Webradio und Livestream

Spezialtipp

Full Blast

Bild: SWR/Ziga Koritnik

Freitag, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 NOWJazz

Full Blast

Peter Brötzmann zum 80. Geburtstag. Peter Brötzmann, Saxofonist

Tagestipp

Heute, 21:05 Uhr Deutschlandfunk

Jazz Live

Grenzgänge zwischen Jazz, Pop und Sinfonik EOS Kammerorchester & Liun The Science Fiction Band Lucia Cadotsch, Gesang Wanja Slavin, Synth., Klavier, Saxofon, Flöte Matthias Pichler, Bass Fabian Rösch, Schlagzeug EOS Kammerorchester Leitung: Susanne Blumenthal Aufnahme vom 6.12.2020 aus dem Stadtgarten, Köln Am Mikrofon: Thomas Loewner Das Kölner EOS Kammerorchester überschreitet gerne Genregrenzen. Seit der Gründung im Jahr 2008 hat es zahlreiche Projekte zwischen Neuer Musik, Jazz, Elektronik und World Music realisiert. Mit Liun The Science Fiction Band traf es nun auf eine Avantgarde-Pop-Formation. Ins Leben gerufen wurde das EOS-Kammerorchester von der Dirigentin Susanne Blumenthal und der Trompeterin Susanne Knoop. Die Idee: orchestrale Musik außerhalb des Genres "Klassik" zu spielen. Mehrfach arbeitete es mit Jazzmusikerinnen und -musikern wie Ingrid Laubrock, Kathrin Pechlof und Niels Klein. Das neue Programm des EOS Kammerorchesters ist eine Kooperation mit der Berliner Sängerin Lucia Cadotsch und dem Saxofonisten Wanja Slavin. Ihr gemeinsames Projekt Liun The Science Fiction Band macht avancierten Synthie-Pop, gepaart mit der harmonischen und rhythmischen Komplexität des Jazz. Auf Einladung von Susanne Blumenthal arrangierte Wanja Slavin "Liun"-Stücke für Kammerorchester um und schrieb gemeinsam mit Lucia Cadotsch neues Material. Im Kölner Stadtgarten fand die Premiere ohne Publikum statt. Die Streicher und eine jeweils einfach besetzte Bläserriege verliehen den Songs dabei quasi-sinfonische Opulenz.

Konzerttipp

Heute, 22:00 Uhr NDR Blue

Nachtclub NDR Blue in Concert

Heute mit AnnenMayKantereit (1/2) Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit kommen aus Köln und sind die aktuellen Mitglieder von AnnenMayKantereit. Drei Alben haben sie schon veröffentlicht. Mit der rauen Stimme von Sänger Henning May und Songs wie "Oft Gefragt" oder "Barfuß am Klavier" hat sich die Band auch schon jede Menge Fans erspielt. Auch live ist die Band ein Highlight: Wir haben für Sie den Mitschnitt von AnnenMayKantereit beim Hurricane Festival 2019.

Hörspieltipp

Heute, 20:10 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

magazin 03/21 Berichte, Gespräche und Informationen zum Hörspiel, in Deutschland und in aller Welt Hörspielmagazin 03/21 Berichte, Gespräche und Informationen zum Hörspiel, in Deutschland und in aller Welt

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - Zukunft Wald

Potential für kommende Generationen (2). Gestaltung: Kim Cupal und Nikolaus Scholz Der Wald gilt für viele als Hoffnungsträger gegen den Klimawandel. Denn gesunde, bewirtschaftete Wälder dienen uns als CO2 Speicher und unterstützen mit einer Vielfalt an Bodenlebewesen die langfristige Bindung des Kohlenstoffs im Waldboden. Doch seine Stabilität und Widerstandskraft ist abhängig von einer artenreichen Fauna und Flora. Und gerade diese geht zunehmend verloren. Denn nach wie vor bestehen mehr als die Hälfte der österreichischen Wälder aus reinen Fichtenwäldern. Die zunehmende Trockenheit, der Borkenkäfer, die Windbrüche setzen den Monokulturen massiv zu, ebenso die Nonnen-Raupe, die bevorzugt Kiefer- und Föhrenwälder schädigt, sowie zahlreiche Pilze. Daher ist der Wald heute von Naturkatastrophen und Schädlingen in Mitleidenschaft gezogen und wohl selbst der größte Verlierer des Klimawandels. Von den heimischen Nadelbaumarten erscheint vielerorts noch die Kiefer als am besten gegen den Klimawandel gewappnet. Im Laubwald könnte währenddes die bislang regierende Buche von den Trauben- und Stieleichen überholt werden. Eine bislang unterschätzte Baumart, die sogar unter enormen Trockenstress nicht mit der Photosynthese aufhört und von der Schwäche der anderen profitiert. Eine Alternative, um klimastabile Wälder zu schaffen, bietet auch die Einführung bislang nicht heimischer Baumarten. Vor allem die Douglasie, die Küstentanne und Roteiche, vielleicht auch die Baumhasel und Esskastanie oder die türkische Tanne gelten als vielversprechend. Im Nationalpark Kalkalpen und zahlreichen anderen europäischen Schutzgebieten hat sich in den vergangenen Jahren die ?Tu Nichts" - Philosophie durchgesetzt: Von den 21.000 Hektar Nationalpark Kalkalpen sind aktuell rund 400 Hektar Naturwald - hier darf sich der Wald gänzlich ohne menschliches Eingreifen entfalten. Somit werden die Fichten ihrem sicheren Tod überlassen und zurück bleiben nur mehr skelettartige Monumente auf verödeten Flächen. Doch was auf den ersten Blick nach Wüste aussieht, ist der Anfang neuen Lebens. Junge Buchen, Tolkirschen, Türkenbundlilien und seltene Orchideenarten wie den Frauenschuh finden hier Licht und Platz, um zu gedeihen. Wie ist es um den Wald der Zukunft bestellt, und welche Wege beschreiten die Waldbesitzer und Förster, diese ökologische wie ökonomisch Ressource für die kommenden Generationen gesund zu erhalten?

Podcast

NDR Info

Nachrichten

Die aktuellen Meldungen aus der NDR Info Nachrichtenredaktion.

Hören

Hörspiel-Download

NDR

Goethe: Die Wahlverwandtschaften (2/2)

Zweiteiliges Liebensdrama nach einem Roman von Johann Wolfgang von Goethe. Zweiter Teil: Die ländlich-aristokratische Idylle ist voller Abgründe: Nach zahlreichen unerwarteten Wendungen, Hoffnungsschimmern und bitteren Enttäuschungen, im Leben von Eduard, Ottilie, Charlotte und den zum Mayor beförderten Hauptmann hält das Schicksal für drei Menschen den Tod bereit. Sein Roman "Die Wahlverwandtschaften" trug Goethe den Vorwurf der Immoralität ein. Seine Modernität - die symbolhaltige Schilderung eines aus dem Gegensatz von Natur und Moral abgeleiteten Konflikts zwischen den Geschlechtern - wurde erst bedeutend später erkannt. Rätselhaft und darum spannend ist das Werk bis heute geblieben. Mit Thomas Holtzmann (Erzähler), Burghart Klaußner (Eduard), Imogen Kogge (Charlotte), Christian Redl (Hauptmann), Janna Striebeck (Ottilie), Martin Reinke (Graf), Christiane Leuchtmann-Korff (Baronesse) und Gerhard Garbers (Geselle). Bearbeitung und Re

Hören