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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

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Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Die Erforschung des Grippevirus Jagd auf ein Phantom Der Kampf gegen Pocken Die erste Impfung der Geschichte Das Kalenderblatt 20.2.1953 Clemens Wilmenrod bittet erstmals zu Tisch Von Regina Fanderl Die Erforschung des Grippevirus - Jagd auf ein Phantom Autor: Joachim Budde / Regie: Christian Klenz Wer eine Grippe hat, der merkt das. Selbst gesunde junge Menschen kann das Influenza-Virus für Tage umhauen. Kleinkinder oder alte Menschen kann es in Lebensgefahr bringen: Jedes Jahr sterben in Europa schätzungsweise bis zu 70.000 Menschen an den Folgen einer Influenza-Grippe, davon sind mehr als 85 Prozent 65 Jahre oder älter. Menschen sterben an der Grippe - dabei gibt es schon seit 75 Jahren eine Impfung gegen die Erreger der Krankheit. Aber das Virus ist so vielseitig und wandelbar, die Herstellung der Vakzine so langwierig, dass der Erreger jedes Jahr aufs Neue zuschlagen kann. Und der Impfstoff muss jedes Jahr aufs Neue angepasst werden. Das Ganze gleicht einer Jagd auf ein Phantom. Ein Impfstoff, der gegen alle Grippe-Stämme wirkt und viele Jahre lang schützt, ein universeller Grippeimpfstoff also, schien die längste Zeit unerreichbar. Das ändert sich jetzt. Der Kampf gegen Pocken - Die erste Impfung der Geschichte Autor: Lukas Grasberger / Regie: Eva Demmelhuber Sie waren eine Geisel der Menschheit, die einst Millionen das Leben kostete: Die Pocken. Die gefürchtet Krankheit, die mit eitrigen Pusteln einherging und die Überlebenden oft mit entstellenden Narben zeichnete, verschonte bis ins 19. Jahrhundert weder Arme noch Reiche. Doch 1796 entwickelte der englische Landarzt Edward Jenner gegen die Erkrankung die so genannte Vakzination: Die erste Impfung der Geschichte. Die Idee der Vakzination, für die Jenner ein Kuhpocken-Serum verwendete, sollte sich schnell auf der Insel und auf dem europäischen Kontinent verbreiten. Aber erst eine reichsweite Impfpflicht konnte die Pocken massiv eindämmen. Nur noch vereinzelt kam es zum Ausbruch kleinerer Epidemien - der letzten im nordrhein-westfälischen Meschede im Jahr 1970. Es sollte noch knapp ein Jahrzehnt dauern, bis die Weltgesundheitsorganisation die endgültige Ausrottung der Pocken verkünden konnte. Seitdem sind die Pocken für Menschen nur mehr eine eher theoretische Gefahr: Sorgen machen Experten die Restbestände des Virus in zwei Hochsicherheitslabors - sowie Fortschritte der synthetischen Biologie, die die Züchtung einer Pocken-Biowaffe möglich erscheinen lassen. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Nicole Ruchlak

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Bauen mit Holz - Wunsch und Wirklichkeit Von Chris Köhler und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Nachdem Holz von Beton, Stahl oder Ziegel verdrängt wurde, galt der natürliche Baustoff lange Zeit als rückständig. Doch insbesondere in Zeiten des Klimawandels haben Holzbauten wieder Konjunktur. Also: Ist Holz der bessere Beton?

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Wieviel Salz darf in die Suppe? Forschungsstreit um das weiße Mineral Mineralstoffe Wie viel braucht der Mensch? Das Kalenderblatt 20.2.1953 Clemens Wilmenrod bittet erstmals zu Tisch Von Regina Fanderl Wieviel Salz darf in die Suppe? - Forschungsstreit um das weiße Mineral Autor: Andreas Kegel / Regie: Sabine Kienhöfer Weg mit dem Salzstreuer! Raten seit Jahren viele Ärzte und Ernährungsexperten. Zu viel Natriumchlorid führe zu Bluthochdruck und Herz-Kreislauf Erkrankungen. Laut einer aktuellen Studie aus den USA soll Salz weltweit für 2 Millionen Todesfälle pro Jahr verantwortlich sein. Auch die WHO rät zu salzarmer Lebensweise. Von durchschnittlich 9 Gramm, die wir Deutschen am Tag verbrauchen, sollen wir die Hälfte einsparen. Was uns schwer fällt, da drei Viertel des konsumierten Mineralstoffes aus verarbeiteten Lebensmitteln stammen. Zudem hat ein amerikanisch-australisches Forscherteam festgestellt, dass der Mineralstoff ähnliche Hirnregionen anregt wie Drogen. Doch der Ernährungsmythos vom gefährlichen Salz wird von neuen Untersuchungen in Frage gestellt: Erlanger Forscher haben festgestellt, dass Salzspeicher im Körper das Immunsystem unterstützen. Eine belgische Studie hält Salzmangel gar für gefährlicher als Salzüberfluss. Salz fasziniert - und polarisiert. Das "weiße Gold" ist der umstrittenste Mineralstoff der Ernährungsmedizin. Mineralstoffe - Wie viel braucht der Mensch? Autorin: Daniela Remus / Regie: Susi Weichselbaumer Kalium, Eisen, Selen, Zink und Magnesium: Das sind nur einige der Mineralstoffe, die unser Körper braucht, um zu funktionieren und letztendlich gesund zu bleiben. Manche davon sind sogar überlebensnotwendig. Der Organismus aber kann diese Stoffe nicht selbst herstellen. Er ist darauf angewiesen, dass wir sie durch unsere Nahrungsmittel aufnehmen. Passiert das nicht, können elementare Körperfunktionen aus dem Ruder laufen: Dann können Zähne und Knochen geschwächt werden, der Wasserhaushalt des Körpers gerät durcheinander, der Stoffwechsel der Schilddrüse funktioniert nicht richtig oder der Sauerstoff im Blut wird nicht mehr ausreichend transportiert. Die Mineralstoffe sind zuständig für die Aktivierung bestimmter Enzyme, sie leiten Nervenreize weiter oder sind am Aufbau der Blutzellen beteiligt. Wieviel von welchem Stoff aber braucht ein Mensch? Pharmahersteller und Lebensmittelindustrie sprechen von einer permanenten Mangelsituation. Wissenschaftler aber sagen: Eine ausgewogene Ernährung reicht völlig aus, um gesund zu bleiben. Moderation: Yvonne Maier Redaktion: Matthias Eggert

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Stephanie Heinzeller im Gespräch mit Thomas Macho, Kulturwissenschaftler Wiederholung um 22.05 Uhr

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Wie wappnen wir uns für extremes Wetter? Gespräch mit dem Klima-Experten Prof. Matthias Garschagen von der Ludwig-Maximilians-Universität München Von Iska Schreglmann Hitzerekorde und Trockenheit, Überschwemmungen und Hagelstürme - das wird uns in den kommenden Jahren wohl noch öfter beschäftigen. In den Augen von Klimaforschern wie dem Geographieprofessor Matthias Garschagen von der Ludwig-Maximilians-Universität in München zeigen sich in den extremen Wetterphänomenen bereits die negativen Folgen der Erderwärmung. Was bedeutet das für unseren Alltag und vor allem für das Leben in der Stadt, wo sich die Häuserfassaden im Sommer besonders stark aufheizen? Was muss im Hinblick auf künftige Bauprojekte beachtet werden und wie können die Innenstädte so begrünt werden, dass sich ein abkühlender Effekt zeigt? Durch welche konkreten Maßnahmen können wir uns vor drohenden Sturmschäden schützen? Redaktion: Matthias Eggert

18.30 Uhr
radioMikro

Wer weiß es? Die Ratesendung in radioMikro

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Briefträger Berti Feierabend Von Anemone Fesl Erzählt von Burchard Dabinnus Gerade als Briefträger Berti Feierabend machen will, fällt ihm sein Schlüssel in den Gully. Aber ist das wirklich so schlimm?

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Gattenmord ist ein mühseliges Geschäft. In ihrem Fall aber unumgänglich, findet Jacqueline. Mexikanische Groteske über viele Versuche, viel Misserfolg und den Fluch der scheiternden bösen Tat. Aufnahme mit Monica Bleibtreu Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp Jacqueline Cascorro ist eine ziemlich jämmerliche Hauptfigur. Und sie trifft auf lauter Idioten. Mordpläne sind damit quasi zwangsläufig - und wenn es schiefgeht, war alles anders gemeint. Mit viel schwarzem Humor erzählt der Mexikaner Sergio Pitol (1933 - 2018) in dieser Groteske von einer möglicherweise durchaus verbreiteten Sichtweise aufs Leben. Eigentlich, schreibt Antonio Tabucchi im Nachwort, gehe es um "...unsere Unfähigkeit, die effektive Realität eines Ereignisses zu erkennen". Das Ergebnis sei komisch und tragisch. Jacqueline jedenfalls erkennt im Laufe der Jahrzehnte ihres Ehelebens in wiederkehrender Erleuchtung, dass ihr Recht auf Glück nicht angemessen verwirklicht ist. Sie zieht also Konsequenzen: Mithilfe ihrer Liebhaber soll der Gatte Nicolás aus dem Leben befördert werden. Dabei wird es blutig, meistens für sie selbst, und es geht regelmäßig schief - siehe oben. "Alte Frauen sind immer tragisch", hat die Schauspielerin Monica Bleibtreu einmal gesagt, die viele alte Frauen gespielt hat und in dieser Aufnahme zu hören ist (Jacqueline aber ist gar nicht alt, als die Erzählung beginnt). Sergio Pitol gilt als einer der originellsten Erzähler Lateinamerikas. Er war Diplomat, Literaturprofessor, Schriftsteller und Übersetzer. 2005 wurde er mit dem Cervantes-Preis ausgezeichnet, der höchsten literarischen Auszeichnung der spanischsprachigen Welt. Petra Strien übersetzte "Eheleben" aus dem mexikanischen Spanisch (Wagenbach). Die Regie führte Ralf Ebel. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp. Bayern 2, radioTexte am Donnerstag, die klassische Lesung - auch als BR Podcast "Lesungen".

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Stephanie Heinzeller im Gespräch mit Thomas Macho, Kulturwissenschaftler Wiederholung von 16.05 Uhr

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 21.2.1962 - Meister Eder und sein Pumuckl starten im BR

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Viera Janárceková: "Dotyk" (Kremerata Baltica: Roman Kofmann); Marcus Maria Reißenberger: Quintett - "MEM 5" (Ensemble Kontraste); Jeff Beer/Jürgen Schmitt: "Gedörrt in Frostlicht, scheu wächst die Dämmerblume alten Verschlägen davon" (Jürgen Schmitt, Klavier; Jeff Beer, Schlagzeug); Robert HP Platz: "From fear of thunder, dreams ..." (Ensemble Köln: Robert HP Platz); Klaus Hinrich Stahmer: "Nacht und Träume" (Stefan Barcsay, Gitarre); Stefan Johannes Walter: "Aus Ruhe"; "Agonie" (Ingo Mertens, Posaune; Schlagzeugquartett des Hermann-Zilcher-Konservatoriums Würzburg)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Balys Dvarionas: Violinkonzert h-Moll (Vadim Gluzman, Violine; Residentie Orkest Den Haag: Neeme Järvi); Julius Röntgen: Streichtrio Nr. 15 c-Moll (Lendvai String Trio); Xavier Lefèvre: Klarinettenkonzert Nr. 4 B-Dur (Eduard Brunner, Klarinette; Münchener Kammerorchester: Reinhard Goebel); Carl Maria von Weber: Grand Duo concertant Es-Dur, op. 48 (Sharon Kam, Klarinette; Itamar Golan, Klavier); Joseph Haydn: Konzert F-Dur, Hob. XVIII/3 (Viviane Chassot, Akkordeon; Kammerorchester Basel)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Josquin Desprez: "Missa La sol fa re mi" (The Tallis Scholars: Peter Phillips); John Johnson: "Greensleeves" (Sharon Isbin, Gitarre); Wolfgang Amadeus Mozart: "Ein musikalischer Spaß", KV 522 (Le Concert des Nations: Jordi Savall)

04.58 Uhr
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