Radioprogramm

Bayern 2

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Nachtmix

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Musikzusammenstellung: Anette Fassl

05.55 Uhr
Impressum

05.57 Uhr
Gedanken zum Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
Bayern 2-Rucksackradio

Alles über Berge, Outdoor und Natur ca. 6.50 live Bergwetter aus der Wetterdienststelle Innsbruck sowie Lawinenlagebericht aus der Bayerischen Lawinenwarnzentrale 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr Die Sendung ist 7 Tage nachzuhören in der BR Radio App bei Bayern 2.

08.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.05 Uhr
Bayerisches Feuilleton

"Ein Auto, in dem man überlebt ..." Wenn Dichter Werbung machen Von Joseph Berlinger Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 . Die Dunkelziffer ist hoch. Schriftsteller, die Werbetexte schreiben, gibt es viele. Es gab sie schon, bevor die Welt dem Konsumrausch verfiel. Wladimir Majakowski, sowjetischer Vorzeigedichter, schrieb Reklameverse für Entlausungsmittel. Im späten 19. Jahrhundert stand der Schwabinger Frank Wedekind, der Großmeister der Kleinkunst, im Dienst von Julius Maggi. Dabei arbeitete der Moritaten- und Bänkelsänger meilenweit unter seinem Niveau: "Vater, mein Vater! Ich werde nicht Soldat / dieweil man bei der Infantrie nicht Maggi-Suppen hat! / Söhnchen, mein Söhnchen! Kommst du erst zu den Truppen / so isst man dort auch längst nur Maggi´s Fleischkonservensuppen ..." Im Jahre 1926 hatte Bertolt Brecht noch wenig Geld, wünschte sich aber ein neues Auto. Also machte er mehreren Firmen ein Angebot: Biete Werbegedicht, möchte Straßenkreuzer. Steyr ging auf den Deal ein. Und erhielt von Brecht einen Slogan: "Unser Motor ist: / Ein denkendes Erz." Brecht bekam seinen Neuwagen - und fuhr ihn zu Schrott. Der Dichter, schon in jungen Jahren ein alter Fuchs, dichtete den nächsten Slogan: "Ein Auto, in dem man überlebt ..." Steyr ließ sich nicht lumpen und belohnte Brecht mit einem neuen Auto. Joseph Berlinger erinnert an die beim Werben dilettierenden Altmeister der Dichtkunst und befragt ein paar zeitgenössische Schriftsteller, die schon mal schwach geworden sind. So wie Charles Bukowski, der Held des amerikanischen Undergrounds, der als Werbetexter für ein Luxusbordell jobbte. BR 2019

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
Bayern 2 am Samstagvormittag

10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Zeit für Bayern

Ein Möbelstück fürs Leben Bettgeschichten Von Petra Nacke Mehr Licht! Stadtbeleuchtung in Bayern Von Andreas Höfig Wiederholung um 21.05 Uhr . Ein Möbelstück fürs Leben Bettgeschichten Von Petra Nacke Das Bett ist nicht nur irgendein Möbelstück, in dem wir unsere Nachtruhe verbringen. Es ist weit mehr als ein Aufbewahrungsutensil, in das der Mensch eben sich selbst hineinlegt, wie die Wäsche in die Kommode nebenan oder das Besteck in die Schublade in der Küche. Das Bett steckt voller Symbolgehalt, und wenn wir von Bettgeschichten sprechen, meinen wir immer Geschichten über Menschen - meinst pikante Geschichten. Dabei ist das ganze Lebensspektrum des Menschen im Grunde eine Aneinanderreihung von Bettgeschichten: hier wird gezeugt und geboren, hier wird geschlafen, gekränkelt, gesundet und gestorben. So eng ist das menschliche Dasein mit der Trinität von Kindbett, Koitus und Tod verwoben, dass die literarische Bewegung des Naturalismus forderte, ein Roman müsse sich mit wenigstens einem dieser Themen befassen, um überhaupt ein Roman zu sein. So wurde das Bett zu einem wahrhaft literarischen Möbelstück. Wir unternehmen eine kleine Exkursion durch die Geschichte der Betten und die Betten der Geschichte. Mehr Licht! Stadtbeleuchtung in Bayern Von Andreas Höfig Die historische Entwicklung der Stadtbeleuchtung beginnt mit dem "Heimleuchten". Ein Laternenträger führte nachts von Haus zu Haus. 1793 versuchte man es in München mit festinstallierten Pech- und Talgpfannen. Lange Zeit erhellte man die Städte mit Gaslampen, jede einzeln auf und abgedreht von Hand. Die erste saubere Beleuchtung in Form von elektrischen Lampen nahm ihren Anfang in Nürnberg. Werner von Siemens erfand 1866 den Dynamo zur Stromerzeugung. Die erste dauerhafte elektrische Straßenbeleuchtung in Deutschland wurde am 7. Juni 1882 von Sigmund Schuckert in Nünberg in Betrieb genommen, einige Monate später folgte in Berlin die Beleuchtung des Potsdamer Platzes. Heute erhellen effiziente LED-Lampen Tunnel und Stadtautobahnen, intelligente Laternen schalten sich nur nach Bedarf ein. Allerdings sind die Städte in Bayern mittlerweile so hell, dass zum Beispiel Insekten unter der Lichtverschmutzung leiden. Ein neues Phänomen des 21. Jahrhunderts - auch in Bayern. (Wiederholung vom 27.02.2021)

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioFeature

Musikcafes in Japan Ein Feature von Andreas Hartmann Dlf Kultur/WDR 2021 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr .

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Breitengrad

Wiederholung am Mittwoch, 14.05 Uhr .

14.30 Uhr
Nahaufnahme

Wiederholung vom Freitag, 15.30 Uhr Die Sendung finden Sie als Podcast unter radioReportage. Zudem 7 Tage nachzuhören in der BR Radio App bei Bayern 2.

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
Hörspiel

Der unbekannte Valentin Von Karl Valentin Mit Gerhard Polt, Gisela Schneeberger und der Biermösl Blosn Komposition: Biermösl Blosn Regie: Jürgen Geers BR 2007 Zum 75. Todestag von Karl Valentin Nur Kennern des Valentin-Werkes ist bekannt, dass jenseits der weit verbreiteten historischen Tonaufnahmen des Humoristen noch viele weitere Texte existieren, die nur selten inszeniert wurden. Mit Gerhard Polt und Gisela Schneeberger steht ein Paar zur Verfügung, das wie kein anderes kompetent erscheint, die schwierige Aufgabe der szenisch-akustischen Darstellung des "unbekannten Valentins" zu übernehmen. Dabei ist die geografische Herkunft und die damit verbundene Mundart nur eine der kleinsten Gemeinsamkeiten zwischen ihnen und dem ursprünglichen Verfasser. Vielmehr lässt ihre geistige Verwandtschaft zu Karl Valentin ein Hörkunstwerk entstehen, wie es der Humorist geschätzt hätte. Eine Produktion der lauten und leisen Töne, ergänzt durch musikalische Couplets der einzigartigen Biermösl Blosn. Karl Valentin, eigentlich Valentin Ludwig Fey (1882-1948), Komiker, Volkssänger, Autor. Darstellung der Hilflosigkeit des Menschen in verzwickten Alltagssituationen in weit über 400 Texten - Sketchen, Einaktern, Monologen oder Gereimtem. Vor dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche Radioarbeiten für den BR, weiteres BR-Hörspiel Ritter Unkenstein (1988).

16.12 Uhr
Bayern 2-Playlist

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
Jazz & Politik

Moderation: Lukas Hammerstein Musikauswahl: Roland Spiegel .

17.55 Uhr
Zum Sonntag

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Weltempfänger

18.30 Uhr
radioMikro

Wumme und die Schatzkiste Ab 5 Jahren Von Ernestine Koch Mit Herbert Bötticher, Christine Ostermayer und Julia Fischer BR 1979 . Wumme ist zu einer Faschingsparty eingeladen. Hmm, als was soll sie nur gehen? Am besten, sie schaut mal in ihrer alten Schatzkiste nach. Da hat sie schließlich jede Menge Krempel drin. Als Papa überraschend dazukommt, trifft ihn fast der Schlag: Die ganze Kiste ist voller Motten-Larven. Für Wumme toll, denn nichts liebt sie so sehr, wie neue Haustiere.

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Serie: Konstantin Kastanienbaum Der Autoreifen Von Elmar Tannert Erzählt in mittelfränkischer Mundart von Jürgen Decke Konstantin Kastanienbaum: Der Autoreifen Kastanienbaum Konstantin ist unbestrittener König auf dem Spielplatz. Bis zu dem Tag, an dem der neue Lastwagenreifen Ron zum Schaukeln aufgehängt wird. Zum Glück gibt es die Spatzenbande, die dem Baumkönig zur Seite steht. Erzählt in unterfränkischer Mundart von Jürgen Decke

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
radioSpitzen

Moderation: Thomas Koppelt Wiederholung vom Freitag, 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
Zeit für Bayern

Ein Möbelstück fürs Leben Bettgeschichten Von Petra Nacke Mehr Licht! Stadtbeleuchtung in Bayern Von Andreas Höfig Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 . Ein Möbelstück fürs Leben Bettgeschichten Von Petra Nacke Das Bett ist nicht nur irgendein Möbelstück, in dem wir unsere Nachtruhe verbringen. Es ist weit mehr als ein Aufbewahrungsutensil, in das der Mensch eben sich selbst hineinlegt, wie die Wäsche in die Kommode nebenan oder das Besteck in die Schublade in der Küche. Das Bett steckt voller Symbolgehalt, und wenn wir von Bettgeschichten sprechen, meinen wir immer Geschichten über Menschen - meinst pikante Geschichten. Dabei ist das ganze Lebensspektrum des Menschen im Grunde eine Aneinanderreihung von Bettgeschichten: hier wird gezeugt und geboren, hier wird geschlafen, gekränkelt, gesundet und gestorben. So eng ist das menschliche Dasein mit der Trinität von Kindbett, Koitus und Tod verwoben, dass die literarische Bewegung des Naturalismus forderte, ein Roman müsse sich mit wenigstens einem dieser Themen befassen, um überhaupt ein Roman zu sein. So wurde das Bett zu einem wahrhaft literarischen Möbelstück. Wir unternehmen eine kleine Exkursion durch die Geschichte der Betten und die Betten der Geschichte. Mehr Licht! Stadtbeleuchtung in Bayern Von Andreas Höfig Die historische Entwicklung der Stadtbeleuchtung beginnt mit dem "Heimleuchten". Ein Laternenträger führte nachts von Haus zu Haus. 1793 versuchte man es in München mit festinstallierten Pech- und Talgpfannen. Lange Zeit erhellte man die Städte mit Gaslampen, jede einzeln auf- und abgedreht von Hand. Die erste saubere Beleuchtung in Form von elektrischen Lampen nahm ihren Anfang in Nürnberg. Werner von Siemens erfand 1866 den Dynamo zur Stromerzeugung. Die erste dauerhafte elektrische Straßenbeleuchtung in Deutschland wurde am 7. Juni 1882 von Sigmund Schuckert in Nünberg in Betrieb genommen, einige Monate später folgte in Berlin die Beleuchtung des Potsdamer Platzes. Heute erhellen effiziente LED-Lampen Tunnel und Stadtautobahnen, intelligente Laternen schalten sich nur nach Bedarf ein. Allerdings sind die Städte in Bayern mittlerweile so hell, dass zum Beispiel Insekten unter der Lichtverschmutzung leiden. Ein neues Phänomen des 21. Jahrhunderts - auch in Bayern. Wiederholung vom 27. Februar 2021

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Ella Schindler, Journalistin Wiederholung vom Freitag, 16.05 Uhr . "Meine Kindheit und Jugend wird gerade zerbombt", sagt Ella Schindler. Sie ist Ukrainerin, 1992 nach Deutschland ausgewandert und in Nürnberg zu Hause. Die Journalistin ist Vorsitzende der deutschen Medienmacherinnen sowie des Charkiw-Vereins underzählt, was es bedeutet, ein Zuhause zu finden - auch in der deutschen Sprache.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
radioJazznacht

Zum 40. Todestag des Pianisten und Komponisten Eubie Blake Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Gustav Holst: "The morning of the year", op. 45, Nr. 2 (Joyful Company of Singers; BBC National Orchestra of Wales: Richard Hickox); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierquartett Es-Dur, KV 493 (Izumi Goto, Klavier; Daniel Gaede, Violine; Karl Suske, Viola; Jürnjakob Timm, Violoncello); Louise Farrenc: Symphonie Nr. 3 g-Moll (Insula Orchestra: Laurence Equilbey); Ludwig van Beethoven: Sonate cis-Moll, op. 27, Nr. 2 - "Mondscheinsonate" (Rudolf Buchbinder, Klavier); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 12 E-Dur (Il Giardino Armonico: Giovanni Antonini)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Kurt Weill: "Kleine Dreigroschenmusik" (Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Dennis Russell Davies); Joseph Haydn: Streichquartett h-Moll, op. 64, Nr. 2 (Angeles String Quartet); Josef Reicha: Oboenkonzert B-Dur (Orchestra della Svizzera Italiana Lugano, Oboe und Leitung: Hansjörg Schellenberger)