Hörspiele im Radio

Hörspiele

Freitag 14:00 Uhr Bermuda.funk

HÖRSPIELplatz

"Die Würde des Menschen ist unantastbar", so heißt es im ersten Satz des ersten Artikels in unserem Grundgesetz, unserer Verfassung. Können wir in Würde leben und altern? Wie definiert jeder Mensch selbst diesen Begriff? Wie sieht es derzeit mit unserern Grundrechten aus? Wie ging es Überlebenden nach dem Zweiten Weltkrieg? Der Hörspielplatz stellt im Juli viele Fragen und möchte zum Nachdenken anregen. Dazu servieren wir erlesene Musik. Wir danken folgenden Quellen: "Altern" [Inspiration: Manfred Klimek, Zeitschrift "Brand...

Freitag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Schlafe, mein Kindchen Von Charlotte Armstrong Wiederholung: WDR 5 Sa. 17.04 Uhr Augen auf bei der Wahl des Babysitters Übersetzung aus dem Amerikanischen: Nikolaus Stingl Bearbeitung und Regie: Uwe Schareck Nell: Marie Rosa Tietjen Jed: Henning Nöhren Eddie: Martin Brambach Bunny: Pauline Höhne Ruth: Edda Fischer Peter: Simon Roden Miss Bailey: Barbara Nüsse Lyn: Sigrid Burkholder Milner: Matthias Ponnier Perrin: Daniel Schüßler Rochelle: Patrizia Wapinska Marie (Frau vom Eddie): Claudia Hübbecker Mann (Telefon): Thomas Lang Frau (Telefon): Kerstin Fischer Parthenia: Gabriele Schulze Redner: Eckhard Leue Mann (Gala): Eckhard Leue Frau (Gala): Kerstin Fischer Liftboy / Page: Martin Müller Erzähler: Hüseyin Michael Cirpici Page: Malte Selke Produktion: WDR 2012

Freitag 20:03 Uhr SRF 1

Hörspiel

«Sag nicht, dass du Angst hast» von Giuseppe Catozzella Olympische Spiele 2008, Peking. 200-Meter-Vorlauf der Frauen. Eine der Läuferinnen ist im Fernsehen gar nicht zu sehen, so weit hinten liegt sie. Vier Jahre später ertrinkt Samia Yusuf Omar auf der Flucht nach Europa im Mittelmeer. Sie träumte davon, an der Olympiade 2012 in London zu laufen.

Freitag 21:00 Uhr NDR 1 Welle Nord

Moin! Schleswig-Holstein - Von Binnenland und Waterkant: Niederdeutsches Hörspiel

Fro Kruses lange Fingers Von Helga Bürster Edda Loges: Dora Kruse Birgit Bockmann: Elfriede Kruse Runa Pernoda Schäfer: Karin Kruse Nils Owe Krack: Micha Kruse Beate Kiupel: Nachbarin Lisa Hagmeister: Verkäuferin Anne Müller: Polizistin Oskar Ketelhut: Gerichtsvollzieher Peter Kaempfe: Moderator Musik: Jonas Teichmann Regie: Lisa Krumme RB/NDR 2020/21 Dora Kruse hat immer gut funktioniert. Sie war eine unerwünschte, aber trotzdem brave Tochter. Sie war eine ungeliebte, aber trotzdem "gute" Ehefrau. Sie bemühte sich, eine gute Mutter zu sein - aber zu ihrer Tochter hat sie seit Jahren keinen Kontakt mehr. Jetzt ist sie alt und arm, wird kaum satt, doch achtet auf sich. Staatliche Hilfe lehnt sie ab, die braucht "eine Kruse" nicht. Aber irgendwie muss sie sich doch einen Anteil am Leben holen... Die Autorin Helga Bürster, geboren 1961, studierte Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft und Geschichte und lebt als Schriftstellerin in der Wildeshauser Geest. Sie schreibt hoch- und niederdeutsch in verschiedenen Genres, unter anderem Romane, Kurzgeschichten, Theaterstücke und Hörspiele. Im Herbst 2019 erschien ihr jüngster Roman "Luzies Erbe" als Spitzentitel im Suhrkamp-Verlag. 21:00 - 21:05 Uhr Mehr Schleswig-Holstein - NDR 1 Welle Nord Nachrichten 21:30 - 21:33 Uhr Schleswig-Holstein Service

Freitag 21:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

70 Jahre Hörspielpreis der Kriegsblinden Preislied Von Paul Wühr Komposition: Enno Dugend Regie: Paul Wühr BR/NDR 1971 Mit Auszügen aus der Preisrede Preislied ist eines der ersten Originalton-Hörspiele. Nach der Veröffentlichung seines Städtebuchprojekts Gegenmünchen (1970) entwickelte Paul Wühr mit dem BR-Hörspieldramaturgen Christoph Buggert die Idee, mit einem Aufnahmegerät auf die Straße zu gehen und die Münchner Bürger zu befragen, wie sie ihre derzeitigen Lebensbedingungen beurteilen. Zu hören sind Meinungsäußerungen von Passanten auf der Straße, von Menschen in Vorzimmern, auf Chefsesseln, am Küchenherd und an der Werkbank. Stammtischaufnahmen finden ebenso ihren Platz wie der Bericht einer Prostituierten. Paul Wühr löst die Aussagen aus ihrem ursprünglichen Kontext, trennt Person und Stimme und überführt das Gesagte in ein Spiel und macht so die "stark verbreitete Gesinnung des Einverstanden-Seins, des zufriedenen Sich-Fügens, der unbedachten Zustimmung zu bestehenden Verhältnissen pointiert deutlich, ohne die einzelnen Menschen billigem Spott preiszugeben." (Jurybegründung Hörspielpreis der Kriegsblinden 1972) Paul Wühr (1927- 2016), Lyriker, Publizist, Essayist. 1949- 83 Volksschullehrer in Gräfelfing. Weitere Hörspiele u.a. Soundseeing Metropolis München (WDR 1987), Verirrhaus (BR/WDR 1972), Trip Null (BR/NDR 1973), Faschang Garaus (WDR 1989).

Samstag 00:05 Uhr Deutschlandfunk

Blue Crime

Haarmann Von Marius von Mayenburg Regie: Wulf Twiehaus Mit Bernd Stempel, Roland Kukulies, Udo Kroschwald, Martin Engler, Thomas Gerber, Urs Fabian Winiger und Linda Olsansky Produktion: Studio elektro-automatisch/Deutschlandfunk 1999 Länge: 53"27 Im Juli 1924 wird das Flussbett der Leine nach Leichenteilen durchsucht. Es werden über 500 menschliche Überreste geborgen, die mindestens 25 männlichen Opfern zuzuordnen sind. Die Knochen weisen eine Vielzahl von Einkerbungen auf. Der Verdächtige Fritz Haarmann führt nach seiner Festnahme Beamte der Kriminalpolizei an einige Stellen im Georgengarten, wo er weitere Leichenteile ins Gebüsch geworfen und im Teich versenkt hatte. Im Dezember wird vor dem Schwurgericht Hannover unter großem Zuschaueransturm der Prozess gegen Fritz Haarmann eröffnet. Ihm wird vorgeworfen, mehr als 20 Jungen im Alter von zehn bis 22 Jahren ermordet und zerstückelt zu haben. Mitangeklagt wegen Anstiftung zum Mord ist Haarmanns Lebensgefährte Hans Grans, der die Kleider der Opfer verkauft oder getragen haben soll. Haarmanns Aussagen könnten nicht allein für ihn selbst heikel werden, denn "Kriminal-Haarmann" war auch als Spitzel und Agent provocateur für die Polizei tätig. Haarmann

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