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Deutschlandfunk

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05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Auftakt

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Kommentar

06.10 Uhr
Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach "O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe". Kantate am Pfingstfest, BWV 34 Julian Podger (Tenor) Marion Eckstein (Mezzosopran) Ralf Grobe (Bass) Julian Podger (Tenor) Marion Eckstein (Mezzosopran) Ralf Grobe (Bass) Balthasar-Neumann-Chor Balthasar-Neumann-Ensemble Leitung: Thomas Hengelbrock Camille Saint-Saëns "Veni Creator Spiritus". Motette zu Pfingsten Ensemble Nobiles Samuel Scheidt "Veni creator Spiritus". Hymnus für Orgel, SSWV 153 Agnes Luchterhandt (Orgel) Philipp Heinrich Erlebach "Die Liebe Gottes ist ausgegossen". Kantate zum 1. Pfingsttag Dorothee Mields (Sopran) Margaret C. Hunter (Sopran) Alexander Schneider (Alt) Andreas Post (Tenor) Matthias Vieweg (Bass) Les Amis de Philippe Leitung: Ludger Rémy Johann Sebastian Bach "Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist". Choralbearbeitung für Orgel, BWV 667 Bearbeitung für Orchester von Arnold Schönberg Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitun: Kent Nagano

07.00 Uhr
Nachrichten

07.05 Uhr
Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07.30 Uhr
Nachrichten

07.50 Uhr
Kulturpresseschau

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

08.35 Uhr
Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort Pfingsten: Wenn Gottes Geist unserem Kleingeist auf die Sprünge hilft Von Pfarrer Christian Olding Katholische Kirche

08.50 Uhr
Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Der "Brünner Todesmarsch" beginnt

09.10 Uhr
Die neue Platte

Kammermusik

09.30 Uhr
Essay und Diskurs

Natur, Kultur, Geschlecht (1/2) Der Feminismus und die kleinen Unterschiede Von Barbara Sichtermann (Teil 2 am 7.6.2020) Gleichheit zu postulieren, das ist ein Grundpfeiler eines modernen Feminismus. Unterschiede zwischen den Geschlechtern werden hierbei allein auf Erziehung und Kultur zurückgeführt. Aber was, wenn sie doch auf die Natur zurückgehen? Spätestens seit den 1970er-Jahren ist der Feminismus auf die Kategorie der Natur nicht gut zu sprechen: Einen naturgegebenen Unterschied zwischen den Geschlechtern zu behaupten, das gilt als gestrig oder zumindest als erklärungsbedürftig. Denn Körper, Identität und Geschlecht haben sich in den vergangenen Jahrzehnten als immer formbarer erwiesen. Künstliche Befruchtung, Klone, Cyborgs haben die Grenzen des Denkbaren verschoben. Das dritte Geschlecht stellt die binäre Ordnung an sich infrage und legt nahe, man könne seine sexuelle Identität frei wählen. Oder sind Transpersonen und Menschen mit uneindeutigem Geschlecht gerade der Beweis dafür, dass die Natur mit Macht in den Gender-Diskurs zurückkehrt? Die Medizin zum Beispiel hat erkannt, dass Männer und Frauen unterschiedlich auf Medikamente reagieren und differenziert mittlerweile nach Geschlecht - unterstützt gerade von feministischer Seite, die doch eigentlich kein essenzielles So-Sein der Geschlechter anerkennen mag. Und manche Theoretikerinnen wie Carol Pinker bezweifeln angesichts der großen Unterschiede im Verhalten von Jungen und Mädchen, hier sei ausschließlich die Erziehung im Spiel. Vielleicht gibt es ihn also doch: den natürlichen Unterschied der Geschlechter, ein Fundament, auf dem dann im zweiten Schritt kulturelle Unterschiede errichtet werden? Dann aber ist zu fragen: Wie genau sieht dieses Fundament aus? Wie lässt sich diese Natur in allen Gender-Fragen anerkennen und trotzdem für den Feminismus streiten? Barbara Sichtermann, geboren 1943, ist seit 1978 freie Publizistin und Romanautorin. Sie arbeitet regelmäßig für verschiedene Zeitungen und für den Rundfunk über die Themen Feminismus, Kunst und Pädagogik und ist Jurorin des Grimme-Preises.

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Gottesdienst

Übertragung aus dem St. Petri Dom in Bremen Predigt: Pastorin Ingrid Witte Evangelische Kirche

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Interview der Woche

11.30 Uhr
Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12.00 Uhr
Nachrichten

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Informationen am Mittag

13.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person Der Resilienz-Experte Marc Wallert im Gespräch mit Michael Langer Vor 20 Jahren wurde Marc Wallert von Terroristen auf eine philippinische Insel entführt und 140 Tage lang als Geisel im Dschungel drangsaliert. Heute weiß er wie kaum ein anderer Bescheid über die Bewältigung von Krisen und lebensbedrohlichen Situationen. Marc Wallert, geboren 1973, hat Wirtschaftswissenschaften studiert. Er ist psychologischer Berater, Fachmann für Burn-out-Fälle und zertifizierter Resilienz-Trainer. Er hat über 15 Jahre lang für internationale Konzerne gearbeitet, in der Medizintechnik und auch in der Automobilindustrie. Heute berät er Menschen und Organisationen in allen Fragen der Krisenbewältigung. In seinem Buch "Stark durch Krisen" (Econ Verlag, 2020) berichtet er von seinen prägenden Erfahrungen und Überlebensstrategien und auch davon, wie man im privaten und beruflichen Alltag Krisen besteht. Wie er zum Meister wurde in der "Kunst, nicht den Kopf zu verlieren" erzählt er in den "Zwischentönen".

14.00 Uhr
Nachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Rock et cetera

Zeitreise mit Münchner Twist Die Band Muddy What? Von Anke Behlert Wenn Muddy Waters, Jimi Hendrix und John Bonham zusammen in einer Band wären, würden sie dann so klingen wie Muddy What? Wir werden es nie erfahren, dann müssten die drei verstorbenen Ikonen in der Zeit reisen und zwar nach München - denn dort, im Sound bzw. Namen des Trios Muddy What? haben sie ihre Spuren hinterlassen: wabernder Deltablues, fröhliche Beats und filigrane Balladen. Das Münchner Trio ist facettenreich und mit dynamischem Leichtsinn ausgestattet. Seit 2006 touren die Geschwister Ina und Fabian Spang unermüdlich und mischen Clubs und Festivals auf. Ina an E-Gitarre und Mandoline, Fabian spielt Gitarre und singt, an Bass und Schlagzeug komplettiert Michael Lang die Band. Sie arrangieren und interpretieren Songs bekannter Größen, wie Bob Dylan, Son House und nicht zuletzt natürlich Muddy Waters, vor denen sich ihre eigenen Kompositionen jedoch nicht verstecken müssen. Egal ob akustisch oder elektrisch, der Sound ist auf wohltuende Art frisch und zugleich eben doch auch älteren Einflüssen verpflichtet. Also: Muddy What?

16.00 Uhr
Nachrichten

16.10 Uhr
Büchermarkt

Buch der Woche

16.30 Uhr
Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente

17.30 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
Nachrichten

18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Kommentar

19.10 Uhr
Sport am Sonntag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Freistil

Die Überall-Musik Von der Fahrstuhlmusik zum Streaming Von Ina Plodroch Regie: Susanne Krings Produktion: Dlf 2020 Funktionsmusik, die aus den Lautsprechern der Kaufhäuser dudelt, soll die Kunden zum Kauf anregen. Durch Streamingdienste scheinen sich Hörer aber freiwillig der permanenten Hintergrundbeschallung auszusetzen. Das verändert nicht nur die Hintergrundmusik, sondern auch Popmusik generell. 1936 ertönt das erste Mal Musik im Fahrstuhl, um die Menschen zu beruhigen. Die Firma Muzak hat diese Musik geprägt und der Name ist bis heute Synonym für diese Funktionsmusik. Muzak-Erfinder George Owen Squier wollte damals, dass die Menschen jederzeit mit Musik beschallt werden. Um ihre Stimmung zu beeinflussen: Effektivität im Büro, Kaufrausch im Geschäft, Beruhigung im Fahrstuhl. Der Wunsch nach allgegenwärtiger Musik ist heute fast wahr geworden, durch Streamingdienste und Smartphones. Menschen setzen sich freiwillig beinahe ständig der Musik aus. Sie hören ihre Lieblingsalben und immer häufiger, die von den Streamingdiensten vorgegebenen Playlists. Spotify, Deezer und Apple Music wollen ihre Hörer mit einem Chill-Klangteppich zum Dauerkonsum anregen. Das steigert die App "Endel" aus Deutschland. Ein Algorithmus programmiert personalisierte Musik mithilfe des Pulses und des Hormonspiegels. Damit scheint die Hintergrundmusik endgültig in den Vordergrund zu rücken. Oder droht die Popmusik nicht eher dadurch zur reinen Funktionsmusik zu werden? Und: Wie viel Gedudel erträgt der Mensch überhaupt? Die Überall-Musik

21.00 Uhr
Nachrichten

21.05 Uhr
Konzertdokument der Woche

Beethovenfest Bonn 2019 Franz Liszt Années de pèlerinage, Première et deuxième année Louis Lortie, Klavier Aufnahme vom 20.9.2019 im Kammermusiksaal des Beethovenhauses Bonn Am Mikrofon: Klaus Gehrke Als Franz Liszt 1855 den ersten Teil seiner "Années de pèlerinage" veröffentlichte, lagen stürmische Zeiten hinter ihm: Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Marie d'Agoult war der gefeierte Klaviervirtuose in die Schweiz und nach Italien gereist, hatte dort Triumphe gefeiert, Niederlagen erlebt und musste zur Kenntnis nehmen, dass seine Konzerttätigkeit die Beziehung zu Marie d'Agoult zunehmend beeinträchtigte. Die ersten beiden Teile der "Pilgerjahre" werden von vielen hoch virtuosen Stücken dominiert. Louis Lortie präsentierte sie in Bonn mit technischer Selbstverständlichkeit und musikalischem Tiefgang.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Das war der Tag

23.26 Uhr
Presseschau

23.30 Uhr
Sportgespräch

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage (Wdh.)

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Kalenderblatt

01.10 Uhr
Interview der Woche

(Wdh.)

01.35 Uhr
Hintergrund

(Wdh.)

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Sternzeit

02.07 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente (Wdh.)

02.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person (Wdh.) Nachrichten 3:00 Uhr

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Radionacht Information

Nachrichten um 4:30 Uhr