Tagestipps im Radio

Tagestipps

Mittwoch 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Moderation: Isabella Kolar Australiens Energie Größter Lithium-Lieferant, zweitgrößter LNG-Produzent Von Andreas Stummer Australien ist der weltgrößte Lieferant von Lithium. Die weltweite Nachfrage ist groß, die Fördermengen werden überall in den australischen Minen erhöht, stillgelegte Minen werden wieder geöffnet. Explorationsbohrungen sind auf einem Allzeithoch. Außerdem ist Australien, neben Katar der weltgrößte LNG-Produzent, mit Exporten im Wert von jährlich 35 Milliarden Euro. Fast jeder Kubikmeter australisches LNG wird nach Asien verschifft. Dennoch will die australische Regierung auf die weltweite Gasknappheit durch den Russland-Ukraine-Konflikt reagieren und LNG auf dem internationalen Markt anbieten. Auf Kohle und Eisenerz folgen jetzt Minerale und Erdgas.

Mittwoch 19:00 Uhr WDR2

WDR 2 Jörg Thadeusz

Mit Jörg Thadeusz Zu Gast: Sarah Stork, Schauspielerin Bei einer Wanderung auf dem Charleston Peak im US-Bundesstaat Nevada verschwand Sarah Storks Ehemann spurlos und wurde wenige Tage später tot aufgefunden. Darüber und wie sie ihren Weg zurück ins Leben gefunden hat, spricht sie bei WDR 2 Jörg Thadeusz.

Mittwoch 20:03 Uhr SRF 1

Spasspartout

«Politisches Sommerkabarett» Dieter Hildebrandt Als dreiteiliges Sommer-Special präsentiert die SRF-Kulturredaktorin Gisela Feuz im «Spasspartout» drei verklungene Stimmen des politischen Kabaretts in Deutschland.

Mittwoch 20:04 Uhr WDR3

ARD Radiofestival. Konzert

Cologne Jazzweek und Monheim Triennale Cologne Jazzweek Anthony Braxton Trio Zeitversetzte Übertragung aus dem WDR Funkhaus Anschließend: Monheim Triennale Sam Amidon Band & Marc Ribot Sofia Jernberg "Hymns & Laments" Aufnahmen vom 24. Juni vom Festivalschiff "MS Rheingalaxie"

Mittwoch 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Die Polizey Von Björn SC Deigner Regie: Luise Voigt Mit: Nico Birnbaum, Ole Lagerpusch, Wolfgang Pregler, Swetlana Schönfeld, Bettina Köster, Catherine Stoyan, Manuel Harder, Patrick Güldenberg, Rajko Geith, Petra Hartung, Tina Pfurr, Hansa Czypionka, Charlie Triebel, Franz Röbig, Lilith Stangenberg, Meike Rötzer, Peter Schneider, Peter Jordan, Wolfgang Michael, Andreas Döhler, Matthias Bundschuh Ton: Jean Szymczak Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022 Länge: 56" (Ursendung) Friedrich Schiller beschreibt um 1800 "die Polizey" als eine von Verschwörung und Verbrechen geprägte Institution. Auch heute beobachten wir Skandale und Ungereimtheiten im Polizeiapparat. Wo steht unser "Freund und Helfer"? Verbrechen, Verschwörung, die Nacht - Elemente des Fragments "Die Polizey" von Friedrich Schiller, entstanden kurz vor seinem Tod. "Die Bosheit kann sie zum Werkzeug brauchen, der Unschuldige kann durch sie leiden, sie ist oft genötigt, schlimme Werkzeuge zu gebrauchen." Die Französische Revolution im Rücken zeichnet Schiller Paris als Stadt mit zwei Gesichtern, die auch die Polizei als Maske zu tragen weiß. Bereits zur Geburtsstunde der modernen Polizei sucht er hellsichtig nach der Verflechtung von kriminellem Geschehen und polizeilicher Arbeit, er ahnt den Graubereich, in dem die Polizei tätig ist. Heute schreiben sich diese Verbindungen aufs Heikelste fort, wenn V-Leute Verhaftungen vereiteln und Rechtsextremisten im Sicherheitsapparat keine Seltenheit zu sein scheinen. Macht sich die Polizei zum Freund und Helfer der Falschen? Björn SC Deigner, 1983 in Heidelberg geboren, Autor, Hörspielmacher, Musiker. Er komponiert für Theater und Hörspiel. Seine Autorenproduktion "Sich Abarbeiten" (SWR 2012) erhielt eine lobende Erwähnung durch die Akademie der Darstellenden Künste und war für die ARD Hörspieltage 2012 nominiert. Das Hörspiel "In Stanniolpapier" (SWR 2019) wurde mit der Auszeichnung Hörspiel des Monats bedacht. Deigner wurde 2018 zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen, sowie 2019 zum Heidelberger Stückemarkt. Zuletzt die Hörspiele "Unterland" (HR 2019) und "Der Großinquisitor" (SWR 2021), eine Hörspielbearbeitung von Dostojewskijs "Die Brüder Karamasow". Hörspiel über die Macht und Arbeit der Polizei Die Polizey

Mittwoch 22:30 Uhr rbb Kultur

ARD Radiofestival 2022 | Gespräch

Choreografin Sasha Waltz im Gespräch mit Natali Kurth Die Tänzerin, Choreografin und Opernregisseurin Sasha Waltz zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlerinnen. Anfang der 1990er Jahre entstanden erste choreografische Arbeiten. Sasha Waltz gründete zusammen mit Jochen Sandig 1993 die Compagnie "Sasha Waltz& Guests". Sie wirkte an der Berliner Schaubühne oder am Staatsballett Berlin. Zu einem ihrer Markenzeichen wurde der Dialog mit Räumen. So ließ sie ihre Tänzer im entkernten Palast der Republik in Berlin tanzen, im Park des Residenzschlosses in Ludwigsburg oder auch zur Eröffnung in der Elbphilharmonie Hamburg.

Mittwoch 23:03 Uhr SR2 Kulturradio

ARD Radiofestival 2022.Lesung

Birgitta Assheuer liest "Fantasia" von Assia Djebar in 23 Folgen (18/23) Die algerische Autorin Assja Djebar spannt in ihrem vielstimmigen Roman einen Bogen von der französischen Eroberung Algeriens 1830 bis zu den Befreiungskriegen Mitte des letzten Jahrhunderts. Erlebnisse aus ihrer eigenen Kindheit und Jugend verbindet sie mit historischen Kriegsberichten und den Erzählungen von Algerierinnen. Damit schildert sie nicht nur den algerischen Kampf um Unabhängigkeit, sondern auch den weiblichen und gibt den Frauen ihrer Heimat eine Stimme - immer im Bewusstsein der Ambivalenz, dass sie über die leidvolle Geschichte Algeriens in der Sprache der einstigen Kolonialmacht schreibt. Weitere Angaben: Assia Djebar die 1936 in Cherchell bei Algier geboren wurde und 2015 in Paris starb, war eine der international erfolgreichsten Autorinnen Algeriens. Sie studierte als erste Algerierin an der École Normale Supérieure in Paris[12] und wurde am 16.06.2005 als erste Autorin des Maghreb in die Académie Française gewählt Ihr 1985 veröffentlichter Roman "Fantasia" bildete den Auftakt ihrer wichtigsten Veröffentlichung, dem sogenannten Algerischen Quartett, über die Magreb-Region. Übersetzerin aus dem Französischen: Inge M. Artl Sprecherin: Birgitta Assheuer Verlag: Unionsverlag 1990 Produktion: SWR 2002 Die Lesung steht auch unter www.ardaudiothek.de/radiofestival zum Hören.

Mittwoch 23:30 Uhr MDR KULTUR

ARD Radiofestival 2022 - Jazz

Jazz und arabische Musik - Oud-Spieler Dhafer Youssef bei der hr-Bigband Die Mischung aus Jazz und arabischer Musik bildet einen musikalisch fruchtbaren Nährboden. Dies durfte die hr-Bigband schon 2013 sehr erfolgreich in der Zusammenarbeit mit dem französisch-libanesischen Trompeter Ibrahim Maalouf feststellen. Nun war im Januar 2022 mit dem tunesischen Oud-Spieler Dhafer Youssef ein weiterer Virtuose zu Gast, der in seinen Projekten eine einzigartige Melange aus arabischen Klängen, akustischem Jazz und modernen Beats entstehen lässt. Der Schwede Magnus Lindgren arrangierte die Musik von Youssef für ein Projekt mit der hr-Bigband. Eine Sendung von Gregor Praml. Auch unter www.ardaudiothek.de/radiofestival

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