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Auftakt

06.00 Uhr
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06.10 Uhr
Geistliche Musik

Anonymus 'Hosanna filio David'. Antiphon zum Palmsonntag Chanticleer Léon Boëllmann 'Suite gothique' für Orgel, op. 25 Michael Pohl, Orgel Johann Sebastian Bach 'Himmelskönig, sei willkommen'. Kantate zum Palmsonntag für Soli, Chor und Orchester, BWV 182 Claude Eichenberger, Alt Bernhard Berchtold, Tenor Raphael Jud, Bass Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung Leitung: Rudolf Lutz

07.00 Uhr
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07.05 Uhr
Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07.30 Uhr
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07.50 Uhr
Kulturpresseschau

08.00 Uhr
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08.30 Uhr
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08.35 Uhr
Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort "Mensch, wohin gehst Du?" Eine Meditation zur Karwoche Von Corinna Mühlstedt Katholische Kirche

08.50 Uhr
Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 70 Jahren: Die Bundesrepublik kauft die Villa Hammerschmidt

09.10 Uhr
Die neue Platte

Neue Musik

09.30 Uhr
Essay und Diskurs

Brasilien unter Bolsonaro Kehrtwende in der Kultur Der Schriftsteller Bernardo Carvalho im Gespräch mit Peter B. Schumann Seit Jair Messias Bolsonaro Ende 2018 zum brasilianischen Präsidenten gewählt wurde, hat sich die kulturelle Situation dramatisch verschlechtert. So sehr, dass man von einem Kulturkampf spricht, der insbesondere für KünstlerInnen existentiell ist. Bolsonaro hat für eine so radikale ideologische Kehrtwende gesorgt, wie sie noch nicht einmal die Generäle während der Militärdiktatur in den 1960er- bis 1980er-Jahren angestrebt haben. Sein Kampf richtet sich gegen das, was er als "marxistische Kultur" bezeichnet und trifft alle Kulturinstitutionen, Bildungseinrichtungen, Forschungszentren und Medien, die fortschrittliche Wertvorstellungen vertreten. Ihre Mittel wurden gekürzt oder gestrichen und die Verantwortlichen durch rechtskonservatives Personal ersetzt. Der brasilianischen Kultur soll der innovative und liberale Geist ausgetrieben werden, für den sie berühmt ist. Die Ursachen und Folgen dieser Kehrtwende diskutiert der Publizist Peter B. Schumann mit dem brasilianischen Schriftsteller Bernardo Carvalho. Bernardo Carvalho, geboren 1960 in Rio de Janeiro, ist einer der wichtigsten Gegenwartsautoren Brasiliens sowie Kunst- und Literaturkritiker, Übersetzer und Dramaturg. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche renommierte Preise, unter anderem den Machado des Assis, den Jabuti und den Prêmio APCA. Carvalho war Herausgeber der Essay-Reihe Folhetim und Korrespondent der Folha de São Paulo in New York und Paris. Bernardo Carvalho war bis vor Kurzem Inhaber der Samuel-Fischer-Gastprofessur am Peter Szondi-Institut der FU Berlin. Zuletzt ist von ihm auf Deutsch erschienen: "Berliner Tagebuch", Ripperger & Kremers Verlag (2020). Brasiliens Kehrtwende in der Kultur

10.00 Uhr
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10.05 Uhr
Gottesdienst

Übertragung aus der Martinskirche in Pfullingen Predigt: Pfarrer Hans-Martin Fetzer Evangelische Kirche

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12.00 Uhr
Nachrichten

12.10 Uhr
Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12.30 Uhr
Der Mittag

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Interview der Woche

13.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person Der Schriftsteller Peter Schneider im Gespräch mit Joachim Scholl Die politische Entwicklung Deutschlands hat seinen literarischen Weg gesäumt und über Jahrzehnte bestimmt - mit dem Roman "Vivaldi und seine Töchter" legt Peter Schneider auch seine musikalischen Wurzeln offen. Die Politik prägte sein Leben und Schreiben: Als junger Mann schrieb Peter Schneider, Jahrgang 1940, Reden für Willy Brandt. Die APO-Bewegung machte ihn zum entschiedenen Rebellen. Als Lehrer wollte der Staat ihn nicht haben, er wurde Schriftsteller, schon mit seiner Debüt-Erzählung "Lenz" wurde er berühmt, heute ist der Text längst Schullektüre. Sein Werk umfasst Romane, Essaybände, politische Monographien und Drehbücher - aus einem Filmstoff für den Kameramann Michael Ballhaus entwickelte sich sein jüngster Roman "Vivaldi und seine Töchter". Im April wird Peter Schneider 80 Jahre alt. Der Schriftsteller Peter Schneider

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person Der Schriftsteller Peter Schneider im Gespräch mit Joachim Scholl

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Rock et cetera

Das Magazin - Neues aus der Szene Am Mikrofon: Tim Schauen

16.00 Uhr
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16.10 Uhr
Büchermarkt

Buch der Woche

16.30 Uhr
Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt Auslese - Naturwissenschaftliche Fach- und Sachbücher Das Erbe der Evolution- Egoismus und Kooperation prägen das Schicksal der Menschheit

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
Nachrichten

18.10 Uhr
Der Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
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20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Freistil

Radikale Netzwerke Einblicke in Pflanzenwelten Von Antonia Kreppel Regie: Uta Reitz Produktion: Dlf 2020 "Pflanzen sind die radikalste Form des In-der-Welt-Seins", analysiert der Philosoph Emanuele Coccia. Bücher über die Pflanzenwelt in der Tradition des "Natural Writings" boomen. Dass Pflanzen keine passiven Bio-Automaten sind, bestätigen immer mehr Wissenschaftler. Sie attestieren den Pflanzen viele Sinneswahrnehmungen und Erinnerungsvermögen, ja sogar Intelligenz. Der Wurzelbereich der Pflanze, eine Art unterirdisches Gehirn, ist bestens vernetzt. In den Kommunikations- und Abwehrkünsten der Pflanzen und in ihren Anpassungsstrategien sieht die nachhaltige Landwirtschaft eine Chance für die Zukunft. Sind Pflanzen Subjekte, Tier und Mensch gleichgestellt, die mehr Respekt verdienen? Sind sie als selbsternährende Lebewesen der Ursprung der Welt? Neues Wissen aus der Welt der Pflanzen breitet sich aus. Zwar nimmt die Vielfalt der Natur weltweit ab, aber es wuchert im Bücherdschungel. Die fortschreitende globale Naturzerstörung befeuert geradezu die Faszination von Pflanzenneurobiologen und Zellforschern, Agrarwissenschaftlern und Gentechnik-Kritikern, Gärtnern und Bauern, Künstlern und Philosophen. Sie alle erzählen im Feature von alten und neuen Sichtweisen auf Pflanzen. Radikale Netzwerke

21.00 Uhr
Nachrichten

21.05 Uhr
Konzertdokument der Woche

Johannes Maria Staud ,Maniai' für Orchester Edward Elgar Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll, op. 85 Richard Strauss ,Also sprach Zarathustra'. Tondichtung (frei nach Nietzsche) für großes Orchester, op. 30 Truls Mørk, Violoncello Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Cornelius Meister Aufnahme vom 28.3.2020 aus der Philharmonie Berlin Am Mikrofon: Johannes Jansen Die Nietzsche'sche Philosophie ist schon aus Rechtschreibgründen nicht ganz einfach und erfreut sich doch der Beliebtheit eines großen Publikums. Das verdankt sie auch einem Werk oder vielmehr dessen musikalischer Umgestaltung durch Richard Strauss: "Also sprach Zarathustra". In Berlin bildete es den Abschluss eines großen Konzertabends mit philosophisch-mythologischem Hintergrund, bei dem man nebenbei auch etwas über die korrekte Pluralbildung lernen konnte: "Maniai" ist die Mehrzahl von Mania. Der Name steht für die griechische Göttin des Wahnsinns und der Raserei. Das gleichnamige Werk von Johannes Maria Staud ist eine furiose Auseinandersetzung mit Beethovens erster Sinfonie und der darin waltenden Wildheit, aber auch Zartheit: ein Reigen der Furien und Grazien. Im Zentrum des Programms spielte Truls Mørk das Cellokonzert von Edward Elgar, dessen nachdenklichen Gestus man ebenfalls als Einladung zu philosophischer Natur- und Weltbetrachtung ansehen kann.

22.00 Uhr
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22.05 Uhr
Konzertdokument der Woche

23.00 Uhr
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23.05 Uhr
Das war der Tag

Journal vor Mitternacht

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
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00.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage (Wdh.)

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