Hörspiele im Radio

Hörspiele

Montag 14:06 Uhr SRF 1

Hörspiel

2/6 Krimi: «Das Versprechen» von Friedrich Dürrenmatt In der Nähe eines kleinen Dorfes ist ein Mädchen einem Sexualmörder zum Opfer gefallen. Kommissär Matthäi muss den Eltern die Nachricht überbringen und verspricht der Mutter, den Mörder zu finden. Und das, obwohl er in zwei Tagen nach Jordanien versetzt wird.

Montag 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Neapolitanische Saga Die Geschichte des verlorenen Kindes (4/5) Aus dem Italienischen von Karin Krieger Von Elena Ferrante Komposition: Ulrike Haage Bearbeitung und Regie: Katja Langenbach BR 2022 Ursendung Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Elena schreibt ein Buch über Ereignisse ihrer Jugend, aber auch Machenschaften der Camorra. Es wird ein Erfolg und verändert ihre Beziehung zum Rione, wohin sie wieder umzieht: in das Mietshaus, in dem auch Lila mit ihren Kindern lebt. Die Arbeit an den Romanen über Lila und Lenù begann bereits 2009, berichtete Ferrante - wie immer auf dem Schriftweg - in einem Interview. Die Saga habe sie damals nicht bewusst als Tetralogie angelegt, die Aufteilung des Textes in vier Bände habe sich vielmehr aus dem Textumfang ergeben. Den Schreibprozess beschreibt Ferrante als vergleichsweise problemlos: Am Ende gab es "keine Krise, keine Zweifel und sehr wenige Kürzungen, nur ein paar Veränderungen und eine Lawine von Einfügungen." (Suhrkamp Verlag)

Montag 21:00 Uhr Bremen Zwei

Hörspiel: ARD Radio Tatort: Abendland und Untergang

Der neue Stern der AfD im bayerischen Landtag ist Kerstin Steininger. Sie hält starke Reden, kommt mitten aus dem Volk ihrer geliebten Heimat und weiß, wie man an der Strafbarkeitsgrenze politische Provokationen einsetzt. Sich selbst bezeichnet die Politikerin als Widerstandskämpferin. Denn sie bekommt Morddrohungen.

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Abendland und Untergang

von Franz Dobler (Ursendung) Der neue Stern der AfD im bayerischen Landtag ist Kerstin Steininger. Sie hält starke Reden, kommt mitten aus dem Volk ihrer geliebten Heimat und weiß, wie man an der Strafbarkeitsgrenze politische Provokationen einsetzt. Sich selbst bezeichnet die Politikerin als Widerstandskämpferin. Denn sie bekommt Morddrohungen. Die Münchner Ermittler Jaqueline Hosnicz und Jakob Rosenberg werden mit der Aufgabe betraut, sie zu observieren. Amtshilfe für die Kollegen vom Staatsschutz, die Personalengpässe haben. Dabei sind mit einer interessanten Familienaufstellung konfrontiert: Die AfD- Politikerin hat seit einiger Zeit eine Geliebte, ist für die Öffentlichkeit jedoch immer noch mit ihrem Ehemann liiert. Dieser hat zuletzt Millionen mit Maskendeals verdient, für die sich andere Ermittler interessieren. Ihr Sohn Vinzent ist Öko-Aktivist, dessen aus Afghanistan geflüchtete Freundin beim Haschischverkauf Kopftuch trägt. Und damit nicht genug: Sohn und Freundin leben mit Mutter und Vater Steininger in einer Wohnung. "So toll könnte nicht mal ich mir das ausdenken", konstatiert Hosnicz, doch als tatsächlich ein Mord geschieht, stellen die beiden fest, dass jedes Familienmitglied ein Motiv haben könnte. Franz Dobler, Autor, Journalist, DJ. Deutscher Krimipreis für "Ein Bulle im Zug" und "Ein Schlag ins Gesicht", Veröffentlichung des dritten Teils der Reihe im Herbst 2019: "Ein Schuss ins Blaue". Bücher u.a. "Tollwut" (1999), "The beast in me" (2002); BR-Hörspiele u.a. "Wer weiß mehr?" (1990), "Der Mann ohne Pass" (1999). Nach "Mörder und Gespenster", "Bankraub und Gerechtigkeit" und "Killer und Kollegen" ist "Abendland und Untergang" sein vierter Radio Tatort für den BR. Regie: Ulrich Lampen Produktion: BR 2022 Mitwirkende: Bibiana Beglau - Jaqueline Hosnicz Johannes Silberschneider - Jakob Rosenberg Viola von der Burg - Katja Markwart u. a. 2022 (53 Min.)

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Mönche Von Lars Werner Regie: Janine Lüttmann Mit: Anjorka Strechel, Josef Bundschuh, Elisa Schlott, Martin Brambach, Meriam Abbas, Shorty Scheumann, Nele Rosetz, Niklas Kohrt, Fabian Gerhardt, Sascha Gersak, Tilla Kratochwil Komposition: Andreas Bick Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Kai Schliekelmann, Gunda Herke und Sabine Kaufmann Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 Länge: 51"59 Die junge Anwältin Theresa soll Markus verteidigen, dem Attentatspläne vorgeworfen werden. Er behauptet, er habe in dem frauenverachtenden Incel-Forum nur geprahlt. Die Waffe, die bei ihm gefunden wurde, muss ihm untergeschoben worden sein. Anwältin Theresa Stahmer fällt es schwer, ihrem neuen Klienten in der Untersuchungshaft in die Augen zu schauen: Vor ihr sitzt ihr alter Bekannter Markus. Bei einer Hausdurchsuchung wurden in seiner Wohnung Waffen und Munition sichergestellt. In einem Online-Forum der frauenfeindlichen Incel-Bewegung habe er mit Attentatsplänen geprahlt, auch ein Bekennerschreiben soll existieren. Doch Markus streitet alles ab: Waffe und Munition seien ihm untergejubelt worden, die Foren eine harmlose Selbsthilfe-Maßnahme einsamer Männer. Er bittet Theresa, ihn vor Gericht zu verteidigen. Als Theresa einwilligt, ist ihre Partnerin Mara, die selbst bei der Polizei arbeitet, entsetzt: Die Incel-Bewegung steht für INvoluntary CELibacy und propagiert offen ein rassistisches und frauenverachtendes Weltbild, ruft sogar systematisch zu Gewalttaten an Frauen auf. Wie kann ihre Freundin einen ihrer Anhänger verteidigen? Derweil nimmt Kommissar Zeitke die Ermittlungen auf. Seit er vor Gericht in einem Fall von Polizeigewalt gegen einen Vorgesetzten ausgesagt hat, wird er auf dem Revier von seinen Kolleginnen und Kollegen geschnitten. Bei einem ersten Gespräch zwischen Zeitke, Markus und seiner neuen Anwältin kommt es zum Eklat, als Markus den Kommissar wiedererkennt. Die Fortsetzung von "Mönche", das Krimi-Hörspiel "Alpha", wird am Montag, 28.11.2022, 22.03 Uhr urgesendet. Lars Werner, 1988 in Dresden geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Er ist Autor mehrerer Theaterstücke und Hörspiele. Seine Theaterstücke liefen u.a. am Theater Münster, am Deutschen Theater Berlin, an der Neuköllner Oper und auf den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Für sein Stück "Weißer Raum" wurde er 2018 mit dem Kleist-Förderpreis ausgezeichnet. 2019 erhielt er das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin. Lars Werner ist Mitglied des Künstlerischen Leitungskollektivs des Berliner Ringtheaters. Für Deutschlandfunk Kultur entstand zuletzt das Hörspiel "Ich wünschte, ich hätte dich vor dem Internet kennengelernt" (2019). Krimi-Hörspiel über den Frauenhass von Incels Mönche

Montag 23:00 Uhr Eins Live

1LIVE Soundstories

Erdboden (1 und 2/4) Von Leonie Below Verschwundener Bruder unter Neonazi-Verdacht Regie: Eva Solloch Produktion: WDR 2022

Montag 23:00 Uhr Alex Berlin

Tinnitus

Hörspielexpertin Natalie Gorris wirft Blicke hinter die Kulissen, interviewt Hörspieler und stellt ihre Werke vor - Blicke über den Tellerrand inklusive. Natalie Gorris

Montag 23:04 Uhr SRF 1

Schreckmümpfeli

«Am Rande einer engen Kurve» von Daniel Goetsch Ein tödliches Wiedersehen

Sonntag Dienstag