Radioprogramm

Deutschlandfunk Kultur

Jetzt läuft

Kulturpresseschau

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

05.30 Uhr
Nachrichten

05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Schwester Ancilla Röttger, Münster Katholische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07.50 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.20 Uhr
Neue Krimis

08.30 Uhr
Nachrichten

08.50 Uhr
Buchkritik

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Direktorin der Galleria dell' Academia Florenz Cecilie Hollberg im Gespräch mit Ulrike Timm

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Lesart

Das Literaturmagazin

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag

11.30 Uhr
Musiktipps

11.45 Uhr
Unsere roc-Ensembles

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Länderreport

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

16.00 Uhr
Nachrichten

16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Wortwechsel

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit Shabbat

19.30 Uhr
Zeitfragen

Literatur Auf dem Schlachtfeld des Alltags Die Kurzgeschichten der amerikanischen Autorin Grace Paley Von Tina Hammesfahr Susan Sontag bewunderte ihre einzigartige Stimme, Philip Roth ihren Humor. Grace Paleys Ruhm beruht auf gerade mal drei schmalen Bänden mit Kurzgeschichten über den Alltag von Frauen. Schreiben, politischer Kampf und ihre Familie - das sei gleichwichtig für sie, betonte die Tochter russisch-jüdischer Einwanderer. 1922 in der Bronx in New York geboren, war es zunächst unwahrscheinlich, dass aus ihr eine berühmte Schriftstellerin werden sollte. Doch jüdisch-amerikanische Autoren waren in der New Yorker Szene ab Mitte des 20. Jahrhunderts im Aufwind. Philip Roth, Saul Bellow oder Norman Mailer sind Zeitgenossen Grace Paleys. Mit ihren Geschichten über Frauen und deren Alltag ließen sich zwar Ende der 50er-Jahre keine Literaturpreise abräumen. Doch im Zuge der zweiten Welle der Frauenbewegung in den 60er-Jahren gewannen sie an Bedeutung. Grace Paley selbst spielte die Wichtigkeit ihrer literarischen Karriere gerne herunter. Daher ist es überraschend zu erfahren, dass sie jahrzehntelang damit gerungen haben soll, endlich einen Roman vorzulegen. Stattdessen kehrte sie im Alter zu ihren Anfängen zurück und schrieb Gedichte.

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Debüt im Deutschlandfunk Kultur Freylinghausen-Saal der Franckesche Stiftungen Halle Aufzeichnung vom 03.12.2022 Wolfgang Amadeus Mozart Divertimento für Streichquartett F-Dur KV 138 Dmitrij Schostakowitsch Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73 Johannes Brahms Streichquartett c-Moll op. 51 Nr. 1 Leonkoro Quartett: Jonathan Schwarz, 1. Violine Amelie Wallner, 2. Violine Mayu Konoe, Viola Lukas Schwarz, Violoncello

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Musikfeuilleton

Harmonienzauber 200 Jahre César Franck Von Maria Gnann Er hat die Tür geöffnet zu einem neuen Orgelreich, in dem es impressionistisch schillert und der Klang sinnlich-organisch wogt. César-Auguste Jean Guillaume Hubert Franck zählt zu den wichtigsten Komponisten, Lehrern und Organisten Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich. Die Anzahl seiner Vornamen verrät die Ambitionen der deutsch-belgischen Eltern. Doch der junge César verzichtete auf eine Virtuosenkarriere und verzog sich auf die Kirchenorgelbank. In der Pariser Basilika Sainte-Clotilde spielte er fast 30 Jahre lang, verzückte die Zuhörer mit seinen symphonisch angelegten Improvisationen, "wie eine Reinkarnation Bachs", so konstatierte Franz Liszt. Seine Schüler verehrten ihn als "Père Franck" und je älter er wurde, desto mehr sprühten die Ideen. Seine bekanntesten Werke schrieb er in den letzten Lebensjahren, seine Violinsonate, seine Sinfonie d-Moll oder sein "musikalisches Testament": die Trois Chorals pour Grand Orgue. "Meine Orgel ist ein Orchester!", soll er gesagt haben. Als Begründer des französisch-sinfonischen Orgelstils ging César Franck in die Musikgeschichte ein.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Auf der Suche nach einer bewohnbaren Sprache in einem bewohnbaren Land Heinrich Böll in einer Langen Nacht Von Terry Albrecht Regie: Sabine Fringes (Wdh. v. 16./17.12.2017) Kein Schriftsteller lag so im Widerstreit mit der Bundesrepublik wie ihr erster Literaturnobelpreisträger, der am 21. Dezember 105 Jahre alt geworden wäre. Bis zu seinem letzten Roman "Frauen vor Flußlandschaft" rieb sich Heinrich Böll an seinem Land. Dessen restaurative Strukturen beschrieb er immer wieder in Romanen wie "Gruppenbild mit Dame" oder "Billard um halb zehn". Böll hat in seiner Heimatstadt Köln seine literarische Prägung erfahren, seine ersten Schreibversuche gehen auf die "Straßenschule" zurück, gefolgt von einem langjährigen Soldatenleben, in dem er den Krieg hassen lernte. Als er darüber schrieb, wollte Ende der 40er-Jahre keiner etwas davon wissen. Viele seiner frühen Erzählungen sind erst kurz vor seinem Tod 1985 oder postum veröffentlicht worden, wie der Roman "Der Engel schwieg". Nicht nur in diesem Roman hat der gläubige Katholik Böll die Institution Kirche angegriffen und ihre Verstrickung in das Naziregime angeprangert. Böll wurde zu dem literarischen Gewissen der Bundesrepublik. Dass sein öffentliches Engagement nicht von seinem literarischen zu trennen war, zeigt seine Auseinandersetzung mit dem Terrorismus der RAF in Reden, Essays und dem Roman "Die verlorene Ehre der Katharina Blum". Popularität erreichte Böll vor allem durch sein "Irisches Tagebuch" und seine gesellschaftskritischen Satiren wie "Dr. Murkes gesammeltes Schweigen" oder "Nicht nur zur Weihnachtszeit".

01.00 Uhr
Nachrichten

02.00 Uhr
Nachrichten

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Tonart

Klassik reloaded