Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

OxxxymironModeration: Andre Zantow Battle Rap in Russland - Beleidigen mit Niveau und Rhytmus Zehn Millionen Aufrufe bei YouTube am ersten Tag brachte das Duell des Außensei-ters "Slava KPSS" gegen den Favoriten "Oxxxymiron". Die Disziplin: Battle Rap. Dabei stehen sich zwei Rapper gegenüber und versuchen den anderen möglichst geistreich zu beleidigen. Am Ende entscheidet das Publikum, das um die beiden herum steht, wer die besseren Texte hatte. Im August 2017 geschah die Sensation: "Slava KPSS" besiegte den erfahrenen "Oxxxymiron". Ganz Russland diskutierte über die neue Kunstform. Entstanden im angelsächsischen Raum, ist die russische Ausprägung aufgrund der langen Wörter weniger musikalisch, dafür deklamatorischer.
Montag 18:30 Uhr

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HR1

hr1-Lounge in Concert

robbie williamsRobbie Williams live at Knebworth Moderation: Bastian Korff zur Bildergalerie Er ist einer der ganz großen Entertainer des frühen 21. Jahrhunderts. Weltweit hat er über 70 Millionen Tonträger verkauft: der britische Popstar Robbie Williams. Am 13. Februar wurde er 45 Jahre alt. Wir feiern heute nach, in der Lounge In Concert, mit den besten Live-Momenten seiner beispiellosen Karriere.
Montag 19:00 Uhr

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Ö1

Dimensionen

blockuniversumEine Reise durch das Blockuniversum. Von Robert Czepel Albert Einsteins Relativitätstheorie hat unseren Begriff von Raum und Zeit revolutioniert. Doch manchen Forschern ging seine Revolution offenbar nicht weit genug. Sie leiten heute aus seiner Theorie ein sonderbares Weltbild ab: das Blockuniversum. In diesem Universum gibt es keinen Unterschied zwischen Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. Ist der Fluss der Zeit also eine Illusion? Oder ist das Blockuniversum nur eine extreme mathematische Fingerübung der theoretischen Physiker? Über die Dehn- und Belastbarkeit der Einsteinschen Theorien streiten sich nicht nur die Physiker, auch die Philosophen mischen sich in die Debatte ein.
Montag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Gebildet, engagiert und heimatlos Die New-Wave-Türken in Deutschland Von Luise Sammann Allein 2017 sollen laut aktuellen Studien mehr als 250.000 Türken ihre Heimat verlassen haben. Die große Mehrheit von ihnen ist hochgebildet, die Jobsuche im Ausland - z.B.im IT- oder Wissenschaftsbereich - fällt ihnen nicht schwer. Auch in Deutschland und vor allem in Berlin nicht, wo es besonders viele von ihnen hinzieht und wo sie inzwischen ihre eigenen Kulturvereine, Bars und Theater gegründet haben. Mit den Türken, die sich bereits vor 50 Jahren auf den Weg in ein neues Leben machten, eint sie oft nicht viel mehr als die gemeinsame Sprache. Ansonsten fangen die unterschiedlichen Vorlieben schon beim Döner an ... New-Wave-Türken nennen sich die neuen Türken auf Facebook, wo Tausende von ihnen sich über das Leben in Deutschland austauschen.
Montag 19:30 Uhr

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Ö1

On stage

da KaliTrio da Kali, Gebrüder Abozekry: Mali und Ägypten in Krems bei Glatt Verkehrt. Gestaltung: Maria Reininger (Ausstrahlung in Dolby Digital-5.1-Surround Sound) Das Festival Glatt Verkehrt am Hof der Winzer Krems hatte Ende Juli 2018 auch hochkarätige kammermusikalische Klänge aus West- und Nordafrika zu bieten: Das Trio da Kali als Mali, 2017 mit einer Aufnahme mit dem Kronos Quartet hervorgetreten, wusste durch die karge Schönheit seiner auf die Essenz reduzierten Musik zu gefallen, aus der die expressive Stimme von Hawa Kassé Mady Diabaté eindrucksvoll hervor stach. Das junge Brüderpaar Mohamed und Abdallah Abozekry aus Kairo hingegen begeisterte an Oud bzw. Saz in gleichermaßen rasanten wie charmanten, hochmusikalischen Saiten-Dialogen. Maria Reininger präsentiert die Höhepunkte beider Konzerte.
Montag 19:30 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

brandschutzAufrüsten für den Ausnahmefall Brandschutz Made in Germany Von Melahat Simsek Aufnahme des WDR 2019 Seit Januar 2019 gilt in NRW eine neue Landesbauordnung. Sie regelt die Abwehr von Gefahren beim Bauen und stärkt besonders den vorbeugenden Brandschutz. Doch wie viel mehr an Brandschutz macht tatsächlich Sinn? Holz, Kunststoffe, Leder und Textilien - unsere Wohnungen sind voll mit brennbaren Materialien. Vor allem Elektrogeräte bergen ein hohes Brandrisiko. Doch was nützen Rauchwarnmelder, Fluchtwege und technische Brandschutzmaßnahmen, wenn man in letzter Konsequenz nicht weiß, wie man sich in einem Notfall richtig verhält, fragt der Kölner Feuerwehrmeister Thomas Donner in einer Brandschutzunterweisung seine Teilnehmer. Wie geht man beispielsweise bei einem Hochhausbrand vor? Aufgeschreckt nach dem Grenfalltower Brand in London im Juni 2017 bei dem 71 Menschen ums Leben kamen, werden nun auch hierzulande verstärkt Hochhäuser auf Brandschutzmängel kontrolliert. Infolgedessen wurden bundesweit zahlreiche Hochhäuser zwangsgeräumt. Allein in Dortmund wurden 753 Mieter über Nacht durch die Schließung des Hannibal II Wohnkomplexes obdachlos. Dabei ist die Gefahr, in Deutschland durch Rauch und Feuer zu sterben im Vergleich zu anderen Risiken relativ gering. Aktuell kommen 280 Menschen im Jahr bei Bränden zu Tode.
Montag 20:04 Uhr

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NDR 2

NDR 2 Soundcheck Live

neneh cherryNeneh Cherry - Neneh Cherry wurde 1954 in Stockholm geboren und wuchs bei ihrer Mutter, der Malerin Monika Karlsson und ihrem Stiefvater, dem Jazztrompeter Don Cherry auf. Anfang der 80er Jahre zog sie nach London, kam in Kontakt mit verschiedenen Bandprojekten, bis sie 1986 als Gastsängerin auf The The"s Hit "Slow Train To Dawn" den ersten Erfolg erlebte. Mit dem Produzenten Cameron McVey (Massive Attack, Portishead), den sie später heiratete, produzierte sie 1988/89 ihr Debütalbum "Raw Like Sushi", mit dem Neneh eine lange Reihe von internationalen Hits startete: Buffalo Stance, Manchild, I"ve Got You Under My Skin und 1994 7 Seconds, als Duett mit dem afrikanischen Star Youssou N"Dour. Neneh Cherry war und ist immer an unterschiedlichen Projekten von großer Stilvielfalt beteiligt, im Jazz, Ethno, Hiphop, World Music - auch als sie von 1996 bis 2014 keine eigenen Alben veröffentlichte und sich mehr um ihre große Familie, die in Schweden und England lebt, kümmerte. 2011 wurde sie zusammen mit der norwegischen Band The Thing mit dem Grammy für das Jazzalbum des Jahres (The Cherry Thing) ausgezeichnet. Ihr aktuelles Werk "Broken Politics" (2018) war vor einer Woche bei den Grammy Awards für den Preis für das beste Album im Bereich Electronic/Dance nominiert! Um so schöner gerade jetzt im NDR 2 Radiokonzert ein Livekonzert von Neneh Cherry vom November 2018 präsentieren zu können.
Montag 21:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

kathrin lange40 Stunden Nach dem Roman von Kathrin Lange Bearbeitung und Regie: Sven Stricker Mit: Karim Cherif, Bjarne Mädel, Ulrike C. Tscharre, Matthias Brenner, Fabian Busch, Romanus Fuhrmann, Katharina Pütter, Judith Engel, Christopher Heisler, Mark Kofi Asamoah, Janna Horstmann, Etienne Roeder, Marian Funk und Fritz Hammer Komponist: Andreas Bick Ton: Alexander Brennecke Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016 Länge: 50" (Wdh. v. 29.08.2016) Iskander erhält ein Drohvideo mit einer Kreuzigung. Wenn er das Opfer nicht rechtzeitig findet, gehen überall in Berlin Bomben hoch. Als Faris Iskander, Ermittler einer Sondereinheit für religiös motivierte Verbrechen, ein Video erhält, in dem ein Mann ans Kreuz geschlagen wird, beginnt für ihn ein Albtraum. Ihm bleiben 40 Stunden, um das Opfer zu finden. Wenn er scheitert, wird der Täter überall in Berlin Bomben zünden. In der Hauptstadt finden die Ökumenischen Kirchentage statt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Kathrin Lange, 1969 in Goslar/Harz geboren, lebt in einem kleinen Dorf bei Hildesheim in Niedersachsen. Sie arbeitete als Buchhändlerin und gab von 2002 bis 2004 die Autorenzeitschrift "Federwelt" heraus. Seit 2005 veröffentlicht sie historische Romane, Jugendbücher und Krimis. Heute ist sie Mitglied bei den International Thriller Writers. Der zweite Band der Faris-Iskander-Reihe "Gotteslüge" erschien 2015, der dritte Band "Ohne Ausweg" 2016. 40 Stunden
Montag 21:30 Uhr

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MDR KULTUR

Plastik im Apfelgarten

martin mosebachVon Martin Mosebach Die Großauheimer Apfelblüte war einst in der ganzen Region bekannt und der aus den Früchten gekelterte Apfelwein hochgerühmt. Doch inzwischen kommen die meisten Äpfel aus Italien und anstelle blühender Streuobstwiesen findet man jetzt Gebrauchtwagen auf grauem Asphalt. Sicher keine schöne Aussicht für Rainer Maria Schrobendorff aus seiner geerbten Fachwerkvilla, denn er blickt direkt auf Bulkes Autohandel. Die Aussichten von Bulke selbst sind aber noch trüber, denn Bulke liegt tot mit einer Plastiktüte über dem Kopf in seinem Container. Oberflächlich betrachtet hätte man leicht von einem Selbstmord ausgehen können, doch nicht so Kommissar Haas. Bulke hatte zum Zeitpunkt seines Todes 3 Promille Alkohol im Blut, aber keine einzige leere Flasche findet sich im Raum, also nimmt der Kommissar zusammen mit seinem jungen Kollegen Teschenmacher die Ermittlungen auf. Bald stoßen sie auf das Gerücht, Bulke habe sich mit einer Bande von Autoschiebern eingelassen. Martin Mosebach, geboren 1951 in Frankfurt am Main, war zunächst Jurist, dann wandte er sich dem Schreiben zu. Seit 1983 entstanden elf Romane, dazu Erzählungen, Gedichte, Libretti und Essays über Kunst und Literatur, über Reisen, über religiöse, historische und politische Themen. Dafür hat er zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten, etwa den Heinrich-von- Kleist-Preis, den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, den Georg-Büchner-Preis und die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt. Regie: Thomas Wolfertz Produktion: hr 2019 Sprecher: Felix von Manteuffel Susanne Schäfer (55 Min.)
Montag 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Essay

Pascal RichmannMan vermisst diesen Planeten Über das Unheimliche (1/2) Von Pascal Richmann Was spricht der Papst, wenn er mit Astronauten spricht? Wie riecht das Weltall? Warum hat Gene Cernan einen Fotoapparat auf dem Mond verbuddelt? Und was hat das alles mit Kastratengesängen, Sigmund Freud und dem Unheimlichen zu tun? Wenn Sie denken, Essayist Pascal Richmann habe eine Antwort auf all diese von ihm selbst gestellten Fragen, könnten Sie sich irren. Aber sicherlich werden sie - auf die eine oder andere Weise - bereichert aus diesem konfus-virtuosen Hörabenteuer hervorgehen. (Teil 2 "Es gibt kein Land mehr", Montag, 8. April, 22.03 Uhr)
Montag 22:03 Uhr

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