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Thomas Macherauch, Freiburg Katholische Kirche

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09.00 Uhr
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09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 40 Jahren: Auf dem Münchner Oktoberfest wird ein Terroranschlag verübt

09.10 Uhr
Das Wochenendjournal

10.00 Uhr
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10.05 Uhr
Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Szenenbildner Uli Hanisch Er baut Städte, gestaltet Hotelzimmer, kreiert Feste und Kriege: Uli Hanisch ist für die Szenenbilder vieler Filme verantwortlich. Bei "Das Wunder von Bern", "Das Parfum" oder zuletzt "Babylon Berlin" hat er dafür gesorgt, dass die Zuschauer in Räume eintauchen können, die die Geschichte miterzählen. Seine eigene Geschichte begann in Mülheim an der Ruhr. Hier ist er aufgewachsen und hat bei Eisdielenbesuchen Helge Schneider und Christoph Schlingensief kennengelernt. Unter Schlingensiefs Regie gab er auch sein Debüt als Szenenbildner, beim Spielfilm "100 Jahre Adolf Hitler - Die letzte Stunde im Führerbunker". Es folgte eine langjährige Zusammenarbeit, aber er stattete auch Filme aus für Sönke Wortmann, Oliver Hirschbiegel und Tom Tykwer. Hierbei wollte der Szenenbildner nie Realitäten abbilden, sondern stets eigene Authentizitäten für die Filme erschaffen. Uli Hanisch wurde vielfach mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet und für seine Ausstattung des Films "Das Parfum" auch mit dem Europäischen Filmpreis. Heute lebt der 53-Jährige in Berlin und Köln. In "Klassik-Pop-et cetera" lässt er seine Version der 80er-Jahre auferstehen, allerdings nicht mit Hilfe von Requisiten, sondern anhand von selten gehörter Musik. Die Macht der Behauptung

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Gesichter Europas

Norwegen und Russland: Kein Tauwetter an der Kalten Küste Von Gunnar Köhne Die Grenze zwischen Norwegen und Russland - im hohen Norden Europas - ist nur knapp 200 Kilometer lang. Aber trotzdem hatte man hier nach dem Kalten Krieg Großes vor: Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sollte besser werden, mehr Kooperation, weniger Konfrontation. Doch das ist vorbei, zwischen dem NATO-Mitglied Norwegen und Russland ist das Misstrauen zurückgekehrt. Zahlreiche gemeinsame Projekte, etwa im Umweltschutz oder der Fischerei, sind eingeschlafen. Die norwegische Grenzstadt Kirkenes und das nur wenige Kilometer entfernte Nikel tauschen nur noch das Nötigste miteinander aus. Auf beiden Seiten der Grenze wird wieder aufgerüstet. Wie leben die Menschen entlang der norwegischen Grenze mit den neuen Spannungen? Was bedeuten sie für Grenzsoldaten, Fischer und Kommunalpolitiker? Wo finden norwegisch-russische Begegnungen trotzdem noch statt? Eine Spurensuche entlang des Grenzflusses Pasvikelva im hohen Norden Europas.

12.00 Uhr
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12.10 Uhr
Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

12.50 Uhr
Internationale Presseschau

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Themen der Woche

13.30 Uhr
Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten

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Campus & Karriere

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15.05 Uhr
Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

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Bücher für junge Leser

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Computer und Kommunikation

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Berichte, Meinungen, Rezensionen

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18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
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19.05 Uhr
Kommentar

19.10 Uhr
Sport am Samstag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Studio LCB

Lesung: Thomas Hettche Gesprächspartner: Julia Voss und Eva Menasse Moderation: Maike Albath Jim Knopf, Lukas mit seiner Lokomotive, Prinzessin Li Si, Kater Mikesch und Urmel sind die Helden der Augsburger Puppenkiste und Teil der bundesrepublikanischen Geschichte. In Thomas Hettches neuem Roman "Herzfaden" betritt ein Mädchen einen Dachboden, auf dem diese Marionetten herumspringen. Dass die Urform der Puppenkiste mitten im Zweiten Weltkrieg entstand, kommt ebenso vor wie die Bombennacht, in der das Marionettentheater 1944 in Rauch aufging. Hettche erzählt von dem Schauspieler Walter Oehmichen, der sich von der Zerstörung nicht überwältigen ließ, sondern festhielt an der Kraft der Fantasie. Die Puppenkiste wurde neu aus der Taufe gehoben, wobei eine gewisse Hatü eine wichtige Rolle spielte, und später avancierten die Marionetten sogar zu Fernsehstars. Dass sich der theorieversierte Thomas Hettche, Jahrgang 1964 und seit seinem Debüt 1989 mit "Ludwig muss sterben" immer für eine Überraschung gut, nach seinem großen Erfolg mit dem Roman "Pfaueninsel" (2014) über ein Zwergen-Geschwisterpaar im 19. Jahrhundert jetzt mit Puppenspiel beschäftigt, liegt eigentlich nahe. Mit der Wissenschaftshistorikerin und Kunstkritikerin Julia Voss und der Schriftstellerin Eva Menasse wird Thomas Hettche über die Möglichkeiten der Fantasie diskutieren.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Atelier neuer Musik

30 Jahre Deutsche Einheit "Die Gebeine Dantons" Friedrich Schenkers Funkoper als Dokument der Wendezeit Von Anna Schürmer Von heute betrachtet, wirkt es naheliegend, dass pazifistisch gesinnte ostdeutsche Künstler wie der Lyriker und Librettist Karl Mickel und der Komponist Friedrich Schenker Mitte der 80er-Jahre ein besonderes Interesse an einer kritischen Reflexion von Revolutionsgeschichte zeigten. Ermöglichte ihnen doch das, mit einer Fülle aktueller Bezüge den krisenhaften Zustand im eigenen Land zu reflektieren. Tatsächlich erweist sich Mickel/Schenkers performatives Sprach-Musik-Stück vor der Folie der Französischen Revolution als intellektueller Kommentar zu den Entwicklungen in der Endzeit der DDR. Darüber hinaus ist "Die Gebeine Dantons" ein echtes Radiowerk. Es aktualisiert die Neigung der Gattung Funkoper zu technischen Sujets, indem die radiophone Medientechnik der Zeit voll ausgenutzt wird. Etwa durch raumakustische Klangbewegungen, elektroakustische Montage- und Collagetechniken sowie atmosphärische Effekte mit Echo und Hall, Vocoder und Rückkoppelungen. Schenker und Mickel gelang nicht nur ein treffendes Wende-Stück, sondern auch ein kreativer Beitrag zur fast vergessenen Gattung Funkoper. Beauftragt wurde diese von Radio DDR zum 200. Jahrestag der Französischen Revolution, ausgestrahlt wurde sie auf Deutschlandsender Kultur im wiedervereinigten Deutschland.

22.50 Uhr
Sport aktuell

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Lange Nacht

"Glückloser Engel" Eine Lange Nacht über Walter Benjamin Von Michael Opitz Regie: Rita Höhne (Wdh. v. 19./20.2.2011) Auf das "bucklicht Männlein" kommt Benjamin in der "Berliner Kindheit um Neunzehnhundert" zu sprechen. Wer von diesem buckligen Gesellen angesehen wurde, der gab nicht Acht und ihm zerbrach etwas oder er fiel hin. "Ungeschickt lässt grüßen", kommentierte Benjamins Mutter diese Unachtsamkeit. Benjamin sucht für die "Berliner Kindheit", an der er im Exil schreibt, Bilder, die zu jener unwiederbringlich verlorenen Zeit gehören. Um Aufschluss über die Gegenwart zu erhalten, soll Vergessenes erinnert und Vergangenes rekonstruiert werden. Benjamin ist ein Sprachmagier, der seine Leser verführt. Der Literatur- und Kulturwissenschaftler, der auch Schriftsteller war, dachte dichterisch, wie es Hannah Arendt nannte. Geboren 1892 in Berlin, musste er 1933 emigrieren. Auf der Flucht vor den Nazis nahm er sich 1940 in auswegloser Situation im spanischen Grenzort Portbou das Leben. Seine "Berliner Kindheit" blieb ebenso unvollendet wie das "Passagen-Werk", in dem er die Urgeschichte des 19. Jahrhunderts erzählen wollte. In die Passagen, diese Bauwerke aus Stahl und Glas, schickt Benjamin einen anderen Gesellen. Sein Flaneur wird zum Sammler, der jene unscheinbaren, vergessenen Dinge und Bilder einsammeln soll, die drohen, vergessen zu werden. Im Kleinsten sieht er jene Zusammenhänge vorgeprägt, die kennzeichnend sind für das Große. Eine "Lange Nacht" über Walter Benjamin - als Wissenschaftler, Literaturkritiker, Rundfunkautor und Schriftsteller.

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

"Glückloser Engel" Eine Lange Nacht über Walter Benjamin Von Michael Opitz Regie: Rita Höhne (Wdh. v. 19./20.2.2011) Auf das "bucklicht Männlein" kommt Benjamin in der "Berliner Kindheit um Neunzehnhundert" zu sprechen. Wer von diesem buckligen Gesellen angesehen wurde, der gab nicht Acht und ihm zerbrach etwas oder er fiel hin. "Ungeschickt läßt grüßen", kommentierte Benjamins Mutter diese Unachtsamkeit. Benjamin sucht für die "Berliner Kindheit", an der er im Exil schreibt, Bilder, die zu jener unwiederbringlich verlorenen Zeit gehören. Um Aufschluss über die Gegenwart zu erhalten, soll Vergessenes erinnert und Vergangenes rekonstruiert werden. Benjamin ist ein Sprachmagier, der seine Leser verführt. Der Literatur- und Kulturwissenschaftler, der auch Schriftsteller war, dachte dichterisch, wie es Hannah Arendt nannte. Geboren 1892 in Berlin, musste er 1933 emigrieren. Auf der Flucht vor den Nazis beging er 1940 in auswegloser Situation im spanischen Grenzort Portbou Selbstmord. Seine "Berliner Kindheit" blieb ebenso unvollendet wie das "Passagen-Werk", in dem er die Urgeschichte des 19. Jahrhunderts erzählen wollte. In die Passagen, diese Bauwerke aus Stahl und Glas, schickt Benjamin einen anderen Gesellen. Sein Flaneur wird zum Sammler, der jene unscheinbaren, vergessenen Dinge und Bilder einsammeln soll, die drohen, vergessen zu werden. Im Kleinsten sieht er jene Zusammenhänge vorgeprägt, die kennzeichnend sind für das Große. Eine Lange Nacht über Walter Benjamin - als Wissenschaftler, Literaturkritiker, Rundfunkautor und Schriftsteller.

01.00 Uhr
Nachrichten

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht

02.07 Uhr
Klassik live

Rheingau Musik Festival 2019 Claude Debussy "Chansons de Bilitis" für Sopran und Klavier Sonate für Violine und Klavier g-Moll, L 140 Amy Beach "Chanson d'amour" für Sopran, Violoncello und Klavier, op. 21,1 "Ecstasy" für Sopran, Violine und Klavier, op. 19,2 "A Mirage" und "Stella Viatoris" für Sopran und Klaviertrio, op. 100, 1 und 2 Christiane Karg, Sopran Renaud Capuçon, Violine Clemens Hagen, Violoncello Daniil Trifonov, Klavier Aufnahme vom 4.7.2019 in der Kultur- und Kongresshalle in Ingelheim

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Heimwerk

Józef Koffler Sinfonie Nr. 2, op. 17 Ukrainische Skizzen für 2 Violinen, Viola und Violoncello, op. 27 Quatre poèmes für Sopran und Klavier, op. 22 Fredrika Brillembourg, Mezzosopran Polish String Quartet Christoph Slowinski, Klavier Polska Orkiestra Sinfonia Iuventus Leitung: Christoph Slowinski

03.55 Uhr
Kalenderblatt

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Die neue Platte XL