Spezialtipp

Karin Kneffel, Malerin

Bild: SWR/Sven Vogel

Samstag, 17:05 Uhr SWR2

SWR2 Zeitgenossen

Karin Kneffel, Malerin

Im Gespräch mit Marie-Dominique Wetzel. Karin Kneffel, Malerin

Tagestipp

Heute, 20:15 Uhr NDR Info

Jazz Klassiker

Swing vor dem Swing Mit Fletcher Henderson, Cab Calloway, Bennie Moten u.a. Am Mikrofon: Wingolf Grieger Die Ära des Swing ist vor allem bekannt für ihre Big Bands, die in den 1920er- und 1930er-Jahren aufspielten. Diese "Ära" war die Zeit, als Jazz und Pop-Musik ein und dasselbe und Jazzmusiker wie Artie Shaw, Harry James oder Glenn Miller große Stars waren. Wann diese Zeit begonnen hat, das kann man auf den Monat genau festmachen: es war der August des Jahres 1935 mit Benny Goddman und einem unerwartet großen Erfolg in Los Angeles im Palomar Ballroom.

Konzerttipp

Heute, 23:03 Uhr Ö1

Die Ö1 Jazznacht

Harald Peterstorfer im Studio, Julien Desprez Rob Mazurek Ensemble beim Jazzfestival Saalfelden 2019 Zu Gast im Studio ist der 1969 in Wels geborene Harald Peterstorfer, der sich als Gitarrist gerne in den Welten des lyrischen Jazz sowie im Feld von klassisch und keltisch inspirierter Musik aufhält. Im Gespräch mit Christian Bakonyi lässt Petersdorfer seine Karriere Revue passieren und erzählt von seinen Begegnungen mit Musikerinnen und Musikern aus aller Welt. Der Konzertmitschnitt stammt vom Jazzfestival Saalfelden 2019, dort fand am 24. August letzten Jahres das Konzert von "T(r)opic" statt, einem neunköpfigen Ensemble unter der Leitung des Gitarristen Julien Desprez und des Kornettisten Rob Mazurek. In diesen multikulturellen Projekt, bestehend aus Musikerinnen und Musikern aus den USA, Frankreich, Norwegen, Dänemark, Schweden und Portugal, wirkten u. a. noch die Saxofonistin Lotte Anker, der Bassist Ingebrigt Håker Flaten und der Schlagzeuger Gerald Cleaver mit. Gestaltung: Christian Bakoyni

Hörspieltipp

Heute, 14:00 Uhr Ö1

Ö1 Hörspiel

"Ein Mitternachtsspiel". Von Marlen Haushofer (100. GT am 11.4.). Mit Gerhard Balluch, Lotte Marquardt, Norman Hacker und Ute Radkohl. Ton: Edgar Gruber. Regie: Heinz Hartwig (ORF-Steiermark 1990) Als "zu beschränkt auf Frauenschicksale" wurden ihre Texte zu ihren Lebzeiten oft abgetan, oder sie wurden ganz übersehen. Die Schriftstellerin Marlen Haushofer, Jahrgang 1920, erlebte bis zu ihrem verfrühten Tod 1970 nur wenig literarischen Erfolg. Erst die Frauenbewegung der 1980er Jahre würdigte Marlen Haushofer als "präfeministische" Autorin. Marlen Haushofer lebt, von einigen Studienjahren während der Nazizeit in Wien und Graz abgesehen, im oberösterreichischen Steyr, und in ihrem Werk setzt sie der Scheinidylle des Lebens in einer Kleinstadt die Kälte und Beziehungslosigkeit der Menschen entgegen. "Gerade diese Mischung von Dämonie und Idylle, auf die ich unentwegt stoße", schrieb Haushofer, "bereitet mir das größte Unbehagen und fasziniert mich zugleich". Haushofers Lebensgeschichte allerdings legt den Schluss nahe, dass Kälte und Beziehungslosigkeit auch Haushofers Innenwelt prägten. "Durch die Brille der eigenen Kälte und Beziehungslosigkeit gesehen, kann sich die Welt nur in ihrer Kälte und Beziehungslosigkeit offenbaren" (zit. Karin Fleischanderl). In "Ein Mitternachtsspiel" lässt uns Marlen Haushofer im Österreich der 1950er Jahre einen Abend mit zwei schon lange befreundeten Ehepaaren miterleben. Auf ihrer Verlobungsfeier im Kriegsjahr 1942 waren Robert und Eva noch voller Zuversicht, dass ihnen ein erfolgreiches Leben bevorstehe. Und auch Lorenz und Tilly, ihre Freunde, hatten ideale Vorstellungen von Liebe und Ehe. Jetzt, zehn Jahre später, sehen sie ihr Leben und ihre Zukunft anders. Auf einer gemeinsamen Party wird ihnen die Diskrepanz zwischen den früheren Träumen und der heutigen Wirklichkeit bewusst.

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Ö1

Hörbilder

Das Salz der Erde Bei Kleinbauern, Landlosen und Umweltflüchtlingen in Brasilien Feature von Johann Kneihs Am 25. Jänner 2019 ereignet sich in der Kleinstadt Brumadinho der bis dahin größte Unfall in einem brasilianischen Bergwerk. Eine Schlammlawine begräbt Häuser und Dutzende Menschen unter sich, ähnlich wie erst drei Jahre zuvor im nahegelegenen Ort Mariana. Es ist der tragische Höhepunkt einer langen Reihe von Schäden an Natur und Menschen, die für Brasilien kennzeichnend geworden sind. Der gebürtige Österreicher Thomas Bauer lebt seit über 20 Jahren als Sozialarbeiter, Fotograf und Filmemacher im Bundesstaat Bahia im Nordosten von Brasilien. Er unterstützt Kleinbauern, Landarbeiter und Landlose, die ihre Existenz verteidigen - gegen die Vertreibung durch Bergwerke und Plantagen, gegen Sklavenarbeit oder die Vergiftung des Viehs durch Pestizide beim Anbau von Exportfrüchten. Bewässerungsprojekte, Kraftwerke, aber auch Intrigen lokaler Unternehmer bewirken, dass im Laufe der Jahre hunderttausende Familien ihre Existenz verloren haben. Häufig werden Besitztitel gefälscht, häufig wird auch Gewalt angewendet: Rund 1.500 Menschen wurden in zwei Jahrzehnten in Landkonflikten ermordet, hat die kirchliche Pastoralkommission für das Land der brasilianischen Bischofskonferenz erhoben. 71 Morde waren es im Jahr 2017, die weltweit höchste Zahl. Jeden Juli kommen tausende Landarbeiter und Landlose zur Wallfahrt ins Städtchen Bom Jesus da Lapa am Rio São Francisco, zu Prozessionen und Gottesdiensten, aber auch zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Bestärkung im Kampf gegen die Ungerechtigkeit, mit der sie konfrontiert sind. Redaktion: Elisabeth Stratka Ton: Fridolin Stolz

Podcast

Deutschlandfunk

Nachrichten vom 04.04.2020, 11:00 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten

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SWR 2

Dominique Manotti: Kesseltreiben (2) - Böses Lehrstück über Wirtschaftskriminalität

"Kesseltreiben" schildert die Übernahme eines französischen Konzerns durch den US-Konkurrenten, umrankt von organisierter Kriminalität, Regierungspolitik und Geheimdienstaktivitäten. Zweiter Teil. | Aus dem Französischen von Iris Konopik | Mit: Imogen Kogge, Katja Bürkle, Ole Lagerpusch, Hanna Scheibe u. v. a. | Musik: zeitblom | Hörspielbearbeitung und Regie: Ulrich Lampen | (Produktion: SWR/NDR 2019)

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