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Deutschlandfunk Kultur

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05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

05.30 Uhr
Nachrichten

05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Martin Korden, Köln Katholische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

08.50 Uhr
Buchkritik

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Autor Jens Bisky im Gespräch mit Ulrike Timm (Wdh. v. 10.12.2019)

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Lesart

Das Literaturmagazin

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag

11.30 Uhr
Musiktipps

11.45 Uhr
Rubrik: Weltmusik

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Länderreport

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

16.00 Uhr
Nachrichten

16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.30 Uhr
Weltzeit

Moderation: Isabella Kolar Größer, heißer, zerstörerischer Brände an der US-Westküste toben weiter Von K. Wilhelm und M. Schuler Es brennt in Kalifornien. So schlimm wie nie zuvor. Am 16. September 2020 waren durch die seit dem Sommer tobenden Waldbrände bereits 13.000 Quadratkilometer Wald vernichtet worden - doppelt so viel wie im bisherigen Rekord-Brandjahr 2018. Langanhaltende Dürre und Winde treiben die Ausbreitung der Feuer an, die neben dem Wald ganze Ortschaften zerstören und Dutzende Menschen töten. Waldbrände in der Region sind nichts Ungewöhnliches. Es gibt sie in jedem Jahr. Doch sie werden jedes Jahr größer und bedrohlicher. Nach Auffassung von Forschern werden sie verstärkt durch die aktuelle Wetterlage und nicht zuletzt durch den Klimawandel.

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft

Magazin

19.30 Uhr
Zeitfragen. Feature

Privates Geld, private Erkenntnisse Wie abhängig ist die Forschung von der Wirtschaft? Von Sven Kästner Viele Hochschulen sind auf Geld aus der Industrie angewiesen. Kritiker fürchten um die Freiheit der Forschung. Doch wie groß ist der Einfluss von Unternehmen und Stiftungen tatsächlich? Ob in der Bildung oder dem Gesundheitswesen: Regelmäßig schaffen es Studien in die Nachrichten, die große Stiftungen in Auftrag gegeben haben. Wirtschaftsunternehmen finanzieren Professuren an Universitäten oder bezahlen dort einzelne Forschungsprojekte. Etwa eine Milliarde Euro pro Jahr fließen aus den Kassen von Ländern und Bund über den Pakt für Forschung und Innovation an Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen - zusätzlich zur Grundfinanzierung der Hochschulen. Doch das reicht nicht aus, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. Private Finanziers sind in den Universitäten durchaus willkommen, verbinden aber mit ihrem Engagement auch eigene Interessen. Gefährdet das die Unabhängigkeit der Forschung? Oder profitiert am Ende die Allgemeinheit von diesen Beteiligungen?

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Live aus der Philharmonie Berlin Max Bruch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26 Johannes Brahms Serenade Nr. 2 A-Dur für kleines Orchester op. 16 Noah Bendix-Balgley, Violine Berliner Philharmoniker Leitung: Marek Janowski

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Freispiel

Schwerpunkt: Europas Grenzen Residenzpflicht - only when I die! Von Patras Bwansi und Lydia Ziemke Regie: Lydia Ziemke und Friederike Wigger Künstlerische Mitarbeit: Giuseppe Maio und Susanne Franzmeyer Mit: Napuli Paul Langa, Mohammed Keita, Ruth Majozi, Kokou Theophil, Moses Leo, Eva Meckbach, Kay Bartholomäus Schulze u.a. Komposition: Houwaida Goulli Ton: Jean Szymczak Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2014 Länge: 54'30 Geflüchtete aus ganz Deutschland brachen 2012 ihre regionale Residenzpflicht und gründeten ein Protestcamp: gegen die Sammelunterkünfte in zugewiesenen Regionen, gegen das Arbeitsverbot, gegen die Perspektivlosigkeit. Mitten in Berlin-Kreuzberg, nicht weit von der ehemaligen Mauer, liegt der Oranienplatz. Seit 2012 ist er bekannt für eine bundesweit einmalige Protestaktion. Geflüchtete besetzten ihn und richteten ein Protestcamp ein. Es wurde für viele zum Zufluchtsort vor belastenden Unterbringungsverhältnissen und zum Symbol des Widerstands gegen die deutschen Asylvorschriften - darunter die sogenannte Residenzpflicht: Eine Auflage, die es Asylsuchenden verbietet, ohne Genehmigung den Bezirk der zuständigen Ausländerbehörde zu verlassen. Vor Ort mussten ganz konkrete Probleme gelöst werden: Wie funktioniert Dauerprotest? Wie lebt man in einem Zeltdorf mitten in der Stadt? Eine Begegnung mit dem inneren Kreis des Protests: Fünf afrikanische Aktivisten nehmen das Mikrofon selbst in die Hand, finden eine Sprache, erzählen von ihrer langen Reise in die Ernüchterung und decken Verbindungen zur Kolonialgeschichte auf. Patras Bwansi, geboren 1979 in Kabale, ist 2010 als Flüchtling aus Uganda nach Deutschland gekommen und gründete die African Refugees Union. Lydia Ziemke, geboren 1978, ist Theaterregisseurin und Dramaturgin. 2009 gründete sie das internationale Theaterkollektiv suite42 mit Kollegen aus Irland, England und Frankreich. Sie erarbeitet Hörspiele und Features, u.a. für Deutschlandfunk Kultur und das Kunstfest Weimar, inzwischen ist sie eine der Geschäftsführerinnen des Theater Aufbau Kreuzberg. 2015 veröffentlichten Patras Bwansi und Lydia Ziemke den Doppel-Essay "Mein Name ist Bino Byansi Byakuleka". "Residenzpflicht - only when I die!"

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Klangkunst

de-symphonic Klanglandschaft nach Ludwig van Beethoven und Marion Poschmann Von Werner Cee Mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Dirigenten: Vladimir Jurowski und Ralf Sochaczewsky Stimme: Lilith Stangenberg Ton: Johanna Vollus, Peter Avar und Martin Eichberg Produktion: Deutschlandfunk Kultur / BTHVN2020 / Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin / Hans-Flesch-Gesellschaft 2020 Länge: 48'28 (Ursendung) Innenansicht der "Pastorale": Der Klangkünstler Werner Cee interpretiert Beethovens 6. Sinfonie als Klanglandschaft. Mit dem Mikrofon streift er durch das spielende Orchester und kontrapunktiert es mit Texten von Marion Poschmann. Beethovens "Pastorale" entstand kurz vor Beginn der Industrialisierung. In der Folge erlebte das Verhältnis des Menschen zur Natur einen radikalen Umbruch. Zum 250. Geburtstag des Komponisten kehrt der Radiokünstler Werner Cee die Perspektive um. Er mikrofoniert die Orchestermaschinerie wie ein Stück Natur: Mit mehr als 50 Mikrofonen wurden Hunderte von Takes aufgenommen. So lassen sich Instrumente, musikalische Motive und Stimmen, kleinste Nuancen hervorheben und isolieren. Perspektiven verschieben sich, es entfaltet sich eine Klanglandschaft zwischen romantischen Orchesterklängen, Field Recordings und Musique Concrète. Als Kontrapunkt erklingen Texte der Lyrikerin Marion Poschmann. Ihre Naturbetrachtungen zeigen die widersprüchliche Sehnsucht unserer hochtechnisierten Gesellschaft nach unverfälschter Idylle. Werner Cee, geboren 1953 im hessischen Friedberg, ist Komponist, Klangkünstler, Hörfunkautor und Regisseur. Er studierte Malerei, arbeitete als bildender Künstler und war in der Rockmusikszene aktiv. Für "Winterreise" (HR 2010) erhielt er den Prix Italia. Zuletzt: "KLIMA|ANLAGE" (Deutschlandradio Kultur 2016), eine begehbare Hörinstallation zur Verklanglichung von Klimadaten, "Gesänge des Charon" (Deutschlandfunk Kultur/HR 2017) und "Territorien" (Deutschlandfunk Kultur 2019). de-symphonic

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Tonart

Weltmusik Moderation: Olga Hochweis

02.00 Uhr
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03.00 Uhr
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04.00 Uhr
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