Tagestipps im Radio

Tagestipps

Freitag 19:00 Uhr Radio GoldStar

Bianca Graf Musikspecial

MUSIKSPECIAL 30 Jahre Bianca Graf

Freitag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Task Force Hamm Spezial - 3 Hammer für ein Hallelujah Von Dirk Schmidt Wiederholung: WDR 5 Sa. 17.04 Uhr Solos für die Task-Force-Mitglieder Komposition: Rainer Quade Regie: Claudia Johanna Leist Produktion: WDR 2022

Freitag 20:00 Uhr MDR KULTUR

ARD Radiofestival 2022 - Konzert

Moritzburg Festival / Kurt Weill Fest Dessau Moritzburg Festival Wolfgang Amadeus Mozart: Adagio & Fuge c-Moll KV 546 Bohuslav Martinu: La Revue de Cuisine Johannes Brahms: Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36 Ye-Eun Choi, Nathan Meltzer, Valeriy Sokolov, Mira Wang, Violine Ulrich Eichenauer, Sara Ferrández, Lars Anders Tomter, Viol Christian-Pierre La Marca, Oleksiy Shadrin, Jan Vogler, Violoncello Janne Saksala, Kontrabass Marlene Wendl, Klarinette Philipp Zeller, Fagott Sergei Nakariakov, Trompete Maria Meerovitch, Klavier Aufnahme vom 17.08.2022, Moritzburg, Schloss Jan Vogler beim Moritzburgfestival Die faszinierenden Spielstätten des Moritzburg Festivals prägen die Atmosphäre des von Kai Vogler, Peter Bruns und Jan Vogler gegründeten Festivals. Als ein experimentelles musikalisches Labor und Exzellenzstätte zugleich vereint es ein kammermusikalisches Programm der Extraklasse und Nachwuchskünstler aus aller Welt und hat sich so zu einem weltweit etablierten Kammermusikfestival entwickelt. Auf einer extra dafür geschaffenen künstlichen Insel erhebt sich das barocke Schloss Moritzburg. In dieser traumhaften Kulisse musiziert Jan Vogler mit diesjährigen Festivalkünstlern. Kurt Weill Fest Dessau Grenzüberschreitungen zwischen Klassik und Jazz - das Frank Dupree Trio spielt Werke des in der Ukraine geborenen Komponisten Nikolai Kapustin Frank Dupree, Klavier Jakob Krupp, Kontrabass Obi Jenne, Schlagzeug Aufnahme vom 04.03.2022, Dessau, Anhaltisches Theater

Freitag 20:00 Uhr SRF 2 Kultur

Weltklasse auf SRF 2 Kultur

Raul Midón am Offbeat Jazz Festival Basel Gitarre, Bongotrommeln, Mundtrompete, Gesang - und manchmal sogar alles gleichzeitig! Raul Midón tritt mit der Energie einer ganzen Band auf, steht aber mit seinem Soloprogramm alleine auf der Bühne.

Freitag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

Die Igelin Auf den Spuren der Feministin Gustava Schefer-Viëtor Von Anna Goretzki Regie: Philine Velhagen Produktion: Deutschlandfunk 2021 Die Oma, die so nicht genannt werden wollte, war Feministin. Immer hatte die Autorin sie dazu befragen wollen. Warum sie für den Feminismus kämpfte und für was genau. Doch zu lang hat Anna Marie Goretzki gezögert, nicht nur, weil die, die sich selbst in Briefen "die Igelin" nannte, so stachelig sein konnte. Aber jetzt, nach ihrem Tod, begibt sie sich auf Spurensuche. Denn Spuren hat die Großmutter, feministische Erziehungswissenschaftlerin, Atomkraft- und Startbahn-West-Gegnerin, genug hinterlassen: Kassetten mit Mitschnitten ihrer Forschungsinterviews, ordnerweise Zeitungsartikel zu Geschlechterfragen, Kontakte zu ihren Wegbegleitern und Mitkämpferinnen, feministische Literatur und Dias aus ihrem Leben - etwa das mit dem kleinen Kai, ihrem geistig behinderten Sohn auf dem Schoß. Früh gaben die Großeltern ihn in ein Heim. Hatte diese Entscheidung etwas mit den feministischen Überzeugungen zu tun? Was bedeutete es überhaupt, zu dieser Zeit Feministin zu sein, und mit welchen Zwiespälten, nicht zuletzt gegenüber der eigenen Familie, hatte sie zu kämpfen? Wie urteilt die Tochter, die Mutter der Autorin, darüber? Wie die engen Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter? Es gibt auch Bilder vom Großvater, der vor der Geburt der Autorin bei einem Autounfall ums Leben kam. Danach wollte die Oma nicht mehr heiraten - suchte stattdessen ("Feministin sucht") per Kontaktannonce nach einem "Sonntagsmann". Die Spurensuche beginnt im denkmalgeschützten Fachwerkhaus inmitten des Weserberglands, wo sie zuletzt lebte, und führt nicht zuletzt zurück zur eigenen Familie, der Frage nach der Gleichberechtigung heute, nach der angemessenen Mutterrolle. Die Igelin Hören 54:32Hören 54:32

Freitag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

On Stage

Koreanischer Power Folk Die Band Ak Dan Gwang Chil Aufnahme vom 8.7.2022 beim Rudolstadt Festival Am Mikrofon: Babette Michel Die Bühne ist voll und bunt, wenn Ak Dan Gwang Chil auftritt, und die Band aus Südkorea hat viele koreanische Instrumente dabei: die Bambusflöte Daegeum, die Oboe Piri, die Zithern Ajaeng und Gayageum, die Mundorgel Saenghwang und Trommeln. Doch den Kern von Ak Dan Gwang Chil bilden drei charismatische Sängerinnen in grell-farbigen Kleidern und Hüten. Ihr Outfit und ihre Musik sind moderne Varianten koreanischer Tradition. Die traditionelle koreanische Musik wird Gugak genannt und in verschiedenen Gugak-Zentren gelehrt. Dort haben sich die neun Musikerinnen und Musiker kennengelernt und tragen zusammen ihre Gugak-Fusion in die Welt. Minyo-Folk-Songs aus Süd- und Nordkorea und schamanistische Ritualklänge treffen auf K-Pop, Rhythmus und Energie - und eine große Ladung Humor.

Freitag 21:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus. Das Hörspiel Von Andreas Ammer/Console Mit Oswald Wiener, Moritz Eickworth und Lars Freikorn Komposition: Console/Nu Realisation: Andreas Ammer/Console BR 2014 Vor gut 100 Jahren beendete Ludwig Wittgenstein mit einem Handstreich ein paar Jahrtausende Philosophiegeschichte. Der letzte Satz seines Buches "Tractatus logico-philosophicus" lautet: "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen." Wittgenstein hat sich daran gehalten. Er hat Zeit seines Lebens kein weiteres Buch, sondern das öffentliche Schweigen vorgezogen. Er ist erst Volksschullehrer geworden und hat auch als Professor in Cambridge weiter öffentlich geschwiegen. Von Stille hingegen hat Wittgenstein, der passionierte Klarinettist, nichts gesagt. Andreas Ammer & Console haben in ihrer Hörspielvertonung von Wittgensteins Hauptwerk zur Philosophie Musik gemacht, die sich aus Stimmen erzeugen lässt, ohne Sprache zu sein. Wie klingt es, wenn man schweigen muss? Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. Martin Gretschmann alias Console, geb. 1973, Musiker, ehemals Mitglied von The Notwist. Weitere gemeinsame BR-Hörspiele u.a. Bugs & Beats & Beasts - Musica Entomologica (1999), "Have You Ever Heard Of Wilhelm Reich?" (2009).

Freitag 22:04 Uhr WDR5

U 22 - Unterhaltung nach zehn

"Reif für die Insel" - Der Sänger Peter Cornelius Von Ariane Jacobi Unsere "Sommerserie Österreich" führt uns erneut nach Wien. In die Geburtsstadt des 71 - jährigen Freigeists, der ab den 1970ern mit seinen Liedern die Austro-Pop-Szene aufpeppt. Wandeln wir auf den Spuren eines Individualisten.

Freitag 22:05 Uhr Deutschlandfunk

Milestones

"Brutale Schönheit" Der Tenorsaxofonist Don Byas in ausgewählten Aufnahmen Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer Der Amerikaner Don Byas (1912-1972) gilt als einer der großen Tenorsaxofonisten des Jazz und als entscheidende Figur beim Übergang des Swing in den Bebop. Doch der anhaltende musikgeschichtliche Ruhm ist ihm versagt geblieben. Ein Grund dafür: Den größeren Teil seiner Karriere verbrachte er im europäischen Exil. "Ich versuche, brutal zu klingen, ohne die Schönheit zu verlieren", so charakterisierte er selbst seinen Stil. Mit seinem geschmeidigen und vitalen Spiel über schnelle Akkordfolgen beeinflusste er eigenen Angaben nach revolutionäre Nachfolger wie Charlie Parker und John Coltrane. Aber besonders seine expressiven Balladeninterpretationen lassen ihn heute als Meister seines Fachs erscheinen. Aus Anlass seines 50. Todestages am 24. August ist eine Auswahl seiner eindrucksvollsten Aufnahmen zu hören.

Freitag 22:30 Uhr rbb Kultur

ARD Radiofestival 2022 | Gespräch

Hermann Parzinger im Gespräch mit Gisela Steinhauer Seit 2008 ist der Prähistoriker Hermann Parzinger Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und knüpft Kontakte zu Kultureinrichtungen in aller Welt. Forschungsprojekte stehen bei ihm nach wie vor auf der Agenda, und er schreibt regelmäßig zu kulturpolitischen Themen. Im Gespräch mit Gisela Steinhauer erzählt er im ARD Radiofestival von seinen Begegnungen unter und über der Erde.

Freitag 23:03 Uhr SR2 Kulturradio

ARD Radiofestival 2022.Lesung

Birgitta Assheuer liest "Fantasia" von Assia Djebar in 23 Folgen (20/23) Die algerische Autorin Assja Djebar spannt in ihrem vielstimmigen Roman einen Bogen von der französischen Eroberung Algeriens 1830 bis zu den Befreiungskriegen Mitte des letzten Jahrhunderts. Erlebnisse aus ihrer eigenen Kindheit und Jugend verbindet sie mit historischen Kriegsberichten und den Erzählungen von Algerierinnen. Damit schildert sie nicht nur den algerischen Kampf um Unabhängigkeit, sondern auch den weiblichen und gibt den Frauen ihrer Heimat eine Stimme - immer im Bewusstsein der Ambivalenz, dass sie über die leidvolle Geschichte Algeriens in der Sprache der einstigen Kolonialmacht schreibt. Weitere Angaben: Assia Djebar die 1936 in Cherchell bei Algier geboren wurde und 2015 in Paris starb, war eine der international erfolgreichsten Autorinnen Algeriens. Sie studierte als erste Algerierin an der École Normale Supérieure in Paris[12] und wurde am 16.06.2005 als erste Autorin des Maghreb in die Académie Française gewählt Ihr 1985 veröffentlichter Roman "Fantasia" bildete den Auftakt ihrer wichtigsten Veröffentlichung, dem sogenannten Algerischen Quartett, über die Magreb-Region. Die Lesung steht auch unter www.ardaudiothek.de/radiofestival zum Hören. Übersetzerin aus dem Französischen: Inge M. Artl Sprecherin: Birgitta Assheuer Verlag: Unionsverlag 1990 Produktion: SWR 2002

Freitag 23:30 Uhr BR-Klassik

ARD Radiofestival 2022. Jazz

Preview Lob der Unschärfe Moderation: Ralf Dombrowski (BR) "File Under Jazz" - mit diesem Hinweis versehen manche Plattenfirmen ihre Neuveröffentlichungen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Geschäfte und in den Sparten der Streaming- und Download-Portale. Was dann dort tatsächlich alles unter "Jazz" einsortiert wird, ist immer noch extrem breit gefächert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst für Fans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Einmal in der Woche präsentierten deshalb die Autor*innen des ARD-Radiofestivals bemerkenswerte Neuerscheinungen aus der vielfältigen Welt des Jazz.

Samstag 00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Lange Nacht

Die Reise in den Westen Eine Lange Nacht über die Neuen Seidenstraßen Von Harald Brandt Regie: der Autor (Wdh. v. 10./11.10.2020) Unter der Bezeichnung "Belt and Road"-Initiative entwickelt China seit 2013 Projekte zum Ausbau interkontinentaler Handels- und Infrastrukturnetze zwischen der Volksrepublik und über 60 Ländern in Afrika, Asien und Europa. Die Initiative knüpft an die historischen Seidenstraßen an, die jahrhundertelang die Lebensadern des Welthandels waren. Chinas Staatspräsident Xi Jinping sprach von einer "Schicksalsgemeinschaft der Menschheit", die durch die Seidenstraßen-Initiative näher zusammenrücken würde. Im Licht des russischen Überfalls auf die Ukraine wird jedoch klar, dass es der Kommunistischen Partei Chinas eher um eine Schicksalsgemeinschaft der Autokraten geht. Forscherinnen und Forscher am Mercator Institut für Chinastudien in Berlin glauben allerdings, dass die militärische Zusammenarbeit zwischen China und Russland enge Grenzen hat: China will zwar die Regeln der Weltordnung neu bestimmen, hat aber kein Interesse an einem globalen Konflikt der Weltmächte. Wie sich der Westen jetzt positioniert, wird auch Auswirkungen auf das Schicksal der Inselrepublik Taiwan haben.

Donnerstag Samstag