. Jahrhundert hinein von zentraler Bedeutung für das örtliche Leben. Wie viele Bauernkinder haben sie zur Welt gebracht, wie viel Leid, wie viel Freude erlebt! Und wie viel Wissen über Empfängnisverhütung und Geburtenregelung vermittelt - von Frau zu Frau. (BR 2019)

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
Bayern 2 am Samstagvormittag

10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Zeit für Bayern

Geschmacksfrage und Lebenseinstellung Warum der Bayer seinen Senf dazu gibt Von Susi Weichselbaumer Geliebt, gehasst, gebunden Auf der Suche nach Gegenwart und Zukunft der Schürze Von Petra Nacke Wiederholung um 21.05 Uhr . Geschmacksfrage und Lebenseinstellung Warum der Bayer seinen Senf dazu gibt Von Susi Weichselbaumer Manchmal treffen sich zwei und es ergibt die perfekte Symbiose. Bestes Beispiel sind die Weißwurscht und der süße Senf. Den mischte 1854 als Erster der Münchner Johann Conrad Develey. Bis dahin gab es nur scharfen und mittelscharfen. Sein süßer Senf wurde zum Verkaufsschlager, ein Firmenimperium entstand sozusagen auf Süßer-Senf-Basis. Und die Weißwurscht, die wenig später erfunden wurde, hatte den idealen Begleiter. Verwunderlich ist das nicht, denn Senf findet grundsätzlich schnell Anschluss in der Küche. Das wusste man bereits vor 3000 Jahren in China und im alten Ägypten. Die Römer brachten die beliebten kleinen Samenkörner von ihren Feldzügen mit nach Europa. Die gekrönten Häupter feierten Senf als Speisewürze und Arzneimittel. Sonnenkönig Ludwig XIV. ließ ein eigenes Wappen mit Senfemblem anfertigen. Zu der Zeit war Dijon schon französische Senfmetropole. Für Deutschland sollte das Düsseldorf werden, zumindest für den scharfen Senf. Der Süße kam aus München und gehört seitdem - symbiotisch - zur Weißwurscht. Geliebt, gehasst, gebunden Auf der Suche nach Gegenwart und Zukunft der Schürze Von Petra Nacke Die Schürze - an kaum einem anderen Alltagskleidungsstück erhitzen sich die Gemüter so leicht wie an ihr. Für die einen ist sie nichts weiter als ein praktischer Kleiderschutz oder ein Zeichen der Heimatverbundenheit, vielleicht auch ein modisches Accessoire. Für die anderen der Inbegriff von Spießigkeit, Frauenunterdrückung oder kitschiger Folklore. Die Schürze besitzt neben ihrem praktischen Nutzen offensichtlich auch jede Menge explosiven Symbolgehalt. Der schien ihr in den 1960er Jahren zum Verhängnis zu werden, wurde sie doch nicht nur von einer großen Frauenzeitschrift, sondern auch von einer ganzen Bewegung schlichtweg für tot erklärt. Nun aber scheint die Schürze eine Art Comeback zu erleben. Sie schwebt nicht nur in den Haute Couture Kreationen von Edeldesignern über zahlreiche Laufstege, sondern taucht auch als Thema in Ausstellungen und als Schlagzeile im Feuilleton auf. Wie also steht es um die gute alte Schürze? Wurde sie schamhaft in Schränken und Schubladen begraben und erblickt nur noch im Notfall das Tageslicht? Ist sie womöglich der aufgehende Stern am Modehimmel? Oder ist sie nichts weiter als ein ganz normales Kleidungsstück, das zwar viel geschmäht aber immer noch gebraucht wird?

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
das ARD radiofeature

Doku über ein großes Versprechen Von Peter Kreysler WDR 2022 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr . Der rasche Umstieg auf Elektromobilität ist alternativlos, um die Klimaerwärmung zumindest zu bremsen. Kaum ein Politiker und inzwischen auch kein Automanager mehr, der sich bei öffentlichen Auftritten nicht dazu bekennt. Auch wenn hinter den Kulissen um eine möglichst lange Gnadenfrist für den Verbrenner gerungen wird, weil sich mit ihm noch immer besser verdienen lässt. Problematischer ist, dass oft der Eindruck erweckt wird, es gehe im Wesentlichen darum, den Auspuff ab und einen Elektromotor einzubauen. Doch zwei Milliarden PKW weltweit - oft 23 Stunden am Tag "Stehzeuge" - mit tonnenschweren Batterien auszustatten, würde zu neuen ökologischen Katastrophen führen. Schon jetzt sorgt die Gier nach Rohstoffen, um die Batterieproduktion in wenigen Jahren zu verhundertfachen, für Umweltschäden in etlichen Teilen der Welt. Und sie schafft neue Abhängigkeiten. Unter anderem von Russland. Neue Techniken helfen. Öfter Fahrradfahren auch. Doch ohne Kreislaufwirtschaft, verantwortbaren Handel sowie alternative Verkehrskonzepte, bleibt das Versprechen von der nachhaltigen E-Mobilität eine große Illusion.

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Breitengrad

Wiederholung am Mittwoch, 14.05 Uhr .

14.30 Uhr
Nahaufnahme

Wiederholung vom Freitag, 15.30 Uhr Die Sendung finden Sie als Podcast unter radioReportage. Zudem 7 Tage nachzuhören in der BR Radio App bei Bayern 2.

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
Hörspiel

Franziska Linkerhand Von Brigitte Reimann Mit Hildegard Schmahl, Gottfried John Wilhelm, Bernd Herberger, Alexander May, Marlis Schoenau, Felix von Manteuffel, Henning Schlüter, Gert Haucke, Angela Hillebrecht, Katrin Simon, Rita Russek, Karl Renar, Karin Kernke, Michael Degen, Helga Anders, Marlis Compère und anderen Bearbeitung: Martha Meuffels Regie: Ulrich Gerhardt BR/RIAS Berlin 1976 Der Roman Franziska Linkerhand, "drüben im Westen" an erster Stelle auf den Bestsellerlisten, ist ihre Hinterlassenschaft. Brigitte Reimann schildert das Schicksal einer Frau, die bei Kriegsende zehn Jahre alt ist. Sie stammt aus einer großbürgerlichen Verlegerfamilie. Als sie kaum erwachsen ist, gehen die Eltern nach Westdeutschland. Zurück bleiben Franziska und ihr Bruder, denen westliche Wertvorstellungen fremd sind. Sie wird Architektin, der Bruder Naturwissenschaftler. Die Ehe zwischen ihr und einem Arbeiter geht rasch auseinander. Franziska flieht nach Neustadt an der polnischen Grenze und hilft - unermüdlich dagegen protestierend - mit, "Fernsehhöhlen", Schlafstädte ohne Leben aus dem Boden zu stampfen. Sie verliebt sich in einen Intellektuellen, der aus politischen Gründen im Gefängnis war und jetzt als Kipperfahrer arbeitet. Als sie ihn verlässt, versucht sie, die Kluft zwischen ihm und ihr schreibend zu überbrücken. Der Roman, der autobiografische Züge trägt, beschreibt ein Stück DDR, wie es für uns weitgehend unbekannt ist. Brigitte Reimann (1933-73), deutsche Schriftstellerin, Auszeichnung u.a. Heinrich-Mann-Preis (1965), Werke u.a. Katja. Eine Liebesgeschichte aus unseren Tagen (1953), Ankunft im Alter (1961), Franziska Linkerhand (unvollendet, 1974). Weitere Hörspiele u.a. (mit Siegfried Pitschmann) Ein Mann steht vor der Tür (Radio DDR, 1960), Sieben Scheffel Salz (Rundfunk der DDR 1960).

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
Jazz & Politik

Moderation: Lukas Hammerstein Musikauswahl: Roland Spiegel .

17.55 Uhr
Zum Sonntag

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Weltempfänger

18.30 Uhr
radioMikro

Ohrenspitzer Geschichten für Kinder

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Schlossgespenst Kunibert Volksfest Von Kathrin Anna Stahl und Stefan Murr Erzählt in oberpfälzischer Mundart von Jonathan Müller Schlossgespenst Kunibert: Volksfest Warum will der Ferdinand heute ganz schnell mit seinen Hausaufgaben fertig sein? Und wer ist eigentlich das gruseligste Gespenst in der Geisterbahn auf dem Volksfest? Und warum bekommt man rote Ohren, wenn jemand seine Hand nimmt? Fragen sich Ferdinand und sein bester Freund, das Schlossgespenst Kunibert. Erzählt in oberpfälzischer Mundert von Jonathan Müller

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
radioSpitzen

Moderation: Tobias Ruhland Wiederholung vom Freitag, 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
Zeit für Bayern

Geschmacksfrage und Lebenseinstellung Warum der Bayer seinen Senf dazu gibt Von Susi Weichselbaumer Geliebt, Gehasst, Gebunden Auf der Suche nach Gegenwart und Zukunft der Schürze Von Petra Nacke Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 . Geschmacksfrage und Lebenseinstellung Warum der Bayer seinen Senf dazu gibt Von Susi Weichselbaumer Manchmal treffen sich zwei und es ergibt die perfekte Symbiose. Bestes Beispiel sind die Weißwurscht und der süße Senf. Den mischte 1854 als Erster der Münchner Johann Conrad Develey. Bis dahin gab es nur scharfen und mittelscharfen. Sein süßer Senf wurde zum Verkaufsschlager, ein Firmenimperium entstand sozusagen auf Süßer-Senf-Basis. Und die Weißwurscht, die wenig später erfunden wurde, hatte den idealen Begleiter. Verwunderlich ist das nicht, denn Senf findet grundsätzlich schnell Anschluss in der Küche. Das wusste man bereits vor 3000 Jahren in China und im alten Ägypten. Die Römer brachten die beliebten kleinen Samenkörner von ihren Feldzügen mit nach Europa. Die gekrönten Häupter feierten Senf als Speisewürze und Arzneimittel. Sonnenkönig Ludwig XIV. ließ ein eigenes Wappen mit Senfemblem anfertigen. Zu der Zeit war Dijon schon französische Senfmetropole. Für Deutschland sollte das Düsseldorf werden, zumindest für den scharfen Senf. Der süße kam aus München und gehört seitdem - symbiotisch - zur Weißwurscht. Geliebt, Gehasst, Gebunden Auf der Suche nach Gegenwart und Zukunft der Schürze Von Petra Nacke Die Schürze - an kaum einem anderen Alltagskleidungsstück erhitzen sich die Gemüter so leicht wie an ihr. Für die einen ist sie nichts weiter als ein praktischer Kleiderschutz oder ein Zeichen der Heimatverbundenheit, vielleicht auch ein modisches Accessoire. Für die anderen der Inbegriff von Spießigkeit, Frauenunterdrückung oder kitschiger Folklore. Die Schürze besitzt neben ihrem praktischen Nutzen offensichtlich auch jede Menge explosiven Symbolgehalt. Der schien ihr in den 1960er Jahren zum Verhängnis zu werden, wurde sie doch nicht nur von einer großen Frauenzeitschrift, sondern auch von einer ganzen Bewegung schlichtweg für tot erklärt. Nun aber scheint die Schürze eine Art Comeback zu erleben. Sie schwebt nicht nur in den Haute Couture Kreationen von Edeldesignern über zahlreiche Laufstege, sondern taucht auch als Thema in Ausstellungen und als Schlagzeile im Feuilleton auf. Wie also steht es um die gute alte Schürze? Wurde sie schamhaft in Schränken und Schubladen begraben und erblickt nur noch im Notfall das Tageslicht? Ist sie womöglich der aufgehende Stern am Modehimmel? Oder ist sie nichts weiter als ein ganz normales Kleidungsstück, das zwar viel geschmäht aber immer noch gebraucht wird?

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung vom Freitag, 16.05 Uhr .

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
radioJazznacht

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Igor Strawinsky: Symphony in C (SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Michael Gielen); Franz Schubert: Klaviertrio Es-Dur, D 897 (Beaux Arts Trio); Ernest Chausson: "Poème de l'amour et de la mer", op. 19 (Stella Doufexis, Mezzosopran; NDR Radiophilharmonie: Eiji Oue); Antonio Rosetti: Hornkonzert d-Moll (Christian Binde, Horn; Compagnia di Punto); Jean Cras: "Âmes d'enfants" (Orchestre Philharmonique du Luxembourg: Jean-François Antonioli)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Johann Gottlieb Graun: Violinkonzert c-Moll (Zefira Valova, Violine; Il pomo d'oro); Joseph Haydn: Divertimento Nr. 2 A-Dur (Lajos Lencsés, Oboe; Auer-Quartett); Johann Nepomuk Hummel: Trompetenkonzert E-Dur, WoO 1 (Alison Balsom, Trompete; Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen)

04.58 Uhr
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