Konzerte

Montag 13:05 Uhr BR-Klassik

Klänge der Weltreligionen

Das Festival "Musica Sacra International" in Marktoberdorf Konzertmitschnitte von 1994-2020 Wenn Finnen anfangen togolesisch zu singen, Bayern auf hebräisch sprechen und Südkoreaner weißrussische Psalmen beten, dann ist "Musica Sacra International" über die Pfingstfeiertage wieder zu Gast in Marktoberdorf. Das Begegnungsfestival im Allgäu leistet mit seinen Konzerten in Kirchen, Synagogen und Moscheen im Zweijahresrhythmus einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Kulturen und Religionen. Chöre und Ensembles aus aller Welt präsentieren sich in zahlreichen Konzerten in der gesamten Region Allgäu, unter einem Dachfriedlich vereint sind dann Buddhisten, Hindus, Juden, Muslime und Christen. In diesem Jahr hätte das Festival gerne zum 16. Mal nach Marktoberdorf eingeladen zu seinem interkulturellen Dialog. Doch infolge der Corona-Pandemie wird es diese Pfingsten nur eine virtuelle Ausgabe von "Musica Sacra International" geben. BR-KLASSIK hat das Festival über die Jahre begleitet und blickt in Konzert-Höhepunkten auf seine Geschichte zurück.

Montag 20:00 Uhr Cosmo

COSMO Live

Best Of Ruhr International: Orlando Julius, Pat Thomas, Flavia Coelho, Bombino, Jungle By Night - Eigentlich verwandelt sich die Bochumer Jahrhunderthalle jedes Jahr im Frühling zum multikulturellen Schmelztiegel des Ruhrgebiets: Bei Ruhr International 13 dem Fest der Kulturen 13 trifft die ganze Welt musikalisch aufeinander. Da auch dieses Event in diesem Jahr nicht stattfinden darf, gibt es für euch am Pfingstmontag ein Best Of der letzten Jahre mit den Auftritten von Orlando Julius, Pat Thomas, Flavia Coelho, Bombino und Jungle By Night in COSMO Live XL. Mit 77 Jahren ist Orlando Julius einer der dienstältesten Musiker aus Nigeria. In den Fünfzigern machte der Saxophon-Meister erste Schritte in Hotelbands und begeistert heute immer noch mit seinem Mix aus Afrobeat, Disco und Funk. Er mixte schon 1966 Highlife mit Funk - die Blaupause für Afrobeat. Seine Kombination aus Jazz, Funk und Soul hatte ebenfalls großen Einfluss auf Afrobeat-Erfinder Fela Kuti.Pat Thomas liegt die Musik im Blut. Seine Eltern waren Musiker, sein Onkel King Onyina war eine Gallionsfigur im ghanaischen Highlife, Westafrikas erster Popmusik. Er brachte ihm auch das Gitarre- und Schlagzeugspielen bei. Als Frontmann in der Band von Ebo Taylor prägte Pat Thomas die Livemusik-Szene in Accra. Später zog er um die Welt, machte Station in Kanada, London und Berlin. An der Seite der Kwashibu Area Band veröffentlichte er im letzten Jahr sein Album 1EObiaa 1C mit dem Ziel, den Sound des Highlife zurückzubringen. Wenn Flavia Coelho die Bühne betritt erstrahlt alles im Glanz 13 kein Wunder, dass die Wahlpariserin zu den absoluten Lieblingsgästen von COSMO zählt. Wer bereits eine Show des Energiebündels besucht hat, weiß genau wovon die Rede ist. Nicht nur Flavias positive Vibes zaubern ein breites Grinsen auf die Lippen, auch ihre treibenden Rhythmen lösen in jedem Bewegungslegastheniker den Drang zum Tanz aus. Gekonnt verbindet die gebürtige Brasilianerin den Baile Funk, Forró und Samba ihrer Heimat, mit Elementen aus Afrobeat, HipHop und Raggamuffin und schlägt so die Brücke zwischen drei Kontinenten. Bombino, der Gitarrenvirtuose und Sänger aus dem Niger, zählt neben Tinariwen und Tamikrest zu den Künstlern, die dem Wüstenblues in den letzten Jahren einen regelrechten Hype verpasst haben. Das Lebenselixier ist die Verbindung vom stolzen Kulturerbe des Tuareg-Volkes mit dem Rock des 21. Jahrhunderts. Nicht zu vergessen: Die politische Note, die Bombino in seinen Lyrics einfließen lässt, denn die Tuareg sehen sich noch immer großer Ungerechtigkeit ausgesetzt. Jungle By Night ist ein einzigartiges Künstler-Kollektiv. Neun Jungs machen sich auf den Weg, um ihre ungewöhnlichen Geschmäcker unter einen Hut zu bringen. Das Ergebnis ist ein unverwechselbares Soundgemisch aus schillernden Bläsern und funkigen Afrobeat-Rhythmen. Live reißen Jungle By Night ihr Publikum immer wieder mit und laden zu einer Reise durch den Sound zwischen Jazz, Afrobeat, Krautrock und Dance ein. Aufgenommen am 24. 25.05.2014, 14. 15.05.2016 und am 16.06.2018 in der Jahrhunderthalle Bochum.

Montag 20:04 Uhr HR2

Hörbar in concert spezial: Tanzen zu "Papa Groove"

Manu Dibangos "Safari Symphonique" Moderation: Martin Kersten Für die meisten war er einfach der "Papa Groove": Manu Dibango, Saxophonist aus Kamerun und einer der Pioniere des tanzbaren Afro-Jazz. Die meiste Zeit seines Lebens hat er in Frankreich verbracht, aber er war auch in der ganzen Welt unterwegs, um seine Musik zu verbreiten, eine Mischung aus traditionellen Makossa-Rhythmen und westlichem Jazz.

Montag 22:00 Uhr Bremen Zwei

Sounds in concert - retro: Indigo Girls / Cara Dillon

Konzertmitschnitte vom 4. Mai 2002, Sendesaal, Bremen Ein stimmungsvoller Konzertabend aus dem Bremer Sendesaal. Eröffnet wurde er von der noch jungen nordirischen Folk-Sängerin Cara Dillon. Ihre Begleiter: die Brüder Sam und Seth Lakeman aus dem englischen Südwesten. Für ein volles Haus hatten an diesem Abend allerdings die Indigo Girls gesorgt, längst Stars der Americana-Songwriter-Szene. Einen Titel, ein Stück aus dem Repertoire des Duogespanns aus Georgia, sangen Emily Saliers und Amy Ray mit Cara Dillon zusammen.

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