Webradio und Livestream

Spezialtipp

Schwetzinger SWR Festspiele 2021

Bild: SWR/SSF/Irène Zandel

Freitag, 13:05 Uhr SWR2

SWR2 Mittagskonzert

Schwetzinger SWR Festspiele 2021

Nils Mönkemeyer und Freunde. Nils Mönkemeyer (Viola)

Tagestipp

Heute, 20:00 Uhr RadioEINS

Beste Musik

Stahlwerk mit Jan Schwarzkamp

Konzerttipp

Heute, 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Sommerliche Musiktage Hitzacker Verdo Konzertsaal Aufzeichnung vom 03.08.2021 Jörg Widmann Streichquartett Nr. 1 Franz Schubert Quintett C-Dur für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli D 956 Camille Saint-Saëns Adagio für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli nach dem 2. Satz der Symphonie Nr. 2 a-Moll op. 55 Mischa Maisky, Violoncello Kuss Quartett Jana Kuss und Oliver Wille, Violine William Coleman, Viola Mikayel Hakhnazaryan, Violoncello

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

Schwerpunkt: Dating Wanna Play? Zwei Welten und fünf Blind Dates Von Carina Pesch Regie: die Autorin Mit: Cade McCall, Bettina Conradi, Friedemann Brenneis, Katja Schmidt, Carina Pesch, Dries Verhoeven, Martin Dannecker u.a. Produktion: SWR 2015 Länge: 54"58 2014 stellt sich Dries Verhoeven in einem Glaskasten aus. Mittels Sexdating-Apps lädt er Männer zu sich ein, doch die Kunstaktion läuft schief. Fünf Personen, die auch schwule Dating-Apps nutzen, reflektieren den Kontext der Aktion in fünf Blind Dates. Zwei Wochen lang lebt Dries Verhoeven öffentlich sichtbar auf einem Platz in Berlin-Kreuzberg und stellt sich selbst aus: essend, schlafend, duschend und online auf Dating-Apps. Die einzige Verbindung des Künstlers zur Außenwelt sind fünf Smartphones. Über Grindr, Scruff und GayRomeo will er Männer aus der Nachbarschaft zu sich einladen. Aber die Aktion läuft schief. Die Betroffenen und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer wollen nicht, dass öffentlich gezeigt wird, was halböffentlich üblich ist: Verabredungen zum Sex per Dating-App, der virtuelle Raum als Darkroom. Was erzählt uns die abgebrochene Kunstaktion über das Verhältnis zwischen Homosexualität und der sogenannten Mehrheitsgesellschaft? Und wie verändert die Dating-App - unabhängig von allen sexuellen Orientierungen - die Liebe? Feature-Autorin Carina Pesch ist diesen Fragen nachgegangen und hat fünf Personen zu einem Blind Date getroffen. Denn im Dunkeln lässt sich vieles besser sagen. Carina Pesch, geboren 1983, studierte Ethnologie, Politikwissenschaft und Philosophie in Leipzig und Beirut. Autorin und Regisseurin von dokumentarischen und fiktiven Hörstücken für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sowie von ortsspezifischen Installationen, Audiowalks und Klangkompositionen. Zahlreiche Preise und Stipendien, zuletzt Bronze beim Grand Prix Nova für DREAMWAYS. Sie gibt Workshops und Seminare. Gemeinsam mit Lena Löhr und Martina Weber kuratiert sie die Geräuschkulisse, eine monatliche Veranstaltungsreihe für Hörkunst in Leipzig. Wanna Play? Zwei Welten und fünf Blind Dates

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - Fürchtet euch nicht!

Wege aus der Angst (4). Gestaltung: Daphne Hruby Die Covid-19-Pandemie ist ein Brennglas. Durch sie werden gesellschaftliche Missstände aus dem Schatten geholt, aber gleichzeitig auch verstärkt. Dabei hat sich eine Emotion besonders manifestiert: Angst. Menschen haben Angst vor einer Ansteckung. Menschen haben Angst, dass ihre Liebsten erkranken, oder gar sterben. Menschen haben Angst vor der Impfung. Menschen haben Angst, dass sich zu wenige vakzinieren lassen. Menschen haben Angst um ihre wirtschaftliche und soziale Existenz. Menschen haben Angst vor den gesellschaftlichen Entwicklungen. Es gibt kaum einen Menschen, der in den vergangenen 20 Monaten, als das Virus das erste Mal nachgewiesen wurde, nicht auf irgendeine Art von Angst geplagt war. Besonders Heranwachsende leiden unter Lockdowns und sozialer Isolation. In dieser Altersgruppe haben sich psychische Erkrankungen wie Angststörungen verfünf- bis verzehnfacht, wie eine Studie kürzlich gezeigt hat. Tendenz steigend. Die hervorgerufenen Ängste werden uns noch lange begleiten. Höchste Zeit nach Wegen zu suchen, um aus diesem dunklen Tunnel herauszufinden. Hier gibt es viele Pfade, die sich auch an den jeweiligen Ausprägungsformen orientieren. Auf der therapeutischen Schiene hat sich die kognitive Verhaltenstherapie sehr bewährt. Dabei werden Betroffene behutsam mit ihren Ängsten konfrontiert, bis diese ihren Schrecken verlieren. Einige Psychologinnen und Therapeuten bedienen sich auch modernster Technik, etwa Virtual-Reality-Brillen, die einem die eigene Horrorwelt vor Augen führen - wortwörtlich. Betroffene können der Angst aber auch auf anderen Schneisen entsteigen. Eine zentrale Rolle bei der Bändigung spielt die Atmung. Diese lässt sich trainieren. Muskelentspannungsübungen, Biofeedback - also die bewusste Kommunikation mit Körpersignalen - aber auch Sport und Kunst sind hier Kompass und Kontrollinstrument in einem. Wer unter Panikattacken leidet, kann diese mit kleinen Tricks bezwingen. All diese Ansätze bekämpfen die Symptome. Um die Angst bei ihren Wurzeln packen und die Ursachen erkennen sowie angehen zu können, muss man tiefer graben. Dabei braucht es auch Veränderungen von außen - sowohl gesellschaftlicher als auch politischer Art. Angst wächst in gewissen Rahmenbedingungen groß. Angst hat aber auch einen Nutzen. Ein gewisses Maß ist nicht nur sinnvoll, sondern auch nötig, um unser Überleben zu sichern. Neurologisch sitzt die Angst in der Amygdala, einer mandelförmigen Ansammlung aus Nervenzellen im limbischen System - der emotionalen Schaltzentrale unseres Gehirns. Ängste können angeboren oder im Laufe des Lebens erworben worden sein. Dabei gilt: es gibt nichts, was es nicht gibt. Neben geläufigeren Ängsten, etwa vor Spinnen oder vor engen Räumen, bekommen manche Menschen Panikzustände, wenn sie ihr Handy nicht bei der Hand haben - im Fachjargon: Nomophobie. Die Pandemie hat auch neue Formen der Angst heraufbeschworen. Welche Wege führen aus dieser Spirale?

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SWR 2

Hanna Hartman: Fog Factory

In "Fog Factory" erzählt Hanna Hartman, wie in all ihren Arbeiten der letzten Jahrzehnte, keine Geschichte. Sie fordert uns nicht auf, nach einer Bedeutung zu suchen. Sie möchte einfach, dass wir genau hinhören und die erlesenen, schwer fassbaren Details in ihrem Werk bemerken.

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