Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Ex libris

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Jedermanns Juden". Die Direktorin des Jüdischen Museum Wien, Danielle Spera, erzählt über jüdische Protagonist/innen in der hundertjährigen Geschichte der Salzburger Festspiele 1920 wurden die Salzburger Festspiele als katholisch-neobarockes Spektakel gegründet, doch gerade viele Wiener Jüdinnen und Juden förderten hier die Wiederbelebung des Österreich-Gedankens auf der Bühne. Neben der erwarteten Tradition fand sich auch überraschend viel Avantgarde auf dem Programmzettel, sogar ein Werk von Arnold Schönberg wurde 1928 aufgeführt. Während des Austrofaschismus erfolgte eine Politisierung, da sich Österreich als besserer deutscher Staat präsentieren wollte. 1938 schließlich wurden die Festspiele im Sinne der "Rassentheorie" der Nazis ideologisch uminterpretiert, Jüdinnen und Juden waren nicht mehr erwünscht und wurden vertrieben. In der Nachkriegszeit fanden sich nur wenige jüdische Protagonisten und Protagonistinnen unter den Regisseuren und Darstellern. Dazu ist eine Ausstellung im Jüdischen Museum Wien geplant. Im Zentrum der von Marcus G. Patka und Sabine Fellner kuratierten Ausstellung stehen einige noch nie gezeigte Objekte aus dem Nachlass von Max Reinhardt sowie vielfältige Kunstwerke, die den Aufstieg der Festspiele bis heute, sowie die Lebenswege der verschiedenen handelnden Personen, ihre Karrieren und Fluchtwege nachzeichnet. Von ihnen erzählt die Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Danielle Spera, in ihren "Gedanken für den Tag". - Gestaltung: Alexandra Mantler

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Helmut Jasbar. Alles im Bach. Wenn die veränderten Gegebenheiten die Komponisten immer wieder zu Innovationen getrieben haben, etwa die spieltechnisch veränderten Blasinstrumente, die Joseph Haydn dazu inspiriert haben, den Bläsern in seinen Symphonien neue, ungewohnte "Rollen" zuzuweisen, so kommt Johann Sebastian Bach der Verdienst zu, erstmals ein Tasteninstrument in den Mittelpunkt eines Konzertes gestellt zu haben. In diesen "Clavier" Konzerten hat Bach die linke Hand emanzipiert und ihr eine ausgearbeitete Stimme zugedacht, anstatt sie - wie in früheren Werken - einfach den Generalbass, den Basso Continuo verdoppeln zu lassen. Damit hat er - so ganz nebenbei - ein neues Genre entwickelt, mit extravaganten Kadenzen und allem, was dazugehört.

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Der Zoologe Walter Hödl über seine Forschungsreisen in die Tropen. Teil 5: Frösche, die vom Himmel fallen Gestaltung: Renate Pliem Seit den 1970er Jahren ist Walter Hödl begeisterter Froschforscher. Seine Arbeit begann im Labor - er schrieb seine Dissertation über die Retina der Froschaugen. Doch dann der Sprung "ins kalte Wasser": ein einjähriger Forschungsaufenthalt in Amazonien. Der größte Regenwald der Erde galt als die "grüne Hölle" - Walter Hödl war der erste, der dort Froschforschung betrieb. An den "schwimmenden Wiesen" des Amazonas nahm er mit einem Tonbandgerät die Laute von 15 verschiedenen Froscharten auf und fand heraus, dass sich diese durch unterschiedliche Frequenzen unterscheiden, ähnlich wie Trägerfrequenzen bei Radiostationen. Einmal im Jahr forscht Walter Hödl mit seinen Mitarbeiter/innen in Französisch-Guyana, wo sie - mitten im Regenwald - "Haustiere" haben: kleine (quasi ungiftige) Pfeilgiftfrösche, die, durch Pfeifen angelockt, direkt zu den Menschen hüpfen und für wissenschaftliche Versuche zu Bioakustik, Territorial- oder Heimfindeverhalten zur Verfügung stehen. Auf Borneo entdeckten Walter Hödl und sein Team an rauschenden Bergbächen Winkerfrösche, die mit winkenden Bewegungen der Hinterbeine kommunizieren, da die Stimmen der Tiere in der lauten Umgebung sonst untergehen würden. Auch in Indien und Brasilien fand Walter Hödl Winkerfrösche. Auf der Suche nach Tieren mit dieser speziellen Anpassung entdeckte der Wissenschaftler in Afrika dann "Blinkerfrösche", die ihre Schallblasen als Signalgeber nützen.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl

09.42 Uhr
Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Intrada Spezial

Burgenland. Klagelieder, Balladen und kroatische Tänze Wolfgang Schlag führt in 9 musikalischen Essays durch die Bundesländer Österreichs und seine volksmusikalischen Regionen. Intrada spezial ist zu Gast bei den großen Persönlichkeiten und Ensembles der Volksmusik und erzählt auch vom jungen Engagement vieler Ensembles für die Erhaltung der reichen Schätze an Tänzen, Liedern und Jodlern. Vom Bodensee bis zur pannonischen Ebene des Burgenlands zeigt sich die Vielfalt an Volksmusik, die ja auch immer wieder in der Klassik, in der Neuen Volksmusik und in der Neuen Musik ihre spannenden Spuren hinterlassen hat und so bis heute lebendig bleibt. Nur mehr wenige Ensembles wie die Illmitzer Frauen pflegen die Tradition der langen und <gsamen burgenländischen Volksballaden, die z.B. vom Mädchen erzählen, das im Schatten der Eiche auf den geliebten Räuberhauptmann wartet. Im Heideboden, dem frühesten Siedlungsgebiet der burgenländischen Kroaten, erzählt das Hatski Trio von den Festen und Festtagen. Und an der Grenze zur Steiermark hat sich auch in den Liedern ein wunderbar weicher Dialekt erhalten. All das wird wohl auch Joseph Haydn und Jenö Takacs überzeugt haben, die Volksmusik in ihren Kompositionen zu würdigen. U.a. mit und von: Hatski Trio, Illmitzer Frauen, Josef Haydn, Jenö Takacs, Hoanzn Quartett, Pamhagener Frauen, Haydn Trio Wien, Steinberg Trio. Gestaltung: Wolfgang Schlag

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten - Neue Literatur aus Österreich

100 Jahre Salzburger Festspiele. ?Eveline? von James Joyce. Aus dem Englischen von Harald Raykowski. Es liest Eva Mayer. Eveline ist 19 Jahre alt, als sie den Matrosen Frank kennenlernt und fest entschlossen ist, mit ihm ein neues Leben in Buenos Aires zu beginnen: weg von dem groben Vater, der Armut und der alltäglichen Aufopferung in Dublin - doch auch weg von ihren Kindheitserinnerungen, ihrer Familie und dem Versprechen, das sie einst ihrer Mutter gab, so lange wie möglich die Familie zusammenzuhalten. Der Tag kommt, an dem das Schiff den Hafen Richtung Argentinien verlässt - und Eveline muss sich endgültig entscheiden. "Eveline" ist eine Erzählung aus James Joyces Kurzgeschichtensammlung "Dubliners". Diese Geschichten aus seiner Heimatsstadt gelten als Türöffner zum Werk des Autors, die Menschen am Rande der Gesellschaft ablichten. James Joyce wurde 1882 in Dublin in ärmlichen Verhältnissen geboren. Dort studierte er moderne Sprachen. 1902 ging er nach Paris, um ein Medizinstudium zu beginnen, wandte sich jedoch dem Schreiben zu und führte einen ausschweifenden Lebensstil. 1903 kehrte er nach Dublin zurück, konnte dort jedoch nicht Fuß fassen und siedelte im Jahr darauf auf den Kontinent über und lebte hauptsächlich in Triest. 1914 erschien Joyces erste Kurzgeschichtensammlung "Dubliners". Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Zürich, wo sein bekanntestes Werk "Ulysses" entstand. 1920 übersiedelte er nach Paris, wo er bis zu Frankreichs Besetzung im Zweiten Weltkrieg lebte. Dort entstand sein letzter Roman "Finnegans Wake". James Joyce starb am 13. Januar 1941 in Zürich. Gestaltung: Julia Zarbach Präsentation: Nicole Dietrich

11.25 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Daniela Knaller. Unterwegs mit Lisa Batiashvili. Inspiriert von Charlie Chaplins Filmmusik zu "City Lights", widmet sich die Geigerin Lisa Batiashvili, die zu den weltweit gefragtesten jungen Talenten gehört, denjenigen Städten, die in ihrem Leben besondere persönliche oder musikalische Bedeutung haben. So bunt wie die verschiedenen Orte ist auch das Programm - von Klassik über Filmmusik bis hin zu Jazz und Tango. Mit dabei sind u.a. der Jazztrompeter Till Brönner und der Cellist Maximilian Hornung. In unterschiedlichen Musiksprachen erzählt sie Geschichten von sich und der Welt - mal sanft, dann melancholisch, wieder wirbelnd und voller Kraft.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
In Concert

Die junge katalanische Trompeterin und Sängerin Andrea Motis Die 1995 geborene Trompeterin und Sängerin Andrea Motis ist der jüngste Star aus der Jazzszene Barcelonas. Sozialisiert in der lokal sehr bedeutenden und verdienstvollen Sant Andreu Jazz Band unter der Leitung von Joan Chamorro, bewegte sie sich schon als Jugendliche mit viel Können und Enthusiasmus durch die Welt der Bigband-Sounds und der Jazzstandards. Inzwischen hat Motis bereits bei renommierten Jazzlabels wie Impulse! und Verve veröffentlicht. Ihr einstiger Mentor Joan Chamorro ist ihr in ihrem aktuellen Quintett als Partner am Kontrabass erhalten geblieben. Am 12. Oktober 2019 eröffnete das Andrea Motis Quintett in der Stadthalle von Grafing bei München die dritte Ausgabe des Festival EBE-Jazz, mit dem US-amerikanischen Tenorsaxofonisten Scott Hamilton als prominentem Gast. Gestaltung: Michael Neuhauser

15.30 Uhr
Moment - Kulinarium

Erbsen mit Wurm, Brennesselspinat und US-Fischdosen - Lebensmittel nach dem Kriegsende Im Rahmen des Projektes "1945 erinnern" entstanden 2005 in Zusammenarbeit mit der Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen der Universität Wien fünf "Moment"-Sendungen über ganz persönliche Rückblicke auf das Jahr des Kriegsendes. In Teil fünf schildern die Zeitzeugen Friederike und Friedrich Plachy, Hedwig Öhler, Luitgard und Helmfried Knoll und Günther Doubek, wie man zu Lebensmitteln kam und versuchte, einigermaßen schmackhaft zu kochen. Erbsen waren nur genießbar, wenn man über Nacht die Würmer ausspülte. Eine 100-Watt-Glühbirne war ein halbes Brot wert. Erbeuteter Weizengries musste listig versteckt werden, um behalten werden zu können. Im anschließenden Studiogespräch bringt die Historikerin Heidemarie Uhl diese Schilderungen in einen aktuellen zeitgeschichtlichen Kontext und spricht etwa über Essen als Disziplinierungsinstrument - nach dem Motto "was auf den Tisch kommt, muss gegessen werden", eine Haltung, die eine ganze Generation geprägt hat. Gestaltung: Andrea Hauer und Lukas Tremetsberger

15.55 Uhr
Schon gehört? Tipps für Klein und Groß

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Im Gespräch

"3 x 30 + 1 Jahre Zeitgeschehen und Psychoanalyse" - Andreas Obrecht im Gespräch mit Erika Freeman, Psychoanalytikerin (Erstausstrahlung am 13.09.2018) 2017 feierte Erika Freeman ihren 90. Geburtstag - 3 x 30 Jahre, wie sie gern sagt - in Wien. In jener Stadt, aus der die damals 12 Jahre alte Erika Padan 1938 alleine nach New York fliehen musste. Erika studierte Psychologie an der Columbia University und wurde Lieblingsschülerin des Psychoanalytikers Theodor Reik, der seinerseits Lieblingsschüler von Sigmund Freud in Wien gewesen war. Sie ließ sich zur Psychoanalytikerin ausbilden, heiratete den bekannten Maler und Bildhauer Paul Freeman und blickte schon bald halb Hollywood tief in die Seele: Marlon Brando, Marilyn Monroe, Paul Newman, Burt Lancaster, Liv Ullman, Woody Allen und viele andere waren ihre Freunde und oft auch Klienten. Seit einigen Jahren kommt Erika Freeman immer wieder nach Wien, in die Stadt ihrer Kindheit, um als Zeitzeugin an Schulen über die Schrecken der NS-Zeit zu berichten und auch an der Aktion "A letter to the Stars" mitzuwirken. An Ruhestand denkt sie gar nicht: "Warum soll ich aufhören, jetzt, wo ich mehr weiß als jemals zuvor?"

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Wolfgang Schlag. Volksmusik rund um Österreich, Teil 2: Tee mit Bartok und Kodaly. Volksmusik aus Ungarn Generationen von Studentinnen und Studenten der Liszt-Akademie in Budapest wuchsen mit Bartok und Kodaly auf und ihren frühen Feldforschungsaufnahmen von Volksmusik aus Ungarn und den benachbarten Regionen. Doch kaum jemand hat diesen Arbeiten ein schöneres Denkmal gesetzt als die Sängerin Marta Sebestyen. Denn sie hat, gemeinsam mit ihrem Ensemble Muszikas, klassische Musiker wie Alexander Balanescu, aber auch Volksmusikanten eingeladen, um sich gemeinsam auf die Suche nach dem Originalklang dieser so aufregenden Volksmusik zu machen.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Welchen Beitrag leistet "Sound History" für die Geschichtsforschung? Mit Martin Scheutz, Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien. Gestaltung: Rosemarie Burgstaller Seit rund zwanzig Jahren zeigen sich vermehrt Bemühungen um eine sogenannte "Sound history" oder eine Geschichte des Klanges, welche die traditionelle Geschichtsforschung ergänzen kann. Der boomende Forschungszweig der "Sound history" setzt sich mit dem Klang und der Geschichte des Hörens vor und nach der Edison-Revolution von ca. 1880 auseinander. Klänge, Töne, Geräusche und die daraus bezogenen Erfahrungen prägten die Zivilisationsgeschichte des Menschen mit. Vor dem breiten Aufkommen von Taschenuhren im 18. Jahrhundert waren Glocken und ihr Schlagen und das dadurch vermittelte Zeitsystem prägend für das Alltagsleben der Menschen. Die ökonomische und soziale Umgebung bestimmte das Hören mit und formte die lokale und regionale Identität. Man fühlte sich einem Glockenklang zugehörig. Die Geräuschkulisse in Stadt und Land war über die Jahrhunderte einem ständigen Transformationsprozess ausgesetzt und spiegelte die technischen Errungenschaften und das politisch-soziale Leben der Zeit wider.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.20 Uhr
Europa-Journal

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
matrix - computer neue medien

Orchester, Musikerinnen und Festivals im Netz Sie waren auf den Totalausfall bestens vorbereitet. Seit 2008 bespielen die Berliner Philharmoniker mit ihrer Digital Concert Hall den digitalen Raum. Mithilfe von zig ferngesteuerten HD-Kameras und noch mehr hochempfindlichen Mikrofonen streamt das Orchester seine Konzerte live ins Netz - im Frühling eben in kleinerer Besetzung. Die Pandemie hat die Klassik ins Internet gelockt und bestehenden Angeboten einen kräftigen Besucherzuwachs verpasst. Das musikalische Angebot aus der ganzen Welt war überwältigend. Sehr viel Ausdauer zeigte Starpianist Igor Levit, der über Wochen Abend für Abend aus seinem Wohnzimmer Konzerte live auf Twitter gab. Sind die digitalen Angebote gekommen, um zu bleiben? Und wie können sich Musiker/nnen dadurch finanzieren, fragt Anna Masoner. Moderation: Wolfgang Ritschl Redaktion: Franz Zeller

19.30 Uhr
styriarte 2020

(I) Pacific Quartet Vienna; Christoph Bielefeld, Harfe; Peter Simonischek, Lesung. Felix Mendelssohn-Bartholdy: Scherzo aus dem Streichquartett f-Moll op. 80 * Gabriel Fauré: Une châtelaine en sa tour * E. T. A. Hoffmann: Quintett für Harfe und Streichquartett c-Moll * Lesung aus Novellen von E. T. A. Hoffmann und Joseph von Eichendorff * (II) Vienna Clarinet Connection. W. A. Mozart: Divertimenti für Bassetthorntrio * George Gershwin: Rhapsody in Blue, Summertime u.a. * Uraufführungen neuer Werke von Margareta Ferek-Petric und Helmut Hödl ("Vier Geschenke der Nacht"). Kompositionsaufträge der styriarte 2020 (aufgenommen am 3. und 12. Juli in der Helmut List Halle in Graz in Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger

21.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

22.23 Uhr
Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Lange Nacht der Neuen Musik

Neue Musik bei den Salzburger Festspielen Anlässlich des heurigen 100-Jahr-Jubiläums der Salzburger Festspiele begeben wir uns auf einen Streifzug durch den Neue-Musik-Kosmos der Festspiele, mit spannenden Aufnahmen der letzten Jahrzehnte aus dem Ö1-Archiv. Für die erste Stunde bis 00.00 Uhr hat Festspiel-Intendant Markus Hinterhäuser seine persönlichen Highlights ausgewählt: Konzertaufführungen mit Werken u.a. von Luigi Nono, Morton Feldman und Georg Friedrich Haas, mit denen Hinterhäuser besondere Erinnerungen verknüpft. Der Festspielchef erzählt in der Sendung über Komponisten, die ihn ein Leben lang begleiten, magische Konzerträume wie die Salzburger Kollegienkirche, und warum er nicht zu den Uraufführungsfanatikern gehört. Wie aufregend und vielschichtig Neue Musik sein kann, das haben die Salzburger Festspiele in ihrer langen Geschichte immer wieder vorgeführt. Viele Werke der größten zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten wurden in Salzburg erfolgreich uraufgeführt oder erhielten in denkwürdigen österreichischen Erstaufführungen große Resonanz. Und legendäre Unternehmungen wie etwa das "Zeitfluss-Festival" - gegründet 1993 von Markus Hinterhäuser und Tomas Zierhofer-Kin - trugen dazu bei, die zeitgenössische Musik für ein breiteres Publikum attraktiv zu machen. Im zweiten Teil der Sendung wird ab 00:05 Uhr eine Kritikerrunde die Schwerpunkte im Bereich Neue Musik von der Ära Karajan bis zum Corona-gebeutelten Jubeljahr 2020 analysieren. Zwischen 01:03 Uhr 03:00 Uhr präsentiert Philipp Weismann Ö1 Mitschnitte aus der Zeit vor der Ära Mortier, zwischen 03:03 Uhr und 06:00 Uhr stellt Rainer Elstner Ö1 Mitschnitte der Intendanten-Epoche der Festspiele vor. Gestaltung: Philipp Weismann

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht der Neuen Musik

01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten. Neue Musik bei den Salzburger Festspielen Walter Weidringer ("Die Presse") und Peter Hagmann ("Neue Zürcher Zeitung") diskutieren in der zweiten Stunde diser "Langen Nacht" im Gespräch mit Rainer Elstner über die Geschichte der Salzburger Festspiele aus der Perspektive der Neuen Musik. Erst nach der Ära Karajan wurde im Organigramm der Salzburger Festspiele ein Intendant installiert: Gerard Mortier führte das Festival ab 1992 in neue künstlerische Kontexte, sein Nachfolger Peter Ruzicka hatte u.a. das wichtige Mozart-Jahr 2006 zu verantworten. Jürgen Flimm und Alexander Pereira drückten den Salzburger Festspielen mit künstlerischen und organisatorischen Erweiterungen ihren Stempel auf, verließen aber beide das Festival überraschend vorzeitig, um Positionen als Direktoren großer Opernhäuer anzunehmen. Als Troubleshooter mussten Markus Hinterhäuser (2011) und Sven-Eric Bechtolf (2015/16) einspringen. Seit 2017 führt Hinterhäuser die Salzburger Festspiele, für die er bereits mehrere Jahre als Konzertverantwortlicher gearbeitet hatte, in ruhigere Gewässer. Zwischen 01:03 Uhr 03:00 Uhr präsentiert Philipp Weismann Ö1 Mitschnitte aus der Zeit vor der Ära Mortier, zwischen 03:03 Uhr und 06:00 Uhr stellt Rainer Elstner Ö1 Mitschnitte der Intendanten-Epoche der Festspiele vor. Wie aufregend und vielschichtig Neue Musik sein kann, das haben die Salzburger Festspiele in ihrer langen Geschichte immer wieder vorgeführt. Viele Werke der größten zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten wurden in Salzburg erfolgreich uraufgeführt oder erhielten in denkwürdigen österreichischen Erstaufführungen große Resonanz. Und legendäre Unternehmungen wie etwa das "Zeitfluss-Festival" - vom heutigen Festspiel-Intendanten Markus Hinterhäuser 1993 mitbegründet - trugen dazu bei, die zeitgenössische Musik für ein breiteres Publikum attraktiv zu machen. Anlässlich des heurigen 100-Jahr-Jubiläums der Salzburger Festspiele begeben wir uns auf einen Streifzug durch den Neue-Musik-Kosmos der Festspiele, mit spannenden Aufnahmen der letzten Jahrzehnte aus dem Ö1 Archiv. Gestaltung: Rainer Elstner und Philipp Weismann