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Sonntag 11:04 Uhr NDR Info

Das Feature

das ARD radiofeature - Übertherapie am Lebensende Ein Feature über den Umgang mit Sterbenskranken Feature von Martina Keller WDR 2019 Unser Gesundheitssystem ist gut darin Menschen zu retten. Aber schwerkranke Menschen über ihren Zustand aufzuklären und Ihnen Behandlungsalternativen aufzuzeigen, ist oftmals nicht vorgesehen. Viele Sterbenskranke leiden unnötig. So erhalten rund zehn Prozent der Krebskranken in Deutschland in den letzten 30 Tagen vor ihrem Tod noch eine aggressive Chemotherapie, die oft mehr schadet als nützt. Dabei könnte so mancher Krebskranke dank Palliativmedizin besser, manchmal sogar länger leben. Schwer Demenzkranke bekommen noch in der letzten Lebensphase eine Magensonde gelegt, obwohl intensives Füttern ihnen gefährliche und schmerzhafte Komplikationen ersparen würde. Die Ursachen der Überversorgung von Menschen am Lebensende sind komplex: Manche Ärzte und Ärztinnen fühlen sich Gesprächen über das Lebensende nicht gewachsen. Andere lassen sich durch falsche finanzielle Anreize zu zweifelhaften Therapien verleiten. So mancher Betreiber einer "Beatmungs-WG" setzt auf Gewinnoptimierung und lässt die Kranken an der Maschine, weil er gar kein Interesse hat, die Menschen von der Maschine zu entwöhnen, damit sie wieder selbständig atmen. Bei all dem bekommen Patientenverfügungen nicht immer die Beachtung, die ihre Verfasser*innen sich wünschen. Halbstündlich Nachrichten Das Feature

Sonntag 13:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

das ARD radiofeature: Übertherapie am Lebensende Über den Umgang mit Sterbenskranken Von Martina Keller Wiederholung: 20.04 Uhr Produktion: WDR 2019

Sonntag 14:05 Uhr SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

"Was bleibt, ist Deine Stimme" Alida Hisku, Sängerin im roten Hinterland Von Fritz Schütte Sie war ein Star in ihrem Land. Alle kannten sie. Nur das Land kannte niemand. Alida Hisku war die Stimme Albaniens. Für einen kurzen historischen Moment, als sich der betonkommunistische Staat westlichen Musikeinflüssen. Das war 1972 und der Moment währte nicht lange. Anfang der 80er-Jahre erhielt Alida Hisku Auftrittsverbot und wurde unter Hausarrest gestellt. Später emigrierte sie nach Deutschland, wo sie noch heute lebt. Fritz Schütte erzählt die Geschichte der Künstlerin, die Geschichte einer Schallplattensammlung und - nebenbei - die Geschichte, die ihn selbst mit Albanien verbindet. (SWR 2014)

Sonntag 15:04 Uhr NDR Info

Das Feature

das ARD radiofeature - Übertherapie am Lebensende Ein Feature über den Umgang mit Sterbenskranken Feature von Martina Keller WDR 2019 Unser Gesundheitssystem ist gut darin Menschen zu retten. Aber schwerkranke Menschen über ihren Zustand aufzuklären und Ihnen Behandlungsalternativen aufzuzeigen, ist oftmals nicht vorgesehen. Viele Sterbenskranke leiden unnötig. So erhalten rund zehn Prozent der Krebskranken in Deutschland in den letzten 30 Tagen vor ihrem Tod noch eine aggressive Chemotherapie, die oft mehr schadet als nützt. Dabei könnte so mancher Krebskranke dank Palliativmedizin besser, manchmal sogar länger leben. Schwer Demenzkranke bekommen noch in der letzten Lebensphase eine Magensonde gelegt, obwohl intensives Füttern ihnen gefährliche und schmerzhafte Komplikationen ersparen würde. Die Ursachen der Überversorgung von Menschen am Lebensende sind komplex: Manche Ärzte und Ärztinnen fühlen sich Gesprächen über das Lebensende nicht gewachsen. Andere lassen sich durch falsche finanzielle Anreize zu zweifelhaften Therapien verleiten. So mancher Betreiber einer "Beatmungs-WG" setzt auf Gewinnoptimierung und lässt die Kranken an der Maschine, weil er gar kein Interesse hat, die Menschen von der Maschine zu entwöhnen, damit sie wieder selbständig atmen. Bei all dem bekommen Patientenverfügungen nicht immer die Beachtung, die ihre Verfasser*innen sich wünschen. Halbstündlich Nachrichten Das Feature

Sonntag 15:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Sommerreihe: Der Club der Hundertjährigen Stanislaw Lem Von Sven Ahnert Produktion: WDR 2021

Sonntag 18:00 Uhr MDR KULTUR

Übertherapie am Lebensende

Über den Umgang mit Sterbenskranken von Martina Keller (Übernahme) Unser Gesundheitssystem ist gut darin Menschen zu retten. Aber schwerkranke Menschen über ihren Zustand aufzuklären und ihnen Behandlungsalternativen aufzuzeigen, ist oftmals nicht vorgesehen. Viele Sterbenskranke leiden unnötig. So erhalten rund zehn Prozent der Krebskranken in Deutschland in den letzten 30 Tagen vor ihrem Tod noch eine aggressive Chemotherapie, die oft mehr schadet als nützt. Dabei könnte so mancher Krebskranke dank Palliativmedizin besser, manchmal sogar länger leben. Schwer Demenzkranke bekommen noch in der letzten Lebensphase eine Magensonde gelegt, obwohl intensives Füttern ihnen gefährliche und schmerzhafte Komplikationen ersparen würde. Die Ursachen der Überversorgung von Menschen am Lebensende sind komplex: Manche Ärzte und Ärztinnen fühlen sich Gesprächen über das Lebensende nicht gewachsen. Andere lassen sich durch falsche finanzielle Anreize zu zweifelhaften Therapien verleiten. So mancher Betreiber einer "Beatmungs- WG" setzt auf Gewinnoptimierung und lässt die Kranken an der Maschine, weil er gar kein Interesse hat, die Menschen von der Maschine zu entwöhnen, damit sie wieder selbständig atmen. Bei all dem bekommen Patientenverfügungen nicht immer die Beachtung, die ihre Verfasser*innen sich wünschen. Martina Keller arbeitet als freie Journalistin in Hamburg zu Themen aus Medizin und Wissenschaft und ist Autorin für Radiofeatures der ARD, für Printmedien wie DIE ZEIT, Der Spiegel oder Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. 2012 gehörte sie einem Team des "International Consortium of Investigative Journalists" an, das die Verflechtungen des internationalen Leichenhandels recherchierte. Für das ARD-Radiofeature Übertherapie am Lebensende wurde sie 2020 mit dem Journalistenpreis "Evidenzbasierte Medizin in den Medien" ausgezeichnet. Regie: Martin Zylka Produktion: WDR 2019 (59 Min.)

Sonntag 18:04 Uhr HR2

ARD-Radiofeature

Übertherapie am Lebensende - Ein Feature über den Umgang mit Sterbenskranken | Martina Keller Unser Gesundheitssystem ist gut darin Menschen zu retten. Aber schwerkranke Menschen über ihren Zustand aufzuklären und Ihnen Behandlungsalternativen aufzuzeigen, ist oftmals nicht vorgesehen.

Sonntag 20:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

das ARD radiofeature: Übertherapie am Lebensende Über den Umgang mit Sterbenskranken Von Martina Keller Produktion: WDR 2019

Sonntag 20:15 Uhr Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Auserlesen Österreichische Autor/innen stöberten im Ö1-Archiv und präsentieren ihre Lieblingssendungen - Favoriten von Andrea Grill "Bei dem Madl muss man die Goschen extra derschlagen." Eine Begegnung mit der Schriftstellerin Christine Nöstlinger. Feature von Julia Schlager "Rotarotaginginging feiabrenntinottakring" Mit den rot glühenden Haaren der feuerroten Friederike hat alles begonnen. Heute, mehr als 150 Bücher später, zählt Christine Nöstlinger zu den bedeutendsten Kinderbuchautorinnen des deutschsprachigen Raumes. Dass Christine Nöstlinger Schriftstellerin wurde, ist dem Zufall geschuldet. Der erste Verleger war ein Bekannter; einem Fremden hätte sie ihr Manuskript nämlich nie gegeben, meint sie heute. Und wäre die feuerrote Friederike nichts geworden, gäbe es keinen Franz, keine Mini und niemanden, der auf den Gurkenkönig pfeift. Die Kinderliteratur wäre damit um eine bedeutende Zahl an frechen, aufmüpfigen und unangepassten Charakteren ärmer; und die Erwachsenenliteratur um gewitzte Ratgeber für "Haushaltsschnecken" und um kompromisslose Gedichte "iba de gaunz oaman Leit". Kinder lagen ihr nie speziell am Herzen, hatte Christine Nöstlinger oft gesagt. Zumindest nicht mehr als andere Menschen. Gerechtigkeit allerdings. Auf politischer Ebene, ebenso wie im scheinbar Banalen, dem Alltäglichen: "Hör sofort auf zu lügen!", schimpfte die Mutter. "Es ist aber die reine Wahrheit!" schrie das Kind. "Schrei mich nicht an!" schrie die Mutter und gab dem kleinen Mädchen eine Ohrfeige.

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