Hörspiele

Montag 14:06 Uhr SRF 1

Hörspiel

Teil 1: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker Dickie Dick Dickens sitzt im Gefängnis! Währenddessen blüht in der führungslosen Unterwelt von Chicago das Verbrechen auf: Jeder kämpft gegen jeden, die Polizei ist überfordert. Wer kann die Ordnung wiederherstellen? Dickie Dick Dickens natürlich! Doch der weigert sich, das Gefängnis zu verlassen.

Montag 15:00 Uhr MDR KULTUR

Der Zank um den Knochen (1/3)

Von Dorothy L. Sayers Krimi-Sommer mit Lord Peter In dem abgelegenen Dorf Little Doddering ist einem Mann die legendäre Todeskutsche begegnet - zur Mitternacht raste sie geräuschlos vorbei, gespenstisch weiß leuchtend, Kutscher und Pferde ohne Köpfe. Aberglaube, Halluzinationen eines Angetrunkenen, entscheidet Lord Peter Wimsey, der sich besuchsweise im Ort aufhält. Da hat er in der folgenden Nacht an derselben Stelle dieselbe Erscheinung, und aus der Kirche ist die Leiche des reichen Gutsbesitzers Burdock verschwunden. Nun ist es Wimsey zu viel mit dem Spuk - Aufklärung ist nötig. Sie gelingt ihm in gewohnt spannender und überzeugender Weise. Dorothy Leigh Sayers (1893-1957), geboren als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors aus altem englischen Landadel, war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin in Hull, wechselte dann aber für zehn Jahre zu einer Werbeagentur. 1926 heiratete sie den Hauptmann Oswald Atherton Fleming. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Ihre über zwanzig Detektivromane, die sich durch psychologische Grundierungen, eine Fülle bestechender Charakterstudien und eine ethische Haltung auszeichnen, sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen. Dorothy L. Sayers gehört mit Agatha Christie und P. D. James zur Trias der großen englischen Kriminalautorinnen. 1950 erhielt sie in Anerkennung ihrer literarischen Verdienste um den Kriminalroman den Ehrendoktortitel der Universität Durham. Dorothy L. Sayers starb in Witham/Essex. Regie: Klaus Zippel Bearbeitung: Ulrich Griebel Komponist: Michael Hinze Produktion: MDR/SWR/ORB 2002 Sprecher: Dagmar von Thomas - Erzählerin Peter Fricke - Lord Peter Wimsey Horst Hiemer - Mr. Frobisher-Pym Marie-Anne Fliegel - Mrs. Frobisher-Pym Carl Heinz Choynski - Mr. Plunkett Rolf Becker - Mr. Lumsden Günter Schoßböck - Polizist Peter Groeger - Hancock, Priester Wolfgang Winkler - Hubbart, Gastwirt Martin Olbertz - Haviland Burdock Ellen Hellwig - Mrs Winnie Burdock Klaus Manchen - Mr. Mortimer Horst Lebinsky - Martin Burdock Daniela Voß - Diana Burdock Patrick Imhof - Stallbursche (17 Min.)

Montag 18:30 Uhr Bayern 2

radioMikro

Meister Eder und sein Pumuckl - Pumuckl ist an gar nichts schuld Ab 5 Jahren Hörspiel von Ellis Kaut Mit Hans Clarin, Alfred Pongratz, August Riehl, Maxl Graf, Justin Lauterbach, Ado Riegle und Inge Wutz Regie: Jan Alverdes BR 1966 Ab dem 2. März 2020 läuft wöchentlich jeweils montags, 18.30 Uhr, eine Folge der Hörspiele von "Meister Eder und sein Pumuckl" im Programm von radioMikro (außer in den bayerischen Schulferien) und ist nach Ausstrahlung ein Jahr lang als Podcast unter br.de/kinder abrufbar.

Montag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Publikumswunsch: Volksfest (1/4) Von Rainer Nikowitz Bearbeitung: Martin Zylka Komposition: Mike Herting Erzähler: Peter Simonischek Suchanek: Christopher Schärf Grasel: Simon Schwarz Schneckerl: Manfred Böll Spakowitsch: Heinrich Baumgartner Stratzner: Branko Samarovski Poldi Gärtner: Valentin Schreyer Bertl Gärtner: Rudolf Schlager Susi: Katrin Hauptmann Pfarrhofer: Roland Silbernagl Nidetzky: Victoria Trauttmansdorff Kommissar Wimmer: Wolf Bachofner Kanschitz: Georg Marin Gerstmeierin: Gabriela Schmoll Arzt: Thomas Maximilian Held Hiefler: Ernst Konarek Gregor Mantler: Stefko Hanushevsky Reporter: Jeff Zach Mutter: Gerhild Didusch Pastor: Martin Bross Urli Burli: Verena Plangger Regie: Petra Feldhoff Anschließend: WDR 3 Foyer

Montag 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Güldens Schwester Von Björn Bicker Musik: Derya Yildirim/Sebastian Reier/Tobias Levin Regie: Björn Bicker BR 2020 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr "Ich war eine der ersten auf dem Schulhof. Weil ich das vom Fenster aus gesehen habe. Meine Klasse hat in der zweiten Stunde eine Arbeit geschrieben. Mathe. Bruchrechnen. Seitdem träume ich jede Nacht vom Bruchrechnen." Fatma ist Lehrerin und wird Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Auf dem Schulhof tötet ein Junge seinen Mitschüler mit einem Messer. Von einem Moment auf den Nächsten ist nichts wie zuvor. Fatma erzählt, wie die Tat die Schule verändert, wie die Lehrer*innen reagieren, die Schüler*innen, die Eltern, die Öffentlichkeit. Und während sie sich an den Tag erinnert, an dem sie da am Fenster des Klassenzimmers stand, entschwinden ihr alle Gewissheiten, die ihr Leben bisher zusammengehalten haben. Sie versucht sich zu vergegenwärtigen, warum sie eigentlich Lehrerin geworden ist, was das mit der Einwanderungsgeschichte ihrer Familie zu tun hat, mit ihrer Mutter. Sie spricht über Liebe, Mitgefühl und den täglichen Rassismus, den sie von klein auf erlebt und verinnerlicht hat. Und während sie erzählt, taucht die Erinnerung an ihre Schwester wieder auf, Gülden, die als Kind von einem Auto überfahren wurde, dessen Fahrer nie ermittelt wurde. Während sie versucht, mit dem Mord, den Befragungen der Polizei, den Annäherungsversuchen des Direktors und der Schwangerschaft ihrer besten Freundin zurecht zu kommen, begleitet sie unentwegt dieses eine Lied, das von Verlust und Sehnsucht und Aufbruch in eine neue Zeit erzählt. "Nach einer langen und intensiven Recherche in verschiedenen Schulen, habe ich versucht Dokument und Fiktion zu einer Erzählung zu verdichten. Der Text nimmt die Spur zweier Verbrechen auf und beleuchtet auf eine sehr persönliche und intime Art die blinden Flecken einer Gesellschaft, die zu zerbrechen droht, anstatt zusammenzuwachsen." (Björn Bicker) Björn Bicker, geb. 1970 in Koblenz, Schriftsteller und Theatermacher an der Schnittstelle von Kunst, Politik, Literatur und sozialer Praxis. Intensive Beschäftigung mit der deutschen und europäischen Einwanderungsgesellschaft. Entwicklung partizipativer Stadtraumprojekte, Veröffentlichungen zahlreicher Theaterstücke, Aufführungen an deutschsprachigen und internationalen Bühnen. Werke unter anderen "Illegal. Wir sind viele. Wir sind da." (2009), "Deportation Cast" (2010), "Die Insel (NEW HAMBURG)" (2014), "Das letzte Parlament" (2018), "Lehrer*innen" (2019), "Was wir erben" (Roman 2013), "Was glaubt Ihr denn" (2016), BR-Hörspiele unter anderen "Kingdom of Schön" (2010), "Egzon" (2011), "Urban Prayers" (2016).

Montag 21:00 Uhr Bremen Zwei

ARD Radio Tatort: Väter und Töchter

Ex-Kommissar Fischer liegt mitgenommen in der Klinik, als seine ehemalige Assistentin Annika de Beer zum Krankenbesuch erscheint. Doch sie bringt nicht bloß Blumen mit, auch eine Bitte: Ein junger Russe - Asylantrag abgelehnt, Aufenthalt seit Jahren geduldet - soll abgeschoben werden. Sie selbst hat das ausgelöst, durch eine übereifrige Festnahme (Verdacht auf Waffengeschäfte, Russen-Mafia). Könnte Fischer da nicht seinen alten Kollegen in der Zentralen Abschiebestelle anrufen? Aber Fischer lehnt ab. Dafür will er alles zum Fall (Doppelmord, er Russe, sie Magdeburgerin) und dem Stand der Ermittlungen wissen. Mal abgesehen davon, dass Annika derartige Informationen gar nicht nach draußen geben darf: Sie hat nicht die mindeste Lust auf eine seiner beliebten Lehrvorführungen. Allerdings weiß Fischer allerhand über die sowjetischen Waffenbrüder - von damals her, als sie in der DDR stationiert waren. Womöglich ist es die Vergangenheit, die den Russen und seine Magdeburgerin eingeholt hat? Wenn man die Akte jetzt hier hätte! Annika hat sie: auf dem Laptop in ihrer Tasche. Autor: Thilo Reffert Regie: Götz Fritsch Produktion: MDR 2013

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Reise im Mondlicht

Von Antal Szerb Zum Tod des Hörspielregisseurs Norbert Schaeffer Dem Vater zum Gefallen und mit der Absicht, fortan ein bürgerliches Leben zu führen, hat Mihály endlich geheiratet. Doch bereits auf der Hochzeitsreise wird er in Italien durch die Begegnung mit einem Freund von Erinnerungen an seine rebellische Jugend überwältigt. Als er seine Frau dann an einem kleinen Bahnhof "verliert", begreift Mihály dies als ein Zeichen, und eine ganz andere Reise beginnt, eine Schattenreise zum Selbst, auf der er erkennt, dass er sich auf dem Weg zur inneren Freiheit von den Geistern seiner Jugend befreien muss. Antal Szerb wird am 1. Mai 1901 in Budapest als Sohn eines assimilierten jüdischen Kaufmanns geboren und katholisch getauft. Nach dem Abitur 1919 besucht er zunächst Vorlesungen der klassischen, später der modernen Philologie in Graz. 1920 kehrt er nach Budapest zurück und immatrikuliert sich in den Fächern Hungarologie, Germanistik und Anglistik. Seit Mitte der zwanziger Jahre führt Antal Szerb das Leben eines Schriftstellers. Es erscheinen Rezensionen, Essays und Erzählungen in den führenden literarischen Zeitschriften des Landes. Studienreisen und Stipendien führen ihn in den Zwanzigern nach Italien, Paris und England - Eindrücke, die in seinen beiden ersten Romanen "Die Pendragon-Legende" (1934) und "Utas és holdvilág"/ "Reise im Mondlicht" (1937) ihren Niederschlag finden. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft bleibt ihm die Universitätslaufbahn verschlossen, wenngleich er sich noch 1937 mit Hilfe einflussreicher Gönner an der Universität Szeged habilitieren kann und bis 1943 dort lehren darf. Im März 1944 wird Ungarn von deutschen Truppen besetzt, die rechtsgerichteten Hórthy-Regierung gestürzt und eine faschistische unter Führung der "Pfeilkreuzler" eingesetzt. Antal Szerb wird im Sommer 1944 zum Arbeitsdienst eingezogen und in das westungarische Lager Balf bei Ödenburg verlegt, wo er am 27. Januar 1945 ermordet wird. Er wird in einem Massengrab beerdigt. Norbert Schaeffer, geboren am 6. März 1949 in Saarbrücken, studierte Germanistik, Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität des Saarlandes, arbeitete nach einer Ausbildung zum Rundfunkjournalisten beim Saarländischen Rundfunk von 1983 bis 2005 freiberuflicher Hörfunkregisseur und Hörspielbearbeiter. Von 2006 bis 2014 leitete er die Hörspielabteilung des Norddeutschen Rundfunks in Hamburg. Für MDR KULTUR inszenierte er Hörspiele wie: "Tag der Deutschen Einheit" von Christoph Buggert (1998) und bearbeitete Stoffe wie "House of God" von Samuel Shem (2002), "Das steinerne Brautbett" von Harry Mulisch (2005) oder "Das dritte Buch über Achim" von Uwe Johnson (2009). Viele seiner Hörspielproduktionen wurden mit dem "Hörspielpreis der Kriegsblinden" geehrt, mit dem "PRIX FUTURA" oder dem "Deutschen Hörbuchpreis". Schaeffers Stil besticht mit akustischer Intensität und feinfühliger Darstellerführung. Er starb 71-jährig am 21. April 2020 in einem französischen Dorf im Norden der Bretagne im Département Finistère. Regie: Norbert Schaeffer Bearbeitung: Norbert Schaeffer Produktion: SWR 2005 Sprecher: Ulrich Noethen Sebastian Rudolph Irina Wanka Christoph Zapatka Esther Hausmann Felix von Manteuffel Hanns-Jörg Krumpholz Jens Wawrczeck Ben Saad Horst Mendroch Sascha Icks Odine Johne Julian Trostorf Christian Brey Ernst Konarek Charles Wirths Johanna Hanke Toni Mazzaro Cesare Ghilardelli (89 Min.)

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Schwerpunkt: Körper der Gewalt Die Ungeschickte Nach dem Roman von Alexandre Seurat Übersetzung aus dem Französischen: Frank Weigand Bearbeitung und Regie: Ulrich Lampen Mit: Hedi Kriegeskotte, Katharina Marie Schubert, Stephanie Eidt, Katja Teichmann, Sina Martens, Imogen Kogge, Frauke Poolman, Christoph Gawenda, Florian Anderer, Aylin Esener, Martin Rentzsch, Barbara Philipp, Charlotte Müller, Ulrich Blöcher, Markus, Gertken, Nico Holonics Komposition: Bert Wrede Ton und Technik: Alexander Brennecke, Christoph Richter Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 54"30 Misshandlung oder Unfall? Lehrerinnen, Ärzte und Verwandte berichten vom verdächtigen Verhalten des Mädchens Diana und ihrer Eltern. Doch wie reagiert man richtig? Hörspielkrimi über das Versagen der staatlichen Kinderfürsorge und eines ganzen Systems. Schon die Schwangerschaft mit Diana war kompliziert, erinnert sich die Großmutter. Ihre Tochter, frisch getrennt, entscheidet sich für eine anonyme Geburt. Erst Monate später holt sie das Kind zu sich und versöhnt sich mit Dianas Vater. Die Tante berichtet von den seltenen Besuchen: Zunehmend wirkt die Kleine abwesend, verhaltensauffällig. Als die Großmutter eine Beratungsstelle anruft, bricht das Paar den Kontakt ab, zieht um. Ihrer Lehrerin fällt Diana sofort auf: Distanzlos, immer im Mittelpunkt. Woher die blauen Flecken kämen? Seit einer unglücklichen Kopfverletzung sei ihre Tochter sehr ungeschickt, erklären die Eltern und bedanken sich für die Fürsorge der Schulärztin. Sie ist nur eine von vielen, die Dianas Weg kreuzten und von ihrer Geschichte erzählen. Denn schon wenig später besucht Diana wieder eine neue Schule. Alexandre Seurat, geboren 1979, ist ein französischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Er unterrichtet Literatur an der Universität von Angers. Sein 2015 erschienener Debütroman "La Maladroite" ("Die Ungeschickte") beruht auf einer wahren Begebenheit, der "Affaire Marina Sabatier". Der Prozess rund um den Misshandlungsfall löste 2012 in den französischen Medien eine Debatte über die Rolle der staatlichen Kinderfürsorge aus. 2018 erschien in Frankreich Seurats zweiter Roman "L"administrateur provisoire". Die Ungeschickte

Montag 23:04 Uhr SRF 1

Schreckmümpfeli

«So einfach?» von Sabine Meisel Ehrt eure Kleider, sie ehren euch wieder.

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