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Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

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Völkermord in Ruanda Und die Welt sieht zu Verbrecher auf der Anklagebank Der Internationale Strafgerichtshof Das Kalenderblatt 1.10.1949 Die Volksrepublik China wird ausgerufen Von Isabella Arcucci Völkermord in Ruanda - und die Welt sieht zu Autor: Klaus Uhrig / Regie: Sabine Kienhöfer Der Völkermord beginnt mit einer Explosion: Am 6. April 1994 wird das Flugzeug des ruandischen Präsidenten Habyarimana im Landeanflug auf den Flughafen der Hauptstadt Kigali abgeschossen. Der Präsident stirbt. Wer die Maschine beschossen hat, ist bis heute unklar. Bekannt ist dagegen, was danach passiert: Innerhalb von nur 30 Minuten beginnt ein Massenmord von ungeheuerlichem Ausmaß. Präsidentengarde, Armee und die Milizen der Bevölkerungsgruppe der Hutu töten in den folgenden Monaten bis zu 75 Prozent der ebenfalls in Ruanda lebenden Minderheit der Tutsi - und Hutus, die sich gegen den Genozid stellen. Bis zu einer Million Menschen werden erschossen, verbrannt oder mit Macheten zerstückelt. Häufig beteiligt sich die von Hetzreden im Radio aufgestachelte Zivilbevölkerung an den Massakern. Die in Ruanda stationierten UN-Soldaten greifen nicht ein. Erst als eine Tutsi-Rebellenarmee weite Teile des Landes erobert, hört das Morden auf. Doch die Erinnerung an den Genozid bestimmt die ruandische Gesellschaft und die ganze umliegende Region bis heute. Verbrecher auf der Anklagebank - der Internationale Strafgerichtshof Autor: Michael Zametzer / Regie: Dorit Kreissl Völkermord, schwere Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit - wie können solche Taten weltweit verfolgt und rechtlich geahndet werden? Auf diese Frage versucht der Internationale Strafgerichtshof eine Antwort zu geben. Dabei ist das Gericht mit Sitz im niederländischen Den Haag - anders als beispielsweise die UN-Kriegsverbrechertribunale für Jugoslawien und Ruanda - unabhängig. Es wird erst aktiv, wenn die Verbrechen nicht auf nationaler Ebene geahndet werden (können). Dabei fehlt es dem Gericht an einem ganz entscheidenden Instrument: einer internationalen Polizei, die Verdächtige nach Den Haag bringen könnte. Die Ankläger müssen darauf hoffen, dass sie die Staaten freiwillig ausliefern. Seit seiner Gründung im Jahr 1998 mussten sich zehn Despoten, Milizionäre oder Warlords vor dem Gericht verantworten. Neun von ihnen waren Afrikaner - ein Umstand, der dem Internationalen Strafgerichtshof den Vorwurf des Rassismus und der neokolonialen Siegerjustiz eingebracht hat. Unter anderem weil sie fehlende Einflussmöglichkeiten sehen, lehnten die USA einen Beitritt ab, ebenso wie Russland, China, Indien und fast alle arabischen Staaten. Moderation: Thies Marsen Redaktion: Nicole Ruchlak

10.00 Uhr
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10.05 Uhr
Notizbuch

11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
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13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
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14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Beuteltiere Ein Sonderweg der Evolution Urtier Opossum Beutelratten als Meister des Überlebenskampfs Das Kalenderblatt 1.10.1949 Die Volksrepublik China wird ausgerufen Von Isabella Arcucci Beuteltiere - ein Sonderweg der Evolution Autorin: Claudia Ruby / Regie: Kirsten Böttcher Wer "Beuteltier" hört, denkt an Känguru und Koala - weltweit gibt es jedoch mehr als 300 verschiedene Arten von Beuteltieren: etwa Beutelmäuse und Beutelmulle, Gleitbeutler, Wombats und Beutelteufel. Die meisten Arten leben in Australien und haben dort eine enorme Vielfalt entwickelt. Sie besetzen Nischen, die anderswo von den sogenannten "höheren" Säugetieren eingenommen werden. Seit Jahrmillionen sind die Beuteltiere in Australien erfolgreich: auch durch ihre ganz spezielle Art der Fortpflanzung. Alle Beutelsäuger bringen ihre Jungen in einem sehr frühen Stadium zur Welt. Bei der Geburt wiegt selbst ein Riesenkänguru weniger als ein Gramm und ist kaum drei Zentimeter groß. Fast die gesamte Entwicklung, die bei Plazentatieren in der Gebärmutter stattfindet, durchlaufen junge Beuteltiere außerhalb des mütterlichen Körpers: in der Regel im Beutel. Doch seit etwa 200 Jahren verändert sich ihre Welt. Als die europäischen Siedler Down Under erreichten, brachten sie ihre Haustiere mit. Hund und Katze, Kaninchen und Fuchs machen den Beutelsäugern Konkurrenz. Viele Spezies sind bereits ausgestorben, andere stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Zugleich machen Forscher immer wieder neue und überraschende Entdeckungen: Wo zum Beispiel hat das Urbeuteltier gelebt? Und wieso ist die Evolution in Australien einen ganz eigenen Weg gegangen? Urtier Opossum - Beutelratten als Meister des Überlebenskampfs Autorin: Katharina Hübel / Regie: Eva Demmelhuber Das Opossum ist ein kurioses und ziemlich einzigartiges Wesen. Schon alleine die Gattung "Beutelratte" ist eine Besonderheit. Die kleinen Allesfresser sehen aus wie eine Kreuzung aus Mini-Pandabär und Tasmanischem Teufel - mit letzterem sind sie übrigens genetisch verwandt, wie mit all den anderen australischen Beuteltieren auch. Stichwort Urkontinent Gondwana. Als die Kontinente sich trennten, waren die Opossums die einzigen Beuteltiere, die außerhalb Australiens landeten. Das bekannteste seiner Art, das Virginia Opossum, lebt heute in den USA. Es kann sich sehr glaubhaft totstellen und sondert sogar ein nach Verwesung stinkendes Sekret ab. Eine Vielzahl anderer, kleinerer Arten der Familie Didelphidae bevölkert vor allem Argentinien und Brasilien. Doch selbst in Lateinamerika gibt es nicht viele Forscher, die sich den Tieren verschrieben haben. Denn sie sind nachtaktiv, nomadisch und schwer zu fassen. Es sind Tiere, die eine Unmenge an Fragen aufwerfen und Zoologen vor einige Rätsel stellen. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Hans Bibelriether, Förster Wiederholung um 22.05 Uhr

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Plastikabfall als Rohstoffquelle Was wird aus Flaschen und Folien? Von Renate Ell Wer Joghurtbecher, Milchkartons und Putzmittelflaschen separat sammelt, zum Wertstoffhof oder zum Container bringt, hofft natürlich, dass daraus wieder neue Produkte hergestellt werden. Bei Metallen, Glas und Papier klappt das schon lange gut - bei Kunststoffen hingegen hapert es auch nach jahrzehntelanger Mülltrennung. Immer noch landet ein Teil der Verpackungen als Ersatzbrennstoff im Zementwerk, manche sogar in der Müllverbrennung. Vor allem solche, die - für das bloße Auge nicht erkennbar - aus mehreren Schichten verschiedener Kunststoffe bestehen. Doch mit dem neuen Verpackungsgesetz traten vor einem Jahr höhere Recyclingquoten in Kraft. Damit müssen mehr Verpackungen als zuvor auch stofflich verwertet werden: Nach einer maschinellen Sortierung entstehen Sekundär-Rohstoffe, aus denen sich die unterschiedlichsten Produkte herstellen lassen - mit weniger Energieaufwand und Umweltbelastung als aus neuen Rohstoffen. Aber obwohl die Qualität des Recycling-Kunststoffs in den letzten Jahren stark gestiegen ist, sind Putzmittelflaschen oder Kunststoffschüsseln aus Recyclingmaterial immer noch die Ausnahme. Nur wenn sich für den Sekundär-Rohstoff mehr Abnehmer finden, hat das "echte", das stoffliche Recycling eine Chance. Redaktion: Iska Schreglmann

18.30 Uhr
radioMikro

3er Rätsel Von Susanne Roßbach Haare spenden für kranke Kinder Von Katrin Waldenburg

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Nubi, das Wolkenschaf Troll im Schnee Von Ulrike Klausmann Erzählt von Stefan Merki Nubi, das Wolkenschaf (4/5): Troll im Schnee Nubi steigt in Island auf einen schneebedeckten Berg und trifft dort ein Trollkind in Not

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Franziska Eder und Roderich Fabian Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Ein Buch, das Geschichte geschrieben hat, eine Frage, die offengeblieben ist: Was, wenn die Erde von Außerirdischen angegriffen wird? Andreas Fröhlich mit einer virtuosen Lesung des Kultromans von H. G. Wells in sieben Folgen Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp Was ist, wenn die Erde von überlegenen Außerirdischen angegriffen wird, denen die menschliche Zivilisation völlig egal ist? Die Frage ist so beängstigend wie plausibel. Der erste, der sie in Romanform fasste, war der Brite Herbert George Wells. Sein "Krieg der Welten" ist mehr als 120 Jahre alt und bewegt bis heute die Science-Fiction-Welt. Wells' Marsianer haben eigene Interessen und brutalste Mittel, um sie durchzusetzen - und genau das tun sie auch. In der klassischen Lesung auf Bayern 2 tobt der Krieg der Welten - gelesen von Star-Sprecher Andreas Fröhlich. Sieben Folgen - bis zu einem Ende mit knappem Davonkommen ... Eine merkwürdige Raumkapsel ist der erste Vorbote der Invasion vom Mars. Im idyllischen Surrey erregt sie Neugier und Spott - bald aber erweist sie sich als tödlich. Panik und Entsetzen greifen um sich. Die Feinde vom roten Planeten greifen mit dreibeinigen Kampfmaschinen Großbritannien an, um die rohstoff- und wasserreiche Erde zu erobern. Irdisches Militär ist machtlos gegen diesen Gegner, Flucht, Verwüstung, Apokalypse, schlimmste Alpträume werden wahr, rücksichtslos kämpft - fast - jeder gegen jeden um das Überleben. Der britische Science-Fiction-Pionier H. G. Wells (1866 - 1946) gestaltete mit seinem Roman zum ersten Mal das heute klassisch gewordene Motiv einer außerirdischen Invasion. Nach dem Erfolg des Romans von 1898 wurde "Krieg der Welten" 40 Jahre später als Hörspiel berühmt: Orson Welles verlegte die Handlung nach Nordamerika und inszenierte eine wie echt wirkende Nachrichtensendung, die zu Panik im realen Publikum führte. Auch Hollywood griff den Stoff mehrfach und millionenschwer auf: "Independence Day" von Roland Emmerich etwa beruht teilweise auf "Krieg der Welten" und Steven Spielbergs "War of the Worlds" mit Tom Cruise zeigte 2005 erneut die Faszination der alten Geschichte. Heute kann man den Text als Parabel auf die polarisierte Welt des 21. Jahrhunderts verstehen - und in Pandemie-Zeiten wirkt der "Sieg" über die Invasoren definitiv anders als vorher. Andreas Fröhlich, bekannt als Bob Andrews der "Drei Fragezeichen"-Hörspiele, als deutsche Stimme von Edward Norton, John Cusack und von Gollum in Peter-Jacksons "Herr der Ringe"-Filmen, wurde für seine Vortragskunst mehrfach mit dem deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Seine virtuose Lesung der "Krieg der Welten" - Übersetzung von Lutz-W. Wolff. (Regie: Irene Schuck) ist auch als Hörbuch im Audio Verlag erschienen. Bei Bayern 2 in leicht gekürzter Fassung in sieben Folgen, immer donnerstags um 21.05 Uhr in der klassischen Lesung, vom 10. September bis zum 22. Oktober 2020. Und im Podcast "Lesungen" natürlich. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Hans Bibelriether, Förster Wiederholung von 16.05 Uhr

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 2.10.1905 - "Peanuts" erscheint zum ersten Mal

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Eckhard Kopetzki: Marimbakonzert (Katarzyna Mycka, Marimba; Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Dominique Fanal); Ludger Hofmann-Engl: "Abstract I" (Wolfgang Pessler, Fagott; Sebastian Rocholl, Viola; Ralf Waldner, Cembalo); Ulrich Schultheiss: "Ritual 1" (Novalis Quartett); Elke Tober-Vogt: "La nuit et la lumière", op. 31 (Lela Mtchedlidze, Violine; Nino Jvania, Klavier); Hermann Seidl: Trio (Walter Himmler, Querflöte; Barbara Seeliger, Violoncello; Hermann Seidl, Klavier); Holmer Becker: Fantasie (Katja und Ines Lunkenheimer, Klavier); Siegfried Fink: "Top-Kapi", Quartett alla turca (Percussion Art Quartett Würzburg)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Alban Berg: Violinkonzert - "Dem Andenken eines Engels" (Kolja Blacher, Violine; Mahler Chamber Orchestra: Claudio Abbado); Clara Schumann: Klaviertrio g-Moll, op. 17 (Monte Piano Trio); Howard Blake: Flötenkonzert, op. 493 a (Jaime Martin, Flöte; Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner); Johann Nepomuk Hummel: Klavierquintett Es-Dur, op. 87 (Christophe Gaugué, Viola; Stéphane Logerot, Kontrabass; Trio Wanderer); Edvard Grieg: Altnorwegische Romanze mit Variationen, op. 51 (Göteborger Sinfoniker: Neeme Järvi)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Johann Sebastian Bach: Konzert g-Moll, BWV 1056 R (Brecon Baroque); Carl Ditters von Dittersdorf: Streichquintett Nr. 3 C-Dur (Julius Berger, Violoncello; Franz Schubert Quartett), Stephen Goss: "Albéniz Concerto" (Xuefei Yang, Gitarre; Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya: Eije Oue)

04.58 Uhr
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