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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Mind the Gap". Brigitte Schwens-Harrant, Feuilletonchefin der Wochenzeitung "Die Furche" und Buchautorin, geht wichtigen Fragen nach, etwa wie Gerechtigkeit in Form von gegenseitiger Anerkennung gelingen kann. - Gestaltung: Alexandra Mantler 2001 rief die UNESCO den Welttag der kulturellen Vielfalt aus, der am 21. Mai begangen wird. Die Rede von der Diversität hat ihren Ursprung in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, die sich gegen den Rassismus richtete. Seither wurden europaweit Maßnahmen für Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung eingeführt, doch der Diskurs verschiebt sich allmählich. Das berechtigte Hinterfragen traditioneller Geschlechterrollen wird als "Genderideologie" beschimpft, der Ruf nach einer "Leitkultur" verstummt nicht und "Identität" wird gegen andere eingesetzt, mit enormen politischen, ökonomischen und sozialen Folgen. Menschen sind verschieden, brauchen aber offensichtlich auch kollektive Identitäten. Die katholische Theologin und Germanistin Brigitte Schwens-Harrant geht wichtigen Fragen nach: Wie bringe ich Vorstellungen des Fremden und Anderen hervor? Wie gehe ich mit diesem "Fremden" und "Anderen" um? Wie gelingt gegenseitige Anerkennung, eine Haltung der Gerechtigkeit? "Ich weiß, ich verlange Unmögliches", schrieb der Bürgerrechtler James Baldwin 1963. "Doch in unserer Zeit, wie in jeder Zeit, ist das Unmögliche das Mindeste, was man verlangen kann".


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Mehlschwalbe, Mauersegler, Haussperling. Ferdinand Schmeller von der Wiener Umweltschutzabteilung spricht über die Gebäudebrüter der Großstadt. Teil 2: Schnelle Flugkünstler Gestaltung: Renate Pliem Sie nisten versteckt in Mauerritzen, in unbenutzten Kaminen, unter Dachvorsprüngen: die Gebäudebrüter Wiens. Es sind Mauersegler, Mehlschwalben, Haussperlinge, Dohlen, Turmfalken oder Hausrotschwänze, die das "Flugleben" der Großstadt bunt und lebendig machen. Diese Vögel sind - wie auch ihre Brutplätze - nach dem Naturschutzgesetz geschützt, im Gegensatz zu den Tauben, die für das schlechte Image der Vögel an und in Gebäuden gesorgt haben. Der Mauersegler ist ein "Flugkünstler", der mit hoher Geschwindigkeit in sein Nest hinter Mauerritzen oder in Hohlräumen zischt. Genauso wie die Mehlschwalbe fängt er seine Beute im Flug und verbringt sehr viel Zeit in der Luft. Die Mehlschwalbe baut kunstvolle Nester aus Lehm, aus Tausenden Kügelchen. Mit jedem Kügelchen fliegt der Vogel einzeln zum Nistplatz. "Man kann nur etwas schützen, wenn man weiß, wo es ist", sagt der Landschaftsökologe Ferdinand Schmeller. Er arbeitet bei der Wiener Umweltschutzabteilung MA 22 und sammelt Daten über die Gebäudebrüter Wiens - Vögel wie Fledermäuse. Dabei setzt er auf einen Citizen-Science-Ansatz: Die Bevölkerung wird aufgerufen, Brutplätze von Mauersegler Co zu melden. Außerdem kann man seit kurzem eine Plakette am Haus anbringen, die auf die "geflügelten Bewohner" hinweist. Ein Problem für die Gebäudebrüter Wiens sind Sanierungen und Dachbodenausbauten. Da die Vögel immer denselben Brutplatz nutzen, ist es wichtig, Arbeiten am Gebäude außerhalb der Brutsaison zu beginnen und dann Ersatzbrutplätze in Nistkästen etc. in der Nähe zu schaffen, damit die Vögel später zurückkehren können.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Wie viele Regeln braucht der Mensch?

Sinn und Unsinn von Vorschriften (2). Gestaltung: Daphne Hruby "Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen". Diese Einschätzung traf der römische Historiker Tacitus schon um das Jahr 100 herum. Auch heute beobachten viele, einen regelrechten Verordnungswahn um sich greifen. Für jede noch so kleine soziale Interaktion braucht es neuerdings eine Vorschrift - so ihre Kritik. Und tatsächlich werden laufend Regeln für das gesellschaftliche Miteinander erlassen. Das Essverbot, das seit 2019 in allen Wiener U-Bahnen gilt, ist nur ein Exempel dafür. Manche Regeln haben durchaus Sinn, andere wieder orientieren sich bloß am gesellschaftspolitischen Stimmungsbarometer. Mit der zunehmenden Verregelung des Alltags steht Österreich keineswegs alleine da. In Singapur darf man seit 1992 keinen Kaugummi mehr kauen. Die USA gelten überhaupt als Mekka für Vorschriftsfanatiker. In der Stadt Kennesaw sind die Menschen beispielsweise gesetzlich verpflichtet eine Waffe zu besitzen. Jeder Zeit und Gesellschaft ihre Regeln des Zusammenlebens. Transportiert werden diese über die Erziehung - sei es nun im familiären Rahmen oder in Bildungseinrichtungen - und das soziale Umfeld. Konventionen sind dabei keineswegs in Stein gemeißelt - das gilt auch für ihre Tragweite. Das Richtschnurkorsett wird teils schon im Säuglingsalter übergestreift. Die Bücherregale biegen sich unter Ratgebern mit Titeln wie "Zehn Regeln zum Wunderkind". Andere wieder lassen ihrem Nachwuchs so ziemlich alles durchgehen - im Fachjargon Laissez-faire-Erziehung genannt. Gesellschaften, die einem besonders restriktiven Regelkatalog unterworfen sind, eignen sich als perfekter Nährboden extremistischen Gedankenguts. Gleichzeitig werfen Gemeinschaften, die von sich behaupten mit gängigen Hierarchien oder Regeln zu brechen, diesen Grundsatz teils recht schnell über Bord - wie die Entwicklung diverser Sekten vor Augen führt. Die persönliche Freiheit und das kollektive Bedürfnis nach Prosperität und Sicherheit, können teils in heftigen Widerspruch geraten. Aber würden wir uns ohne Gesetze wirklich alle die Köpfe einschlagen? Eine Studie der MedUni Wien ergab, dass sich Personen auch ohne vorgegebene Regeln großteils sozial verhalten und untereinander einen eigenen Verhaltenskodex entwickeln. Andererseits haben Untersuchungen wie das "Milgram-Experiment" gezeigt, dass Menschen unter gewissen Bedingungen auch recht schnell bereit sind, anderen Leid zuzufügen - vorausgesetzt sie erhalten den Befehl beziehungsweise glauben sich damit an die geltenden rechtlichen wie ethischen Normen zu halten. Überall wo Menschen zusammentreffen, entwickeln sie bestimmte Spielregeln - sei es nun die Sitte am Arbeitsplatz oder der Putzplan in einer Wohngemeinschaft. Woher kommt das Bedürfnis nach Regeln? Welchen Nutzen haben Gesetze, Verordnungen und Konventionen? Und was bedeutet es für das ethische Miteinander, wenn man plötzlich für jede Interaktion eine Vorschrift braucht?


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Ich kenne die Welt nur, wenn ich schreibe

Der Romancier und Journalist Joseph Roth (2). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht Mit ihm verbinden Literaturinteressierte zunächst wohl die Romane "Radetzkymarsch" und "Die Kapuzinergruft" - beides Abgesänge auf die Habsburgermonarchie, deren Kultur und Gesellschaft: Joseph Roth. Seinen Zeitgenossen war der 1894 in Brody, Galizien, geborene und 1914 nach Wien übersiedelte Schriftsteller aber vor allem als Journalist bekannt, der in der Zwischenkriegszeit Reportagen, Essays und feuilletonistische Arbeiten für verschiedene deutschsprachige Zeitungen verfasste. Auf beiden Gebieten erwies sich Roth als Meister der Beobachtung und Beschreibung, als ein sensibler, leidenschaftlich-subjektiver, aber - oder gerade deswegen - äußerst präziser Porträtist seiner Zeit. Engagiert, wortgewaltig und weitsichtig, haben seine Arbeiten bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Was Joseph Roth ebenso charakterisiert, ist seine Widersprüchlichkeit. Kaum ein anderer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, das wurde mehrfach angemerkt, habe seine Biographie und seine Haltung zur Welt so geschickt immer wieder neu erfunden wie er. Aus Kummer über die unheilbare Geisteskrankheit seiner Frau wurde Alkohol schon früh zu seinem ständigen Begleiter; überhaupt war Roths Leben von Verlust und Abschied geprägt: Mit dem Untergang der Donaumonarchie hatte er seine politische Heimat verloren; die jüdische Kultur, wesentlicher Teil seiner Identität, wurde von den Nationalsozialisten in die Emigration getrieben; Roth war einer, der früh und eindringlich vor deren verheerender Ideologie gewarnt hatte - und zwar schon in seinem ersten, 1923 erschienenen, jedoch unvollendet gebliebenen Fortsetzungsroman "Das Spinnennetz", der in der Wiener "Arbeiterzeitung" abgedruckt wurde. Schauplatz des Romans ist Berlin. Dorthin war der Autor - der Arbeit wegen - 1920 übersiedelt, kurz nach Gründung der NSDAP in Deutschland. 1933 ging Joseph Roth ins Pariser Exil. Von dort aus unternahm er Reisen, u.a. in die Niederlande, nach Österreich und nach Polen; im Unterschied zu vielen anderen emigrierten Schriftstellern, gelang es ihm, weiterhin zu publizieren. In seinen letzten Lebensjahren verschlechterten sich allerdings Roths finanzielle und gesundheitliche Situation dramatisch. Der unbändige Trinker, schreibende Nomade und Mann ohne Interesse an einem "bürgerlichen Fundament" starb am 27. Mai 1939 in einem Pariser Armenspital. Neben einem umfangreichen journalistischen Werk hat Joseph Roth Weltliteratur hinterlassen - Bücher wie "Hiob", "Tarabas", die "Flucht ohne Ende", die "Geschichte von der 1002. Nacht" und die "Legende vom heiligen Trinker". Sein kurzes, nur fünfundvierzig Jahre dauerndes Leben war wild, leidenschaftlich und durchsetzt von Brüchen wie das Jahrhundert, in dem er lebte.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - And the winner is ...

Musikpreise quer durch die Genres (2). Gestaltung: Paul Lohberger Der deutsche Musikpreis Echo wird gerade neu konzipiert. Denn in der Kategorie Pop kam es 2018 zu einer umstrittenen Auszeichnung. Als Branchenevent konzipiert, orientierte sich die Auszeichnung primär an Verkaufszahlen. So kam ein Rap Duo mit hasserfüllten Texten zum Zug, was viele als Entwertung von Preis und Veranstaltung empfanden. Prominente Künstlerinnen und Künstler gaben ihre Preise zurück, darunter Popacts ebenso wie der Dirigent Christian Thielemann - der Musikpreis Echo wurde spartenübergreifend vergeben. So trafen Genres aufeinander, die sonst wenig Berührungspunkte hatten. Das könnte spannend sein, birgt aber auch in Österreich Konfliktpotenzial. Hier will die Songwriterin Soap Skin nicht erscheinen, ihr Album ist in derselben Kategorie nominiert wie der Volks-Rocker Andreas Gabalier - inhaltlich stehen sie sich diametral entgegen. Muss der Amadeus nun auch neu konzipiert werden? Im klassischen Bereich haben Wettbewerbe eine klar definierte Rolle in den Karrieren der Musizierenden. Im Pop sind Sinn und Nutzen nicht so klar, auch die Methoden zur Bewertung sind sehr unterschiedlich. Wie es den Nominierten und Prämierten damit geht, ist ebenso Thema wie die Wirkung einer Auszeichnung. Dass Musikpreise wichtig sind, zeigt sich am Beispiel der österreichischen Jazz Szene. Beklagt wird, dass nach 2009 der Hans-Koller-Preis mangels Sponsoren abgeschafft wurde. Hier soll Ersatz geschaffen werden.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Vom Mädchenchor zur Medea - Zum 70. Geburtstag der Sopranistin Rosalind Plowright. Ausschnitte aus Werken von Gaetano Donizetti, Giuseppe Verdi, Richard Strauss u.a. Gestaltung: Robert Fontane Bereits mit 15 Jahren ist sie im Schulchor durch ihre starke, sonore Stimme aufgefallen. Der Direktor des Manchester College of Music hat der jungen Sängerin bald darauf attestiert, dass es "eine Tragödie" wäre, würde sie ihre Stimme nicht weiter ausbilden lassen. Da Rosalind Plowright seinem Rat gefolgt ist, blieb die Tragödie aus, und die ambitionierte Sopranistin hat mit Mut und Selbstbewusstsein den steinigen Weg ins harte Operngeschäft angetreten. In der 1980er und 1990er Jahren hat sie, insbesondere in den zentralen Sopranrollen der italienischen Opernliteratur, an vielen großen Bühnen der Welt Erfolge gefeiert, an der Mailänder Scala und dem Königlichen Opernhaus Covent Garden London, genauso wie in Madrid, Paris, München, Berlin, San Francisco, Venedig, Barcelona und Buenos Aires. Bis heute ist Rosalind Plowright ihrem Metier treu geblieben, und ist - mittlerweile im tiefen Fach angekommen - immer noch auf der Opernbühne zu erleben.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Speed". Von Klaus Mann (70. Todestag). Aus dem Englischen von Heribert Hoven und Monika Gripenberg. Es liest Till Firit. Gestaltung: Julia Zarbach. Klaus Manns Exil-Erzählung "Speed" spielt im New York der 1930er-Jahre: eine Geschichte über das Fremdsein im amerikanischen Exil und über die Erfahrungen mit Rauschgiften. "Speed" ist Klaus Manns erster erzählerischer Versuch auf Englisch, denn ab 1940 schrieb er nur noch in englischer Sprache, um am amerikanischen Markt bestehen zu können. Klaus Mann, der älteste Sohn von Katia und Thomas Mann, wurde 1906 in München geboren. Er schrieb mit 15 Jahren erste Novellen. Es folgte die Gründung eines Theaterensembles. Als aktiver Gegner des Nationalsozialismus verließ er Deutschland 1933. In der Emigration (mit den Stationen Amsterdam, Zürich, Prag, Paris, ab 1936 USA) wurde er zu einer zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik. Er veröffentlichte zahlreiche Romane - darunter sein wohl bekanntestes Werk "Mephisto" (1936) - und Erzählungen. 1949 nahm sich Klaus Mann das Leben.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Hans Georg Nicklaus.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Orchestre National de France, Dirigent: Emmanuel Krivine; Francesco Piemontesi, Klavier. César Franck: Variations symphoniques für Klavier und Orchester fis-Moll * Richard Strauss: Burleske für Klavier und Orchester d-Moll * Zugabe des Solisten: Johannes Brahms: Intermezzo Es-Dur op. 117/1 * Maurice Ravel: Une barque sur l'océan aus "Miroirs" * Claude Debussy: La Mer, Drei symphonische Skizzen für Orchester (aufgenommen am 5. April 2018 im Auditorium de Radio France in Paris)


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Bin ich der Wunschmitarbeiter? Die verschlungenen Pfade der Jobsuche Wer dieser Tage einen Job sucht, muss einige Hürden nehmen. Schon bei online -Bewerbungen, die meist über ein Formular des Unternehmens erfolgen, filtert oft ein System (vermeintlich) unpassende Kandidaten und Kandidatinnen automatisch aus. Eine Einladung zum persönlichen Vorstellungsgespräch zu erhalten, ist zu einer Leistung an sich geworden. Und auch das klassische Vorstellungsgespräch verschwindet zusehends: Assessmentcenter, Videoanalysen und andere Testverfahren zählen stattdessen mittlerweile zu gängigen Methoden von Unternehmen, um ihre Wunschmitarbeiter zu finden. Wie sehr sich die Arbeitssuche in den vergangenen Jahren verändert hat, zeigt ein Blick zurück: Vor den 1970er Jahren war es durchaus üblich, in ein Geschäft zu gehen und sich unangemeldet nach einer offenen Stelle zu erkundigen. In den 1970er Jahren war der Lebenslauf handschriftlich zu verfassen und durfte nicht länger als eine Seite lang sein. Lücken im Lebenslauf mussten schriftlich und plausibel erklärt werden - mitunter wurde zu Notlügen geraten. In den 1980er Jahren machten sich Einflüsse aus dem angloamerikanischen Raum bemerkbar: Lebensläufe waren in tabellarischer Form auf der Schreibmaschine abzutippen und dürften nun drei Seiten lang sein. In den 1990ern wurden die üblichen Passbilder in Lebensläufen durch professionelle Porträtfotos ersetzt. In den 2000er Jahren startet die online Bewerbung per Mail, in den nächsten Jahren entwickelten Unternehmen firmeneigene online Formulare, um ihre Mitarbeiter zu rekrutieren. Was passt, wird durchgewunken - meist weiter in ein Assessmentcenter oder anderes Testverfahren. Ob das wirklich zielführend ist? Nadja Kwapil hat nachgeforscht. Nach der Sendung ist die Meinung der Hörerinnen und Hörer gefragt unter 0800 22 69 79 oder moment@orf.at Gestaltung: Nadja Kwapil


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Grüne Augen auf Fotos Rudi sieht sich die Fotos vom Wochenendausflug mit Rosi und Tonmeister an. Irgendetwas stimmt mit Tonmeisters Kamera nicht, ist er überzeugt. Die Augen des Radiohundes sind auf fast jedem Bild grün, obwohl er doch normalerweise braune Augen hat. Rudi fragt seinen Lieblingsdoktor Kurt Kotrschal. Er leitet das Wolfsforschungszentrums in Ernstbrunn und hat immer einen guten Rat für ihn. Kurt Kotrschal: "Wölfe haben gewöhnlich ein Farbspektrum von leuchtend gelben und hellgrünen Augen, wie es auch Huskys haben. Aber so wirklich grün - vielleicht war deine Mutter eine Meerjungfrau?" Gestaltung: Kathrin Wimmer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit. Der jüdisch-rumänisch Dichter M. Blecher. Feature von Johannes Gelich Er gilt als der große Unbekannte der rumänischen Moderne: M. Blecher. Geboren 1909 im Nordosten Rumäniens, verbrachte der bereits mit 29 Jahren verstorbene Dichter den Großteil seines Erwachsenenlebens in Sanatorien. Der Sohn eines jüdischen Keramikwarenhändlers litt an Knochentuberkulose, einer Wirbelsäulenentzündung, die im fortgeschrittenen Stadium zu Knochenabbau führt. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er nahezu unbeweglich in der immergleichen Position: Er lehnte ein Brett mit schräg angeschnittenen Stützbeinen gegen die Knie, las, schrieb und aß in der gleichen Stellung, in der er auch schlief. Versorgt mit Büchern und Post von führenden Schriftstellern und Philosophen, hielt er sich so über das intellektuelle Geschehen Europas auf dem Laufenden. Auf diese Weise entstanden seine drei Prosawerke, von denen der 1936 erschienene Band "Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit" heute als Meilenstein der rumänischen literarischen Moderne gilt. In Ermangelung einer tatsächlich erlebten, ereignisreichen Wirklichkeit begeben sich Blechers Texte in immer wieder anhebenden introspektiven Gedankenströmen auf die Suche nach einer Wirklichkeit in den Erinnerungen, Empfingungen und der Sprache über den absterbenden Körper. Völlig unsentimental und mit viel Sinn für die absurde Komik des menschlichen Verfalls erforscht der Dichter mit all seinen Sinnen den eigenen Körper und das eigene Leben wie eine labile Seelenlandschaft. Damit stellt er sich in die erste Reihe moderner literarischer Seelenforscher wie Proust oder Kafka. Redaktion: Alfred Koch


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel

Die Woche im RadioKulturhaus, präsentiert von Andreas Wolf 24.5: Clemens Sainitzer: Soloalbum-Präsentation Ein Cello ist ein Cello, ist ein Cello. Aber nicht bei Clemens Stainitzer, den was der junge Musiker und Komponist aus diesem Instrument an Klangspektren herausholt hat wenig mit dem zu tun was gemeinhin unter Cello-Klang zu verstehen ist. Bei seiner Album Präsentation am kommenden Freitag, ab 19 Uhr 30 im RadioCafe wird Clemens Stainitzer gleich zwei Celli einsetzten. Ein traditionelles Holz, und ein modernes Carboninstrument, wobei er bei einem seiner Stücke sogar beide Instrumente gleichzeitig spielen wird. 25.5: Komponistenporträt Dem Salzburger Komponisten Marco Döttlinger ist am kommenden Samstag ab 20 Uhr in Großen Sendesaal ein Komponistenportrait gewidmet. "Der mehrfach prämierte Komponist Marco Döttlinger, Jahrgang 1983, studierte Musiktheorie und Komposition sowie Computermusik in Salzburg, Paris und Basel, u.a. bei Christian Ofenbauer, Frédéric Durieux und Georg Friedrich Haas, und hat sich der zeitgenössischen Klangkunst mittels Integration computergestützter Verfahren sowie der "Time Based Arts" verschrieben. Am Programm des ihm gewidmeten Abends stehen neben der Uraufführung eines Auftragswerkes von ORF und Jeunesse Kompositionen aus den letzten acht Jahren, interpretiert von NAMES - New Art and Music Ensemble Salzburg, dem Zithertrio Greifer und Andreas Lindenbaum, Cellist des Klangforum Wien." Ausstellung Foyer Radiokulturhaus: "Sehr, sehr einfache Portaits" Im Foyer des Radiokulturhauses ist noch bis 25. Juni die Ausstellung "Sehr, sehr einfache Portaits" des Zeichners, Schreibers und Humorproduzenten Rudi Klein zu sehen. Präsentiert werden Collagen und Textpassagen, die sich mit dem Thema "Wie schaffen unsere bildenden Künstler ihre Werke" beschäftigen. 22.5: Religion und Gewalt: Jüdische, christliche und muslimische Perspektiven "Religion und Gewalt: Jüdische, Christliche und muslimische Perspektiven." Unter diesem Titel diskutieren, gleich morgen Mittwoch ab 1 Uhr im RadioCafe, Wolfgang Palaver vom Institut für systematische Theologie der Universität Innsbruck, der Religionswissenschaftler und Mitglied des christlich-jüdischen Religionsausschusses Yuval Katz, sowie Mohamed Bassam Kabbani von der Kirchlich-Pädagogischen Hochschule Wien Krems. Die Diskussion leiten wird Regina Polak von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Wien. 24.5: Özlem Bulut Band 2008 gründete Özlem Bulut ihre eigene Band, in der sie anatolische- und orientalische Musik mit Jazz, Pop und Soul verband. Die Resonanz auf diese wohldosierte Mischung war überaus positiv, sodass sie noch im selben Jahr den Förderpreis der Austrian World Musik Awards erhielt. Es folgen mehrere Alben mit denen es Özlem Bulut sogar in die European World Music Charts schaffte. Mit einem Konzert am Freitag den 24. Mai, ab 19 Uhr 30 im Großen Sendesaal, beendet Özlem Bulut offiziell ihre Babypause und kehrt wieder auf die Bühne zurück.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Zur Geschichte der Wiener Staatsoper. Mit Oliver Rathkolb, Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Die Geschichte der Oper in Wien geht zurück bis ins 17. Jahrhundert. Damals dienten Opernaufführungen dem Kaiserhaus als fantasievolle und prächtige Machtdemonstration und Herrschaftslegitimation. Opernaufführungen gab es beispielsweise zu Geburtstagen des Kaisers und der Kaiserin. Nicht selten standen auch Mitglieder des Kaiserhauses und des Hofadels selbst auf der Bühne. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts kam auch die bürgerliche Schicht in den Genuss von Opernaufführungen. Mit der Eröffnung der Staatsoper am 25. Mai 1869, entworfen von den Architekten August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll, erhielt Wien einen der weltweit pachtvollsten Aufführungsorte. Zu Eröffnung spielte man Mozarts "Don Giovanni", im Publikum saß auch Kaiser Franz Joseph. Während des Nationalsozialismus wurden jüdische Künstlerinnen und Künstler brutal vertrieben, die Wiener Staatsoper verkam zum faschistischen Propagandainstrument. Ein Bombenangriff zerstörte schließlich im Jahr 1945 das Gebäude. Erst zehn Jahre später, im November 1955, kam es zur Wiedereröffnung. Karl Böhm dirigierte Beethovens Fidelio - mit Übertragungen in die ganze Welt. 300 Millionen Rundfunkhörer und mehrere Millionen Fernsehteilnehmer erlebten diese symbolträchtige Aufführung, die zugleich für einen Neustart der österreichischen Nation stand.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Dschihadismus in Mali und Nigeria Gestaltung: Jens Borchers, ARD Seit Jahren toben in Westafrika die Konflikte in Mali und Nigeria. Beide Staaten versuchen dagegen vor allem militärisch vorzugehen. Hilfe aus dem Ausland kommt in Form von Waffenlieferungen, Entsendung von Beratern oder Friedenstruppen der Vereinten Nationen. In beiden Konflikten sind bestenfalls begrenzte Erfolge zu sehen: Boko Haram ist in Nigeria weiterhin aktiv, längst sind auch Nachbarstaaten betroffen. In Mali verschlechtert sich die Sicherheitslage zunehmend und auch dort ist die Auseinandersetzung längst über die Grenzen nach Niger und Burkina Faso getragen worden. Als Ursache gilt in beiden Fällen vor allem religiöser Extremismus, der Dschihadismus. Tatsächlich spielen Staatsversagen, schlechte Regierungsführung und Korruption eine zentrale Rolle.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Wie es die Generationen machen In England, Holland, Schweden oder den USA, wo es nationale Studien zum Sexualverhalten gibt, zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Jungen haben später und sie haben weniger Sex. Bei den Finnen sieht es ähnlich aus: Dort vergnügt man sich seltener zu zweit und immer öfter allein. Woran das liegt, wird in zahlreichen Studien untersucht. Der leichte Zugang zu Pornografie über das Netz dürfte ein Grund sein, Helikopter-Eltern, die ihre Kinder nicht aus den Augen lassen, ein anderer. Während die Jüngeren mitunter kein Problem mit ihrem spärlichen Sexualleben haben, ist das bei den Älteren fallweise ein wichtiges Thema in Beziehungen. Wie stehen die verschiedenen Generationen also derzeit zum Thema Sex? Warten die Jungen darauf, dass der Sex im Alter besser wird? Und welchem Erwartungsdruck sind Erwachsene ausgesetzt?


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Belcea Quartet. Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur Hob. III/41 * Leos Janácek: Streichquartett Nr. 1, "Kreutzersonate" * J. Haydn: Streichquartett d-Moll Hob. III/76, "Quintenquartett" * L. Janacek: Streichquartett Nr. 2, "Intime Briefe" (aufgenommen am 26. April im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses)


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Wie viele Regeln braucht der Mensch? Sinn und Unsinn von Vorschriften (2). Gestaltung: Daphne Hruby Ich kenne die Welt nur, wenn ich schreibe, Der Romancier und Journalist Joseph Roth (2). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht And the winner is ... Musikpreise quer durch die Genres (2). Gestaltung: Paul Lohberger


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

V:NM Festival. Spannende musikalische Begegnungen. Gestaltung: Franz Josef Kerstinger Es ist wie ein Wagnis, ein Experiment ohne Netz und gleichermaßen spannend für das Publikum als auch für die am V:NM-Festival (Verein zur Förderung und Verbreitung Neuer Musik) in Graz teilnehmenden Musikerinnen und Musiker: Vom 27. Mai bis zum 1. Juni finden an sieben verschiedenen Veranstaltungsorten unzählige Konzerte statt, die österreichische Musikerinnen und Musiker aus der Neue-Musik-, der Elektronik- und der Improvisationsszene sowie deren Gäste zu einzigartigen Konstellationen zusammenführen werden. Festival-Organisator Josef Klammer spricht über die Intentionen dieser biennal stattfindenden musikalisch-künstlerischen Kreativexplosion und von seinen Erfahrungen bei der Kooperation mit der Szene in Kopenhagen, die im vergangenen Jahr stattgefunden hat.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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