Webradio und Livestream

Spezialtipp

Schwetzinger SWR Festspiele 2024

Bild: SWR/Irène Zandel

Freitag, 20:03 Uhr SWR Kultur

Abendkonzert LIVE

Schwetzinger SWR Festspiele 2024

"Viola Latina". Nils Mönkemeyer (Viola)

Tagestipp

Heute, 21:00 Uhr Radio Blau

Dubnight Radioshow

Dub, Dubstep, Jungle und Drum & Bass, aber wir vergessen dabei nicht unsere Roots. vierwöchentlich

Konzerttipp

Heute, 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert live

Mit Claudia Belemann Dimitrij Schostakowitsch schrieb seine 8. Sinfonie 1943, mitten im zweiten Weltkrieg. Nach der 7. Sinfonie - der "Leningrader" - war es kein Wunder, dass auch der sinfonische Neuling schnell als "Kriegssinfonie" abgestempelt wurde. Dass das Werk das Grauen des Krieges widerspiegeln solle, wurde von Stalin und seinen Schergen anerkennend wahrgenommen. Später wurde durch überlieferte Äußerungen von Schostakowitsch indes klar, dass die Sinfonie vor allem eins ausdrücken sollte: die Schrecken des Lebens eines Intellektuellen in der Stalin-Diktatur. Wenige Jahre nach dem Ende des Krieges erkannte das auch russische Regime, löschte alle Rundfunkmitschnitte der Sinfonie und setzte das Werk auf den "Index". Mit Andris Poga steht ein fulminanter Schostakowitsch-Experte am Pult des WDR Sinfonieorchesters, das in der ersten Konzerthälfte lichtere Werke von Lili Boulanger und Alexander Skrjabin präsentiert. Lili Boulanger: D"un matin de printemps Alexander Skrjabin: Klavierkonzert fis-Moll, op. 20 Dmitrij Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 8 c-Moll, op. 65 Bertrand Chamayou, Klavier, WDR Sinfonieorchester, Leitung: Andris Poga Übertragung aus der Kölner Philharmonie Parallele Ausstrahlung als Mehrkanal 5.1

Hörspieltipp

Heute, 19:00 Uhr radio3

ARD Radio Tatort

Shikimicki Von Dominik Bernet Near Future Krimi im Alpenstaat. Laura Martinis Kampf gegen den Überwachungsstaat geht weiter. Ein Whistleblower führt sie ins Epizentrum der Macht. In der Metropole Zürich herrscht das SHI, hochgerüstet mit der neuesten Generation KI. Hilfssheriff Emil hält im Outlog verzweifelt die Stellung. Selbst wenn das SHI (Swiss Health Institute) das Gegenteil behauptet: Auch im Jahr 2056 gibt es noch Morde in der Schweiz! Um dies zu beweisen, reist die Lodge Betreiberin und Ex Kommissarin Laura Martini vom Outlog ins überhitzte Zürich. Unterstützt von ihrem «Hilfssheriff» Emil und ihrer Stammgästin Regine will sie dort einen SHI Whistleblower befragen. Doch der wird vor ihren Augen von einem herabfallenden Klimaanlagenkompressor erschlagen. Ein grotesker Unfall? Ein eskalierter Streit um notorisch knappen Wohnraum im ruppigen Zürcher «Underground»? Oder eine explizite Warnung an Laura von ihrem Ex Chef Luzi Kalberer, der jetzt das SHI, Herzstück des Überwachungsstaates, leitet? Durch Hinweise aus den «Albedo Files» führen Lauras Ermittlungen nicht nur in die stickigen Niederungen des Zürcher Prekariats, sondern auch in die wohltemperierte und elitäre Parallelwelt der im wörtlichen Sinne «oberen Zehntausend», denen - zu Lauras Überraschung - auch Regine angehört. Dort regiert nicht nur Geld, sondern auch und vor allem künstliche Intelligenz. Und die scheint Laura nicht besonders wohlgesonnen zu sein... Mit: Karin Pfammatter (Laura), Julian A. Schneider (Emil), Marie Löcker (Regine), Annika Meier (Hanna), Thomas Sarbacher (Luzi), Andri Schenardi (Albedo), Sabrina Amali (Kiki/ Drohnen), Alexander M. Schmidt (Lidwetzky), Sabina Deutsch (Amalia), Kilian Land (RoboCop/ RoboRoll/ Polizist), Néisha da Silva (Bulu), Michael Schertenleib (Smolk) Tontechnik: Tom Willen Regieassistenz: Nora Osagiobare Dramaturgie: Susanne Janson Regie: Mark Ginzler

Featuretipp

Heute, 15:05 Uhr SWR Kultur

Feature

Marseille - Der Tote in meinem Haus und die Zukunft meiner Stadt Feature Von Patrick Batarilo (Produktion: DLF 2024) Er fand seinen Nachbarn Davide tot in der Wohnung. Neben dem Kopf: eine abgebrochene Holzplatte, ein Stück Decke. Unser Autor verdächtigt die Eigentümer, am Tod des Nachbarn schuld zu sein. Denn sie haben die Immobilie verwahrlosen lassen. Um eines Tages Profit daraus zu schlagen. Marseille wird immer schöner und teurer, die Wohnungen im Zentrum sind begehrt. Der äußere Glanz der Stadt ist erkauft mit Härte und Gleichgültigkeit gegenüber den ärmeren Menschen. Patrick Batarilo will herausfinden, ob Davide in seiner maroden Wohnung tatsächlich von einem Stück Decke erschlagen wurde.

Podcast

SWR2

"Ich stelle mich schlafend" - Deniz Ohde erzählt von Liebe und Manipulation

Als 13-Jährige war Yasemin in Vito verliebt. Mit 35 lässt sie wieder auf ihn ein. Keine gute Idee. In „Ich stelle mich schlafend“ erzählt Deniz Ohde von einer haltlosen jungen Frau.

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Hörspiel-Download

NDR

David Grossman: Eine Frau flieht vor einer Nachricht (1/3)

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von David Grossman Ora, eine Frau um die 50, bricht auf zu einer verzweifelten Reise, einer rastlosen Wanderung durch die Berge und Täler Galiläas. Sie ist geflüchtet aus Tel Aviv aus Angst vor einer Todesnachricht. Ihr jüngster Sohn Ofer hat sich nämlich freiwillig zu einem Militäreinsatz gemeldet. Und Ora rechnet mit dem Schlimmsten. David Grossman wurde, neben zahlreichen anderen Preisen, 2010 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt.

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