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Kultur und Politik am Morgen

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Pfarrteam Spremberg Evangelische Kirche

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Buchkritik

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Lehrerin an Blindenschule Anja Pfaffenzeller im Gespräch mit Marco Schreyl

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Das Literaturmagazin

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Studio 9 - Der Tag mit ...

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Länderreport

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Kulturnachrichten

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Das Musikmagazin am Nachmittag

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16.30 Uhr
Kulturnachrichten

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17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.30 Uhr
Weltzeit

Moderation: Isabella Kolar Corona-Pandemie in Indien Erste Hilfslieferungen treffen ein Gespräch mit Silke Diettrich Die Hölle von Neu Delhi Überfordertes Gesundheitssystem, kein Sauerstoff Von Silke Diettrich und Peter Hornung Indien ist für 40 Prozent der Corona-Neuinfektionen weltweit verantwortlich. Das ohnehin schlecht ausgestattete Gesundheitssystem steht angesichts der rapide steigenden Infektionszahlen vor dem Zusammenbruch. In zahlreichen Krankenhäusern sind medizinischer Sauerstoff und Medikamente knapp. Mitverantwortlich für die dramatische Lage in Indien ist vermutlich die neue Coronavirus-Mutante B.1.617. Deutschland hat deshalb wie zahlreiche andere Länder einen weitgehenden Einreisestopp verhängt.

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

19.30 Uhr
Zeitfragen. Feature

Eine Mutter kämpft Irmgard Litten und ihr Sohn im KZ Von Tobias Barth und Lorenz Hoffmann Der Muttertag ist keine Erfindung der NS-Propaganda. Aber die Kulturadministratoren des Regimes verstanden es perfekt, den aus den USA kommenden und von Blumenverkäufern etablierten Tag zu nutzen, um Frauen für sich zu gewinnen - wenn sie denn "deutsch" und "erbgesund" waren. Der Muttertag, 1934 erstmals als öffentlicher Feiertag begangen, und das Mutterkreuz wurden zentrale Symbole einer pseudoreligiösen Verehrung von Mutterschaft. Von der "heiligsten Kraft" wird da gesprochen und vom "letzten Sinn", der darin bestehe, Volk und Führer viele Kinder zu schenken. Während in Presse und Rundfunk, in Schulen und Unternehmen, der Mutterkult als ein Kern der NS-Ideologie verbreitet wurde, musste die Mutter Irmgard Litten um ihren Sohn Hans fürchten. Der Anwalt war in der Nacht des Reichstagsbrandes verhaftet worden und durchlitt Folter und Haft in Gefängnissen und Konzentrationslagern. Auf allen Ebenen - Internationale Anwaltsverbände, deutsche Diplomaten, Vertraute Hitlers - versuchte Irmgard, sich für die Freilassung oder wenigstens Hafterleichterungen einzusetzen - vergeblich. Im Februar 1938 fand ein Mitgefangener die Leiche von Hans Litten in der Latrine des KZ Dachau. Ihrem 1940 im Exil verlegten Buch gab Irmgard Litten sehr bewusst den Titel: "Eine Mutter kämpft" - sie gibt ein Gegenbild zu einem entseelten Mutterbegriff, der Voraussetzung des Krieges wurde.

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Konvent der Heiligen Agnes von Böhmen, Prag Aufzeichnung vom 12.04.2021 Georg Friedrich Händel Ouvertüre zu "Acis und Galatea" HWV 49 Antonio Vivaldi Trompetenkonzert B-Dur Leopold Mozart Trompetenkonzert D-Dur Wolfgang Amadeus Mozart Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 Anna Paulová, Klarinette Jirí Houdek, Trompete Prager Radio Symphonie-Orchester Leitung: Vojtech Spurný

21.30 Uhr
Alte Musik

Musiker und Gelehrter Michael Praetorius als Vermittler zwischen Renaissance und Barock Von Bernhard Schrammek Michael Praetorius war in der Zeit um 1600 eine der größten Musikautoritäten im deutschsprachigen Raum. Angestellt als Organist und Kapellmeister am Hof des Herzogs von Braunschweig-Wolfenbüttel, war er als Komponist und musikalischer Berater auch an vielen anderen Orten gefragt. Er publizierte eine enorme Anzahl von geistlichen Kompositionen und verfasste wegweisende theoretische Schriften. Als gelehrter Musiker fungiert Praetorius als wichtigster Brückenbauer zwischen Renaissance und Barock im deutschsprachigen Raum.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Hörspiel

Rex Osterwald Von Michel Decar Regie: der Autor Mit: Wolfram Koch Komposition: Max Andrzejewski Ton und Technik: Alexander Brennecke, Christoph Richter Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 Länge: 51'15 (Ursendung) Rex Osterwald will Kanzler werden und wehrt sich wacker dagegen, T-Rex genannt zu werden. Freundlich präsentiert er on air sein Wohlfühlprogramm für ein besseres Deutschland, da geht es mit ihm durch ... Rex Osterwald geht on air: Er möchte mal einiges richtigstellen, denn es ist unfair und verletzend, dass die Presse ihn ständig einen T-Rex nennt. Eine infame Lüge. Auch wenn er während der Aufnahme das Studio demolieren wird. Trotzdem: Gerade jetzt, im Wahlkampf, da Rex Kanzler werden will, sollen sich die Leute bitte ihre eigene Meinung bilden. Schließlich möchte er "die große gesamtdeutsche Erfrischung", denn "Deutschland nicht zu lieben, ist quasi das Grundproblem"! Also raus aus dem Mief der Vergangenheit, hin zu einem Land des gemeinsamen Aufbruchs, der Liebe und der gerechten Regeln. Rex Osterwald will versöhnen und vereinen, merkt sich genau, wer gegen ihn war und wird wieder für gute Laune sorgen. Und der öffentlich-rechtliche Rundfunk bietet Sendezeit, auch für diesen Kandidaten. Michel Decar, geboren 1987 in Augsburg, ist Autor und Regisseur. Seine Stücke wurden an zahlreichen Theatern im In- und Ausland inszeniert (u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg, Residenztheater München, Schauspielhaus Zürich) und mit Preisen ausgezeichnet. Hörspiele für Deutschlandfunk Kultur u.a.: "Jonas Jagow" (2014), "Jenny Jannowitz" (2015), "Schere, Faust, Papier" (2016, Hörspiel des Monats Januar 2017), "Philipp Lahm" (2018). 2018 erschien Michel Decars Roman "Tausend deutsche Diskotheken". 2020 lief sein Film "Europa zum Beispiel" im Wettbewerb des Festivals Max Ophüls Preis. Zuletzt für Deutschlandfunk Kultur: "Die besten Sprüche aller Zeiten" (2020).

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Neue Musik

Festival Eclat Theaterhaus Stuttgart Aufzeichnung vom 04.02.2021 Marco Döttlinger "graben / wischen / Feder" für E-Zither Fassung für drei E-Zithern (Uraufführung) Enno Poppe "Der Wechsel menschlicher Sachen" für zwölfstimmigen gemischten Chor a cappella (Uraufführung) Wolfgang Motz "Oda a la esperanza" für 16 Singstimmen und zwei Schlagzeuger (Uraufführung) Leopold Hurt "Rossbreiten" für drei Zithern und Elektronik (Uraufführung) Trio Greifer SWR Vokalensemble Stuttgart Leitung: Bas Wiegers

01.00 Uhr
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01.05 Uhr
Tonart

Rock Moderation: Andreas Müller

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