Hörspiele im Radio

Hörspiele

Mittwoch 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Zornfried (1/2) Von Jörg-Uwe Albig Ein Reporter im Bann der Neuen Rechten Erzähler / Brock: Christoph Bach Schierling: Wilfried Hochholdinger Zerwien: Mira Partecke Steinbühl: Benjamin Höppner Matzek: Matthias Buss Krathmann: Daniel Breitfelder Linné: Frank Musekamp Brigitte Schierling: Tanja Schleiff Zitatorin: Esther Hausmann Fotograf: Thomas Kruthmann Wachmänner: David Vormweg und Nils Kretschmer Frauen: Lisa-Marie Seidel, Signe Zurmühlen und Lou Zöllkau Regie: Hannah Georgi Produktion: WDR 2019

Mittwoch 20:00 Uhr NDR kultur

Hörspiel

Zwei oder drei Porträts Von Helmut Heißenbüttel Regie: Heinz Hostnig Komposition: Edmund Steinberger Mit Hanne Wieder, Christoph Quest, Rüdiger Bahr, Paul Hoffmann, Heinz Baumann, Heinz Musäus, Michael Lenz, Hannelore Cremer, Imo Heite, Ilse Neubauer, Gert Heidenreich u.a. BR/NDR/SWF 1970 Woraus setzt sich das Bild eines Menschen zusammen? Aus Eindrücken oder aus Sätzen? Was sagt man, wenn man sagt: Er ist unglaublich fett? Er hat einen Sprachfehler und rotes Haar? Was man von der Person hat, ist nur diese Bezeichnung. Porträts entstehen dadurch, dass man solche Sätze summiert. Die Probe aufs Exempel bildet die Auflösung der Sätze zweier Porträts und ihre Zusammensetzung zu einem dritten. Am 21. Juni wäre Helmut Heißenbüttel 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass senden wir sein legendäres, 1971 mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnetes Hörstück. Mehr Informationen unter ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel

Mittwoch 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Der Home-Officer Von Hermann Bohlen Mit Heiko Pinkowski, Daniel Zillmann, Milan Peschel und anderen Regie: Judith Lorentz DKultur 2020 Der erfahrene Streifenpolizist Brennecke hat überreagiert, einen Mann angeschossen und wurde von der Bereichsleiterin höchstpersönlich suspendiert, bis die Interne die Ermittlungen abgeschlossen hat. Nun sitzt der brummige, eher wortkarge Brennecke zu Hause, kämpft mit den Tücken seines PCs, der sich immer wieder aufhängt, und lässt sich am Telefon von dem jüngeren Kollegen Friess die grotesken Details der letzten Schicht erzählen. Bald wird klar: Der zappelige Friess hat den ersten Tag ohne seinen Chef vergeigt und den Informanten und Drogendealer Kröte für alle Zeiten vergrault. Derweil holt Brennecke daheim die alte Geschichte um seinen verstorbenen Bruder ein. Am Ende der Woche erhält Brennecke sein Urteil, doch bis dahin steht die Welt sowieso Kopf. Die Hörspielkomödie entstand gemäß den Corona-Schutzmaßnahmen im Produktionsjahr 2020 größtenteils im Homeoffice und im Heimstudio. Hermann Bohlen, geb. 1963, Autor und Hörspielmacher. Weitere Hörspiele u.a. Prozedur 7.7.0 (SFB 1996), Alfred C. Aus dem Leben eines Getreidehändlers (DKultur/hr 2012, Deutscher Hörspielpreis der ARD), Lebensabend in Übersee (WDR 2014), Schweine-Heinz (DKultur 2017).

Mittwoch 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Erinnerungen einer Überflüssigen (1/2) Von Lena Christ Hörspielbearbeitung und Regie: Stefanie Ramb Mit: Brigitte Hobmeier, Helena Schrei, Sarah Camp, Klaus Stiglmeier, Johanna Bittenbinder, Winfried Frey, Stefan Murr, Beate Himmelstoß, Martin Feifel, Barbara Maria Messner, Katja Bürkle Komposition: Evi Keglmaier, Greulix Schrank Ton: Gerhard Wicho, Peter Preuß Produktion: BR 2020 Länge: 51"16 (Teil 2 am 30.06.2021) Ein Frauenleben im katholischen Bayern, vor über 100 Jahren: Lena ist unehelich und ungewollt, die Mutter holt sie von den geliebten Großeltern in die Stadt, damit sie dazu verdient. Ein schwieriger Weg beginnt. Lena Christ ist acht, als die Mutter sie von den Großeltern aus dem dörflichen Glonn zu sich nach Mu¨nchen holt. Dort wird die Mutter jedoch nicht mu¨de, der unehelichen Tochter deren Existenz vorzuwerfen, sie zu misshandeln und als billige Arbeitskraft auszunutzen. Um ihre Lage zu verbessern, geht Lena zunächst ins Kloster, dann als Hausmädchen zu wohlhabenden Leuten und kehrt schließlich doch wieder zurück zu Mutter und Stiefvater. Ihr Verhältnis zur Mutter schwankt zeitlebens zwischen heftiger Zuneigung und Abscheu. Mit eindringlicher und direkter Sprache zeichnet die erwachsene Lena Christ 1912 das Bild eines Frauenlebens im katholischen Bayern, auf dem Land und in Mu¨nchen um die Jahrhundertwende. "Erinnerungen einer Überflüssigen" ist keine reine Autobiografie, sondern verbindet literarisch eigene Erlebnisse mit gesellschaftlichen Beobachtungen. Lena Christ (1881-1920), geboren als Magdalena Pichler im oberbayrischen Glonn, war Schriftstellerin. 1912 erschien ihre Autobiographie "Erinnerungen einer U¨berflu¨ssigen". 1915 Audienz bei Ko¨nig Ludwig III., 1920 drohende Gefa¨ngnisstrafe wegen Bilderfa¨lschung und Selbstmord auf dem Mu¨nchner Waldfriedhof. Weitere Werke u.a.: "Lausdirndlgeschichten" (1913), "Mathias Bichler" (1914), "Unser Bayern anno 14" (1914), "Die Rumplhanni" (1916), "Madam Ba¨urin" (1919). Ihre Romane wurden zum Teil mehrfach für das Hörspiel bearbeitet. Für den BR: "Madam Ba¨urin" (1951, 1983), "Die Rumplhanni" (1952, 1981), "Mathias Bichler" (1989). Erinnerungen einer Überflüssigen (1/2)

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