SRF 2 Kultur

Kontext

MondlandungDie Mondlandung - wie sie unseren Blick veränderte Vor 50 Jahren haben die ersten Menschen den Mond betreten. Mehr als eine halbe Milliarde Menschen sassen damals vor dem Fernseher. Die Bilder haben sich eingeprägt ins kollektive Bewusstsein. Wie wurde der Mond erobert und erforscht - und warum ist er heute wieder interessant?
Mittwoch 18:03 Uhr

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Ö1

Dimensionen

Uwe SleytrUwe Sleytr: Porträt einer Doppel-Begabung Von Martin Bernhofer Schon als 16-jähriger begann er Figuren aus Holz zu schnitzen und Masken aus Ton zu formen. Karriere machte Uwe Sleytr dann aber als Nanobiotechnologie, als Professor und Institutsvorstand an der Universität für Bodenkultur und international renommierter Wissenschafter, der sich heute speziell mit den Entwicklungen der synthetischen Biologie befasst. Die künstliche Erzeugung biologischer Systeme nach ingenieurswissenschaftlichen Prinzipien verspricht eine "biologische Technologierevolution" und wirft neue existenzielle Fragestellungen auf: Der Mensch könnte seine Erbsubstanz manipulieren und damit seine Selbstoptimierung in die eigene Hand nehmen. Das Ungewisse und Beunruhigende, das damit verbunden ist, beschäftigt Uwe Sleytr auch als Künstler. Er gestaltet maskenartige Tonskulpturen und post-biologische Spezies und "Kreaturen", die auf eine neue Ebene der Evolution verweisen. Sie haben das Potenzial, tiefere Ebenen des Bewusstseins anzusprechen. Damit will der "Wissenschafts-Künstler" auch auf die Rolle des Menschen als "homo creator" verweisen und die Phantasie bei der Wissensvermittlung anregen.
Mittwoch 19:05 Uhr

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NDR kultur

Hörspiel

Rainer MerkelPeace Island Von Rainer Merkel Regie: Detlef Meissner Mit Antonia Bill, Rafael Stachowiak, Björn Gabriel und Michael Weber NDR 2019, Ursendung Als die internationale Hilfe 2014 die Ebola-Gebiete in Liberia, Sierra Leone und Guinea erreichte, waren schon Tausende Menschen gestorben. Auf dem Höhepunkt der Epidemie versammelt Autor Rainer Merkel in seinem ersten Hörspiel einen Arzt und Psychologen, den Geschäftsführer einer NGO und eine Medienvertreterin in Peace Island, einem Viertel in Monrovia - einem Ort, an dem Ebola wütete. Sie wollen Gutes tun, aber nur bis zu einem gewissen Punkt.
Mittwoch 20:00 Uhr

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Bayern 2

radioKrimi

agatha christieTot im Dritten Stock Von Agatha Christie Aus dem Englischen von Maria Meinert und Renate Weigl Mit Felix von Manteuffel, Friedhelm Ptok, Stephanie Kämmer, Benjamin Grüter, Christian Koerner und anderen Bearbeitung: Alexander Schnitzler Regie: Stefan Hilsbecher/Constanze Renner SWR 2006 Den vier jungen Leuten Pat, Jimmy, Mildred und Donovan widerfährt die beinahe alltäglichste Sache der Welt: Sie stehen vor der Wohnungstür und müssen feststellen, dass der Schlüssel unauffindbar ist. Um in die Wohnung zu gelangen, beschließen sie über den Kohlenaufzug einzusteigen, irren sich jedoch in der Etage und landen prompt in einer fremden, stockdunklen Wohnung. Zu ihrem Entsetzen finden sie eine Tote hinter den roten Vorhängen des Wohnzimmers. Gut, dass plötzlich ihr berühmter Nachbar im Treppenflur erscheint und seine Hilfe anbietet. Hercule Poirot mit seinem Riesenschnurrbart ist der einzige Detektiv, der diesen mysteriösen Fall aufklären kann. Agatha Christie (1890- 1976), Schriftstellerin. Über 70 Kriminalromane, Liebesromane (als Mary Westmacott), Sachbücher und Theaterstücke, u.a. Die Mausefalle (1952, dt.1956)" Zeugin der Anklage (1953, dt. 1959). Hörspielbearbeitungen ihrer Romane u. a. Die Tote in der Bibliothek (WDR 1957), Die Stimme aus dem Grab (SDR 1961), Legale Tricks (WDR 2001).
Mittwoch 20:05 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

okta logueDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Okta Logue Das ist eine Band aus Frankfurt, Darmstadt und Griesheim. In ihrer Musik kann man gut ihre Einflüsse heraushören: 60er-Jahre Psychedelic Rock, 70er-Jahre Progressive Rock - und trotzdem schaffen es Okta Logue in ihren Sound noch eine Prise Pop zu streuen. 2016 war die Band bei Deutschlands größtem Clubfestival zu Gast: Wir haben für Sie den Mitschnitt des Konzerts beim Reeperbahn Festival in Hamburg.
Mittwoch 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Querköpfe

simon und janKabarett, Comedy & schräge Lieder Salzburger Stier 2019 Die deutschen Preisträger Simon & Jan Mitschnitt vom 11.5.2019 aus dem Kurhaus Meran Können Karnickel kotzen? Sind Ponys doof? Das Musik-Duo Simon und Jan, bestehend aus Simon Eickhoff und Jan Traphan, hat sich diese Fragen nicht nur ausgedacht, die beiden haben auch echte Antworten darauf. Ihre Lieder sind Statements, die die Welt von heute erklären können und den Irrsinn der Zeit glasklar wiederspiegeln, im Gleichklang zarter Melodien. Hört sich blumig an, funktioniert aber. Und zwar so gut, dass Simon & Jan in diesem Jahr die deutschen Preisträger des Salzburger Stiers sind. Einmal im Jahr wird der sogenannte Radio-Oscar von den öffentlich-rechtlichen Radiosendern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vergeben, in diesem Jahr in Meran. Dort traten Simon und Jan am 11. Mai mit Ausschnitten aus ihren Programmen auf und nahmen den Preis entgegen. Die Highlights des Abends hören Sie heute in den ,Querköpfen". Salzburger Stier für Simon & Jan
Mittwoch 21:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Idylle Von Josef Maria Schäfers Regie: Giuseppe Maio und Stella Luncke Mit: Sven Hönig, Thomas Krutmann, Guntbert Warns, Volker Weidlich, Thomas Weppel, Klaus Hoser, Martin Horn, Michael Wittenborn, Christian Maria Goebel, Maximilian Löwenstein, Peter Miklusz, Ernst Stötzner, Meike Rötzer, Sigrid Maria Schnückel, Eva-Maria Kurz, Carla Becker, Enno Luncke, Maxim Bugenhagen und Enea Maio Ton: Alexander Brennecke Produktion: Deutschlandfunk Kultur/WDR 2019 Länge: 53"57 (Ursendung) Immer wieder muss er an das Dorf seiner Kindheit denken. Ein schrecklicher Vorfall in den 1970er-Jahren lässt ihn nicht in Ruhe. Trägt er die Schuld? Anschließend: Auszug aus "Durch die Wälder streifen" Von Julia Tieke, gelesen von Lara Körte Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011 Länge: 5"01 Vielleicht sollten die alten Dorfgeschichten ruhen, tun sie aber nicht, sie gehen dem Autor nicht aus dem Kopf. "Solange deine Mutter hier wohnt, würde ich nicht in der alten Wunde bohren", rät ihm sein Freund aus dem Sauerland, wo er aufgewachsen ist. "Darüber will noch keiner reden, und wenn man anfängt rumzuforschen, gibt"s Ärger." Tatsächlich scheint in diesem Dorf, wenn es um die Ereignisse in jenem Herbst geht, ein kollektiver Gedächtnisschwund stattgefunden zu haben. Josef Maria Schäfers, geboren 1968, lernte Schmied und Tischler und lebt seit 1997 als Künstler und Radioautor in Berlin. Mitorganisator des Berliner Hörspielfestivals. Gemeinsam mit Stella Luncke schreibt und produziert er Hörspiele, Features und akustische Kunst für verschiedene öffentlich-rechtliche Radiosender. 2015 ARD-PiNball für das Kurzhörspiel "Wo sind die bloß?". Idylle
Mittwoch 21:30 Uhr

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MDR KULTUR

Was geh"n uns die da drüben an?

Jugendliche aus der Bundesrepublik äußern sich zum anderen Deutschland Von Beate Schubert (Übernahme) Die DDR - so sagen sie - sei für sie Ausland: ein Land, in dem sie nicht einen Tag ihres Lebens freiwillig verbringen möchten. Seit sie auf der Welt sind, gibt es die Mauer, sind die beiden deutschen Staaten durch Stacheldraht und Minengürtel geteilt. Dreißig Jahre nach der Gründung der Bundesrepublik und der DDR geben 14- bis 18-Jährige Auskunft darüber, was sie vom anderen Deutschland denken und wissen. Das Fazit ist beklemmend. Ein erschreckender Mangel an Kenntnissen über geschichtliche Zusammenhänge, dazu Vorurteile, die aus der Ära des Kalten Kriegs zu stammen scheinen. Ein 14-Jähriger: "Ich weiß nichts über die DDR und will auch gar nichts wissen. Was geh"n uns die da drüben an?" Regie: Klaus Lindemann Produktion: SFB 1979 Sprecher: Beate Schubert (54 Min.)
Mittwoch 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature

Kosovo-KriegHumanitäre Intervention? Nato-Bomben im Kosovo-Krieg Von Zoran Solomun Um den Krieg im Kosovo zu stoppen bombardierte 1999 die NATO 78 Tage lang die von Slobodan Milosevic beherrschte Bundesrepublik Jugoslawien. Die Operation Allied Force (Vereinte Kraft) war die erste "humanitäre Intervention" des Nordatlantikpakts, für die es weder ein Mandat des UN-Weltsicherheitsrates gab noch einen anderen Kriegsgrund, der völkerrechtlich zu begründen gewesen wäre. Ein Angriff auf ein Mitglied der NATO z. B. hatte nicht stattgefunden. 20 Jahre später erinnern sich vier Menschenrechts- und Friedensaktivistinnen, wie sie auf diese Intervention reagierten: Natasa Kandic und Stasa Zajovic aus Belgrad, Mihane Salihu-Bala aus Pristina und Ursula Renner aus Berlin.
Mittwoch 22:03 Uhr

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