Konzerte im Radio

Konzerte

Montag 19:30 Uhr Ö1

On stage

Jason Rebello solo bei den INNtönen 2020 Ende der 1980er Jahre galt Pianist Jason Rebello als eines der größten Talente des britischen Jazz. Zu seinen Förderern zählte u. a. Saxofonist Wayne Shorter, der 1990 das Debütalbum des erst 21-Jährigen produzierte. Seine Engagements bei Pop- und Rock-Größen wie Sting, Jeff Beck, Peter Gabriel oder Joss Stone brachten es allerdings mit sich, dass man ab den 1990ern in Jazzerkreisen außerhalb Großbritanniens nicht mehr allzu viel vom virtuosen Jungspund vernahm. Doch der heute 52-jährige Jason Rebello hat über die Jahre nichts verlernt und ist inzwischen zum geschmackssicheren Vollblutmusiker gereift. Das bewies er am 15. August 2020 beim INNtöne-Festival auf Paul Zauners Buchmannhof im oberösterreichischen Diersbach mit einem grandiosen Solokonzert: Rebello bot mit delikatem Anschlag Pop-Hits wie "Blackbird", aber auch Stride-Piano-Einlagen anhand von Errol Garners "Play Piano Play". Zudem erklangen Kompositionen der Pianistenkollegen Herbie Hancock und Kenny Kirkland, nebst Standards und Eigenkompositionen. Marlene Schnedl präsentiert das vom Publikum enthusiastisch aufgenommene Konzert. Gestaltung: Marlene Schnedl

Montag 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

In Concert

Studio 104, Radio France, Paris Aufzeichnung vom 31.03.2021 Arlo Parks and friends: Arlo Parks, Gesang Adrian Soleiman, Keyboard und Saxophon Daniele Diodato und Adrian Edeline, Gitarre Elise Blanchard, Bass Louis Delorme, Schlagzeug "For Barbara" - eine Hommage von Guillaume de Chassy Guillaume de Chassy, Klavier Aufzeichnung vom 09.11.2019 Moderation: Holger Hettinger Arlo Parks Debüt-Album "Collapsed in Sunbeams" gilt als die zentrale musikalische Wortmeldung der Generation Z, mit der die 20jährige Musikerin die Themen ihrer Altergenoss*innen mit zahllosen popkulturellen Referenzen in ein extrem kraftvolles Klangbild packt. Ihr Konzert vom 31. März dieses Jahres musste zwar ohne Publikum auskommen - was Arlo Parks aber nicht daran gehindert hat, eine fokussierte, extrem kraftvolle Performance zu liefern, die auch ohne Zuschauerjubel maximal ansteckend wirkt. Kontrastprogramm danach mit dem Pianisten Guilleaume de Chassy, Grenzgänger zwischen Jazz, Klassik und überhaupt allem, was sich auf 88 Tasten so darstellen lässt. Sein Konzert aus dem Jahr 2019 ist eine stilistisch ganz eigene Hommage an die Chansonneuse Barbara, deren eindringliche Lieder er mit virtuosen Arabesken und einer sehr intensiven Innerlichkeit in die Nähe der großen romantischen Liedkunst rückt.

Sonntag Dienstag