Spezialtipp

Schwetzinger SWR Festspiele RETRO

Bild: SWR/Marco Borggreve

Donnerstag, 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

Schwetzinger SWR Festspiele RETRO

"Les Passions de l'ame", Konzert vom 10.5.2018. Kristian Bezuidenhout, Cembalo

Tagestipp

Heute, 20:04 Uhr HR2

Kaisers Klänge

Glanz auf dem Vulkan - Die Musik der wilden 20er Jahre Moderation: Niels Kaiser Willkommen im Berlin der 1920er Jahre, der aufregendsten Metropole der Welt! Die Stadt ist ein bunter Schmelztiegel voller Künstler und Lebenskünstler.

Konzerttipp

Heute, 20:05 Uhr NDR Blue

NDR Blue In Concert

Das tägliche Radiokonzert - Heute mit The Limiñanas (1/2) Das ist die Garagenband der Stunde in Frankreich, um das Ehepaar Limiñana mit fünf zusätzlichen Musikern. Bis heute haben sie drei Alben veröffentlicht. Wir haben für Sie das Konzert von The Limiñanas im Trianon in Paris vom 29. März 2018.

Hörspieltipp

Heute, 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Und dann Von Wolfram Höll Erinnerungen an das Leben im Plattenbau Komposition: Tilman Ehrhorn Söhne: Fabian Busch und Florian Lukas Vater: Michael Hanemann Regie: Cordula Dickmeiß Aufnahme des DLR Anschließend: WDR 3 Foyer

Featuretipp

Heute, 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Martin Buber Was ist der Mensch? Entfremdung Philosophie der Zerrissenheit Das Kalenderblatt 3.6.1895 Das Monument der "Bürger von Calais" wird eingeweiht Von Christiane Neukirch Martin Buber - Was ist der Mensch? Autor: Stefan Daltrop / Regie: "Alles wirkliche Leben ist Begegnung" - das ist ein berühmtes Wort von Martin Buber. Wir lernen uns selbst zu verstehen, indem wir in Beziehung stehen: zur Natur, zu unseren Mitmenschen, zur Wirklichkeit. Seine dialogische Philosophie ist im Chassidismus begründet, einer Bewegung des osteuropäischen Judentums des 19. Jahrhunderts. Der Chassidismus geht davon aus, dass in jedem Leben, ja sogar in jedem Atom, ein Lebensfunke innewohnt. Diesen Funken zur Flamme werden zu lassen und sich beständig, unter allen erdenklichen Umständen für das Leben zu begeistern: das ist ein Kerngedanke von Bubers Religionsphilosophie. Ein Funke, der sich aus einem verantwortlich geführten Leben speist. Wir sind also in Beziehungen eingebettet und indem wir sie verantwortlich führen und leben, begeistern wir uns für das Leben und werden unserer Bestimmung als Menschen gerecht - so sieht es Buber. Seine dialogische Philosophie ist nach wie vor aktuell, gerade in ihrem Ansinnen, auch den Dialog der Religionen zu fördern, der immer auch ein Dialog im Bewusstsein der Unterschiede ist. Entfremdung - Philosophie der Zerrissenheit Autorin: Karin Lamsfuß / Regie: Christiane Klenz Wir quälen uns schon morgens früh im Dunkeln in endlosen Autoschlangen über die Autobahn. Um dann den ganzen Tag in künstlich belüfteten Bürotürmen bei Neonlicht eine Arbeit zu machen, deren Sinn wir schon längst nicht mehr verstehen. Mittags essen wir pestizidbelastetes Junkfood und retten uns mit viel Kaffee durch den Nachmittag. Wir kommen abends erschöpft zuhause an, ohne dass ein Sonnenstrahl unsere Haut berührt hat. Als vermeintliche Entspannung konsumieren viele von uns Mord und Totschlag im Fernsehen oder Internet. So vergeht Tag für Tag, Jahr für Jahr - bis zur schmalen Rente. Wir haben schon längst das Gefühl für Rhythmen wie Tag und Nacht und die Jahreszeiten verloren, den Wechsel aus Anspannung und Entspannung, von kraftvoller Bewegung und Erschöpfung. Mit der menschlichen Natur, die aus Pulsation besteht, hat das nichts mehr zu tun. Warum tun wir uns das freiwillig an? Ist es die Angst vor Versagen? Oder die seelenlose, rein profitorientierte Wirtschaft, die den Takt vorgibt? Viele Menschen leben jedenfalls nicht ihr eigenes Leben, sondern das, was andere von ihnen fordern. Und zahlen den Preis, dass ihre Sinne verkümmern, sie vereinsamen, krank werden und ausbrennen. Moderation: Redaktion: Bernhard Kastner

Podcast

Bayern 1

12 Jahre Lanz

Warum war Herr Aiwanger noch nicht zu Gast beim Lanz? Der Hubert sieht logische Gründe, der Markus macht sich zum Ober und der Edmund, der setzt auf Kleinanzeigen.

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Deutschlandfunk Kultur

Rolltreppen ins Nichts

„Das hier ist die Zukunft und Sie können jetzt sagen, Sie sind dabei gewesen.“ Kultursenator Quickstedt führt eine Gruppe Journalisten über die momentan größte Baustelle Europas. Hier soll eine Cultural Event Mall entstehen, Deutschlands Antwort auf das Centre Pompidou de Paris. Private Investoren aus Hongkong und die öffentliche Hand betreiben das Projekt gemeinsam, doch gearbeitet wird schon seit einiger Zeit nicht mehr. Statt Bauarbeitern sehen die eingeladenen Journalisten überall nur Security-Mitarbeiter. Bald wird klar: Bauleiter Schmidtke ist verschwunden und mit ihm wichtige Unterlagen. Auf der Suche nach einer Erklärung brechen Lokalreporter Grimm und Volontärin Maja nachts in den künftigen Kulturtempel ein und laufen über gigantische Rolltreppen ins Nichts.

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