Konzerte

Mittwoch 14:05 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Orchestra dell"Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Dirigent: Sir Antonio Pappano; Martha Argerich, Klavier. Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124 * Robert Schumann: Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61 (aufgenommen am 1. November 2019 im Auditorium Parco della Musica Rom). Präsentation: Peter Kislinger

Mittwoch 19:30 Uhr Ö1

Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Colin Mason. Conjunto de Música Antigua Ars Longa, Leitung und Sopran: Teresa Paz. Juan Gutiérrez de Padilla: Missa Ego flos campi, sowie Musik von Frutos de Castillo, Antonio de Salazar, Roque Jacinto de Chavarría u. a. (aufgenommen am 20. Jänner im Rahmen der "Resonanzen", dem Festival für Alte Musik im Wiener Konzerthaus)

Mittwoch 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

National Concert Hall, Dublin Aufzeichnung vom 10.01.2020 Brian Boydell "In memoriam Mahatma Gandhi" Ina Boyle "Elegy" für Violoncello und Orchester Charles Villiers Stanford Sinfonie Nr. 3 ("Irische") Martin Johnson, Violoncello RTÉ National Symphony Orchestra Leitung: George Jackson

Mittwoch 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

Musik aus der Region

3. Ensemblekonzert Saarbrücken Meisterwerke Dora Bratchkova, Violine Christoph Mentzel, Violine Reinhilde Adorf, Viola Min-Jung Suh-Neubert, Violoncello Fedele Antonicelli, Klavier Joseph Haydn Klaviertrio G-Dur Hob. XV:25 Dmitrij Schostakowitsch Streichquartett Nr. 1 C-Dur op. 49 Robert Schumann Klavierquintett Es-Dur op. 44 Direktübertragung aus der Hochschule für Musik Saar

Mittwoch 20:05 Uhr BR-Klassik

Konzert der Münchner Philharmoniker

Leitung: Susanna Mälkki Solist: Andreas Haefliger, Klavier Richard Wagner: "Lohengrin", Vorspiel zum 1. Aufzug; Dieter Ammann: Klavierkonzert (Deutsche Erstaufführung); Richard Strauss: "Also sprach Zarathustra", op. 30 Aufnahme vom 10. Januar 2020 in der Philharmonie im Münchner Gasteig Dirigentinnen vor! Da können sich andere Spitzenorchester eine Scheibe abschneiden von den Münchner Philharmonikern, die in Sachen Frauenquote am Dirigentenpult seit Jahren Vorbildliches leisten. So gastiert in der laufenden Spielzeit neben Barbara Hannigan, Oksana Lyniv und Karina Canellakis auch wieder die finnische Dirigentin Susanna Mälkki bei ihnen. Mälkki hat bei dem finnischen Altmeister Jorma Panula studiert und sich vor allem auf dem Gebiet der Neuen Musik profiliert, auch als Leiterin des Pariser Ensemble intercontemporain. Im Zentrum ihres Münchner Programms steht denn auch die Deutsche Erstaufführung eines brandneuen Klavierkonzerts des Schweizer Zeitgenossen Dieter Ammann. Bei den letzten BBC Proms wurde es vom Initiator Andreas Haefliger, Sohn des berühmten Schweizer Tenors und Bruder des Luzerner Festival-Intendanten, uraufgeführt, der es nun weltweit präsentiert. Mit seinen motorisch hämmernden Rhythmen und seinem jazzigen Swing macht Ammans spannungsgeladenes Klavierkonzert seinem Untertitel "Gran Toccata" alle Ehre. Und auch das Umfeld hat Mälkki raffiniert programmiert: Mit dem silberhellen "Lohengrin"-Vorspiel von Richard Wagner hebt der Abend zart schwebend an - und verklingt mystisch raunend mit "Also sprach Zarathustra" von Richard Strauss.

Mittwoch 22:05 Uhr Deutschlandfunk

Spielweisen

Auswärtsspiel - Konzerte aus Europa Leos Janácek ,Auf verwachsenem Pfade". Klavierzyklus in 10 Sätzen (Ausschnitt) ,Im Nebel". 4 Stücke für Klavier Sonate ,1. X. 1905" Thomas Adès, Klavier Aufnahme vom 11.12.2018 aus der Fundação Calouste Gulbenkian in Lissabon Am Mikrofon: Christoph Vratz Er komponiert für die Salzburger Festspiele und das Royal Opera House in London, seine Werke werden von namhaften Interpreten, wie dem Geiger Frank Peter Zimmermann und dem Dirigenten Sir Simon Rattle, aufgeführt. Doch gelegentlich kehrt Thomas Adès zu seinen musikalischen Wurzeln zurück, ans Klavier. Erst im Spätsommer 2019 hat er als Lied-Begleiter eine CD-Produktion von Franz Schuberts ,Winterreise" mit dem Tenor Ian Bostridge veröffentlicht. Im Dezember 2018 gab Adès in der Stiftung Calouste Gulbenkian einen seiner seltenenen Klavierabende mit Musik von Leos Janácek. Im Zentrum dieses Konzertes stand die Sonate ,1. X. 1905", die auf den Tod eines tschechischen Arbeiters zurückgeht. Der Schreinerlehrling Frantisek Pavlík wurde an diesem Tag von österreichischen Truppen getötet, weil er bei einer Demonstration zur Gründung einer tschechischsprachigen Universität in Brünn teilgenommen hatte. Tief erschüttert von diesem Ereignis komponierte Janácek seine einzige Klaviersonate.

Dienstag Donnerstag