Bremen Zwei

Hörspiel

Dickie Dick DickensDickie Dick Dickens - Ein Live-Hörspiel nach der Radioserie von Rolf und Alexandra Becker Mitschnitt einer öffentlichen Veranstaltung im Theater Bremen vom 19.12.2018 Eine Legende der Radiounterhaltung erobert die Bretter, die die Welt bedeuten: Bremen Zwei und das Theater Bremen brachten die Kult-Hörspielserie ?Dickie Dick Dickens? erstmalig und für einen exklusiven Abend als Live-Hörspiel auf die Bühne. In der Titelrolle Oliver Mommsen - und zwar nicht als Kommissar, sondern als der Bösewicht ?Dickie Dick Dickens?. Produktion: RB 2018 / Bearbeitung und Regie: Wolfgang Seesko und Hans Helge Ott
Montag 18:00 Uhr

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HR2

Jazz am Feiertag

paquito driveraPaquito D"Rivera & Pepe Rivero Quartet | L"Estartit Jazz Festival 2018, Girona / Spanien Paquito D"Rivera & Pepe Rivero Quartet || Paquito D"Rivera, as, cl | Pepe Rivero, p | Reiner Elizarde "El Negrón", b | Manuel Machado, tp | Georvis Pico, dr | L"Estartit Jazz Festival 2018, Girona / Spanien, Juli 2018
Montag 19:04 Uhr

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NDR Info

Zwischen Hamburg und Haiti

MaremmaBüffel, Butteri und Bergwerke: die Maremma Von Manfred Schuchmann "Maremma dice proprio sia maledetta" - "die Maremma ist bitter und verflucht", heißt es in einem populären Lied. Der südliche Küstenstreifen der Toskana ist nicht lieblich, sondern ärmlich und rau. Ein Land voller Mühsal, wissen die Einheimischen: "Selbst der Vogel, der hier fliegt, verliert seine Federn." Seit alters her war die Maremma ein Landstrich voller Krankheiten, der Malaria vor allem. Bis in die 1950er-Jahre war sie eine der am dünnsten besiedelten Regionen Italiens, nichts als Sumpfland mit freilebenden Rinderherden. Rinderherden gibt es heute noch - im knapp 100 Quadratkilometer umfassenden Parco della Maremma. Es ist das Reich der "butteri", den Cowboys der Toskana. Sie gehören ebenso zum Mythos der Maremma wie die silbergrauen, wilden Rinder, die aber nicht die Milch für den Mozzarella liefern. Der echte "Mozzarella di bufala" stammt von Büffelkühen, die ebenfalls in der Maremma zu Hause sind. Früher lebten die Menschen nicht nur von der Landwirtschaft, sondern auch vom Bergbau, und zwar schon seit der Antike. Die Etrusker haben Erz verarbeitet. In so großen Mengen, dass in Piombino Hochöfen und ein Stahlwerk gebaut wurden, um den stark eisenhaltigen Abraum einzuschmelzen. Mittelalterliche Kleinstädte wie das schöne Massa Marittima gediehen prächtig durch die Bodenschätze. Manfred Schuchmann unternahm einen akustischen Streifzug durch eine kaum bekannte Region Italiens. Erstsendung um 09:30 Uhr auf NDR Info und NDR Info Spezial, Wiederholung um 19:20 Uhr auf NDR Info Zwischen Hamburg und Haiti
Montag 19:20 Uhr

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NDR 90,3

NDR 90,3 - Die besten Live-Konzerte

bee geesBee Gees - Here At Last in Los Angeles und Scorpions - Athen NDR 90,3 - Die besten Live-Konzerte
Montag 20:00 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

martin schneitewindAn den Mauern des Paradieses (2/2) Von Martin Schneitewind Aus dem Französischen von Raoul Schrott Bearbeitung und Regie: Ulrich Lampen BR 2019 Ursendung im Hörspiel Pool David Ostrich, Orientalist aus Toronto, will am Persischen Golf zu den Legenden der Genesis forschen. Von Thaut, Staatschef und Leiter eines riesigen Dammbauprojekts, erhält er einen überraschenden Auftrag: Ostrich soll die vor Kurzem verschwundene Tochter Thauts aufspüren. Selbstbewusst beginnt Ostrich, die obskuren Bewohner der Hafenstadt auszuhorchen und erfährt bald von einem Geheimnis, das den fragilen, von außen massiv bedrohten Wüstenstaat zusammenhält. Doch nützt dies Ostrich nicht: Er droht Opfer gewaltsamer Machtspiele zu werden - und seines eigenen Hochmuts. An den Mauern des Paradieses ist eine kühne Parabel, die einen weiten Horizont eröffnet von den uralten Mythen der Menschheit bis zu den großen Fragen der Gegenwart. "Ein prophetischer Roman über die Mauern und Migrationswellen, die zunehmend autoritären Machtstrukturen und den Terror der heutigen Zeit, eine Dystopie - und zugleich eine Geschichte des biblischen Paradieses." Raoul Schrott Martin Schneitewind, (1945 -2009), geb. als Kind deutsch-französischer Eltern in Strassburg. Kindheit in Deutschland und im Tessin, 1966 Mitarbeit beim Corriere della Sera in Mailand. 1972 Aufenthalt in Marburg, ab 1973 Studium der Theologie in Tübingen. Nach Reisen durch Südamerika ab 1986 Arbeit in der Stadtverwaltung in Straßburg. An den Mauern des Paradieses ist sein einziger Roman. 2019 Erstveröffentlichung auf Deutsch.
Montag 21:05 Uhr

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Bremen Zwei

Sounds in concert

Kitty Macfarlanewomen in (e)motion 2019 (I): Kitty Macfarlane (GB) Konzertmitschnitt vom 14. März 2019 aus dem KITO, Breme Ihre Songs vermitteln eine tiefe Verbundenheit mit der Natur. Besonders die Küste hat es Kitty Macfarlane angetan. Die englische Singer/Songwriterin stammt aus einem kleinen Ort im südwestlichen Somerset. Von dieser Region wurde sie nachhaltig geprägt. Auf dem Cover ihres Debütalbums zieht die blonde Frau in einem modischen Südwester durch Feuchtgebiete. In manchen Songs hört man das Meer, einen Wasserfall und Vogelzwitschern - wobei sie auch Aufnahmen aus Sardinien unter gemischt hat. ?Namer Of Clouds?, so der Album-Titel, weist sie als riesiges Talent der progressiven britischen Folk/Songwriter-Szene aus. Macfarlane covert auch mal ein traditionelles Stück oder erzählt Geschichten in klassischer Folk-Form. Doch so einige ihrer Songs erzählen von ihr selbst. Das macht sie mit poetischer Kraft und einer betörenden Stimme. Musikalisch spürt man allenthalben eine große Offenheit, ohne dass sich die Songfrau stilistisch verbiegen würde. Im Rahmen des women in (e)motion-Festivals bestritt Kitty Macfarlane ihr Deutschland-Debüt. In der akustischen Duo-Besetzung an ihrer Seite: Kollege Sam Kelly, Koproduzent ihres exzellenten Albums, dessen enorm erfolgreichen Folkrock-Formation sie seit einiger Zeit angehört.
Montag 22:00 Uhr

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MDR KULTUR

Maria

isaak babelnach dem gleichnamigen Theaterstück Von Isaak Babel Maria, die nicht in Erscheinung tretende "Titelheldin" des Stückes, ist die Schwester von Ljudmila, der Tochter eines ehemaligen zaristischen Generals, der während der Revolutionswirren militärhistorische Bücher über die Verbrechen des Zarenregimes verfasst, um sich den gegenwärtigen Machthabern anzudienen. Während Maria im Bürgerkrieg als Rotarmistin kämpft, muss sich Ljudmila der Zudringlichkeiten des Schwarzhändlers Dymschitz erwehren. Trotzdem trifft sie sich weiterhin mit ihm. Als sie verhaftet wird, kann ihr Vater es nicht verkraften, dass ein Mitglied seiner einst so angesehenen Familie im Gefängnis ist. Verwirrten Geistes bricht er zusammen und stirbt. Die neue Gesellschaft kündigt sich an, als in die große, luxuriös ausgestattete Wohnung eine Arbeiterfamilie einzieht. Die erste Fassung dieses Stücks schloss Babel 1933 ab, doch die offizielle Kritik in der Sowjetunion, die nach der Buchausgabe einsetzte, verhinderte eine Aufführung zu Lebzeiten Babels. Der Schwerpunkt des Stücks liegt nicht auf der heldenhaften Rotarmistin, sondern auf den Außenseitern, die unter den Revolutionswirren leiden. Kurt Böwe wurde am 28. April 1929 in Reetz geboren. Von 1950 bis 1954 studierte er Germanistik an der Humboldt-Universität in Berlin. Regisseur Horst Schönemann holt ihn 1960 ans Maxim Gorki Theater Berlin wo Böwe vorwiegend in kleinen Rollen auftrat. Mit Schönemann ging er 1967 nach Halle, wo er sich in großen Bühnenrollen die Gunst des Publikums erwarb, so als Teterew in Gorkis "Die Kleinbürger", als Puntila, als Trullesand in Hermann Kants "Die Aula", oder als "Faust". Im Jahre 1973 geht Böwe zurück nach Berlin ans Deutsche Theater Berlin. Dort profiliert er sich in Rollen wie Friedrich Wilhelm I. in Heinrich Manns "Die traurige Geschichte von Friedrich den Großen", als Kurt Boll in Barlachs "Der blaue Boll" oder als Bruscon in Thomas Bernhards "Der Theatermacher" zu einem der herausragenden Protagonisten des deutschsprachigen Theaters. Seit 1961 arbeitete er für Rundfunk und Fernsehen sowie für das DEFA-Studio für Synchronisation, u.a. sprach er die Titelrolle in Wolfs "Goya". Seine erste Film-Hauptrolle bekam er 1973 als Bildhauer Kemmel in Konrad Wolfs "Der nackte Mann auf dem Sportplatz". Populär wurde er als Kommissar Groth in der Fernsehserie "Polizeiruf 110". Viele biographische Darstellungen zu Böwe übergehen leicht die 150 Hörspielrollen, mit denen er sich in 35 Jahren Rundfunkarbeit in die Herzen der Hörer gespielt hat - zu den wichtigsten gehören der Bruno Nakonz in Joachim Novotnys "Ein altes Model", der Lodek in "Die Grünstein-Variante" von Günter Rücker, der Martin Luther in Ernst-Frieder Kratochwils "Das klare Wort der Schrift", der Holzfäller Vogelkopp in Albert Wendts gleichnamigen Kinderhörspiel oder sein Napoleon in "Darf ich wieder zu Napoleon" von Gerhard Rentzsch. Für das Radio spielte Böwe den Dompropst Bernhard Lichtenberg, spielte Friedrich II., spielte Brechts Gallilei oder Ibsens John Gabriel Borkmann. Im MDR-Hörspiel wirkte er zuletzt in einem Kinderhörspiel von Gerhard Schöne und als Fischer in dem Krimi "Matjessaison" mit. Am 14 Juni 2000 verstarb Kurt Böwe in Berlin. Regie: Joachim Staritz Bearbeitung: Peter Goslicki Komponist: Reiner Bredemeyer Produktion: Rundfunk der DDR 1978 Sprecher: Herwart Grosse - Mukownin Jenny Gröllmann - Ljudmila, seine Tochter Kurt Böwe - Dymschitz Gudrun Ritter - Katja Michael Gwisdek - Filipp, Invalide Edwin Marian - Bischinkow, Invalide Horst Lebinsky - Jewstignejitsch, Invalide Wolf-Dieter Panse - Fürst Golizyn Horst Hiemer - Wiskowski Spassova Jeanette - Krawtschenko Dieter Mann - Milizinspektor Walfriede Schmitt - Kalmykowa Käthe Reichel - Agascha Ernst Kahler - Andrej, Bohnerer Horst Schönemann - Suschkin Katarina Tomaschewsky - Jelena Uschi Brüning - Sängerin Paul Wiens - Sprecher (82 Min.)
Montag 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Essay

der tod"Leicht muss man sein ..." Lektionen in Demut Von Nina Omilian Wie aus dem Nichts die Diagnose: "Wir können uns nicht erklären, warum Sie überhaupt noch leben." Gerinnsel am Herzen. Damit beginnt die Tortur. Das Pendeln zwischen Maschinen, herzlosen Ärzten, den eigenen Ängsten und Glückmomenten. Der Tod ist ein guter Lehrmeister. Er lehrt Demut. Und worum es eigentlich geht. "All Deine Tage sind heute. Alle Momente sind jetzt." Der Essay einer Überlebenden. Ein Essay für Überlebende. Für uns.
Montag 22:03 Uhr

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Bayern 2

Nachtstudio

faschismusFaszination Faschismus Von Thomas Palzer Wer der Faszination nachgehen will, die der Faschismus ausübt - politisch, semantisch, ästhetisch -, der kommt an der jouissance nicht vorbei - dem Lacanschen Begriff für das Genießen. Doch natürlich drängt sich da sofort eine Frage auf: Wie kann das, was für das absolute Verbrechen steht, einen Genuss darstellen? Wenn man die Texte der in der Zeit des Faschismus erlassenen Gesetze und Verfügungen studiert, die Reden und diversen Schriften, stellt sich die Frage: Welche Ungeheuer und Ungeheuerlichkeiten kehren da aus der Verdrängung wieder? Im Faschismus sind die Affekte in der Politik auf phantastische Weise rationalisiert - d. h. der Rationalismus dient als Tarnung. Insofern ist der Faschismus der Romantik nicht unähnlich. War die Romantik eine Reaktion auf Rationalismus und Aufklärung, verkleidet sich der Faschismus als rationales Ressentiment - und übt Rache. Der Faschismus lebt - bleibt die Frage, ob wir es bei ihm mit etwas Unsterblichem zu tun haben?
Montag 22:05 Uhr

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Eins Live

1LIVE Soundstories

iggy popIggy Von Christian Möller 72 Jahre "Raw Power" - Die Lebensgeschichte des Iggy Pop OV Iggy Pop: Nikolaus Benda Roadie: Arved Birnbaum Sprecherin: Susanne Marie Kubelka Sprecher / Ansager / OV Williamson / OV Trynka / OV Josh Homme: Konstantin Lindhorst Regie: Matthias Kapohl
Montag 23:00 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

Gerry WeberModekrise an Rhein und Ruhr Von Peter Kessen Mode aus Deutschland? Das war einmal ein Erfolgsmodell. Heute herrscht die Krise: Unternehmenspleiten und Überlebenskampf sind Alltag. Mitten im Zentrum der Probleme: Nordrhein-Westfalen. Der Modekonzern Gerry Weber aus dem westfälischen Halle hat den Kampf ums Überleben verloren - Ende Januar wurde die Insolvenz beantragt. Der Textilhersteller Ahlers aus Herford - bekannt durch die Marken Pierre Cardin und Pioneer - verzeichnet rückläufige Umsätze und baut Stellen ab. Der Modeklassiker Esprit aus Ratingen meldete zuletzt einen Verlust von rund 270 Millionen Euro. Dok 5 reist durch die Modelandschaft an Rhein und Ruhr, besucht die Modemesse Düsseldorf, trifft auf textile Klassiker, befragt Ladenbesitzerinnen, Verkäufer, spricht mit dem Modenachwuchs und angesagten Bloggerinnen. Auch die Geschichte der Mode an Rhein und Ruhr ist Thema, um das Rätsel zu lösen: Wie konnte die einstmals blühende Branche so in die Krise geraten? Aufnahme des WDR 2019
Dienstag 00:05 Uhr

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