Features

Samstag 09:04 Uhr rbb Kultur

FEATURE

Sommerserie Metropolen A Letter from Harlem Ein New Yorker Stadtviertel im Umbruch Von Anna Steegmann Regie: Nikolai von Koslowski Produktion: MDR 2012

Samstag 09:05 Uhr Ö1

Hörbilder

Podgorski - eine Annäherung. Von Günter Kaindlstorfer Er hat die Geschichte der Zweiten Republik nicht nur erlebt, sondern aktiv - und proaktiv - mitgestaltet: Teddy Podgorski, Fernsehpionier und Rundfunkmacher, Schauspieler u.a. bei den Salzburger Festspielen, als Regisseur und Autor, Flieger, Reiter, Radrennfahrer, Amateurboxer und lebenslanger Liebhaber englischer Oldtimer. Am 19. Juli feiert der rastlose "Universaldilettant" seinen 85. Geburtstag. Als Sohn eines polnischen KFZ-Werkmeisters (mit adeligem Hintergrund) in Wien-Simmering und in Spital am Pyhrn aufgewachsen, hat Podgorski das Admonter Stiftsgymnasium absolviert. Mit 18 heuerte der junge Mann beim amerikanischen Besatzungssender "Rot-Weiß-Rot" in Wien an, mit 20 wechselte er zum neugegründeten "Österreichischen Rundfunk". "Im Wiener Funkhaus öffnete sich mir eine Harry-Potter-Welt der Dreißigerjahre", erinnert sich Podgorski: "Alle Angestellten trugen weiße Arbeitsmäntel und waren über 40 Jahre alt. Sie waren immer treue Diener des Regimes gewesen, sei es bei der Heimwehr, wie der amtierende Direktor Henz, oder bei der NSDAP, oder bei beiden. Im ganzen Haus gab es kein Toilettenpapier. Das wurde nur einmal pro Woche an die Fixangestellten ausgegeben." Trotz der widrigen äußeren Umstände - und manch eines Rückschlags - machte Podgorski Karriere im ORF. Er wurde Erfinder und Gründungsredakteur der "Zeit im Bild", später kreierte er eine Reihe weiterer Erfolgsformate - legendäre Fernsehsendungen wie "Panorama", "Seinerzeit" und "Jolly Joker", später, als ORF-Generalintendant ab 1986, ging die Einführung von Sendereihen wie "Universum", "Seitenblicke" und "Heimat, fremde Heimat" auf Podgorskis Initiative zurück. Teddy Podgorski hat eine Menge erlebt in seinem 85-jährigen Leben - als innovativer Medienmacher und Hansdampf in allen journalistischen Gassen. Und er hat viele spannende und originelle Menschen getroffen: von Helmut Qualtinger bis Muhammed Ali. Von diesen Begegnungen - und anderen Schnurren aus seinem Leben - erzählt Podgorski in diesem Feature. Außerdem offenbart er das Familien-Geheimrezept seiner polnischen Leibspeise: Bigos. Ton: Manuel Radinger Redaktion: Eva Roither

Samstag 12:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Sommerreihe: Zum Abschied noch mal leise hupen (3/4) Bugatti, Maybach und Co. - Der neue Kult ums Auto Von Wolfgang Stenke Aufnahme des WDR 2002 Wiederholung: So 15.04 Uhr

Samstag 13:05 Uhr Bayern 2

radioFeature

Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr

Samstag 18:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Mannsein für Anfänger Abenteuer mit Männerrechtlern Von Mithu Sanyal Regie: Felicitas Ott Mit: Mithu Sanyal, Folkert Dücker, Matthias Leja, Johanna Zehender Ton: Christian Eickhoff Produktion: SWR 2020 Länge: 53"02 Manche "Männerrechtler" behaupten, unsere heutige Gesellschaft leide unter einer übermäßigen "Feminisierung". Diese Ansichten will die Autorin Mithu Sanyal genauer ergründen und befragt die dubiosen Aktivisten nach ihrer Meinung. Sie fühlen sich diskriminiert. Als Männer. Gegenüber Frauen. Sie bezeichnen sich als Männerrechtler und erklären den Mann zum unterdrückten Geschlecht. Sie finden, die Emanzipation der Frau sei stark übertrieben worden. Sie denken, die Gesellschaft sei im Übermaß "feminisiert". Wie kommen sie darauf? Was treibt sie an? Wollen sie zurück in die Steinzeit der Geschlechterverhältnisse? Autorin Mithu Sanyal will es genauer wissen und sucht das Gespräch. Was aber, wenn diese Männer nicht mit Frauen reden? Das Abenteuer einer engagierten Feministin mit der empörten Männlichkeit beginnt schon mit der Kommunikation. Mithu Sanyal, 1971 als Tochter einer polnischen Mutter und eines indischen Vaters in Düsseldorf geboren, ist eine deutsche Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin für Print und Radio. Ihre Themenschwerpunkte sind Popkultur, Postkolonialismus und Feminismus. Aus ihrer Doktorarbeit entstand 2009 das Buch "Vulva". 2016 erschien ihr zweites Buch: "Vergewaltigung: Aspekte eines Verbrechens". Letztes Hörspiel: "Gott ist tot. Wirklich!" (WDR 2015). Mannsein für Anfänger

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