Konzerte im Radio

Konzerte

Freitag 14:05 Uhr Ö1

In Concert

Kristjana Stefánsdóttir beim Reykjavík Jazz Festival 2020 Die Sängerin und renommierte "Great American Songbook"-Interpretin Kristjana Stefánsdóttir zeigt im Rahmen ihrer Reise durch "Hundert Jahre Songwriting" ihre beeindruckende stilistische Bandbreite. Mit ihren Kollegen Ómar Gudjónsson an der Gitarre, Thorgrímur Jónsson am Kontrabass, Dadi Birgisson an Klavier und Orgel sowie Magnús Trygvason Eliassen am Schlagzeug singt sie sich durch das Repertoire der US-amerikanischen Standards - und folgt dabei den Spuren einer der ganz großen Sängerinnen des Jazz: Ella Fitzgerald. Doch bleibt es nicht bei dieser Verbeugung allein, Stefánsdóttir weiß das Repertoire geschickt zu erweitern und sich die Songs anzueignen. Dies demonstrierte sie am 5. September 2020 im Zuge ihres Konzerts in der Norðurljós Chamber Music Hall in der "Harpa", dem wunderschönen Konzertgebäude am Hafen von Reykjavík. Für diesen letzten Programmpunkt des Reykjavík Jazz Festivals 2020 stellte Stefánsdóttir eigens ein neues Quintett zusammen und begeisterte mit Songs von Bluessänger Leroy Carr, Hoagy Carmichael, den Beatles und Elliot Smith. Gestaltung: Helmut Jasbar

Freitag 20:00 Uhr rbb Kultur

JAZZ BERLIN

Mit Ulf Drechsel Jazzfest Berlin 1984 - New York trifft Kuba Die amerikanische Pianistin und Komponistin Michele Rosewoman war Anfang 30, als sie in Berlin ihre 14-köpfige Band NEW YOR-UBA vorstellte. Unter dem Motto ""A Musical Celebration of Cuba in America"" verband sie die Sprache des zeitgenössischen Jazz mit der Tradition der Yoruba, einem westafrikanischen Volk aus dem Südwesten Nigerias. Ebenfalls in New York zu Hause war der Schlagzeuger Paul Motian. Bevor er Anfang der 70er Jahre als Komponist und Bandleader in Erscheinung trat, war er unter anderem in Bands von Lennie Tristano, Bill Evans und Keith Jarrett Drummer, der dem Schlagzeug im Jazz neue Freiheiten erspielt hatte. In Berlin spielte er im Quintett mit Joe Lovano, Bill Frisell, Jim Pepper und Ed Schuller. Konzertaufnahmen vom 4. und 3. November 1984, Philharmonie und Delphi

Freitag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

On Stage

Retro aber nicht rückwärts Die niederländische Band DeWolff Aufnahme vom 5.2.2021 Am Mikrofon: Tim Schauen 14, 16 und 17 Jahre - so alt waren die Brüder Luka (Schlagzeug) und Gitarrist Pablo van de Poel erst, als sie 2008 zusammen mit Keyboarder Robin Piso als Band DeWolff einen Plattenvertrag erhielten. Seitdem haben die Niederländer ihren Sound auf bislang acht Alben konsequent in die Richtung psychedlischen (Blues-)Rocks getrieben, wie er in den wilden 1960er-Jahren entwickelt wurde. DeWolff schaffen es dabei, eigenständig zu klingen, ohne zu Epigonen zu werden, auch wenn man Spuren von Deep Purple, Led Zeppelin und anderen im fuzzigen und groovenden Sound der Niederländer findet. Beim Release-Konzert anlässlich ihres aktuellen Albums "Wolffpack" wurde alles schön vintage gehalten: Instrumente, Verstärker, Mikrofone, Optik der Bühne und der Protagonisten. Das Trio wurde dabei von einem Bassisten und zeitweise von zwei Sängerinnen und anderen Gästen unterstützt. Gelunge Zeitreise - und zwar von der Vergangenheit ins Jetzt und nicht umgekehrt.

Freitag 23:05 Uhr BR-Klassik

Jazztime

Das Jazzkonzert Django, irrlichternd. Das sensationelle Trio des französischen Geigers Théo Ceccaldi mit einer ungewöhnlichen Hommage an die Musik des Gypsy-Gitarristen Django Reinhardt Mit Théo Ceccaldi (Violine, Viola), Valentin Ceccaldi (Violoncello) und Guillaume Aknine (E-Gitarre) Live-Aufnahme vom Festival "Jazz sous les pommiers" in Coutances, Normandie Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

Donnerstag Samstag