Hörspiele

Mittwoch 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Lappen hoch! Theaterschwadronade Von Ludwig Fels Ein Schauspieler besetzt die Bühne Komposition: Manfred Schoof Schauspieler: Gottfried John Securityperson: Claude-Oliver Rudolph Bernhard, ein deutscher Schäferhund: Friedhelm Ptok Regie: Annette Kurth Anschließend: WDR 3 Foyer

Mittwoch 20:00 Uhr NDR kultur

Hörspiel

Tram 83 Nach dem gleichnamigen Roman von Fiston Mwanza Mujila Musik: Thomas Kürstner und Sebastian Vogel Bearbeitung und Regie: Philipp Hauss Mit Barbara Petritsch, Christoph Luser, Peter Knaack, Daniel Lommatzsch, Falk Rockstroh u.a. ORF/NDR 2019, Erstsendung "Das Tram 83 war einer der Schuppen mit dem größten Angebot. Sein Ruf reichte weit über die Grenzen von Stadtland hinaus. Tram 83 sehen und sterben, schwärmten die Touristen, die aus allen Ecken der Welt kamen, um hier Geschäfte zu machen. Tagsüber irrten sie wie Zombies durch ihre zahlreichen Minen und nachts landeten sie im Tram 83, um ihr Gedächtnis aufzufrischen." Ein Nachtclub irgendwo auf der dunklen Seite einer Millionenstadt in Afrika oder vielleicht auch in Europa, ein Paralleluniversum, in dem schon seit jeher die Gesetze der (post-kolonialen) Realität außer Kraft gesetzt sind. Sie finden das Hörspiel für 3 Monate in der ARD Audiothek. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel

Mittwoch 20:05 Uhr Bayern 2

radioKrimi

Die Ungeschickte Von Alexandre Seurat Aus dem Französischen von Frank Weigand Mit Hedi Kriegeskotte, Katharina Marie Schubert, Katja Teichmann und anderen Komposition: Bert Wrede Regie: Ulrich Lampen DKultur 2019 Schon die Schwangerschaft war kompliziert, erinnert sich Dianas Großmutter. Ihre Tochter, frisch getrennt, entscheidet sich für eine anonyme Geburt. Erst Monate später holt sie das Kind zu sich und versöhnt sich mit Dianas Vater. Die Tante berichtet von den seltenen Besuchen: Zunehmend wirkt die Kleine abwesend, verhaltensauffällig. Als die Großmutter eine Beratungsstelle anruft, bricht das Paar den Kontakt ab, zieht um. Ihrer Lehrerin fällt Diana sofort auf: Distanzlos, immer im Mittelpunkt. Woher die blauen Flecken kämen, die Schnittwunden, die Brandnarben? Seit einer unglücklichen Kopfverletzung sei ihre Tochter sehr ungeschickt, erklären die Eltern in aufgeräumter Sonntagsstimmung und bedanken sich für die Fürsorge der Schulärztin. Sie ist nur eine von vielen, die Dianas Weg kreuzten und von ihrer Geschichte erzählen. Denn schon wenig später besucht Diana eine neue Schule. Alexandre Seurats Debütroman "La Maladroite" (Die Ungeschickte) beruht auf dem wahren Misshandlungsfall der Marina Sabatier. Der Prozess im Jahr 2012 löste in Frankreich eine Debatte aus, über häusliche Gewalt und das Versagen des sozialen Umfelds. Alexandre Seurat, geb. 1979, französischer Schriftsteller. Weiterer Roman "L"administrateur provisoire" (2016).

Mittwoch 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Jenny Jannowitz oder Der Engel des Todes Von Michel Decar Regie: der Autor Mit: Fabian Raabe, Karla Sengteller, Ulrich Hoppe, Lisa Hrdina, Jule Böwe, Anton Weil, Franziska Troegner, Gerd Wameling, Juno Meinecke, Laura Eichten Musik: Lukas Darnstädt Ton: Alexander Brennecke Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015 Länge: 49"35 Karlo Kollmar hat eine ganze Jahreszeit verschlafen und kommt nicht mehr hinterher: Der Chef möchte viel lieber sein Kumpel sein, seine Mutter nur noch mit Sanskrit-Namen angeredet werden und seine Freundin heißt Sybille, Sabylle oder Sabine. Anschließend: Porträt Michel Decar Von Stephanie Metzger Produktion: Dlf 2017 Länge: 6"48 "Dann hab ich mir meinen Lebenslauf ausgedruckt, um zu wissen, was da überhaupt los ist, aber der hatte überhaupt nichts mit meinem Leben zu tun!" Karlo Kollmar verschläft offenbar ganze Jahreszeiten und überhaupt scheinen die Dinge in seinem Leben merkwürdig durcheinander zu geraten. Der Chef möchte sein Kumpel sein, seine Mutter will nur noch beim Vornamen genannt werden und seine Freundin heißt Sybille, Sabylle oder Sabine. Doch Karlo ist flexibel und stellt sich auf alles ein. Eigentlich steht ihm alles offen und dennoch hat er das deutliche Gefühl, Wesentliches zu verpassen - er kommt seinem Leben nicht hinterher. Michel Decar, geboren 1987 in Augsburg, Autor für Theater und Hörspiel. Studierte Germanistik und Geschichte an der LMU München, anschließend Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Für das Stück "Jonas Jagow" wurde er mit dem Förderpreis für neue Dramatik des Stückemarktes im Rahmen des Berliner Theatertreffens 2012 ausgezeichnet. 2014 erhielt er den Kleist-Förderpreis für "Jenny Jannowitz oder der Engel des Todes". Seine Stücke wurden in szenischen Lesungen u.a. am Burgtheater, Wien, an der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin und am Berliner Maxim-Gorki-Theater präsentiert. Weitere Produktionen für Deutschlandfunk Kultur: "Jonas Jagow" (DKultur 2014), "Schere, Faust, Papier" (DKultur 2016, Hörspiel des Monats Januar 2017), "Philipp Lahm" (Dlf Kultur 2018), "Nachts im Ozean" (Dlf Kultur 2019). Für seinen 2018 erschienenen ersten Roman "Tausend deutsche Diskotheken", erhielt er 2019 den Bayern2-Wortspiele-Preis. Jenny Jannowitz

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