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Pfarrer Stephan Krebs, Darmstadt Evangelische Kirche

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Kalenderblatt

Vor 145 Jahren: Bedrich Smetanas sinfonische Dichtung "Die Moldau" wird uraufgeführt

09.10 Uhr
Der Vormittag

10.00 Uhr
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10.05 Uhr
Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Die Kabarettistin Nessi Tausendschön Nessi Tausendschön weiß, mit welcher Musik man einen kapitalen Wutausbruch bei einem Verkehrsstau vermeidet und wie man auf der Bühne als Blaubarts letzte Frau wirkungsvoll stirbt. Das sind einige der Geschichten, die sie in ihre wilde Musikauswahl als Gastmoderatorin bei "Klassik-Pop-et cetera" mischt. 1963 wurde sie in Hannover geboren, als Annette Maria Marx. Sie ist aufgewachsen zwischen Ostermärschen, Heinz Rühmann-Filmen und Heintje-Platten und studierte Theaterwissenschaften, iberoromanische Philologie und Deutsche Sprachwissenschaften. Tausendschön nennt sie sich, weil die gelernte Zierpflanzengärtnerin an das kleine Gänseblümchen gedacht hat, das im Volksmund ein Tausendschön ist. Nessie Tausendschön war Sängerin diverser Rock- und Jazzbands und steht seit über 30 Jahren mit eigenen poetisch skurrilen Kabarettprogrammen auf der Bühne. Seitdem hat sie Preise wie den Deutschen Kabarettpreis, den Salzburger Stier und den deutschen Kleinkunstpreis abgeräumt. "Von einem Erdling in Not"

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Gesichter Europas

Zypern unter Zugzwang: Eine Insel inmitten internationaler Konflikte Reportagen von Manfred Götzke Wie unter einem Brennglas konzentrieren sich auf der kleinen Mittelmeerinsel Zypern gleich mehrere Konflikte der europäischen Peripherie. Da ist zum einen der eskalierende Streit ums Erdgas: Beide Teile Zyperns - der griechische wie der türkische - wollen die Erdgasvorkommen vor der Küste ausbeuten. Zudem kommen seit Monaten mehr und mehr Flüchtlinge nach Zypern, weil viele andere Flüchtlingsrouten geschlossen sind. Die wenigsten Menschen reisen allerdings übers Meer. Sie fliegen von der Türkei aus in den Nordteil der Insel und überqueren im Schutz der Dunkelheit die Demarkationslinie in den Süden - der Weg in die EU. Der Inselsüden ist mit den Asylverfahren komplett überfordert. Und die Friedensverhandlungen der seit 1974 geteilten Insel - sie sind angesichts dieser massiven Konflikte längst wieder zum Erliegen gekommen. Eine Insel inmitten internationaler Konflikte

12.00 Uhr
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12.10 Uhr
Der Mittag

12.50 Uhr
Internationale Presseschau

13.00 Uhr
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14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Der Kultur-Nachmittag

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Corso

Das Musikmagazin

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16.05 Uhr
Büchermarkt

Bücher für junge Leser

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Forschung aktuell

Computer und Kommunikation

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Streitkultur

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Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

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Der Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Nachrichten

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Hörspiel

Hörspiel des Monats Die Toten haben zu tun ?????? ??????? Hörspiel von Mudar Alhaggi und Wael Kadour Aus dem Arabischen von Larissa Bender Regie und Funkeinrichtung: Erik Altorfer Musik: Martin Schütz Mit Rami Khalaf, Yvon Jansen, Sebastian Rudolph Dramaturgie: Sabine Küchler Produktion: Dlf 2019 "Versuch kein Held zu sein, wenn du schwach bist!" Das ist nur einer der vielen klugen Sätze, die einem aus dem Hörspiel "Die Toten haben zu tun" von Mudar Alhaggi und Wael Kadour im Gedächtnis bleiben. Das Hörspiel des Monats Januar 2020 verbindet ästhetische Qualität und gesellschaftliche Relevanz auf einem beeindruckend hohen Niveau. Solche multiperspektivischen Stücke basierend auf Erfahrungen möchte man hören! Das vom Deutschlandfunk produzierte Originalhörspiel, das von Larissa Bender aus dem Arabischen übersetzt wurde, lässt diejenigen selbst zu Wort kommen, die in Deutschland und Europa derzeit meist nur Objekt von Debatten sind: Wie ihr Protagonist Taha leben auch die beiden aus Syrien stammenden Autoren in Berlin und Paris im politischen Exil. Eindringlich und sehr sensibel erzählen sie in ihrem Hörspiel die Geschichte der besonderen Freundschaft zwischen dem Syrer Taha und der Deutschen Mira. Hierbei tritt Mira zunächst als die vermeintlich Starke auf, die dem auf den ersten Blick hilflos erscheinenden Flüchtling hilft. Die Freundschaft entwickelt sich jedoch zunehmend zu einer Beziehung auf Augenhöhe und die anfängliche Rollenverteilung stellt sich als trügerisch heraus. Taha spricht über die politische Repression in seinem Herkunftsland und seine Trauer über das Scheitern des demokratischen Aufbruchs in der arabischen Welt, an dem er aktiv beteiligt war. Dadurch tritt der Protagonist aus der Rolle des Opfers heraus und begegnet uns als handelndes Subjekt. Beeindruckend ist auch Tahas bei aller Melancholie entwaffnend ironischer Umgang mit der Exilsituation: Er berichtet davon, dass er seine Zeit zwischen Behördengängen und Trauern aufteilen muss, "so dass ich weder aktiv noch depressiv sein konnte ... Ich wurde ein Flüchtling." Das Hörspiel thematisiert jedoch nicht nur die Traumata der Überlebenden und deren Schuldgefühle gegenüber den Toten, es hinterfragt auch feinsinnig die Kategorien von Heldentum und Feigheit, Stärke und Schwäche - um nur einige der anspruchsvollen Diskurse zu nennen, die das Stück aufmacht. Um die traurige und sehr emotionale Geschichte von Taha und Mira zu erzählen, verweben die Autoren Mudar Alhaggi und Wael Kadour unterschiedliche stilistische Formen von Reportage über Tagebuchnotizen bis hin zum Puppentheater, das Taha im libanesischen Flüchtlingslager spielte und aus dem sich im Stück eine Geschichte in der Geschichte ergibt. Dies ist nur ein wunderbares Beispiel für die formalen Qualitäten, die den Text und seine Inszenierung insgesamt auszeichnen. Mit den Sprechern Rami Khalaf, Yvon Jansen und Sebastian Rudolph und unter der Regie von Erik Altorfer entfaltet sich das Stück auf hohem sprecherischem Niveau. Hier ist besonders hervorzuheben, dass auch der arabische Originaltext im Stück hörbar wird. Dies ist ein besonders gelungener Regie-Einfall, da er den im Stück angelegten Perspektivwechsel unterstützt: Für kurze Momente während dieses Hörspiels befindet sich zur Abwechslung einmal das deutschsprachige Radiopublikum in der Situation der Fremdheit und Desorientierung, die für Menschen auf der Flucht zum Alltag gehört. Durch den genau dosierten Einsatz von Stimm-Effekten für jede Szene eröffnet die Regie zudem einen neuen imaginären Raum. Das ermöglicht eine sinnliche Hörerfahrung, ohne in forcierten Realismus zu verfallen. Der leitmotivische Einsatz der von Martin Schütz komponierten Originalmusik sowie die beherzte Verwendung der Stereofonie stellt die Zerrissenheit der Figuren auf plausible, aber dennoch unaufdringliche Weise heraus. Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES. Die Toten haben zu tun ?????? ???????

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Atelier neuer Musik

"Das Unvorstellbare umreißen" Die Bremer Tagung "Todesmetaphern in der Musik" 1996 Von Hanno Ehrler Das Jahr 2000 stand vor der Tür. Weltuntergangsfantasien kursierten, und alle fürchteten einen globalen Computerabsturz. Diese Endzeitstimmung griff die Projektgruppe Neue Musik Bremen auf und thematisierte auf ihrer 1996 veranstalteten Tagung Todesmetaphern in zeitgenössischer Musik. Yannis Xenakis riss mit seiner klanggewaltigen Musik buchstäblich Abgründe auf. Rolf Riehm entwarf Bilder vom Zerfallen und Vergehen. Texte über den Tod und ein eventuelles Weiterleben bilden den Ausgangspunkt spezifischer Kompositionen Klaus Hubers, Luigi Nonos und Bernd Alois Zimmermanns. Zugleich präsentierten die Organisatoren der Tagung Stücke alter Musik und erweiterten so den Blick über das Gegenwärtige hinaus darauf, wie der Tod in früheren Epochen musikalisiert worden war. Eingeladen war zudem der Wiener Philosoph Thomas Macho. Er referierte über verschiedene Todesvorstellungen in der Menschheitsgeschichte. Beim Rückblick auf diese singuläre Auseinandersetzung mit Sterben und Tod aus der Sicht der Neuen Musik vor einem Vierteljahrhundert wird deutlich, dass das Thema heute nach wie vor aktuell ist.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Lange Nacht

Danke, Berlin! Die Lange Nacht der Preußen im Rheinland Von Rüdiger Heimlich Regie: Claudia Mützelfeldt Wiederholung vom 14./15.11.2015 Sie galten als schroff, stocksteif und humorlos, und außer Drill und Marschmusik konnten die Rheinländer bei den Preußen zunächst keine höhere Kulturmission erkennen. Die Preußen verdächtigten die Rheinländer dagegen des politischen Franzosentums, ja sie empfanden ihre Lebensart als liederlich. Es ist dann doch noch eine passable "Vernunftehe" geworden. Die "Lange Nacht" resümiert 205 Jahre nach der Gründung der preußischen Rheinprovinz 1815, welche Spuren die Preußen im Rheinland hinterlassen haben, so u.a. die Kölner Domvollendung, die Rettung von Drachenfels und Siebengebirge, Deutsches Eck und Burgenromantik, die Bonner Universität oder die Düsseldorfer Kunstakademie. Ein indirektes Verdienst ist die Beförderung sozialer und demokratischer Ideen und des rheinischen Stunk-Karnevals. Zeitzeugen wie Otto von Bismarck, Theodor Fontane, Heinrich Heine, Karl Marx, Kurt Tucholsky, Clara Viebig erzählen, wie nach 1815 zwei Mentalitäten aufeinanderstoßen - Katholiken und Protestanten, rheinische Lebenslust und preußische Disziplin, Eigensinn und Gottesgnadentum - wie es in der Revolution von 1848 zur offenen Konfrontation kommt und sich beide im patriotischen Jubel der Reichsgründung von 1871 dann doch noch in die Arme fallen. Historiker und Denkmalpfleger sprechen über die Verdienste Preußens und erzählen, wie das Erbe heute im Rheinland gepflegt wird.

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Danke, Berlin! Die Lange Nacht der Preußen im Rheinland Von Rüdiger Heimlich Regie: Claudia Mützelfeldt Wiederholung vom 14./15.11.2015 Sie galten als schroff, stocksteif und humorlos, und außer Drill und Marschmusik konnten die Rheinländer bei den Preußen zunächst keine höhere Kulturmission erkennen. Die Preußen verdächtigten die Rheinländer dagegen des politischen Franzosentums, ja sie empfanden ihre Lebensart als liederlich. Es ist dann doch noch eine passable "Vernunftehe" geworden. Die Lange Nacht resümiert 205 Jahre nach der Gründung der preußischen Rheinprovinz 1815, welche Spuren die Preußen im Rheinland hinterlassen haben, so u.a. die Kölner Domvollendung, die Rettung von Drachenfels und Siebengebirge, Deutsches Eck und Burgenromantik, die Bonner Universität oder die Düsseldorfer Kunstakademie. Ein indirektes Verdienst ist die Beförderung sozialer und demokratischer Ideen und des rheinischen Stunk-Karnevals. Zeitzeugen wie Otto von Bismarck, Theodor Fontane, Heinrich Heine, Karl Marx, Kurt Tucholsky, Clara Viebig erzählen, wie nach 1815 zwei Mentalitäten aufeinanderstoßen - Katholiken und Protestanten, rheinische Lebenslust und preußische Disziplin, Eigensinn und Gottesgnadentum - wie es in der Revolution von 1848 zur offenen Konfrontation kommt und sich beide im patriotischen Jubel der Reichsgründung von 1871 dann doch noch in die Arme fallen. Historiker und Denkmalpfleger sprechen über die Verdienste Preußens und erzählen, wie das Erbe heute im Rheinland gepflegt wird.

01.00 Uhr
Nachrichten

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht

02.07 Uhr
Klassik live

Kammermusikfest "Spannungen" 2019 Ludwig van Beethoven Klaviertrio Es-Dur, op. 70 Nr. 2 Alban Berg Adagio für Violine, Klarinette und Klavier Sharon Kam, Klarinette Isabelle Faust, Violine Florian Donderer, Violine Tanja Tetzlaff, Violoncello Kiveli Dörken, Klavier Enrico Pace, Klavier Aufnahme vom 25.6.2019 aus dem Wasserkraftwerk Heimbach

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Heimwerk

Lula Romero ,Ins Offene' für 10 Instrumente und Live-Elektronik Zafraan Ensemble Lula Romero, Live-Elektronik Leitung: Premil Petrovic

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Die neue Platte XL