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WDR 3 Lieblingsstücke

06.00 Uhr
WDR aktuell

06.04 Uhr
WDR 3 Mosaik

Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur Darin: zur vollen Stunde WDR aktuell 07:50 Kirche in WDR 3 Pastor Christoph Neumann, Hemer Choral

09.00 Uhr
WDR aktuell

09.04 Uhr
WDR 3 Klassik Forum

Mit Katharina Eickhoff Gast: Norbert Lammert Robert Schumann: Toccata, op. 7; Emil Gilels, Klavier Robert Schumann: Warum?, aus "Fantasiestücke", op. 12; Martha Argerich, Klavier Igor Strawinsky: Pulcinella-Suite; New York Philharmonic Orchestra, Leitung: Leonard Bernstein Johann Sebastian Bach: Chaconne, aus der Partita d-Moll, BWV 1004; Christian Tetzlaff, Violine Arvo Pärt: Magnificat; Estonian Philharmonic Chamber Choir, Leitung: Tõnu Kaljuste Jörg Widmann: (Under) Water Dance / Danse africaine, aus "3 Schattentänze" für Klarinette; Jörg Widmann Jörg Widmann: Auswahl aus "Dubairische Tänze" für Ensemble; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Jörg Widmann Stefan Heucke: Variationen mit Haydn; Ana-Marija Markovina, Klavier Ludwig van Beethoven: Fantasie c-Moll, op. 80; Herbert Schuch, Klavier; Chorakademie am Konzerthaus Dortmund; Duisburger Philharmoniker, Leitung: Jonathan Darlington

12.00 Uhr
WDR aktuell

12.04 Uhr
WDR 3 Kulturfeature

Ich höre die Bäume Klang und Musik bei Joseph Beuys Von Michael Arntz Joseph Beuys ist einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Wenig bekannt ist, dass Klang und Musik genauso zu seinem Schaffen gehören wie Fett und Filz. Wie also klingt Joseph Beuys? Im 1968 entstandenen "ja ja ja ja ja - nee nee nee nee nee" wird eine zufällig aufgeschnappte Phrase zur Basis einer einstündigen Rezitation, die das gesprochene Wort in litaneihafte Musik verwandelt. Ein in Filz eingenähter Konzertflügel steht im Zentrum der Aktion "Infiltration homogen für Konzertflügel" von 1966. Obwohl kein Klavierton hörbar ist, glaubt Beuys an einen physikalisch nicht messbaren "Innenton", der Tieren und Menschen gleichermaßen eigen sei. Und auch die für Beuys typischen Klanglaute "ö ö", die er mit dem Röhren eines Hirsches vergleicht, finden sich mehrfach in seinen Aktionen. Eng arbeitet er mit Komponisten wie Henning Christiansen und Nam June Paik zusammen. Die Wurzeln seiner Musik, so war Beuys überzeugt, sollten in der Zukunft liegen, im Sinne einer "Wirkung vor der Ursache". Die bisher kaum zugänglichen Aufnahmen seiner Aktionen machen hörbar, wie eine Musik klingen könnte, die aus der Zukunft kommt und sich den historischen Kausalitäten zu entziehen versucht. Produktion: WDR 2019

13.00 Uhr
WDR aktuell

13.04 Uhr
WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann

15.00 Uhr
WDR aktuell

15.04 Uhr
WDR 3 Gutenbergs Welt

16.00 Uhr
WDR aktuell

16.04 Uhr
WDR 3 Lesung

17.00 Uhr
WDR aktuell

17.04 Uhr
WDR 3 Vesper I

Reise nach Worms Michael Praetorius / Heinrich Schütz: Wär Gott nicht mit uns diese Zeit für gemischten Chor und Orgelpositiv; Arno Schneider, Orgelpositiv; Athesinus Consort Berlin, Leitung: Klaus-Martin Bresgott Josquin Desprez: In te, Domine, speravi für Singstimme und Ensemble; Matthias Gerchen, Bass; Capella de la Torre Martin Luther: Ach Gott vom Himmel sich darein für Laute und Viola da gamba; Lutz Kirchhof, Laute; Martina Kirchhof, Viola da gamba Martin Luther: Ein feste Burg ist unser Gott, BWV 80, in der Bearbeitung von Johann Sebastian Bach; The King's Singers Martin Luther: Vater unser im Himmelreich, in der Ausführung mit Singstimme, Viola da gamba und 2 Harfen; Britta Schwarz, Mezzosopran; Domen Marincic, Viola da gamba; Margret Köll und Maria Graf, Harfe Felix Mendelssohn Bartholdy: Verleih uns Frieden gnädiglich für gemischten Chor, Orchester und Orgel; Kammerchor Stuttgart; Stuttgarter Kammerorchester, Leitung: Frieder Bernius Ludwig Meinardus: Einleitender Chor, Pilgerlied, Arie und Choral mit Chor, aus dem 1. Akt "Die Fahrt nach Worms" des Oratoriums "Luther in Worms", op. 36; Rheinische Kantorei; Concerto Köln, Leitung: Hermann Max

17.45 Uhr
WDR 3 ZeitZeichen

8. Mai 1541 - Hernando de Soto erreicht als erster Europäer den Mississippi Von Claudia Friedrich Der Mississippi ist Musicalstar und Romanheld. An seinen Ufern liegen Städte wie Memphis und New Orleans. Teure Villen, Baumwollplantagen, spanische Eichen säumen den Fluss, der berühmt ist für seine Schaufelraddampfer. Nur sein Name erinnert an die Kehrseite der Romantik. Mississippi bedeutet soviel wie Großer Fluss oder Vater der Gewässer. Der Begriff stammt aus einer der Sprachen der First Peoples, der Ureinwohner im Norden Amerikas. An seinen Ufern leben mehrere Nationen. Der Strom, der nahezu die gesamte heutige USA durchquert, ist eine wichtige Lebensader für die indigenen Völker. Doch dann betritt der spanische Konquistador Hernando de Soto die Auenlandschaft. Am 8. Mai 1541 erreicht er als erster Europäer den Fluss. Ein brutaler Eroberer, der durch Sklavenhandel zu Geld gekommen ist und jetzt nach Gold sucht. Mit seiner Armee und einer Herde Schweine zieht er durch das weitläufige Gebiet am Mississippi. Sein Schlachtvieh verbreitet todbringende Viren, seine Soldaten plündern und morden. Ganze Kulturen dies- und jenseits ihrer Lebensader verschwinden von der Landkarte.

18.00 Uhr
WDR aktuell

18.04 Uhr
WDR 3 Vesper II

Pierre Guédron Pierre Guédron: Ballet des Princes; Le Consert des Consorts Pierre Guédron: En ce bois si beau, Air; William Hite, Tenor; Boston Camerata, Leitung: Joel Cohen Pierre Guédron: Belle qui m'avez blessé; Le Poème Harmonique, Gitarre und Leitung: Vincent Dumestre Pierre Guédron: Un jour l'amoureuse Silvie; Stephan van Dyck, Tenor; Private Musicke, Leitung: Pierre Pitzl Antoine Boësset: Je meurs sans mourir, Air de cour / Ballet des fous et des estropiés de la cervelle, Ballet de cour; Le Poème Harmonique, Leitung: Vincent Dumestre Étienne Moulinié / Alessandro Piccinini: Ma belle si ton ame / Corrente Nr. 12, fatta sopra l'aria francese; Jean-Paul Fouchécourt, Tenor; Eric Bellocq, Laute Étienne Moulinié: Enfin la beauté que j'adore; Nigel Rogers, Tenor; Anthony Bailes, Laute Étienne Moulinié: Combat de piques / Combat de rondaches / Combat à cheval / Entrée de Pierre de Provence / Pavane La Ridicule / Les vieux gaulois, aus "Entrées instrumentales du ballet du Mariage de Pierre de Provence avec la belle Maguelonne"; Le Poème Harmonique, Leitung: Vincent Dumestre Pierre Guédron / Jacob van Eyck / Anonymus: Ballet pour Madame: Est-ce Mars / Courante Mars / Had ick duysend ijsere tongen / Tweede Courante Mars / Aujourd'huy la musique céleste / Est-ce Mars; Boston Camerata, Leitung: Joel Cohen

19.00 Uhr
WDR aktuell

19.04 Uhr
WDR 3 Hörspiel

Kunst Packen Von Philine Velhagen und Jan Holtmann Wiederholung: WDR 5 So. 17.04 Uhr Wenn Kunst als Paket kommt Regie: die Autor*innen Produktion: WDR 2021

20.00 Uhr
WDR aktuell

20.04 Uhr
WDR 3 Konzert live

Mit Michael Struck-Schloen Musik der Zeit [8] Acht Brücken Erde, Feuer, Luft. Von den vier Elementen fehlt in diesem explosiven Programm nur das Wasser. Die Phantasie der mit vulkanischen Aktivitäten vertrauten Isländerin Bára Gísladóttir entzündet sich in ihrem Auftragswerk an den Energien und Spannungen im Inneren unseres Planeten. "Vitalität, kinetische und virtuose Aspekte" attestiert Unsuk Chin ihrem Klavierkonzert. Blitzschnell wechseln hier die Charaktere: zwischen Perpetuum mobile und Puzzle, statischen Klangfeldern, mosaikartiger Motivik und improvisatorischen Passagen. Lässig und leicht ist der Ton, den Josep Planells Schiaffino anschlägt. Der junge spanische Komponist nennt sein Stück Con sprezzatura. Und meint damit die Fähigkeit, auch anstrengende Taten mühelos erscheinen zu lassen. James Diaz, der junge kolumbianische Komponist, schließlich wagt den Blick "hinter eine Mauer von Illusionen". Angeregt durch bewegte Bilder des israelische Künstlers Michal Rovner, zum anderen durch den Beatles-Song Within you Without you, kann sein Stück auch "als statische und ungeformte psychedelische Collage gehört werden". James Diaz: Detras de un muro de ilusiones für Kammeorchester, Europäische Erstaufführung Bára Gísladóttir: Cor für Bläser, Schlagzeug und Kontrabässe, Kompositionsauftrag des WDR mit Unterstützung des Icelandic Artist Salary Funding, Uraufführung Unsuk Chin: Klavierkonzert Josep Planells Schiaffino: Con sprezzatura für Kammerorchester, Kompositionsauftrag des WDR und von Orquesta y Coro Nacionales de España, Uraufführung Tamara Stefanovich, Klavier; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Baldur Brönnimann Übertragung aus der Kölner Philharmonie Parallele Ausstrahlung in Dolby Digital 5.1 Surround-Sound

22.00 Uhr
WDR aktuell

22.04 Uhr
WDR 3 Open Sounds

Mit Klaus Walter Ex & Pop

00.00 Uhr
WDR aktuell

00.03 Uhr
Das ARD Nachtkonzert

Übernahme von: Bayerischer Rundfunk Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur, BWV 1048; hr-Sinfonieorchester, Leitung: Hugh Wolff Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 19; Andreas Haefliger; hr-Sinfonieorchester, Leitung: Eiji Oue Christoph Graupner: Fahre auf in die Höhe, und werffet eure Netze aus; Klaus Mertens, Bass; Accademia Daniel, Leitung: Shalev Ad-El Carl Friedrich Abel: Konzert D-Dur, op. 11,4; Sabine Bauer, Cembalo; La Stagione Frankfurt, Leitung: Michael Schneider Ernst von Dohnányi: Violinkonzert Nr. 1, op. 27; Ulf Wallin; hr-Sinfonieorchester, Leitung: Alun Francis ab 02:03: Giuseppe Verdi: Ballettmusik aus "Il trovatore"; Bournemouth Symphony Orchestra, Leitung: José Serebrier Robert Schumann: Streichquartett A-Dur, op. 41,3; Vertavo String Quartet Joseph Haydn: Violinkonzert C-Dur, Hob VIIa:1; Pinchas Zukerman; Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, Leitung: Radoslaw Szulc Johann Sobeck: Quintett Es-Dur, op. 11; Albert Schweitzer Quintett Maurice Ravel: Klavierkonzert D-Dur; Hüseyin Sermet; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Leitung: Roger Norrington ab 04:03: Max Bruch: Suite nach russischen Volksmelodien, op. 79b; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Leitung: Werner Andreas Albert Gabriel Fauré: Ballade, op. 19; Jean-Claude Pennetier, Klavier Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie C-Dur, KV 200; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Leitung: Ferdinand Leitner ab 05:03: Antonio Vivaldi: Violoncellokonzert G-Dur; Heinrich Schiff; Academy of St. Martin in the Fields, Leitung: Iona Brown Hans Pfitzner: Scherzo; Bamberger Symphoniker, Leitung: Werner Andreas Albert Franz Schubert: Impromptu B-Dur, D 935, Nr. 3; Alfred Brendel, Klavier Louise Farrenc: Ouvertüre Es-Dur, op. 24; NDR Radiophilharmonie, Leitung: Johannes Goritzki Wolfgang Amadeus Mozart: Allegretto aus dem Klavierquartett Es-Dur, KV 493; Emanuel Ax, Klavier; Isaac Stern, Violine; Jaime Laredo, Viola; Yo-Yo Ma, Violoncello Thomas Simpson: 3 Tänze; Musica Antiqua Wien, Leitung: Bernhard Klebel Darin: 02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell