Konzerte

Montag 13:05 Uhr SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Mittagskonzert

Concerto Copenhagen Leitung: Lars Ulrik Mortensen John Blow: Suite aus "Venus und Adonis" Georg Muffat: Concerto grosso Nr. 12 G-Dur Henry Purcell: Suite aus "Die Feenkönigin" John Ernest Galliard: Suite zu "Syrinx und Pan" Georg Friedrich Händel: Ballettmusik zur Oper "Alcina" Georg Philipp Telemann: Suite G-Dur "La Bizarre" (Konzert vom 20. Mai 2018 im Kloster Melk) Frédéric Chopin: Variationen über "La ci darem la mano" B-Dur op. 2 Daniil Trifonov (Klavier) Jean Sibelius: "Karelia", Suite op. 11 Sinfonieorchester Lahti Leitung: Osmo Vänskä

Montag 14:05 Uhr Ö1

styriarte 2020

Alte Musik im Konzert. Solisten des styriarte- Festspielorchesters, Leitung: Alfredo Bernardini; Carlotta Colombo, Sopran; Valerio Contaldo, Tenor. Arien aus der Serenata "Gli Ossequi della Notte" von Johann Joseph Fux (aufgenommen am 2. Juli in der Helmut List Halle, Graz). Präsentation: Gerhard Hafner 2018 startete die "styriarte" einen auf sechs Jahre angelegten Zyklus mit Opern von Johann Joseph Fux. Dieses Jahr wäre die 1709 uraufgeführte Serenata "Gli Ossequi della Notte" auf dem Programm gestanden. Aufgrund der bekannten Umstände, musste diese szenische Produktion abgesagt werden. Vokale Höhepunkte aus Johann Joseph Fux Meisterwerk waren zum Auftakt der "styriarte" 2020 dennoch zu hören. Unter der Leitung von Alfredo Bernardini sangen die Sopranistin Carlotta Colombo sowie der Tenor Valerio Contaldo und spielten Solisten des styriarte-Festspielorchesters.

Montag 14:05 Uhr BR-Klassik

Panorama

Konzert der Münchner Philharmoniker Leitung: Valery Gergiev Solist: Matías Piñeira, Horn Gioacchino Rossini: "La Cenerentola", Ouvertüre; Wolfgang Amadeus Mozart: Hornkonzert Es-Dur, KV 495; Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur Aufnahme vom 25. Juni 2020

Montag 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

Justin Brown und die Badische Staatskapelle Karlsruhe Boris Beresowskij (Klavier) Klavier und Leitung: Justin Brown Benjamin Britten: "Sinfonia da Requiem" op. 20 Thomas Adès: "... but all shall be well" op. 10 Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 (Konzert vom 18. September 2012 im Badischen Staatstheater) Wolfgang Rihm: "Sehnsuchtswalzer" und "Brahmsliebewalzer" (Festkonzert zum 60. Geburtstag von Wolfgang Rihm am 13. März 2012 im Badischen Staatstheater) Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Es-Dur KV 449 (Konzert vom 9. März 2015 im Badischen Staatstheater) Eine Ära geht zu Ende. Zwölf Jahre lang wirkte der britische Dirigent und Pianist Justin Brown erfolgreich als Generalmusikdirektor in Karlsruhe, wurde für die Erweiterung des Orchesterrepertoires und abwechslungsreiche Programmgestaltung mit "seiner" Badischen Staatskapelle 2012 mit dem Preis des Deutschen Musikverleger-Verbandes für das "Bestes Konzertprogramm" ausgezeichnet. Ebenfalls 2012 kürte ihn die Zeitschrift Opernwelt zum "Dirigent des Jahres". Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit lag bei einem kompletten Wagner-Zyklus, der 2015 bis 2017 von der Neuinszenierung des Rings des Nibelungen mit vier internationalen Regieteams gekrönt wurde.

Montag 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

Konzert aus Prag

Rundfunk-Sinfonieorchester Prag Anu Tali, Dirigentin Toby Spence, Tenor Radek Baborák, Horn Felix Mendelssohn Hebriden-Ouvertüre op. 26 Wolfgang Amadeus Mozart Hornkonzert Es-dur KV 447 Benjamin Britten Serenade op. 31 für Tenor, Horn und Streicher Edward Elgar Enigma-Variationen op. 36 Aufnahme vom 20. Januar 2020 aus der Dvorák Hall, Rudolfinum in Prag (Übernahme hr2 Kultur)

Montag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Claudia Belemann Klavierfestival Ruhr 2020 Im Beethovenjubiläumsjahr und Corona-Krisenjahr beleuchtet die Pianistin Anika Vavic Ludwig van Beethovens Krisenjahr 1802. 1802 hat sich Ludwig van Beethoven nach Heiligenstadt bei Wien zurückgezogen. Durch welch schwere Krise er dort gegangen ist, zeigt sein sogenanntes Heiligenstädter Testament, ein Brief an seine Brüder, der nie abgeschickt wurde; in ihm formuliert Beethoven seine Verzweiflung angesichts seiner deutlich voranschreitenden Ertaubung. Nur rund 100 m entfernt von dem Haus, in dem Beethoven damals wohnte, hat Anika Vavic mit ihrer Tochter die strenge Zeit des Corona-Lock-Downs verbracht. Und so hat sie ins Zentrum ihres Konzertes beim Klavierfestival Ruhr Werke gestellt, die Beethoven in seinem Krisenjahr 1802 komponiert hat. Außerdem spielt sie die Deutsche Erstaufführung einer Komposition aus dem Jahre 1996 des Komponisten Shih. Er stammt aus Taiwan und lebt seit rund 40 Jahren in Wien. Ludwig van Beethoven: Klavierstück C-Dur "Letzter musikalischer Gedanke" / Präludium f-Moll / Bagatellen, op. 33 / 15 Variationen mit Finale alla Fuga, op. 35 "Eroica-Variationen" Shih: Der letzte Walzer, Deutsche Erstaufführung Frédéric Chopin: Ballade Nr. 3 As-Dur, op. 47 Anika Vavic, Klavier Aufnahme aus dem Wasserschloss Gartrop, Hünxe

Montag 20:05 Uhr BR-Klassik

Musikfest ION

Thema Trost - Träumen Hille Perl, Marte Perl, E-Viola da gamba; Lee Santana, Laute und E-Gitarre; Rabih Lahoud mit Masaa Werke von Marin Marais, Heinrich Schütz und eigene Kompositionen; Special: gemeinsame Songs Aufnahme vom 3. Juli 2020 Corona bringt in diesem Jahr alles durcheinander. Das bekommen insbesondere auch die Künstler zu spüren, die für ihre Arbeit und damit ihren Verdienst ein Publikum brauchen. Die Veranstalter sitzen mit den Künstlern im selben Boot. Die wunderbar vielfältige und qualitativ ausgesprochen hochstehende Sommerlandschaft der Musikfestivals gleicht einem Trümmerfeld. Nicht unterkriegen lassen hat sich der seit letztem Jahr neu amtierende künstlerische Leiter des Musikfests ION, Moritz Puschke. Mit großer Flexibilität und Offenheit bis zur letzten Minute hat er das 69. Musikfest ION zum ursprünglichen Termin Ende Juni/Anfang Juli auf neue Beine gestellt. Neben der langen Eröffnungsnacht gab es an jedem Tag, immer um 21:00, ein Mottokonzert ohne Zuhörer*innen. Der Abend am 3.7. in St. Martha war mit "Trost und Träumen" überschrieben. Ein Improvisationsensemble rund um die Gambistin Hille Perl präsentierte gemeinsam mit der aufstrebenden Jazz-Formation Masaa ein Programm von Frühbarock bis Jazz.

Montag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

Musik-Panorama

Neue Deutschlandfunk-Produktionen Franz Schubert Ouvertüre (im italienischen Stil) D-Dur, D 590 Sinfonie Nr. 4 c-Moll, D 417 Sinfonie Nr. 6 C-Dur, D 589 Kammerorchester Basel Leitung: Heinz Holliger Aufnahme vom Oktober 2018 aus dem Landgasthof Riehen Am Mikrofon: Johannes Jansen Die Musik Gioacchino Rossinis fegte wie ein Wirbelwind durch Europa und bescherte der französischen Oper einen schweren Stand - auch in Wien. Sogar Beethoven und sein französischen Vorbildern verpflichteter "Fidelio" kamen gegen diese Übermacht kaum an. Noch weniger aber Franz Schubert, dessen Traum vom erfolgreichen Opernkomponisten in einer Serie von Misserfolgen endete. Auf dem Gebiet der Instrumentalmusik hingegen setzte die italienische Herausforderung in ihm ungeahnte Kräfte frei. Das beweisen die Ouvertüren im italienischen Stil und auch die kleine C-Dur-Sinfonie. Während sich hinter der vierten Sinfonie in c-Moll, der Schubert selbst das Etikett der "Tragischen" verlieh, gängiger Einschätzung zufolge eine Auseinandersetzung mit Beethovens Fünfter, der "Schicksalssinfonie", verbirgt. Jüngere Schubert-Forschungen jedoch lassen am Beethoven-Vorbild zweifeln. Dieser neuen Lesart schließen sich auch Heinz Holliger und das Kammerorchester Basel an. Beethovens Schatten scheint wie weggeblasen auf ihrer jüngsten CD. Sie ist Bestandteil einer Gesamteinspielung der Sinfonien Franz Schuberts, die in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk entsteht. Schubert im Schattenkampf

Sonntag Dienstag