Jetzt läuft auf Bayern 2:

Das ARD-Nachtkonzert (II)

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag


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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Magazin am Morgen Gespräch mit Roderich Kiesewetter, CDU-Außenpolitiker, nach der Sicherheitskonferenz Gespräch mit Stefan Geier, BR-Redaktion Wissen und Bildung: Japanischer Satellit landet auf Asteroid Gespräch mit Rolf Büllmann, BR, nach dem Ende der Münchner Sicherheitskonferenz Gespräch mit Prof. Manfred Görtemaker, Historiker an der Universität Potsdam, zur Geschichte von "Schwarz-Rot-Gold" als deutsche Nationalfarben Nach der Sicherheitskonferenz Wechselmodell bei Scheidungskindern "Gutes Beispiel - der Wettbewerb für eine bessere Gesellschaft": Beginn der Aktion 2019 Die Presse mit Christoph Wöß Gedanken zum Tag von Walter Rupp Ende der Welt von Astrid Himberger: Rund ist besser als eckig? 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


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08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Wenn das Erinnern zum Ungeheuer wird: Yishai Sarids hochintensiver Holocaust-Roman "Monster" Von Judith Heitkamp Wenn sich die Tür für immer schließt: Festivalchef Dieter Kosslick beendet seine letzte Berlinale Von Moritz Holfelder Wenn die Orgel plötzlich ein Jazz-Instrument ist: Barbara Dennerlein und ihr neues Best-of-Album Von Roland Biswurm Wenn die Roboter uns alle verdrängen: Lisa Herzog und ihr Plädoyer für "die Rettung der Arbeit" Knut Cordsen im Gespräch mit der Autorin Musik: Chaka Khan - "Hello Happiness" [Diary Records] Moderation: Knut Cordsen


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Der ukrainische Holodomor Geplante Katastrophe? Die UNRRA Hilfe für Entwurzelte Das Kalenderblatt 18.2.1881 "Eskimotragödie" von München Von Birgit Magiera Der ukrainische Holodomor - Geplante Katastrophe? Autorin: Renate Eichmeier / Regie: Axel Wostry Holodomor, Tod durch Hunger - so bezeichnen die Ukrainer die Hungersnot, der 1932/33 Millionen Menschen in der Ukraine zum Opfer fielen. Bereits ab Ende der 1920er-Jahre herrschte in der Sowjetunion Lebensmittelknappheit. Die Städte konnten kaum versorgt werden. Auf dem Land widersetzten sich Bauern der geplanten Kollektivierung. Die sowjetische Regierung unter Stalin antwortete mit Enteignungen, Zwangskollektivierungen, Ablieferungspflicht für Getreide ... Schließlich eskalierte die Situation zu einer sowjetweiten Hungersnot. Die Ukraine stand im Fokus von Stalins Aufmerksamkeit. Ihre Getreideanbaugebiete waren ertragreich, ihre Bauern renitent, die Ukrainer des antisowjetischen Nationalismus verdächtig. Wer die geforderte Getreidemenge nicht ablieferte, wurde bestraft. Milizen durchsuchten Dörfer, beschlagnahmten Lebensmittel, gaben die Menschen dem Hunger preis. Noch heute ist umstritten, inwieweit Stalin den Hungertod als politische Waffe gegen die Ukrainer benutzte. Die UNRRA - Hilfe für Entwurzelte Autorin: Julia Devlin / Regie: Sabine Kienhöfer Flüchtlingsleid ist kein neues Phänomen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gab es in Deutschland schätzungsweise 10 bis 12 Millionen entwurzelter Menschen, sogenannte Displaced Persons. Die meisten von ihnen waren Opfer des nationalsozialistischen Regimes: Insassen von Konzentrationslagern, Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene. Um diese Menschen zu befreien und ihnen die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen, wurde im Jahr 1943 die UNRRA gegründet, die United Nations Relief and Rehabilitation Administration. Mit militärischer Effizienz, aber auch mit großem humanitärem Bewusstsein wurde diese Hilfsorganisation im befreiten Deutschland aktiv. Sie richtete ein Netzwerk von Camps ein, in denen die Menschen versorgt wurden. Dabei ging es nicht nur um ein Dach über dem Kopf, Kleidung und genügend Kalorienzufuhr, sondern auch um Bildung, um Religion, um sportliche und kulturelle Aktivitäten. Sogar eine internationale Universität hat die UNRRA einst betrieben - eine idealistische, aber kurzlebige Einrichtung. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Thomas Morawetz


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Notizbuch-Anrufsendung: Aufräumen! Wie wir Ballast im Leben loswerden Rufen Sie an: 0800/246 246 9 (kostenfrei) - im Studio: Tiki Küstenmacher, Buchautor und Theologe Nah dran: Das Internet der Dinge - Staubsauger, Heizung, Kühlschränke als nationales Sicherheitsrisiko Von Sabina Wolf Gutes Beispiel - der Wettbewerb für eine bessere Gesellschaft: Beginn der Aktion 2019 Wochenserie: "Geht's auch ohne Gifte?" - Tipps für Heimwerker Gibt es Alternativen zu herkömmlichen Teppichklebern? Moderation: Ulrike Ostner 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung


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12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


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13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Magazin am Mittag Gespräch mit Jeanne Rubner, BR-Redaktion Wissen und Bildung, zur größten Wissenschaftskonferenz in Washington Gespräch mit Corinne Fleischer, World Food Programme in Syrien: Lage in dortigen Flüchtlingslagern


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13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * Pflegefamilien dringend gesucht *


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Reisegeschichten aus Italiens unbekanntem Süden Höhlenwohnungen in Matera Rundreise durch die Basilikata Geheimnisvolles Castel del Monte Moderation: Bärbel Wossagk Die Kulturhauptstadt Matera mit ihren Höhlenhäusern, das geheimnisvolle Castel del Monte, unberührte Berge und Strände. Die radioReisen machen eine Entdeckungsreise durch Italiens Süden - und Sie können mitfahren. In Zusammenarbeit mit BRreisen bietet Bayern 2 vom 17. bis 25. September eine Hörerreise in diese spannende Region Italiens an. Dabei wandeln Sie auf den Spuren der radioReisen-Reporter und erleben die Europäische Kulturhauptstadt 2019, Matera. Weitere Informationen zu dieser Reise finden Sie unter BRreisen.de. Alle Inhalte der Sendung: Höhlenwohnungen in Matera Von der Schande Italiens zur Kulturhauptstadt Die Sassi, die Höhlenviertel von Matera, waren einst so elend, dass die Bewohner umgesiedelt wurden. Zuerst entdeckten Historienfilmer den Zauber der alten Steine, heute zieht wieder Leben in die Höhlen ein. Ein Besuch in der Europäischen Kulturhauptstadt 2019. Von Johannes Marchl Rundreise durch die Basilikata Malerische Städte, einsame Berge und lebendige Tradition Die Schweiz des Südens, so wird die Basilikata auch genannt. In der wohl unbekanntesten Region Italiens haben sich Landschaft und uralte Traditionen erhalten - und auch eine besondere Beziehung zwischen Mensch und Tier. Von Andreas Pehl Geheimnisvolles Castel del Monte Die Lieblings-Burg des Stauferkaisers Das Castel del Monte war ein Herzensprojekt des Stauferkaisers Friedrich II. Kaum einer kann sich seiner Perfektion und Schönheit entziehen. Die Burg gibt uns bis heute viele Rätsel auf - und sie hat auch einen ganz eigenen Klang. Von Andreas Pehl Moderation: Bärbel Wossagk


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15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Die griechische Kolonisation Auf zu neuen Ufern Paestum Wo Goethe griechische Tempel guckte Das Kalenderblatt 18.2.1881 "Eskimotragödie" von München Von Birgit Magiera Die griechische Kolonisation - Auf zu neuen Ufern Autor: Ulrich Zwack / Regie: Martin Trauner Ab der Mitte des 8. Jahrhunderts v. Chr. schien die vorher räumlich ziemlich beengte griechische Stadtstaatenwelt schier zu explodieren: Aus den Häfen des Mutterlandes und der an der kleinasiatischen Küste gelegenen Poleis schwärmten in alle Himmelsrichtungen Schiffe aus. Unter dem Oberbefehl eines sogenannten Oikisten gründeten ihre Besatzungen rings ums Mittel- und ums Schwarze Meer eine griechische Siedlung nach der anderen: Neapel und Byzanz, Syrakus und Kyrene, Marseille, Trapezunt, Olbia und und und. Nach 200 Jahren hatte sich ein dichter Kranz griechischer Pflanzstädte um die beiden genannten Meere gelegt. Was waren die Beweggründe für diese für damalige Zeiten ungeheuer weiträumige Expansion - und was waren ihre Folgen? Wie lief das Ganze technisch ab? Gab es womöglich Drahtzieher, die die Anlage von Neugründungen teilweise ganz bewusst steuerten, etwa die Priester des Orakels von Delphi? Die griechische Kolonisation bewirkte nicht nur ein Zusammengehörigkeitsgefühl der politisch hochgradig zersplitterten Griechen, sondern bestimmte auch den Fortgang der südeuropäischen, kleinasiatischen und nordafrikanischen Geschichte wesentlich mit. Paestum - Wo Goethe griechische Tempel guckte Autor: Johannes Marchl / Regie: Christiane Klenz Eigentlich wurde das antike Paestum in Unteritalien um 600 v. Chr. als griechische Kolonie gegründet. Jahrhundertelang hieß die blühende Stadt in Kampanien mit den prächtigen Tempeln Poseidonia. Später bekam sie ein römisches Outfit - und ging irgendwann unter. Spätantike - das Römische Reich ging in die Knie und das einst quirlige Paestum verfiel. Doch die Wiederentdeckung durch die gerade aufkommende Klassische Archäologie sollte Paestum zum Traumort der griechischen Antike machen. Nirgendwo sonst waren für die bildungshungrigen Kulturbegeisterten Europas Größe und Formen griechischer Tempel so nah erreichbar und erlebbar wie in Paestum. Der Begründer der Klassischen Archäologie Johann Joachim Winckelmann nahm hier überwältigt Maß an den Säulen, Goethe ließ sich von der Wucht des Anblicks erschlagen - und so riss der Besucherstrom bis heute nicht mehr ab. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Thomas Morawetz


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16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Stefan Parrisius im Gespräch mit Karoline Herfurth, Schauspielerin Wiederholung um 22.05 Uhr Mit der Verfilmung von Patrick Süßkinds "Das Parfum" hat Karoline Herfurth als Mirabellenmädchen ihren internationalen Durchbruch. Das ist jetzt 13 Jahre und etliche Film- und Serienrollen her. Am 14. Februar 2019 startet in den Kinos ihr Film "Sweethearts", bei dem die 34-Jährige nicht nur als Schauspielerin zu sehen ist, sondern auch Regie führt. Mit elf Jahren schon erste Rollen In der DDR geboren, wächst Karoline Herfurth in Berlin auf. Sie besucht die Waldorfschule, verbringt ihre Freizeit und Jugend im Tanztheater und im Kinderzirkus Cabuwazi als Akrobatin. Das sportliche Mädchen wächst in einer Patchworkfamilie mit sieben Geschwistern auf, die alle ein Instrument spielen. Im Italienurlaub treten sie alle zusammen als Straßenmusiker auf, werden die "Little Kelly Family" genannt. Mit elf Jahren hat sie erste Fernsehrollen, es folgen Filme wie "Crazy" und "Mädchen, Mädchen". In den letzten Jahren sieht man Karoline Herfurth unter anderem in "Fack ju Göhte" oder in "SMS für Dich". Drehen mit den ganz Großen Nach "Das Parfum" dreht Karoline Herfurth immer mal wieder auch internationale Produktionen wie "Der Vorleser" mit Kate Winslet und Bruno Ganz. "Ich ärgere mich noch heute darüber, dass ich nicht mit Kate Winslet einen Trinken gegangen bin, als ich damals die Chance dazu hatte". Im Gespräch mit Stefan Parrisius in "Eins zu Eins. Der Talk" verrät Karoline Herfurth aber auch, warum sie sich selbst für eine "Kitschnudel" hält.


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17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


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18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Zwischen Fakten und Träumen Der Klimaforscher Stefan Rahmstorf Absolutes Gehör Angeboren oder antrainiert? Moderation: Miriam Stumpfe


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18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Altes Grab, neu entdeckt Von Bernhard Schulz Buchtipp: "Ägypten" von Carole Saturno Von Susanne Vellmer Ein Gott für jede Gelegenheit Von Kathrin Reikowski


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18.53 Uhr

 

 

Bayern 2-Betthupferl

Dienstags bei Oma Otto So ein Pony, das kann alles Von Olga-Louise Dommel Erzählt von Stefan Merki


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Zeitschrift "Grandios": Bistum Regensburg erklärt Jugendlichen Homosexualität Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


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20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Meister und Margarita (6/12) Von Michail Bulgakow Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg Erzähler 1 - Michael Rotschopf Korowjew - Wolfram Berger Prof. Kusmin - Felix von Manteuffel Ermittler - Dietmar Bär Ferner: Werner Wölbern, Thomas Thieme, Gottfried Breitfuß, Caroline Ebner, Stephan Zinner, Steffen Scheumann, Stephan Bissmeier, Götz Schulte, Johannes Silberschneider, Jeanette Spassova, Natali Seelig, Jacqueline Macauly, Christiane Roßbach und Margit Bendokat Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert BR 2014 im Hörspiel Pool Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.


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21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

EKD-Synode wird 70 Wie politisch ist das Kirchenparlament Zwischen Schuld und Trümmern - Wie kam es zur Gründung der EKD? Von Tilmann Kleinjung Die missliche Debattenkultur - wie politisch ist das Kirchenparlament und damit die EKD heute? Von Barbara Schneider Die EKD-Synode: Viel reden, wenig sagen. Ein Kommentar von Matthias Morgenroth Krank auf der Straße - Wie Obdachlose würdevoll sterben können. Von Julia Mumelter Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbenden Menschen in Deutschland. Von Anna Kemmer Moderation: Karin Wendlinger Mehr Geld für Digitales, sich aktiv gegen Wohnungsnot einsetzen und neue Module für die Vikarsausbildung, damit künftige Pfarrer gegen Rechtspopulismus gewappnet sind - das ist nur ein kleiner Auszug davon, was bei der vergangenen EKD-Synode 2018 beschlossen wurde. Im Januar vor 70 Jahren trat das Kirchenparlament der Evangelischen Kirche in Deutschland erstmals zusammen. Die 120 Mitglieder beraten in der Regel einmal im Jahr über die Arbeit der EKD und kirchliche Fragen. Theo.Logik blickt zum 70. Jubiläum der Synode auf die Gründungsjahre der EKD und fragt, wie politisch ist das Kirchenparlament - und damit die EKD - heute? Ein weiterer Themenschwerpunkt der Sendung ist das Thema Hospizarbeit. Haben Menschen, die auf der Straße leben, eigentlich Zugang zu einer Hospiz- oder Palliativversorgung? Und wie versucht die "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" das schwere Thema Tod doch wieder mitten ins Leben zu holen.


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22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Stefan Parrisius im Gespräch mit Karoline Herfurth, Schauspielerin Wiederholung von 16.05 Uhr Mit der Verfilmung von Patrick Süßkinds "Das Parfum" hat Karoline Herfurth als Mirabellenmädchen ihren internationalen Durchbruch. Das ist jetzt 13 Jahre und etliche Film- und Serienrollen her. Am 14. Februar 2019 startet in den Kinos ihr Film "Sweethearts", bei dem die 34-jährige nicht nur als Schauspielerin zu sehen ist, sondern auch Regie führt. Mit elf Jahren schon erste Rollen In der DDR geboren, wächst Karoline Herfurth in Berlin auf. Sie besucht die Waldorfschule, verbringt ihre Freizeit und Jugend im Tanztheater und im Kinderzirkus Cabuwazi als Akrobatin. Das sportliche Mädchen wächst in einer Patchworkfamilie mit sieben Geschwistern auf, die alle ein Instrument spielen. Im Italienurlaub treten sie alle zusammen als Straßenmusiker auf, werden die "Little Kelly Family" genannt. Mit elf Jahren hat sie erste Fernsehrollen, es folgen Filme wie "Crazy" und "Mädchen, Mädchen". In den letzten Jahren sieht man Karoline Herfurth unter anderem in "Fack ju Göhte" oder in "SMS für Dich". Drehen mit den ganz Großen Nach "Das Parfum" dreht Karoline Herfurth immer mal wieder auch internationale Produktionen wie "Der Vorleser" mit Kate Winslet und Bruno Ganz. "Ich ärgere mich noch heute darüber, dass ich nicht mit Kate Winslet einen Trinken gegangen bin, als ich damals die Chance dazu hatte". Im Gespräch mit Stefan Parrisius in "Eins zu Eins. Der Talk" verrät Karoline Herfurth aber auch, warum sie sich selbst für eine "Kitschnudel" hält.


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Blue Monday - In 50 Minuten um die Welt mit Musik. Mit Modeselektor, Yann Tiersen und Malphino In 50 Minuten um die Welt mit Musik: Tommy Cash aus Tallin/ Estland, ein vom kalifornischen Snoop Dogg inspirierter Rapper, taucht auf dem neuen Album "Who Else" der Berliner Modeselektor auf und rechnet, unterstützt von Kinderchören, höchst energetisch mit allem "Bla Bla Bla" der Stunde ab. Das Ganze wäre ein passender Auftakt-Soundtrack für alle künftigen "Fridays for Future"- Demos. Yann Tiersen bevorzugt dagegen eher kontemplative Spaziergänge durch Tempelhofer Laubengärten samt Vogelgezwitscher. So beginnt jedenfalls sein neues Piano-Album "All". Ob es dergestalt beschaulich weitergeht, werden wir hören. C'mon Tigres sind ein Duo, das irgendwoher aus der Mittelmeerregion kommt, sich am liebsten eine große internationale Band zusammenstellt um mit ihr experimentelle Klangreisen zu unternehmen. Auf ihrem Album "Racine" stellt sich so eine interessante Ortlosigkeit ein. Malphino spielen ganz eindeutig die sehr lässige Cumbia aus Kolumbien, aber kommen die in elegantes Weiß gekleideten Musiker auch von dort? Oder ist das Ende am einfach vollkommen schnuppe? Hauptsache wir tanzen und unterhalten uns gut für eine Weile ist die Message von Malphino - und der schließen wir uns gerne mal an für ein paar Songs.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


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00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 19.2.1931 - Uraufführung des "Dreigroschenfilms"


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00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese


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02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Joachim Raff: "Fest-Ouvertüre", op. 117 (Bamberger Symphoniker: Hans Stadlmair); Sergej Prokofjew: Sonate d-Moll, op. 14 (Jewgenij Koroliow, Klavier); Giuseppe Verdi: "Otello", Lied von der Weide und Gebet der Desdemona aus dem 4. Akt (Christine Schäfer, Sopran; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Julien Salemkour); Henri Marteau: Violinkonzert C-Dur, op. 18 (Nicolas Koeckert, Violine; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Raoul Grüneis); Benjamin Britten: "Peter Grimes", Four Sea Interludes, op. 33 a (Minnesota Orchestra: Neville Marriner)


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04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Jean Sibelius: Symphonie Nr. 7 C-Dur (Pittsburgh Symphony Orchestra: Lorin Maazel); Antonín Dvorák: Sonate G-Dur, op. 100 (Pavel Sporcl, Violine; Petr Jiríkovský, Klavier); Josef Strauß: "Mein Lebenslauf ist Lieb und Lust", op. 263 (Wiener Philharmoniker: Franz Welser-Möst)


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04.58 Uhr

 

 

Impressum


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