Jetzt läuft auf Ö1:

Guten Morgen Österreich

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Kaleidoskop des menschlichen Seins". Wie durch ein Kaleidoskop schaut Elena Holzhausen, Diözesankonservatorin der Erzdiözese Wien, durch die einzelnen Projekte der Denkmalpflege hindurch auf grundlegende Fragen zwischen Zeit und Ewigkeit. - Gestaltung: Alexandra Mantler Der österreichische Verfassungsgerichtshof definiert den Begriff Denkmal als "bewegliche und unbewegliche von Menschen geschaffene Gegenstände von historischer, künstlerischer oder sonst kultureller Bedeutung". Diese müssen nach der Intention des Gesetzgebers erhalten werden. Bei Gebäuden trägt eine gute Nutzung wesentlich zum Erhalt bei. Nutzen heißt aber auch, die Denkmäler den Bedürfnissen der Zeit anzupassen, sie also zu verändern. Elena Holzhausen betreut als Denkmalpflegerin der Erzdiözese Wien über 2500 Gebäude und ihre Ausstattungen. Die unterschiedlichsten Bauprojekte im historischen Bestand sind für sie eine wichtige Aufgabe aber auch ein Studienbuch des menschlichen Seins und des Umgangs miteinander. Denn auf Baustellen treten das Verständnis von Zeit, vom Wert der Erinnerung aber auch dem des Vergessens aller Beteiligten zu Tage. Tiefer liegende Beweggründe von Entscheidungen und die des Umgangs der Projektpartner und -partnerinnen miteinander werden ablesbar. Denn die Menschen bauen, erhalten oder zerstören, was sie sind, was sie denken und was sie fühlen. Die eigene Erinnerung und das eigene Vergessen prägen das Handeln. Wie durch ein Kaleidoskop schaut Elena Holzhausen durch die einzelnen Projekte hindurch auf grundlegende Fragen zwischen Zeit und Ewigkeit.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Helmut Jasbar. Pygmalion oder: Gib acht, was du dir wünscht. "Ein Blick auf das Trio B-Dur und das erbärmliche Menschentreiben flieht zurück, und die Welt glänzt wieder frisch" sagt der Komponistenkollege und große Nachfolger im Erschaffen romantischer Kammermusik, Robert Schumann zu Schuberts spätem Werk.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die Agrarökologin Silvia Winter über die Auswirkungen der Bewirtschaftung auf das Ökosystem Weingarten Teil 1: Ein attraktives Landschaftsbild Gestaltung: Thomas Thaler In einem internationalen Forschungsprojekt wurden verschiedene europäische Weinbaugebiete verglichen. Silvia Winter sowie ihre Kolleginnen und Kollegen wollten herausfinden, welche Auswirkungen verschiedene Bewirtschaftungsformen auf die Biodiversität und die Umwelt haben. Besonders große Unterschiede gibt es bei der Bodenbearbeitung. Früher war es generell üblich, im gesamten Weingarten sämtlichen Pflanzenbewuchs zu entfernen. In vielen europäischen Weinbaugebieten ist der "offene Boden" nach wie vor gängige Praxis. Die Reben sollen dadurch vor der Wasser- und Nährstoff-Konkurrenz durch andere Pflanzen geschützt werden. In Österreich hat seit den 1990er-Jahren ein Umdenken eingesetzt. Viele Weingärten sind hierzulande inzwischen dauerhaft oder zeitweise begrünt. Was ursprünglich eingeführt wurde, um die Erosionsanfälligkeit zu verringern, bringt viele zusätzliche Vorteile. Begrünte Weingärten sind zum Beispiel ein guter Lebensraum für Wildbienen - besonders wo blütenreiche Saatgutmischungen verwendet werden und nicht zu oft gemäht oder gemulcht wird. Der Wein selbst ist nicht auf Bestäubung angewiesen, andere Kulturpflanzen - insbesondere Obstbäume - sind aber Nutznießer der Ökosystem-Dienstleistung "Bestäubung". Durch die seltenere Bodenbearbeitung wird in der Erde auch mehr Humus aufgebaut. Das ist positiv für die Bodenfruchtbarkeit. Es bedeutet aber auch, dass mehr Kohlenstoff gebunden und so ein Beitrag zur Verringerung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre geleistet wird.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Heilende Wurzeln, Stängel, Blüten und Blätter

Das Potential pflanzlicher Arzneistoffe (1). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht Phytotherapie, die Verabreichung pflanzlicher Arzneien, ist die älteste Behandlungsmethode überhaupt und außerhalb des westlichen Kulturkreises auch heutzutage noch am gebräuchlichsten. In unseren Breiten war das bis Ende des 18. Jahrhunderts nicht viel anders. Mit dem Aufstieg der modernen Naturwissenschaften und neuer chemischer Verfahren gelang es nicht nur, einzelne Inhaltsstoffe aus Pflanzen zu isolieren, sondern auch die chemische Struktur von Reinsubstanzen aufzuklären und diese synthetisch im Labor herzustellen. Und nach dem Aufkommen der Antibiotika verloren pflanzliche Arzneien erst recht an Bedeutung. Mittlerweile ist das längst anders, und nach jahrzehntelanger Dominanz der Chemie hat auch das wissenschaftliche Interesse an Pflanzeninhaltsstoffen stark zugenommen. Im Unterschied zu synthetisch hergestellten Medikamenten, die einen Reinstoff enthalten, sind Phytotherapeutika Vielstoffgemische mit bis zu mehreren Hundert chemischen Substanzen. Auf dem Zusammenspiel dieser verschiedenen Inhaltsstoffe beruht auch ihre heilende Wirkung. Eingesetzt werden pflanzliche Arzneien heute bei verschiedensten Beschwerdebildern: bei Schmerzen zum Beispiel, zur Prävention altersbedingter kognitiver Störungen wie der Alzheimer Demenz, bei Schlaf- und Angststörungen, Depressionen, rheumatischen Beschwerden und bei Infektionskrankheiten (was angesichts zunehmender Antibiotika-Resistenzen von immer größerer Bedeutung ist). Bei einigen pflanzlichen Arzneien hat sich bereits herausgestellt, dass sie in ihrer Wirksamkeit synthetisch hergestellten Präparaten durchaus ebenbürtig sind. Obwohl in der Regel besser verträglich als herkömmliche Medikamente, können aber auch Phytopharmaka Wechsel- und Nebenwirkungen entfalten. Auf dem Gebiet der Heilpflanzenforschung ist jedenfalls noch viel zu erwarten. Denn von den über 300.000 bekannten Pflanzen höherer Entwicklungsstadien ist bisher nur ein Bruchteil auf bioaktiv wirksame und medizinisch vielleicht höchst interessante Substanzen hin untersucht worden.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Bewegt euch!

Das Wundermittel Sport (1). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Sport fördert die Gesundheit und regt Regenerationsprozesse an. Aber Bewegung kann noch viel mehr: sie lindert Schmerzen, wirkt präventiv gegen Depressionen, und wird heute auch in der Angsttherapie eingesetzt. Wird Sport in der Gruppe ausgeübt, wächst das Selbstvertrauen und das Gemeinschaftsgefühl. Ergänzend zur psychotherapeutischen Behandlung wird Sport darum auch in der Traumatherapie verwendet. Aus Sicht der Hirnforschung regt Sport Stoffwechselprozesse an, die regulieren und positiv auf Stimmungen Einfluss nehmen. Für viele Ärzte ist Sport eine wirkungsmächtige Universaltherapie, die vor allem gegen chronische Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislaufprobleme hilft. Entscheidend ist, dass regelmäßig trainiert wird. Und bei einem klug aufgebauten, maßgeschneiderten Trainingsprogramm steigt die Motivation und das Gefühl, Hürden überwinden zu können.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Lied, das klebt

Eine kleine Typologie des Ohrwurms (1). Gestaltung: Thomas Mießgang Es gibt diese Lieder, die sich im Gehörgang und im Gehirn einnisten, und nicht mehr daraus zu vertreiben sind, ganz egal, was man unternimmt. Im Deutschen sagt man Ohrwurm dazu, im Englischen analog Earworm, das Spanische hingegen wählt die umschreibende Bezeichnung Melodia pegadiza - eine Melodie, die klebt. Der deutsche Begriff für das insistente Lied, das nicht mehr weichen möchte, leitet sich übrigens von den gleichnamigen Insekten ab, die nach volkstümlicher Vorstellung gerne in die Ohren kriechen. Lateinisch heißt der gemeine Ohrwurm Forficula auricularia. Woran liegt es nun, dass eine Tonfolge das Bewusstsein infiltriert und infiziert wie ein böses Virus? Die Gedächtnisforschung hat festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit des "Einschaltens", also der Wiedererinnerung und der Festsetzung eines Ohrwurms dann am größten ist, wenn das Arbeitsgedächtnis wenig ausgelastet ist, zum Beispiel bei Routine-Arbeiten, Autofahren oder Spazierengehen. Ohrwürmer können dann freie Kapazitäten des Arbeitsgedächtnisses besetzen und sich dort festsetzen. Am besten, heißt es in neurophysiologischer Fachliteratur, sind sie durch erhöhte andere Anforderungen aus dem Arbeitsgedächtnis zu vertreiben. Es empfiehlt sich also, wenn sich ein Lied festgeklebt hat, beispielsweise zur "Phänomenologie des Geistes" von Hegel zu greifen - damit ist eine umfassende Auslastung des Arbeitsgedächtnisses garantiert. Der Musikwissenschaftler Jan Hemming ist der Auffassung, dass ein Ohrwurm unbewusst und unwillkürlich aus der Erinnerung hervortrete und subjektiver Natur sei: "Ohrwürmer sind eine emotionale Angelegenheit und treten vor allem bei Musikstücken auf, denen man entweder sehr positiv oder sehr negativ gegenübersteht." Es gibt aber auch pathologische Formen des Ohrwurms wie die Krankheit Tinnitus, die man, unmedizinisch formuliert, als Dauergeräusch im Ohr bezeichnen könnte. Es handelt sich dabei um eine verstärkte Aktivität der Neurone in der Hirnrinde, die, so legen es neuere Studien nahe, in der lärmverschmutzten Gegenwart eher zunimmt. Ohrwürmer sind aber nicht nur lästig, sondern durchaus auch erwünschte Phänomene, die auf unterschiedliche Weise kommerziell und kommunikativ genutzt werden können: Die ganze Jingle- und Signation-Industrie basiert auf kleinen wiedererkennbaren Klangpartikeln und im Signalraum Stadt ist zu beobachten, dass, etwa bei Verkehrsleitsystemen, die einstige Dominanz des Visuellen zunehmend von akustischen Impulsen herausgefordert wird. Von welcher Perspektive man das Phänomen aber auch betrachtet - der Ohrwurm ist ein vielgestaltiges, und, sowohl im Positiven wie im Negativen, nachhaltiges Phänomen. Warum, das beschreibt die Popgruppe Wise Guys knapp und bündig in einer Textzeile: "Weil ich in deinen Ohren steck und ich geh hier nie mehr weg."


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Chris Tina Tengel. Zum 10. Todestag des Dirigenten Ernst Märzendorfer. "Maestro" war er keiner, aber ein um keinen Rat verlegener Handwerker am Dirigentenpult - und eine Fundgrube musikalischen Wissens aus vielen Jahrhunderten, ein Kenner und Jäger der Archive, von unstillbarer Neugier bis weit in sein neuntes Lebensjahrzehnt. Der 1921 im Salzburgischen geborene, noch von Clemens Krauss geschulte Ernst Märzendorfer hat zwischen Wien und Bregenz, Graz und Salzburg so viel "verschütteter" Musik zur Wiederauferstehung verholfen wie kein Zweiter: von Gluck bis Richard Strauss ("Des Esels Schatten"), von Haydn bis Darius Milhaud ("Maximilian") - und und und. Allein seine Arbeit beim "Fest in Hellbrunn"! Die ORF-Archive halten jede Menge Märzendorfer-Dokumente bereit - und hin und wieder finden sich auf Flohmärkten auch Reste seiner Pionieraufnahme sämtlicher Symphonien von Joseph Haydn auf LPs.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Wenn die Liebe ruht". Von Drago Jancar (aus dem Slowenischen von Daniela Kocmut). Gestaltung: Peter Zimmermann Es liest Stefan Suske


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Hans Georg Nicklaus. Neu entdeckte Cembalokonzerte zwischen Barock und Klassik, aufgenommen von Michael Hell und der Neuen Hofkapelle Graz. Unser RSO Wien feiert 50.Geburtstag! "Des Cis" stellt vor: Anais Tamisier, Violine. In einem Ofen auf Schloss Wurmberg im heutigen Slowenien überlebten Musikhandschriften der Vorklassik: vor allem Werke für Cembalo (Partiten, Suiten, Konzerte), die heute in der Studienbibliothek im slowenischen Ptuj zu finden sind. Da das Schloss Wurmberg damals im Besitz einer steirischen Adelsfamilie stand, betiteln die Neue Hofkapelle Graz und der Cembalist Michael Hell ihre CD als "Steirische Cembalokonzerte". Aber es sind auch "echte Steirer" unter den heute weniger bekannten Komponisten dieser Sammlung, wie Johann Michael Steinbacher oder Johann Anton Scheibl. Daneben finden sich auch Werke des damals sehr erfolgreichen Wiener Komponisten und Kapellmeisters Georg Christoph Wagenseil. Vieles ist unklar über die Verbreitung der 31 Kompositionen, sicherlich gehören die meisten dieser Werke in das Feld des mehr oder weniger privaten aristokratischen Musizierens. Und wie klingen diese Konzerte? Eigentlich nur selten wie das, was wir heute als Cembalokonzert (analog zu Klavier- oder Violinkonzert) bezeichnen würden. Viel zu sehr stehen sie noch in der barocken Tradition des konzertanten Musizierens mehrerer solistischer Instrumente, wobei dem Cembalo die mit Abstand virtuosesten Auftritte vorbehalten sind. Eine hoch interessante Mixtur aus barocken Manieren und schon auf das klassische Solokonzert abzielenden Effekten.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Das Kunstprojekt "For Forest" im Klagenfurter Wörtherseestadion sorgt für Diskussion Gäste: Klaus Littmann: Galerist, Kurator und Kunstvermittler Moderation: Alois Schörghuber Wenn Sie sich an der Sendung beteiligen möchten: Rufen Sie in der Sendung an unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at. "Gemma Wald schauen statt Fußball spielen": Das Kunstprojekt "For Forest" macht Klagenfurt, die Landeshauptstadt von Kärnten, weltweit bekannt. Inspiriert von einer Zeichnung des Tiroler Künstlers Max Peintner aus dem Jahr 1970/'71 mit dem Titel "Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur" realisierte der Schweizer Kunstvermittler Klaus Littmann eine beeindruckende Installation von 299 Bäumen in einem Fußballstadion. Von vielen wird diese Kunstintervention als Mahnmal für den Klimawandel verstanden. Es gibt aber auch Skepsis und Unverständnis. Klaus Littmann gibt Auskunft über die jahrelangen akribischen Vorbereitungen, über den komplexen Prozess, der hinter so einem Projekt steckt, bevor es realisiert werden kann. Wie es finanziert wird und woher die Bäume stammen - aber auch, warum er diese Installation für wichtig hält. Was halten Sie vom Wald im Fußballstadion? Wie sehen Sie die Wirksamkeit solcher Kunstinterventionen, die brisante Themen der Gegenwart aufgreifen?


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. hr-Sinfonieorchester, Leitung: Laurence Cummings. Werke von Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel (aufgenommen am 22. Februar 2019 im Sendesaal des hessischen Rundfunks, Frankfurt). Präsentation: Gerhard Hafner


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Wie aus einer Herzensangelegenheit ein Privat-Museum wurde Ein Wiener Paar sammelte alles über den legendären Nachkriegsfilm "Der dritte Mann" Vor 70 Jahren - im September 1949 - feierte der Film "Der Dritte Mann" in London Premiere. Seither wurde kaum ein Film im Ausland so sehr mit Wien assoziiert wie dieser. Seine Bilder des kriegszerstörten Wiens und dessen Unterwelt wurden legendär. Unbemerkt von vielen Wienerinnen und Wienern betreiben Gerhard Strassgschwandtner und Karin Höfler im vierten Gemeindebezirk nahe dem Naschmarkt ihr "Dritte Mann Museum", das sich mit über 3000 Originalexponaten - darunter etwa Anton Karas' originaler Filmmusik-Zither - dem Film widmet. Doch den Museumsgründern geht es um mehr: Denn mit Hilfe des Dritten Mannes lässt sich auch so einiges über das Wien der Nachkriegs- und sogar der Vorkriegszeit erzählen. Gestaltung: Alina Sklenicka Randnotizen: Andrea Hauer


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Als ich Kind war: der Musiker Ernst Molden über Ringelnattern im Blumenbeet Rudi streunt gelangweilt durchs Funkhaus. Zufällig kommt er beim Studio vorbei. Dort sitzt der Wiener Musiker Ernst Molden. Der Radiohund gesellt sich zu ihm und spitzt die Ohren. Ernst Molden erzählt ihm von seinen Abenteuern am Hanslteich im 17. Wiener Gemeindebezirk. Dort hat er als Bub gerne Käfer, Frösche und Schlangen gefangen und sie in einem Glas nach Hause transportiert. Ernst Molden, Musiker: "Da war mein kleiner Bruder schon auf der Welt und die Damen haben sich darum gekümmert, dass das Kind nicht ins Wasser fällt und ersäuft. Und ich habe im Schilf des Hanslteichs eine - einen halben Meter lange - Ringelnatter entdeckt. Sie hatte diese schönen, gelben Mondflecken. Ich bin wie ein Falke auf sie hinuntergestoßen, habe sie am Kopf erwischt, sie in mein Glasl gegeben und unter dem Mantel verborgen." Gestaltung: Kathrin Wimmer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Passagen

Der Schriftsteller Ilija Trojanow und der Psychologe Thomas Gebauer im Gespräch mit Johannes Kaup (Aufzeichnung aus dem Großen Sendesaal des RadioKulturhauses vom 18. Dezember 2018). Bearbeitung: Haimo Godler Diese Situation ist uns bekannt: Geben oder nicht geben, helfen oder nicht helfen? Schlechtes Gewissen oder Anstand veranlassen uns, etwas in die Bettlerschale zu werfen; Zugleich ahnen wir, mit diesem Akt nichts an den Zuständen verändert zu haben. So kann Unterstützung von außen Menschen zwar ihr Überleben sichern, ihnen eine wirkliche Zukunft aber verhindern, indem jene gesellschaftlichen Verhältnisse stabilisiert werden, die Bedürftigkeit immer wieder aufs Neue entstehen lassen. Viele Spenden, die heute als Antwort auf spektakuläre Katastrophen zustande kommen, sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich zugleich Gleichgültigkeit und Desinteresse breitmachen. In ihrem Buch "Hilfe? Hilfe! Wege aus der globalen Krise" hinterfragen Trojanow und Gebauer die vielen Facetten der Wohltätigkeit - von den Aktivitäten der Superreichen über die staatlichen Hilfen bis zu lokalen Initiativen. Ausgehend von konkreten Beispielen, die in Originalreportagen aus Sierra Leone, Pakistan oder Guatemala beschrieben werden, durchdenken sie das System des Helfens und zeigen, was funktioniert und was nicht.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz. Kammermusikalisches von Manu Delago und neue Songs von Marie Spaemann Der österreichische Hang- Spezialist und Komponist Manu Delago hat auf seinem neuen Album "Circadian" eine Begleiterscheinung seines dicht gepackten Tourlebens verarbeitet. Während er mit parallel mit Björk, Olafur Arnalds, Cinematic Orchestra und Anoushka Shankar auf Tour war, musste er sich während dieser Reisen über 5 Kontinente immer wieder mit dem Thema Schlafentzug auseinandersetzen. Der zirkadiane Rhythmus, REM Phasen und wie der Körper mit Schlafentzug umgeht, haben Manu Delago zu seinem entspannt-kammermusikalischen Album inspiriert. Ganz und gar ohne Elektronik im Klang kommt auch die Singer Songschreiberin Marie Spaemann aus. Die klassisch ausgebildete Cellistin verpackt auf ihrem Album "Gap" eindringliche Lieder- ohne Rücksicht auf Genregrenzen. Nur mit Stimme und Cello entstehen wundersame Geschichten über das Dazwischen im Leben.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Vor 250 Jahren wurde Alexander von Humboldt geboren. Mit Marianne Klemun, Institut für Geschichte an der Universität Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Er war wohl einer der neugierigsten Menschen seiner Zeit und scheute vor halsbrecherischen Experimenten nicht zurück - zum Beispiel wenn er sich, als Nichtschwimmer, in einer Taucherglocke in der Themse versenken ließ oder auf dem Orinoko in Südamerika zu kentern drohte. Alexander von Humboldt gilt als erster großer Forschungsreisender, aber auch als erster Umweltschützer und sogar Menschenrechtler. Manche naturwissenschaftlichen Disziplinen sehen in ihm ihren Begründer, etwa die physische Geografie, die Klimatologie oder die Ozeanographie. Vieles wurde ihm bereits in die Wiege gelegt. Nicht zuletzt ein großes Erbe, mit dem er seine Forschungsreisen finanzieren konnte. Der Spross einer wohlhabenden Familie wuchs auf Schloss Tegel in der Nähe von Berlin auf. Dort unterrichteten ihn die besten Hauslehrer Preußens: Alexander von Humboldt sprach fünf Sprachen und studierte unter anderem Geografie, Pflanzenkunde, Kameralistik, Altertumswissenschaften und Bergbaukunde. Sein erster Beruf hört sich wenig abenteuerlich an: er begann als preußischer Bergbeamter. Doch dann entwickelte er sich zum Abenteurer. Seine Südamerikareise von 1799 bis 1804 wurde als die wissenschaftliche Entdeckung Südamerikas gefeiert. Er trug aber auch dazu bei, Wissenschaft populär zu machen. Die "Kosmos-Vorlesungen", die er in den Jahren 1827 und 1828 an der heutigen Humboldt-Universität gehaltenen hat, sind bis heute die erfolgreichsten öffentlichen Veranstaltungen in der Geschichte dieser Hochschule.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Welche Unterstützungsangebote braucht es, damit beeinträchtigte Eltern ihren Alltag mit den Kindern leben können? Gestaltung: Christoph Dirnbacher / Sandra Knopp Österreich hat 2008 die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ratifiziert. Im Artikel 23 heißt es, dass die Vertragsstaaten Menschen mit Behinderungen in angemessener Weise bei der Wahrnehmung ihrer elterlichen Verantwortung unterstützen müssen. Wie geht es Eltern mit einer körperlichen Behinderung, mit einer Sinneseinschränkung oder mit Lernschwierigkeiten in Österreich? Behindertenanwaltschaft und Elternvertreter kritisieren, dass gerade lernbehinderten Eltern die Kinder zu oft abgenommen und zum Teil weit von der Herkunftsfamilie untergebracht werden. Das macht es schwer, eine enge Bindung aufzubauen.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Josef Aschbacher, Europas erster Erdbeobachter, im Porträt Von Christina Höfferer Vom All aus betrachtet, wirkt die Erde wunderschön, aber auch sehr zerbrechlich. Der blaue Planet ist in Bedrängnis. Und zwar durch die Menschen, die ihren eigenen Lebensraum zerstören. Die Fakten und Daten, die der Tiroler Josef Aschbacher im Erdbeobachtungsprogramm der ESA, der Europäischen Weltraumbehörde in Frascati bei Rom, erhebt, sind eine Grundlage für politische Entscheidungen, deren Auswirkungen weit über die jeweilige Legislaturperiode und Ländergrenzen hinaus gehen. Ausgestattet mit einem Meteorologie- und Geophysikstudium an der Universität Innsbruck, wurde Aschbacher 2016 zum Direktor am Hauptsitz von ESA-ESRIN ernannt, mit einem Jahresbudget von 1,5 Milliarden Euro. Satelliten bauen und Methoden entwickeln, wie unser Planet beobachtet werden kann, das sind die Hauptaufgaben der europäischen Erdbeobachtung. Ihr Flaggschiff ist Copernicus, einer von zwölf Satelliten, die im All unterwegs sind. Die ESA-Satelliten dokumentieren die Eisschmelze der Polkappen, den Pegelanstieg der Weltmeere, Wolkenbildungen und weitere Wetterphänomene. Immerhin kommen heute zwei Drittel der Informationen für die Wetterprognosen von Satelliten.


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19.30 Uhr

 

 

On stage

Junger Jazz aus Norwegen und Österreich in der Südsteiermark. Gestaltung: Marlene Schnedl Zehn Tage vor Beginn des Jazzfestivals Leibnitz 2019 seien zwei Highlights des vergangenen Festival-Jahrgangs zu Gehör gebracht. Junger Jazz aus Norwegen und Österreich wird geboten: Zum einen von Saxofonisten-Shootingstar Marius Neset, der am 27. September 2018 im Weinkeller von Schloss Seggau mit dem ebenfalls hochvirtuosen, mit Zirkularatmung arbeitenden Tubisten Daniel Herskedal spritzige, folkloristisch angehauchte Duette intonierte. Zum anderen vom mit Clemens Salesny (Saxofon), Alois Eberl (Posaune), Peter Rom (Gitarre), Manu Mayr (Bass) u. a. hochkarätig besetzten "Synesthetic Octet" des Wiener Klarinettisten Vincent Pongracz, der seine von HipHop- und Dubstep-Rhythmen inspirierten, sich durch ureigenen melodischen Drall auszeichnenden Kammer-Jazz-Kompositionen am 29. September letzten Jahres im Kulturzentrum Leibnitz servierte. Marlene Schnedl präsentiert die Höhepunkte beider Konzerte.


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21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Heilende Wurzeln, Stängel, Blüten und Blätter. Das Potential pflanzlicher Arzneistoffe (1). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht Bewegt euch! Das Wundermittel Sport (1). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Das Lied das klebt. Eine kleine Typologie des Ohrwurms (1-4). Gestaltung: Thomas Mießgang


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Salzburger Festspiele 2019. Musik von Sofia Gubaidulina. Gestaltung: Philipp Weismann Am 20. Oktober 1982 wurden beim "Vierten Moskauer Herbst" die "Sieben Worte für Violoncello, Bajan und Streicher" von Sofia Gubaidulina uraufgeführt. Das Leiden Jesu Christi und das Sinnbild des Kreuzes gehören zu den grundlegenden Themen in Gubaidulinas Oeuvre. In den "Sieben Worten" greift die Komponistin auf eine Vielzahl instrumentaler Metaphern und Symbole zurück. Die Christusworte sind den Sätzen jeweils als Überschrift vorangestellt. Bei den Salzburger Festspielen 2019 wurde das Werk in der Kollegienkirche aufgeführt. Die Solisten waren Clemens Hagen, Violoncello und Stefan Hussong, Akkordeon. Die Camerata Salzburg spielte unter der Leitung von Konzertmeister Roberto González-Monjas. Ergänzt wird diese "Zeit-Ton"-Sendung durch ein Kammermusikwerk von Sofia Gubaidulina für Violine, Viola und Harfe mit dem Titel "Garten von Freuden und Traurigkeiten". Der Geiger Gidon Kremer, die Bratschistin Veronika Hagen und die Harfenistin Naoko Yoshino spielten es bei den Salzburger Festspielen 1997.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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