Webradio und Livestream

Spezialtipp

ARD Radiofestival 2021

Bild: NDR/Janis Wilkins

Donnerstag, 23:30 Uhr NDR kultur

Jazz

ARD Radiofestival 2021

Der brasilianische Perkussionist Airto wird 80. Foto: Airto Moreira

Tagestipp

Heute, 22:30 Uhr Bremen Zwei

ARD-Radiofestival: Gespräch mit David Erler

David Erler macht Sakralmusik und singt in einer für Männer eher unüblichen Stimmlage: dem Altus oder Countertenor. In der Pandemie erhob der Sänger auch politisch seine Stimme und brachte eine Online-Petition für arbeitslos gewordene Künstlerinnen und Künstler auf den Weg. Im Gespräch berichtet Erler, wie er praktisch ohne Konzertauftritte über die Runden kommt.

Konzerttipp

Heute, 18:45 Uhr rbb Kultur

Kultur Aktuell

20:00 ARD RADIOFESTIVAL 2021 | KONZERT Julian Steckel und Alexej Gerassimez Johann Sebastian Bach: Suite für Violoncello solo Nr. 3 C-Dur, BWV 1009 Zoltán Kodály: Violoncellosonate op. 8 Julian Steckel, Violoncello Aufnahme vom 1. April 2020 aus der Wohnung von Julian Steckel, Berlin Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur, Hob. VIIb:1 Julian Steckel, Violoncello Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Leitung: Christopher Moulds Aufnahme vom 24. September 2020 aus dem Konzerthaus Berlin Paul Smadbeck: "Rhythm Song" Mark Glentworth: "Blues for Gilbert" John Psathas: "Farewell to the Flesh" Alexej Gerassimez: "Eravie" "Soul of Bottle" Astor Piazzolla: "Libertango" Alexej Gerassimez, Schlagzeug Aufnahme vom 2. April 2020 aus der Wohnung von Alexej Gerassimez, Berlin (WDR)

Hörspieltipp

Heute, 21:03 Uhr SRF 1

Dini Mundart Schnabelweid

Ds Maitli im rota Gwand - Alpakrimi von Hans-Peter Gansner, Nr. 4 Das 16-jährige Waisenkind Cilly lebt bei seiner Bäsi Lucretia in armseligen Verhältnissen. Ihre Cousine Maria hat bereits einen Geliebten. Der widerliche Pfarrherr Olander, ein Heuchler und «Häxeschmöcker» vor dem Herrn, kommt den Jugendlichen und ihren heimlichen Rendezvous auf die Schliche.

Featuretipp

Heute, 09:30 Uhr Ö1

Radiokolleg - Sehnsuchtsort Kleingarten

Vom Nahrungsmittellieferant zum Spekulationsobjekt (4), Gestaltung: Kim Shirin Cupal Man kennt ihn hierzulande vor allem als Kleingarten aber auch als Schreber- oder Heimgarten oder gar als Parzelle ist er den Menschen ein Begriff. All diese Namen beschreiben das Gleiche: ein Stück eigenes Grün, eingezäunt und seit jeher von Kleingartenvereinen verwaltet. Eine besondere Rolle spielen diese Anlagen vor allem in Wien, wo sie längst als eingesessene Institution gelten. Hier gibt es heute über 26.800 Kleingärtner/innen, organisiert in 247 Vereinen. Der Großteil dieser Menschen lebt bereits dauerhaft in den heute mit Einfamilienhäusern versehenen Siedlungen, während eine immer kleiner werdende Gruppe nach wie vor an alten Beeten, Obstbäumen und Holzhütterln festhält. Die Geschichte des Kleingartenwesens ist lang, bunt und vielfältig und vor allem ist sie noch lange nicht am Ende. Es waren einstige Größen, wie der Krankenpfleger und Naturheilkundler Florian Berndl - Schöpfer des Gänsehäufels - die nach und nach die Kleingartenidee in Wien verwirklichten. Mit seinem "Neu-Brasilien" war er einer der ersten, der die Städter durch das Arbeiten im Garten zu einer natürlichen Lebensweise zurückführen wollte. Auch der 1882 in Wien geborene Nationalökonom, Arbeiter- und Volksbildner Otto Neurath gilt als maßgeblicher Mitgestalter der Bewegung. Er gründete 1920 den Österreichischen Verband für Siedlungs- und Kleingartenwesen, um die in Wien herrschenden Wohnungsknappheit und die Not der Siedler zu lindern, die Stadtplanung als Integration von Interessen von oben und unten voranzubringen und um Ordnung in die chaosähnliche Baubewegung bringen zu können. Eine wesentliche Rolle spielte dabei auch die Architektur Ikone Margarete Schüttte-Lihotzky, die 1920 erfolgreich die Zukunft des Wohnens in den Vorstädten propagierte und mit den von ihr entworfenen Notunterkünften, Inneneinrichtungen und Kernhäusern in die Geschichte eingehen sollte. Ein Radiokolleg von den Anfängen, über zur Gegenwart und hin zur Zukunft: Der Kleingarten als einstiger Kinderspielplatz, über zum wichtigsten Nahrungslieferanten für hungernde Städter, bis hin zum begehrten Spekulationsobjekt. Zudem erfahren wir, wie es um die Grünflächen in der Zukunft bestellt ist, welche Rollen sie in einer sich immer stärker erhitzenden Stadt spielen werden und ob weiterhin ein jeder ein Recht auf seinen eigenen kleinen Garten haben wird.

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NDR

Kritik der mörderischen Vernunft (1/2)

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Jens Johler. Ein bekannter Wissenschaftler wird ermordet. Der erste Verdacht fällt auf radikale Tierschützer, denn der tote Hirnforscher hatte mit Affen experimentiert. Doch der Berliner Wissenschaftsjournalist Troller weiß mehr als die Polizei. Der Mörder, der sich "Kant" nennt, hat ihn persönlich kontaktiert. Gemeinsam mit der Kriminalreporterin Jane kommt Troller einem Mann auf die Spur, der den freien Willen des Menschen bedroht sieht - und töten wird, um ihn zu bewahren. Ein hochaktueller Thriller, der die Leistungen der modernen Hirnforschung mit Immanuel Kants Philosophie kritisch hinterfragt. Mit Felix von Manteuffel (Erzähler), Anne Weber (Erzählerin), Stephan Schad (Troller), Ulrike C. Tscharre (Jane), Achim Buch (Graf), Anne Moll (Leonie), u .a. Komposition: Tilman Ehrhorn. Bearbeitung: Hilke Veth. Regie: Sven Stricker. Regieassistenz: Ilka Bartels. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produk

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