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WDR 3 Klassik Klub

06.00 Uhr
WDR aktuell

06.04 Uhr
WDR 3 Mosaik

Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur Darin: zur vollen Stunde WDR aktuell 07:50 Kirche in WDR 3 Choral Pfarrer Jürgen Martin, Köln-Holweide

09.00 Uhr
WDR aktuell

09.04 Uhr
WDR 3 Klassik Forum

Mit Katharina Eickhoff Granville Bantock: Die Seeräuber, Meeres-Poeme von den Hebriden; Royal Philharmonic Orchestra, Leitung: Vernon Handley Kurt Weill: Pirate Jenny; Betty Buckley, Gesang; ein Orchester Hector Berlioz: Le Corsaire, op. 21, Konzertouvertüre; Baltimore Symphony Orchestra, Leitung: David Zinman Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 17 d-Moll, op. 31,2; Alexei Lubimov, Klavier Jean Sibelius: Konzert d-Moll, op. 47; Lisa Batiashvili, Violine; Staatskapelle Berlin, Leitung: Daniel Barenboim Mika Toivanen / Jorma Toiviainen: Yön kuningatar; Das Neorustikale Tango-Orchester Geirr Tveitt: Suite Nr. 2; Royal Scottish National Orchestra, Leitung: Bjarte Engeset Luigi Pozzi: Cantata sopra il passacaglio. Diatonica; Marco Beasley, Gesang; Gianluigi Trovesi, Klarinette; L'Arpeggiata, Leitung: Christina Pluhar Andrea Falconiero: Folias; L'Arpeggiata, Leitung: Christina Pluhar Christina Pluhar: Se l'aura spira; Marco Beasley, Gesang; Gianluigi Trovesi, Klarinette; L'Arpeggiata, Leitung: Christina Pluhar Georg Philipp Telemann: Quartett Nr. 2 F-Dur, aus "Quatrièrme livre de Quatuors à Flûte, Violon, Alto Viola et Basse"; Nevermind Gotthard Odermatt: Été, op. 18; Albrecht Mayer, Oboe; Academy of St. Martin in the Fields, Leitung: Mathias Mönius

12.00 Uhr
WDR aktuell

12.04 Uhr
WDR 3 Kulturfeature

Natur an Autorin - Autorin an Natur #Strandgänge Von Elke Heinemann Eine Literaturmode aus Großbritannien und den USA ist bei uns angekommen: "Nature Writing". Beschreibungen der Natur entstehen hier aus einem persönlichen, oft philosophischen oder literarischen Interesse heraus wie bei Autorin Elke Heinemann. Das Genre Nature Writing gründet in der Krise der Natur: In den letzten 20 Jahren sind rund 80 Prozent der weltweiten Insektenbiomasse verschwunden. Der Mensch, heißt es, habe im sogenannten Anthropozän das sechste Massensterben der Erdgeschichte eingeleitet. Autorin Elke Heinemann sucht an einem Strand im Norden von Wales, wo es geologisch bedeutsame Funde zu bestaunen gibt, nach Anregungen, um die gerade von philosophischen Trendsettern viel diskutierte Frage zu beantworten, wie sich die Beziehung zwischen Mensch und Natur heute neu definieren ließe. Ihre Erfahrungen hält sie in einem Audioblog fest - ganz in der literarischen Tradition des amerikanischen Schriftstellers Henry David Thoreau, dessen Tagebuch Walden der Urtext des Nature Writing ist. Die technischen Mittel eines Audioblogs bieten heute dabei die Möglichkeiten, handschriftliche Notizen um die Aufzeichnungen von Gesprächen und Tonaufnahmen aus der Natur zu erweitern. Produktion: WDR/BR 2020 Wiederholung: So 15.04 Uhr

13.00 Uhr
WDR aktuell

13.04 Uhr
WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann

15.00 Uhr
WDR aktuell

15.04 Uhr
WDR 3 Gutenbergs Welt

16.00 Uhr
WDR aktuell

16.04 Uhr
WDR 3 Lesung

Carson McCullers: Gesammelte Erzählungen

17.00 Uhr
WDR aktuell

17.04 Uhr
WDR 3 Vesper I

Aus dem Palazzo Ruspoli Die Vesper besucht den Palazzo des römischen Marchese Francesco Maria Ruspoli: einem Musikmäzen, der gelegentlich selbst zur Feder griff, um das eine oder andere Libretto wenn nicht zu schreiben so doch nach seinen Vorstellungen zu bearbeiten. Musik "in solcher Perfection" habe er sein "Lebtag nicht gehört", notiert der Frankfurter Freiherr von Uffenbach 1715 in sein Tagebuch, als er auf seiner Europareise in Rom Station macht. Was ihn dort so fasziniert, sind die hochkarätigen Konzerte im Palazzo des Marchese Francesco Maria Ruspoli. Der ist ein leidenschaftlicher Musikliebhaber und schart herausragende Musiker um sich. Auch der junge Georg Friedrich Händel geht während seines Italienaufenthaltes im Hause des Marchese ein und aus. Sicher denkt Händel an Ruspolis virtuose Primadonna Margherita Durastanti, als er 1707 ein extravagantes "Salve Regina" komponiert. Genre hätte Ruspoli den jungen Komponisten als Kapellmeister engagiert. Aber Händel hält es nicht in Rom. So wird 1709 Antonio Caldara für einige Jahre der "Maestro di Cappella", der für den Marchese in wenigen Jahren Hunderte Werke komponiert. Antonio Caldara: Benedictus Deus, Motette; Franz Vitzthum und Alex Potter, Countertenor; United Continuo Ensemble, Leitung: Thomas C. Boysen Alessandro Scarlatti: Aria della speranza, aus dem Oratorium "Il giardino di rose. La santissima vergine del rosario"; Elizabeth Watts, Sopran; English Concert, Leitung: Laurence Cummings Georg Friedrich Händel: Salve Regina für Mezzosopran, Orgel, Streicher und Basso continuo; Julia Lezhneva, Sopran; Il Giardino Armonico, Leitung: Giovanni Antonini Arcangelo Corelli: Sonate F-Dur, op. 3,1 für 2 Violinen und Basso continuo; Rémy Baudet und Sayuri Yamagata, Violine; Musica Amphion Antonio Caldara: Duett Francesca - Engel "È ristoro a un cor che pena", aus "Oratorio per S. Francesca romana"; Nuria Rial, Sopran; Valer Sabadus, Countertenor; Kammerorchester Basel

17.45 Uhr
WDR 3 ZeitZeichen

19. September 1475 - Köln wird freie Reichsstadt Von Jana Fischer Köln: Die Stadt am Rhein, die ihre Anfänge einst als Römerkolonie nahm, war eine der ersten Metropolen auf deutschem Boden. Nach dem Ende des römischen Imperiums blieb die Stadt über die Jahrhunderte hinweg ein Handelszentrum - und vor allem im Spätmittelalter war sie Schauplatz zahlloser Konflikte. Im Heiligen Römischen Reich hatte am Bischofssitz Köln lange der jeweilige Erzbischof das Sagen. Diese Vormachtstellung allerdings nahm mit der Schlacht von Worringen im Jahr 1288 ein jähes Ende. Die Stadt löste sich aus dem Erzstift Köln. So markiert die Schlacht de facto zugleich den Beginn von Köln als unabhängiger Stadt. Dennoch dauerte es bis ins Jahr 1475, bis die Kölner auch offiziell den Status als "freie Reichsstadt" zuerkannt bekamen.

18.00 Uhr
WDR aktuell

18.04 Uhr
WDR 3 Vesper II

Ruspoli alias Olinto Die Vesper besucht den Palazzo des römischen Marchese Francesco Maria Ruspoli: einem Musikmäzen, der gelegentlich selbst zur Feder griff, um das eine oder andere Libretto wenn nicht zu schreiben so doch nach seinen Vorstellungen zu bearbeiten. Francesco Maria Ruspoli gehört in den Jahrzenten um 1700 zu den bedeutenden Kunstmäzenen in Rom. Vor allem in militärischen Dingen hat er sich um den Kirchenstaat verdient gemacht, weshalb ihn Papst Clemens XI. 1709 zum Fürsten von Cerveteri ernennt. Man kennt sich, immerhin ist Clemens, der mit weltlichem Namen Giovanni Francesco Albani heißt, Mitglied der Accademia degli Arcadi, einem erlesenen Dichter- und Intellektuellenzirkel, zu dem seit 1691 auch Ruspoli gehört - unter dem Namen "Olinto Arsenio". Gerne treffen sich die Arcadi in seinen Gärten, und gelegentlich greift auch Ruspoli einmal zur Feder, um das eine oder andere Libretto zu gestalten: So entsteht unter anderem die Textvorlage für die Serenata "Olinto", die Papst Clemens und wohl auch dem Marchese selbst zur Ehre gereichen soll - zumal in der Vertonung von Ruspolis damaligem Lieblingskomponisten: Georg Friedrich Händel. Alessandro Scarlatti: Sinfonia aus der Oper "Griselda"; Dorothea Röschmann und Verónica Cangemi, Sopran; Silvia Tro Santafé und Bernarda Fink, Mezzosopran; Lawrence Zazzo, Countertenor; Kobie van Rensburg, Tenor; Akademie für Alte Musik Berlin, Leitung: René Jacobs Georg Friedrich Händel: Olinto, pastore arcade, Kantate; La Risonanza, Leitung: Fabio Bonizzoni Pietro Castrucci: Allegro / Adagio / Allegro, aus der Sonate d-Moll, op. 1,10 für Blockflöte und Basso continuo; Michael Schneider, Altblockflöte; Sabine Bauer, Cembalo; Toshonori Ozaki, Laute; Annette Schneider, Violoncello Alessandro Scarlatti: Finale aus dem 2. Akt der Oper "Griselda"; Dorothea Röschmann und Verónica Cangemi, Sopran; Silvia Tro Santafé und Bernarda Fink, Mezzosopran; Lawrence Zazzo, Countertenor; Kobie van Rensburg, Tenor; Akademie für Alte Musik Berlin, Leitung: René Jacobs

19.00 Uhr
WDR aktuell

19.04 Uhr
WDR 3 Hörspiel

Der Aufzug Von Mariana Leky Komödie über Zwei, die feststecken Komposition: Florian van Volxem und Sven Rossenbach Astrid: Jule Ronstedt Fritjof: Dominic Raacke Hausmeister: Martin Brambach Alte Frau: Dorothea Walda Der Mann / Techniker / Vorübereilender: Andreas Laurenz Maier Sekretärin: Sigrid Burkholder Regie: Petra Feldhoff Produktion: WDR 2013 Wiederholung: WDR 5 So 17.04 Uhr

20.00 Uhr
WDR aktuell

20.04 Uhr
WDR 3 Konzert

Mit Nina Heinrichs Birth of a Bird - 100 Jahre Charlie Parker Die WDR Big Band erinnert mit diesem Projekt an Charlie Parker, einen Wegbereiter des modernen Jazz. Er gilt nicht nur als "Erfinder" und genialer Interpret des Bebop, einer Ausrichtung des Jazz, die in den 1940er Jahren in New York entstand, sondern auch als einer der größten Jazzmusiker aller Zeiten. Zusammen mit seinem kongenialen Partner jener Jahre, dem Trompeter Dizzy Gillespie, hat Charlie Parker den Bebop zu seiner stilistischen Vollendung geführt. Im März 1955 verstarb Parker viel zu früh an seiner Drogen- und Alkoholsucht. Aus Anlass des 100. Geburtstages dieses Ausnahmemusikers und Komponisten präsentiert die WDR Big Band unter der Leitung von Michael Abene, der auch die Arrangements für dieses Projekt schrieb, das Programm "Birth of a Bird". Speziell für dieses Konzert ausgewählte Parker-Titel (die längst zu den Jazz-Klassikern zählen) wie z.B. "Ornithology", "Scrapple From The Apple", "My Little Suede Shoes" oder die "Yardbird Suite" werden in dieser Form zum ersten Mal gespielt. Neben Johan Hörlén, dem 1. Altsaxofonisten der WDR Big Band, steht insbesondere der 33-jährige italienische Altsaxofonist Luigi Grasso im Fokus. Johan Hörlén und Luigi Grasso, Saxofon; WDR Big Band; Michael Abene, Komposition und Arrangement; Leitung: Jörg Achim Keller Aufnahme aus der Kölner Philharmonie

22.00 Uhr
WDR aktuell

22.04 Uhr
WDR 3 Open Sounds: Studio Elektronische Musik

Mit Björn Gottstein Stromlinie Reloaded [5] Ekkehard Ehlers bewegt sich an den Nahtstellen der Grenze zwischen E- und U-Musik und erklärt Helmut Lachenmann und den House-Musiker DJ Piere gleichermaßen zu seinen Heroen. Zu seinem Klangfundus gehören allerdings vor allem die Werke der klassischen Moderne - Musik von Charles Ives, Arnold Schönberg oder Cornelius Cardew. Behutsam umhüllt er Proben aus den Werken dieser Komponisten mit dem Knistern und Prickeln der zeitgenössischen Elektronik. Und er ringt den verirrten Originalen dabei eine Bedeutung ab, die im ursprünglichen Kontext undenkbar geblieben ist. "Converting a violin into something completely different. 70 minutes worth" notiert Kaffe Matthews lakonisch als Inhaltsangabe auf ihren CDs. Oder "Music made in a bookstore in Baltimore". Als gelte es das nichts sagende Etikett "Öl auf Leinwand" auf die Musik zu übertragen. Denn natürlich ist es gerade das "something completely differently", das die Aufmerksamkeit zügelt und Matthews zur Leitfigur der englischen Klangkunst werden ließ. Gleich, ob sie die Klänge ihrem Lieblingsinstrument, der Violine, einem Theremin oder ihrer unmittelbaren Umgebung ablauscht, stets entstehen Stücke, die Musik und Klang in ihrer verstörenden und zerbrechlichen Schönheit ausstellen. "Auskultation" nennen Mediziner das Abhören von Geräuschen, die im Inneren eines Körpers entstehen. Annette Krebs appliziert diese Praxis auf ihr Instrument, das sie wie mit einem elektroakustischen Stethoskop durchleuchtet. Die Gitarre wird sorgfältig verkabelt, verstärkt und verzerrt, bis schließlich ein Klangknäuel entsteht, das als sechssaitiges Zupfinstrument zu identifizieren schwer, als lebenden Organismus zu identifizieren hingegen umso leichter fällt. Ekkehard Ehlers: Computermusik plays Cornelius Cardew / offen, aus "Betrieb" / danach, aus "Betrieb" Ekkehard Ehlers: Woolf Phrase mit Violoncello; Anka Hirsch, Violoncello Ekkehard Ehlers: Ausschnitt aus "Blind" für Celloquintett; Anka Hirsch, Violoncello Ekkehard Ehlers: Ausschnitt aus "Mäander" für Bassklarinette und Elektronik; Burkhard Kunkel, Bassklarinette; Ekkehard Ehlers, Elektronik Kaffe Matthews: Elektronische Kompositionen Ann / Bea / cécile / dd / eb + flo Annette Krebs: Ausschnitt aus "Guitar Solo" für elektroakustische Gitarre; Annette Krebs Annette Krebs: Mp3 Projekt a für Gitarre, Mischpult und Radio; Annette Krebs Alessandro Bosetti / Annette Krebs: Ohne Titel; Alessandro Bosetti, Sopransaxofon; Annette Krebs, elektroakustische Gitarre

00.00 Uhr
WDR aktuell

00.05 Uhr
Das ARD Nachtkonzert

Übernahme vom: Bayerischer Rundfunk Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie G-Dur; Les Amis de Philippe, Leitung: Ludger Rémy Franz Schubert: Fantasie C-Dur, D 934; Sarah Christian, Violine; Lilit Grigoryan, Klavier Jan Dismas Zelenka: Sinfonie a-Moll; Das Neu-Eröffnete Orchestre, Leitung: Jürgen Sonnentheil Robert Schumann: Violoncellokonzert a-Moll, op. 129; Gabriel Schwabe; Royal Northern Sinfonia, Leitung: Lars Vogt Max Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Beethoven, op. 86; Nordwestdeutsche Philharmonie, Leitung: Hermann Scherchen ab 02:03: Ernst von Dohnányi: Klavierkonzert Nr. 2 h-Moll, op. 42; Howard Shelley; BBC Philharmonic, Leitung: Matthias Bamert Ludwig van Beethoven: Streichquartett D-Dur, op. 18,3; Hagen Quartett Claude Debussy: Khamma; Philharmonisches Orchester Rotterdam, Leitung: James Conlon Charles-Valentin Alkan: Sonatine, op. 61; Marc-André Hamelin, Klavier Henri Vieuxtemps: Violinkonzert Nr. 5 a-Moll, op. 37; Itzhak Perlman; Orchestre de Paris, Leitung: Daniel Barenboim ab 04:03: Charles Gounod: Sinfonie Nr. 2 Es-Dur; Beethoven Academie, Leitung: Hervé Niquet Edward Elgar: Chanson de nuit, op. 15,1; Royal Philharmonic Orchestra, Leitung: Pinchas Zukerman Leos Janá?ek: Suite aus "Das schlaue Füchslein"; Philharmonisches Orchester Bergen, Leitung: Edward Gardner ab 05:03: Antonio Vivaldi: Konzert C-Dur; Europa Galante, Leitung: Fabio Biondi Felix Mendelssohn Bartholdy: 6 Lieder ohne Worte, op. 62; Michael Endres, Klavier Franz Anton Hoffmeister: Allegro maestoso aus "Sinfonia concertante" B-Dur; Dieter Klöcker, Klarinette; Karl-Otto Hartmann, Fagott; Academy of St. Martin in the Fields, Leitung: Iona Brown Alessandro Melani: Sonata C-Dur; Crispian Steele-Perkins und Alison Balsom, Trompete; The Parley of Instruments Domenico Scarlatti: Sonate cis-Moll; Sergei Babayan, Klavier Alexandre Desplat: Cheri; London Symphony Orchestra, Leitung: Carmine Lauri Darin: 02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell