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Mit Volksmusik gut in den Tag

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mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

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09.05 Uhr
radioWissen

Barmherzigkeit Wiederentdeckung einer Tugend Pflicht zur Hilfsbereitschaft? Eine Philosophie des Füreinander Das Kalenderblatt 8.7.1947 Lokalzeitung erfindet Roswell-Mythos Von Simon Demmelhuber Barmherzigkeit - Wiederentdeckung einer Tugend Autorin: Constanze Alvarez / Regie: Frank Halbach Hungernde speisen, Dürstenden zu trinken geben, Fremden Obdach gewähren, Nackte kleiden, Kranke und Gefangene besuchen und Tote begraben - das sind die "Werke der Barmherzigkeit", der christlichen Nächstenliebe. Im Mittelalter galt die Barmherzigkeit, die misericordia, als eine der Kardinaltugenden. Ihr entgegengesetzt ist das Laster des Geizes. Nicht nur Geistliche, Mönche und Nonnen waren dazu angehalten, barmherzig zu sein, sondern jeder einzelne Mensch. Doch welchen Stellenwert hat die Barmherzigkeit heute in unserer Gesellschaft? Nachdem sie im 18. Jahrhundert verstaatlicht und Ende des 19. Jahrhunderts mit der Gründung der "Caritas" ausgelagert wurde? Inwiefern fühlt sich heute jeder einzelne von uns zuständig für andere Menschen in Not? Und was passiert, wenn diejenigen, die sich ein Herz fassen und anderen helfen, in Konflikt mit der Obrigkeit geraten - wie zuletzt die Seenotretter im Mittelmeer oder Geistliche, die Flüchtlingen Kirchenasyl gewähren? Wo liegen die Grenzen der Barmherzigkeit? Pflicht zur Hilfsbereitschaft? - Eine Philosophie des Füreinander Autorin: Karin Lamsfuß / Regie: Irene Schuck Über fünf Milliarden Euro werden jedes Jahr in Deutschland gespendet. Jeder Dritte ist ehrenamtlich engagiert. Nicht mitgerechnet die vielen kleinen Gefälligkeiten unter Freunden, Nachbarn oder auf der Straße. Helfen scheint irgendwie ein menschliches Grundbedürfnis zu sein. Die Frage ist nur, warum. Sind die Deutschen ein Volk von Altruisten? Keineswegs. Manche helfen um etwas zurückzubekommen. Oder aus Kalkül: Sie hoffen auf Unterstützung vom Nächsten, falls es ihm selbst mal schlecht gehen sollte. Andere erwarten insgeheim, dass sie durch glanzvolle Taten eine gesellschaftliche Aufwertung erfahren. Ob das niedere Motive sind oder letztlich nur das Ergebnis zählt, darüber streiten die Philosophen. Fakt ist aber auch: Hilfsbereitschaft ist der Kitt, der menschliche Gemeinschaften zusammenhält. Denn alleine kann der Mensch nicht existieren. Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch - Gesundheitsgespräch

Schwaches Herz - was tun? Mit Dr. Marianne Koch Moderation: Klaus Schneider Telefon: 0800 - 246 246 9 gebührenfrei E-Mail: gesundheitsgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/gesundheitsgespraech Ein schwaches Herz - was ist das eigentlich? Der Herzmuskel verliert an Kraft und kann nicht mehr ausreichend Blut in den Körperkreislauf pumpen. Dr. Marianne Koch erklärt, was Betroffenen hilft, wie z.B. Sport. Im Gesundheitsgespräch, Hörertelefon 0800/246 246 9, geschaltet immer mittwochs ab 9 Uhr und während der Sendung auf Bayern 2, ab 10.05 Uhr.

11.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

11.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Chips für alle Lebenslagen Von Christian Sachsinger und anderes 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Breitengrad

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Ludwig Wittgenstein Sprache und Welt Verpflichtung zur Wahrheit Eine altmodische Forderung? Das Kalenderblatt 8.7.1947 Lokalzeitung erfindet Roswell-Mythos Von Simon Demmelhuber Ludwig Wittgenstein - Sprache und Welt Autor: Fabian Mader / Regie: Frank Halbach Philosophiert hat Ludwig Wittgenstein nach eigenen Angaben nur für sich selbst. Nach seinem ersten Werk, dem tractatus logico-philosophicus, hatte er seinen Beitrag aus seiner Sicht geliefert und zog sich zurück, arbeitete als Volksschullehrer und Gärtner. Erst als sich ihm fast zehn Jahre später wieder logische Fragen aufdrängten, schrieb er an einem zweiten Buch und ließ sich in Cambridge promovieren. Hinterlassen hat er Sammlungen von Aphorismen wie: "Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt", schwer zugänglich und mit wenig Bezügen zu Werken anderer Philosophen. Dennoch hat kaum ein anderer deutschsprachiger Denker die Geschichte der Philosophie stärker geprägt als er. Noch heute streiten Lehrstühle über die Interpretation seines Versuchs, die Welt durch die Sprache zu erkennen und Missverständnisse durch falsche Begriffe und Sätze auszuräumen. Verpflichtung zur Wahrheit - Eine altmodische Forderung? Autorin: Karin Lamsfuß / Regie: Frank Halbach In Zeiten von 'Fake-News' scheint die Wahrheit nicht sonderlich hoch im Kurs zu stehen. Angeblich hat das 'Postfaktische' den wahren Tatsachen längst den Rang abgelaufen. Stimmt das wirklich? Bei näherer Betrachtung eher nicht. Denn erst auf der Basis eines wahrhaftigen Miteinanders kann überhaupt Vertrauen entstehen. Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit stehen nach wie vor hoch im Kurs. Trotzdem ist die Wahrheit nicht immer nur gut. Sie kann schmerzen, verletzen, ausstoßen. Manche Menschen wollen die Wahrheit auch einfach nicht hören. Es gibt sicherlich gute Gründe, die Wahrheit zu verschweigen: aus Liebe und Rücksichtnahme zum Beispiel. Das Gebot 'Du sollst nicht lügen' ist also moralphilosophisch gesehen sicherlich zu kurz gegriffen. Die Frage muss immer sein: Was tue ich dem anderen mit einer Wahrheit an? Verletze ich ihn? Beraube ich ihn gar seiner Freiheit? Oder hat er ein Recht auf die Wahrheit? Diese Abwägung ist aus ethischer Sicht eine hoch komplexe Herausforderung. Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung um 22.05 Uhr

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

18.30 Uhr
radioMikro

Alexander von Humboldt als Naturforscher in Südamerika Feature von Rainer Firmbach Alexander von Humboldt (1769 -1859) war der berühmteste Wissenschaftler seiner Zeit. Sein Forscherdrang kannte keine Grenzen: Fremde Länder, mit ihren Menschen, Pflanzen und Tieren, die Erde, das Weltall - es gab nichts, wofür der große Naturgelehrte sich nicht interessierte. Seine wohl abenteuerlichste Expedition führte Humboldt, fünf Jahre lang, durch halb Südamerika. Mit seinem Reisegefährten, dem Botaniker Aimé Bonpland, kämpfte der wagemutige Pionier sich durch Urwald und Steppe. Zu Fuß, auf einem Reittier, oder im Kanu. Todesmutig kroch Humboldt in Höhlen, bestieg Feuer speiende Vulkane. Er zählte die Kopfläuse der Wilden im Dschungel und erprobte ihr Pfeilgift im Selbstversuch. In dieser Zeit gelang Humboldt eine bahnbrechende Entdeckung, die unsere Sicht auf die Welt für immer verändert hat: "In der belebten Natur hängt alles mit allem zusammen". Rainer Firmbach folgt Humboldts Spuren durch Südamerika für radioMikro. radioMikro am Mittwoch, 8. Juli 2020 um 18.30 Uhr auf Bayern2

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Dienstags bei Oma Otto Das Preisausschreiben Von Olga-Louise Dommel Erzählt von Stefan Merki Dienstags bei Oma Otto (3/5): Das Preisausschreiben Weil Tante Onda aus dem zweiten Stock die Fragen bei Preisausschreiben albern findet, machen Anton und Oma Otto ein eigenes Preisausschreiben für die Hausbewohner. Anton denkt sich das Rätsel aus und als Preis backt Oma Otto einen Kirschkuchen. Wer den wohl gewinnt?

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Hörspiel

Väter und Töchter Von Thilo Reffert Mit Hilmar Eichhorn, Nele Rosetz und anderen Regie: Götz Fritsch MDR 2013 Ex-Kommissar Fischer liegt mitgenommen in der Klinik, als seine ehemalige Assistentin Annika de Beer zum Krankenbesuch erscheint. Sie bringt Blumen mit - und eine Bitte: Ein junger Russe - Asylantrag abgelehnt, Aufenthalt seit Jahren geduldet - soll abgeschoben werden. Sie selbst hat das ausgelöst, durch eine übereifrige Festnahme (Verdacht auf Waffengeschäfte, Russen-Mafia). Könnte Fischer da nicht seinen alten Kollegen in der Zentralen Abschiebestelle anrufen? Aber Fischer lehnt ab. Dafür will er alles zum Fall (Doppelmord, er Russe, sie Magdeburgerin) und Stand der Ermittlungen wissen. Mal abgesehen davon, dass Annika derartige Informationen gar nicht nach draußen geben darf: Sie hat nicht die mindeste Lust auf eine seiner beliebten Lehrvorführungen. Allerdings weiß Fischer allerhand über die sowjetischen Waffenbrüder - von der Zeit, als sie in der DDR stationiert waren. Womöglich ist es die Vergangenheit, die den Russen und seine Magdeburgerin eingeholt hat? Wenn man die Akte jetzt hier hätte! Annika hat sie: auf dem Laptop in ihrer Tasche. Thilo Reffert, geb. 1970 in Magdeburg, Autor und Hörspielregisseur. Weitere Hörspiele u.a. "Die Sicherheit einer geschlossenen Fahrgastzelle" (MDR 2009, Hörspielpreis der Kriegsblinden, Deutschen Hörspielpreis der ARD, ARD Online Award). Autor der MDR Radio Tatorte "Schlusslicht" (2009), "Engelsstaub" (2010), "Fischers Fall" (2011), "Altes Eisen" (2012), "Kurschatten" (2014), "Ein blühendes Land" (2015), "Hundert von hundert" (2016), "Nein heißt nein" (2017), "Auf die Fresse" (2018), "Auslöschung" (2019).

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
Dossier Politik

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung von 16.05 Uhr

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 9.7.1989 - Steffi Graf gewinnt wieder Wimbledon

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Isabel Mundry: "Schwankende Zeit" (Juditha Haeberlin, Violine; Ensemble Musikfabrik: Emilio Pomarico); Joseph Suder: Kammersymphonie A-Dur (Bamberger Symphoniker: Uwe Mund); Rudi Stephan: Zwei ernste Gesänge (Hanno Müller-Brachmann, Bariton; Hinrich Alpers, Klavier)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio c-Moll, op. 66 (Trio Gaon); Henry Purcell: "Abdelazer", Bühnenmusik (Freiburger Barockorchester: Thomas Hengelbrock); Robert Schumann: "Carnava", op. 9 (Eric Le Sage, Klavier); Wolfgang Amadeus Mozart: "Don Giovanni", Harmoniemusik (Amphion Bläseroktett); Vincent d'Indy: "Symphonie sur un chant montagnard français", op. 25 (Martin Helmchen, Klavier; Orchestre de la Suisse Romande: Marek Janowski)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Antonio Rosetti: Flötenkonzert G-Dur (Susanne Barner, Flöte; Hamburger Symphoniker: Johannes Moesus); Pablo de Sarasate: Introduktion und Tarantella, op. 43 (Tianwa Yang, Violine; Orquesta Sinfónica de Navarra: Ernest Martínez Izquierdo); Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur (Michael Roll, Klavier; Royal Philharmonic Orchestra: Howard Shelley)

04.58 Uhr
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