Radioprogramm

Deutschlandfunk

Jetzt läuft

Informationen am Morgen

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Auftakt

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Kommentar

06.10 Uhr
Geistliche Musik

Dietrich Buxtehude 'Ein feste Burg ist unser Gott'. Choralbearbeitung, BuxWV 184 Harald Vogel, Orgel Alessandro Stradella 'Benedictus Dominus Deus'. Motette Sandrine Piau, Sopran Gerard Lesne, Countertenor Il Seminario Musicale César Franck Offertoire für Orgel Es-Dur Daniel Roth, Orgel Johann Sebastian Bach 'Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben'. Kantate am 21. Sonntag nach Trinitatis, BWV 109 Julian Podger, Tenor Terry Wey, Alt Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble Leitung: Thomas Hengelbrock

07.00 Uhr
Nachrichten

07.05 Uhr
Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07.30 Uhr
Nachrichten

07.50 Uhr
Kulturpresseschau

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

08.35 Uhr
Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort Langsam und leise? Verantwortbare Mobilität Von Pfarrer Frank-Michael Theuer Evangelische Kirche

08.50 Uhr
Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Max und Emil Skladanowsky führen ihre ersten "lebenden Bilder" vor

09.10 Uhr
Die neue Platte

Neue Musik

09.30 Uhr
Essay und Diskurs

Denken über 1.000 Generationen Über das menschliche Zeitverständnis und seine Überwindung Von Benedikt Schulz Das menschliche Zeitverständnis ist begrenzt. Wer kann sich Zeiträume von 10.000 Jahren und mehr vorstellen? Frank Herbert ließ in seinen "Wüstenplanet"-Romanen die Mensch­heit den nächsten Schritt tun. Er erfindet den Menschen, der die Erinnerungen von 1.000 Generationen in sich trägt. Wie können die Geschicke der Menschheit gelenkt werden - wenn die Herausforderungen für die Menschen die Generationen überdauern? Vor fast 60 Jahren revolutionierte Frank Herbert damit ein ganzes Literaturgenre - die Science-Fiction war nach seinen "Wüstenplanet"-Romanen eine andere. Der erfolgreichste Science-Fiction-Roman aller Zeiten schaute Tausende von Jahren in die Zukunft und eine fantastische Welt: in der die Menschen es schaffen, sich einer lebensfeindlichen Umwelt anzupassen. Ein zentraler Gedanke in diesen sechs Büchern ist das begrenzte menschliche Zeitverständnis - und seine Überwindung. Das individuelle Zeitverständnis, das kommunikative Gedächtnis reicht vielleicht fünf Generationen, das kulturelle Gedächtnis einer Gesellschaft vielleicht 20 Generationen - und verschwimmt in weit entfernten Mythen. Wer kann sich allen Ernstes einen Zeitraum von 10.000 Jahren und mehr vorstellen, wenn vor über 11.000 Jahren überhaupt erst die Menschheit das Jagen und Sammeln hat sein lassen. Frank Herbert ließ die Menschheit in seinen Romanen den nächsten Entwicklungsschritt machen. Benedikt Schulz fragt in seinem Essay, ob der Held, der die Grenzen des menschlichen Individuums sprengt, noch ein Mensch ist? Benedikt Schulz lebt in Köln und arbeitet unter anderem für die drei Programme des Deutschlandradios als Moderator, Redakteur und Autor.

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Gottesdienst

Übertragung aus der Kathedrale St. Sebastian in Magdeburg Zelebrant: Bischof Gerhard Feige Katholische Kirche

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Interview der Woche

11.30 Uhr
Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12.00 Uhr
Nachrichten

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Informationen am Mittag

13.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person Der Regisseur und Filmemacher Dani Levy im Gespräch mit Joachim Scholl Clown und Akrobat im Zirkus waren seine ersten Rollen, mit Filmen wie "Alles auf Zucker" und zuletzt den "Känguru-Chroniken" gehört Dani Levy zu den wenigen Filmemachern, die das Genre der intelligenten Komödie souverän beherrschen. Geboren 1957 in der Schweiz, wurde Dani Levy zunächst Schauspieler und Theaterautor. Sein erstes Filmprojekt wollte niemand realisieren, es lag jahrelang auf Eis. Endlich verfilmt, wurde "Du mich auch" 1989 dann zum Überraschungserfolg und brachte Dani Levy mit dem damaligen Kino-Filmvorführer Tom Tykwer zusammen, gemeinsam gründeten sie ihre Firma X-Filme und starteten ihre großen Karrieren. Über einen vielfältigen Lebensweg, sein politisches Engagement und auch über seinen umstrittensten Film "Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler" erzählt Dani Levy in den "Zwischentönen".

14.00 Uhr
Nachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Rock et cetera

Das Magazin Neues aus der Szene Am Mikrofon: Tim Schauen

16.00 Uhr
Nachrichten

16.10 Uhr
Büchermarkt

Buch der Woche

16.30 Uhr
Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt Keine Grenzen zwischen ich und du Psychologie der Abgrenzung Von Wibke Bergemann Die eine hält keine Horrorfilme aus, dem anderen stehen schnell Tränen in den Augen, wenn er mit einem trauernden Freund redet. Auch Freude und schöne Gefühle können ansteckend sein. Unsere Durchlässigkeit ist individuell sehr verschieden. Warum sind manche Menschen so empfänglich für die Gefühle ihrer Mitmenschen? Was geschieht dabei in unserem Gehirn? Ein Phänomen, das sich am extremen Ende des Spektrums emotionaler Empfindsamkeit befindet, ist die Mirror Touch Synästhesie. Die Betroffenen spüren sogar Berührungen, die sie bei einem anderen nur sehen. Neurowissenschaftliche Studien konnten bei ihnen nicht nur eine überdurchschnittliche Resonanz zeigen, sondern auch ein Verschwimmen der Grenzen zwischen sich und Anderen.

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente

17.30 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
Nachrichten

18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Kommentar

19.10 Uhr
Sport am Sonntag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Freistil

Doktor Prein und der Tod Bekenntnisse eines Thanatologen Von Günter Kaindlstorfer Regie: der Autor Produktion: ORF 2019 "Wer zu sterben gelernt hat, den drückt kein Dienst mehr", postulierte der französische Philosoph Michel de Montaigne. Eine tiefgründige Einsicht - aber eine, der die wenigsten Menschen zu folgen vermögen. Der österreichische Thanatologe Martin Prein gibt daher "Letzte-Hilfe-Kurse". "Ich weiß nicht, ob man sterben lernen kann", erklärt Martin Prein. "Mit philosophischen Klimmzügen kann man sich vieles erdenken, aber das geschieht in der Regel aus sicherer Distanz. Wenn wir einmal selbst betroffen sind, wirklich betroffen, meine ich - als schwerkranke Patientinnen und Patienten oder als Angehörige eines Verstorbenen - stellt sich die Sache in der Regel anders dar. Da verlieren philosophische Tröstungen rasch an Tragkraft." Prein beschäftigt sich seit einem Vierteljahrhundert mit dem Thema Tod und dem Umgang mit akut Trauernden. Heute hält er mehrmals wöchentlich Vorträge und Seminare ab - seine "Letzte-Hilfe-Kurse" sind oft monatelang im Vorhinein ausgebucht. Spezialthema des Thanatologen: der Umgang mit dem Thema Tod in einer säkularisierten Welt - und unser tabubehafteter Umgang mit Leichen. In diesem Feature sucht Günter Kaindlstorfer gemeinsam mit Martin Prein nach Antworten auf die "letzten Fragen" und konfrontiert sich dabei mit Leichen und toten Körpern. Doktor Prein und der Tod

21.00 Uhr
Nachrichten

21.05 Uhr
Konzertdokument der Woche

Hector Berlioz "Les Francs-Juges". Ouvertüre "Harold en Italie". Sinfonie in vier Teilen mit obligater Viola Charles Ives Three Places in New England Antoine Tamestit, Viola Gürzenich-Orchester Köln Leitung: Sylvain Cambreling Aufnahme vom 10.3.2020 aus der Kölner Philharmonie Am Mikrofon: Sylvia Systermans Mittags war es amtlich. Ab dem 10. März waren Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern in Nordrhein-Westfalen untersagt. Somit auch das für abends geplante Konzert des Gürzenich-Orchesters in der Kölner Philharmonie. Gespielt wurden die Werke von Hector Berlioz und Charles Ives dann doch. Ohne Publikum als erstes Geisterkonzert in der Orchestergeschichte. "Corona-Auswüchse" titelte später eine Boulevard-Zeitung. Eine atmosphärisch dichte, sinfonische Reise durch Neuengland und Italien erlebten alle, die das Konzert per Livestream verfolgten. Sylvain Cambreling, einer der profilierten Anwälte der Moderne, dirigierte. Antoine Tamestit, einer der überragenden Bratschisten unserer Zeit, spielte die Solopartie in Berlioz' "Harold en Italie", dieser klingenden Autobiografie eines romantischen Träumers und vagabundierenden Künstlers.

22.00 Uhr
Nachrichten

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Das war der Tag

23.26 Uhr
Presseschau

23.30 Uhr
Sportgespräch

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage (Wdh.)

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Kalenderblatt

01.10 Uhr
Interview der Woche

(Wdh.)

01.35 Uhr
Hintergrund

(Wdh.)

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Sternzeit

02.07 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente (Wdh.)

02.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person (Wdh.) Nachrichten 3:00 Uhr

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Radionacht Information

Nachrichten um 4:30 Uhr