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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

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Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

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kulturWelt

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radioWissen

Die Erfindung der Schrift Vom Bild zum Symbol Tonleitern Wie Musik geordnet wird Das Kalenderblatt 7.7.1843 Dampfschifffahrt auf dem Chiemsee erlaubt Von Regina Fanderl DieErfindung der Schrift - vom Bild zum Symbol Autorin: Yvonne Maier/ Regie: Sabine Kienhöfer A, B, C und so weiter - heute ist nichts selbstverständlicher, als dass schon Kinder alle Gedanken, die ihnen im Kopf herumschwirren, aufschreiben können. Wir schreiben E-Mails, WhatsApp-Nachrichten, lesen Bücher und Zeitungen. Plakatwände und Verkehrszeichen. All das wäre ohne unsere Schrift unmöglich. Doch Schrift ist eine ziemlich neue Erfindung innerhalb der Menschheitsgeschichte. Vor rund 5.200 Jahren tauchen im heutigen Irak erste Tontafeln auf, in die strukturierte Zeichen eingeritzt worden sind - Schrifttafeln aus dem damaligen Mesopotamien, aus der damaligen Metropole Ur. Doch es waren keine Texte, wie wir sie heute haben, es sind vor allem Listen. Denn Ur hatte tausende Bewohner, war durch seinen großen Tempel ein wichtiges Verwaltungszentrum. Da reichten Absprachen per Handschlag nicht mehr aus. Die allerersten Texte der Menschheit sind also das, was heute unsere Excel-Listen sind. Schreiben und Lesen waren Fähigkeiten, die der Oberschicht städtischer Zentren vorbehalten waren. Schreiber war ein eigener Beruf, für den schon 5-Jährige ausgewählt und über viele Jahre hinweg ausgebildet wurden. Erst viele tausend Jahre später entstanden die Ursprünge dessen, was unsere Schrift heute ausmacht. Tonleitern - wie Musik geordnet wird Autor und Regie: Markus Vanhoefer Wie konstruiert unsere westliche Musik Skalen? Nach welchem Prinzip ordnet sie Tonhöhen? Ob in einer Beethoven-Sinfonie oder in einem Pop-Song, für heutige Musiker und Musikhörer sind Dur- und Moll- Tonleitern die natürlichste Sache von der Welt. Dabei sind sie künstliche Gebilde. Ein Blick in außereuropäische Kulturen zeigt, es hätte auch anders kommen können. Unsere Suche nach den Ursprüngen von Dur und Moll führt uns zurück zu steinzeitlichen Jägern, wir begegnen Philosophen der Antike, gebildeten Mönchen des Mittelalters und Musiktheoretikern der Barockzeit, denen ein akustischer Quantensprung gelang: die Erfindung der chromatischen Tonleiter, die aus zwölf gleichen Halbtonschritten besteht. Unser abendländisches Tonsystem ist das Ergebnis eines langen und komplexen Entwicklungsprozesses. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Nicole Ruchlak

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Musiker in der Coronakrise - Was machen sie jetzt? Von Stefan Lina und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
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14.05 Uhr
Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Moderation: Christoph Leibold

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Anaïs Nin Den Traum leben Henry Miller Boogie Woogie der Hormone Das Kalenderblatt 7.7.1843 Dampfschifffahrt auf dem Chiemsee erlaubt Von Regina Fanderl Anaïs Nin - den Traum leben Autorin: Carola Zinner / Regie: Christiane Klenz Keine Schriftstellerin hat sich derart umfassend zur eigenen Person geäußert wie sie. Anaïs Nin, führte nicht nur seit ihrem 11. Lebensjahr ausgiebig Tagebuch; sie griff auch in ihren Romanen, Kurzgeschichten und Novellen auf eigene Erlebnisse zurück. Die Erotik spielte darin eine zentrale Rolle. Auch in den Tagebüchern, die ihr 1966 zum langersehnten literarischen Durchbruch verhalfen, verwebte sie Phantasien, Wunschträume, Deutungen und real Erlebtes. Henry Miller - Boogie Woogie der Hormone Autor und Regie: Frank Halbach Henry Miller galt als Autor für die einen als Erzähler der "fundamentalen Wirklichkeiten", für die anderen als obszöne "Latrinen-Literatur". Er wurde gelobt als Prophet der sexuellen Revolution und verteufelt als Pornograph. So skandalumwittert wie sein autobiographisch geprägtes Werk war sein Leben. Ein Leben, das weniger von erotischen Abenteuern geprägt war als vielmehr von der modernen kapitalistischen Gesellschaft, die Miller zeitlebens harsch kritisierte. Die Antithese zu seiner Heimat New York, "das alte Drecksloch", bildete für ihn Europa, in erster Linie Paris, aber auch Griechenland. Beeinflusst von Philosophen wie Friedrich Nietzsche oder Oswald Spengler versuchen seine Bücher nicht weniger als den Abgrund zwischen dem denkenden und dem nicht denkenden Menschen zu überbrücken. Auf dem Gebiet der realistischen Erzählung wird Miller mittlerweile in einem Atemzug mit Dickens, Balzac oder Zola genannt. Und auch wenn sein "Wendekreis des Krebses" oder "Sexus" die Öffentlichkeit moralisch empörten, so scheint alles in Unbekümmertheit und Unschuld hinsichtlich der Schockwirkung auf den Leser geschrieben. Mit seiner provokanten Sprache und seiner nonkonformistischen Lebensweise und Perspektive wirkte er auf zahlreiche Autoren der sogenannten Beat Generation und der Postmoderne, die - wie Henry Miller - die Werte der Mittelschichtsgesellschaft verachteten. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Susanne Poelchau

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung um 22.05 Uhr

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

KI in der Arbeitswelt Künstliche Intelligenz, Deine neue Chefin? Von Wolfgang Zehentmeier Siehe auch Donnerstag, 9. Juli 2020, 18.05 Uhr Künstliche Intelligenz, so meinen Experten, wird die Arbeitswelt stärker verändern als die Erfindung der Dampfmaschine. Denn Künstliche Intelligenz räumt heute schon Lager ein oder verkauft erfolgreich Versicherungsverträge und wird in nicht allzu ferner Zukunft das Firmen-Management in Strategiefragen beraten, den Dienstplan machen oder über Bewerbungen und Karrieren entscheiden. Künstliche Intelligenz steuert Roboter und macht innovative Lösungsvorschläge, auf die kein Mensch so gekommen wäre. Doch was macht das mit den Menschen, die mit Kollege KI zusammenarbeiten oder von der KI angeleitet, gefördert, aber auch kritisiert werden und deren Karriere vielleicht von einem Stück Silikon abhängt? Welche Ängste bestehen und wie wird verhindert, dass weder Mensch noch Maschine durch die Zusammenarbeit Schaden nehmen? Welche neue Firmenkultur ist nötig, um den menschlichen Mitarbeitenden ihre neue Kollegin KI erfolgreich vorzustellen? Redaktion: Iska Schreglmann

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro-Anrufsendung: "Ratten" Katrin Waldenburch im Gespräch mit anrufenden Kindern und Dr. Erik Schmolz (Zoologe, Fachgebietsleiter Gesundheitsschädlinge und ihre Bekämpfung, Umweltbundesamt Berlin Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!)

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Dienstags bei Oma Otto Das ist 'ne Wolke! Von Olga-Louise Dommel Erzählt von Stefan Merki Dienstags bei Oma Otto (2/5): Das ist 'ne Wolke! Anton hat in der Schule einen Stifte-Halter in Dampferform gebastelt. Oma Otto findet, der wär "ne Wolke". Das ist Jugendsprache und heißt, etwas ist supertoll. Anton und seine Freunde übernehmen den Ausdruck sofort, schließlich wollen sie auch cool sein. Aber dann kommt heraus, was es mit dieser Jugendsprache wirklich auf sich hat.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Nachtstudio

Der Superheld Oder wie ich lernte, erwachsen zu werden Von Markus Metz BR 2020 In den sechziger Jahren kamen, mit reichlicher Verspätung, Superhelden-Comics endlich auch nach Deutschland. Da gab es schon Popsongs, es gab schon Pop Art, es gab schon Poster und Filme. Nun kamen auch die Marvel-Comics, die sich durch (selbst-)ironischen Witz auszeichneten hierzulande mit großer Verspätung an die Kioske. Der franco-belgische Comic-Kunst erging es hierzulande kaum besser. Mit Comics erwachsen zu werden, war in Deutschland immer schon schwieriger als anderswo, mit Superhelden erwachsen zu werden, war noch schwieriger. Es gab keine lineare Entwicklungsgeschichte, sondern nur Unkenntnis und Verbote. Diese Geschichte der vielen Widersprüche, wo Superhelden immer auch kultureller Eigensinn sein konnten, ein Traumreich jenseits der "nationalen" Kultur, ein Pop-artiges Zeichensystem änderte sich mit der internationalen Vermarktung von Superhelden-Filmen. Es entstand ein neuer globaler Mainstream, der die Geschichte vom Erwachsenwerden, von Ernüchterung und Desillusionierung bis zur Paranoia noch einmal von vorn erzählt hat. Die Comics selber wirken da zwischen Selbstreflexion und Gesellschaftskritik, zwischen Kunst-Anspruch und Autoren-Ehrgeiz fast schon avantgardistisch. Zwei Geschichten überkreuzen sich: Superhelden verlieren ihre kindliche Naivität, kämpfen sich durch Loyalitäts- und Identitätskonflikte bis hin zur sarkastischen Selbsterkenntnis. Sie werden also auf ziemlich schmerzhafte Weise erwachsen. Auf der anderen Seite begleiten uns Superhelden beim Erwachsen-Werden, zeigen uns Spiderman, Batman oder Deadpool den Grad von Erkenntnis, Entfremdung und Selbsterkenntnis. Aus der Sphäre des Mythos und des Märchens treten Superhelden in die Sphäre der (politischen) Philosophie und der psychologischen Reflexion. Aber sie bleiben immer auch Erinnerungen an die Kindheit, an Identifikationen, die über die deprimierendsten Erfahrungen beim Coming of Age hinweghelfen.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Dienstag

Zum 90. Geburtstag des Berliner Verlegers Klaus Wagenbach Ein Verleger für alle Fälle: Erinnerungen, Festreden und Seitenhiebe des Mitbegründers der Toskana-Fraktion, Rote-Socken-Trägers, Kafka-Liebhabers und Italienkenners

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung von 16.05 Uhr

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Past Present Future

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 8.7.1947 - Lokalzeitung erfindet Roswell-Mythos

00.12 Uhr
Concerto bavarese

András Hamary: "Clair-obscur" (clair-obscur Saxophonquartett); Joachim F.W. Schneider: "Goldberg" (Jürgen Ruck, Petri Kumela, Gitarre); Jürgen Schmitt: "Vil Sturm & linde Zeit" (Toscana Ensemble für Neue Musik); Rainer Rubbert: "ü=ø" (Marion Bauer, Flöte; Wilfried Krüger, Horn; Sigrid Hopperdietzel, Harfe)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 104 D-Dur (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons); Johann Sebastian Bach: Suite E-Dur, BWV 1006 a (David Russell, Gitarre); Christian Sinding: Violinkonzert A-Dur, op. 45 (Andrej Bielow, Violine; NDR Radiophilharmonie: Frank Beermann); Ludwig van Beethoven: Sonate cis-Moll, op. 27, Nr. 2 - "Mondscheinsonate" (Christina Ortiz, Klavier); Edvard Grieg: Vier sinfonische Tänze über norwegische Motive, op. 64 (City of Birmingham Symphony Orchestra: Sakari Oramo)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Georg Friedrich Händel: Concerto grosso A-Dur, op. 6, Nr. 11 (The English Concert: Trevor Pinnock); Cécile Chaminade: Sonate c-Moll, op. 21 (Johann Blanchard, Klavier); Claude Debussy: "Suite bergamasque" (Orchestre National de Lyon: Jun Märkl)

04.58 Uhr
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