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Mit Volksmusik gut in den Tag

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Magazin am Morgen Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

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Amoklauf Die Psychologie der blinden Gewalt Rot vor Wut Ein Gefühl, das uns zum Platzen bringt Das Kalenderblatt 21.7.1873 Erster Zugüberfall im Westen der USA Von Thomas Grasberger Amoklauf - die Psychologie der blinden Gewalt Autorin: Prisca Straub / Regie: Martin Trauner 22. Juli 2016 - in München tötet ein 18-jähriger Schüler neun Menschen. Es ist der fünfte Jahrestag der Anschläge eines norwegischen Rechtsextremisten, bei denen 77 Menschen ums Leben kamen. Ein Zufall? Der Täter aus München ist deutscher und iranischer Staatsbürger - er gibt an, in der Schule gemobbt worden zu sein und war gerade durch eine wichtige Prüfung gefallen. Eine unglückliche Verkettung von Umständen? War die Gewalttat von München ein Amoklauf? Nach landläufiger Meinung ist Amok eigentlich eine impulsiv auftretende, scheinbar blindwütige Affekthandlung. Inzwischen gehen Kriminologen allerdings immer mehr vom Gegenteil aus: Die meisten Taten finden nicht spontan statt, sondern sind detailliert geplant - häufig über Jahre hinweg. Und es gibt weitere Merkmale: Die meisten Amok-Täter sind nicht psychisch krank, haben aber enorme Probleme mit ihrem Selbstbild. Es sind konfliktscheue, stille Männer mit wenig Kontakten und ohne tiefergehende Bindungen. Sie empfinden sich selbst als Verlierer - gedemütigt, verletzt, gemobbt. Dieser Logik folgend könnte eine Amok-Tat der Versuch der Wiederherstellung von fehlender Anerkennung, Größe und Macht sein. Aus Sicht der Psychologen hat Amok auch eine zutiefst symbolische Qualität. Das Töten anderer stabilisiert die eigene Identität. Selbst wenn die Tat (meist) mit dem eigenen Untergang endet. Erstsendung: BR 2017 Rot vor Wut - ein Gefühl, das uns zum Platzen bringt Autorin und Regie: Dorit Kreissl "Wenn ein Weiser in Wut gerät, verliert er seine Weisheit", sagt ein jüdisches Sprichwort. Die "Wut" hat keinen guten Ruf: sie gilt als Charakterschwäche, ist gesellschaftlich nicht akzeptiert, raubt sie dem Menschen doch den Verstand. Blind und rasend vor Wut verliert er die Kontrolle und manchmal auch sein Gesicht. Die aggressive Überreaktion richtet sich gegen andere aber auch gegen das eigene Selbst. Die Wut ist der äußerste Pol des Ärgers, sie kann sich bis zum Hass steigern und - etwa in der Form der narzisstischen Wut - zu Gewaltakten führen. "Wut ist gierig auf Rache" schrieb Seneca. Wutanfälle stressen den Körper, sie können krank machen. Auf der anderen Seite dient Wut aber auch der Verteidigung von Grenzen und sie kann Energie freisetzen, die für Veränderung notwendig ist. Erstsendung. BR 2010 Moderation: Florian Kummert Redaktion: Susanne Poelchau

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch - Gesundheitsgespräch

Kinder, Jugendliche und die Folgen der Pandemie Mit Dr. Karin Lachenmeir, Therapie-Centrum für Essstörungen Moderation: Klaus Schneider Telefon: 0800 - 246 246 9 gebührenfrei E-Mail: gesundheitsgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/gesundheitsgespraech Kontrolle - für Kinder und Jugendliche mit Essstörungen ist sie zentral. Kein Wunder also, dass der Kontrollverlust durch die Pandemie seine Folgen hat. Dr. Karin Lachenmeir vom Therapie-Centrum für Essstörungen weiß Rat. Das Gesundheitsgespräch, Hörertelefon 0800/246 246 9, geschaltet immer mittwochs ab 9 Uhr und während der Sendung auf Bayern 2, ab 10.05 Uhr.

11.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

11.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Werkbank statt Hörsaal - haben wir zu viele Akademiker? Von Monika Köstlin und anderes 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Breitengrad

Zyperns Reize und Gereiztheiten - Urlaub zwischen Aphrodite und Erdogan Autor: Christian Buttkereit Zyperns Reize und Gereiztheiten - Urlaub zwischen Aphrodite und Erdogan Die Sonne scheint an mehr als 300 Tagen im Jahr, lange Strände laden zum Baden ein, hohe Berge zum Wandern. Dazu jede Menge Kulinarisches und eine Jahrtausende alte Kultur. Das ist die Sonnenseite Zyperns. Auf der Schattenseite steht die unüberwundene Teilung der Insel in die Republik Zypern im Süden und die, nur von der Türkei anerkannte, Republik Nordzypern. Für Besucher wird die Teilung seit kurzem sinnlich erfahrbar. Denn die ehemalige Tourismushochburg Varosha, direkt an der Pufferzone, ist erstmal seit der türkischen Invasion 1974 wieder zugänglich. Die einseitige Öffnung durch die türkisch-zyprischen Seite geht auf Initiative des türkischen Präsidenten Erdogan zurück und birgt politischen Sprengstoff. Besucher, die das nicht stört, können die Geisterstadt mit Leihfahrrädern erkunden und vor der Kulisse kriegsbeschädigter Gebäude Strandleben und azurblaues Meer genießen.

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Vergessen Eine elementare Strategie des Gehirns Warum Erinnern oft schwer fällt Vom Umgang mit der Vergangenheit Das Kalenderblatt 21.7.1873 Erster Zugüberfall im Westen der USA Von Thomas Grasberger Vergessen - eine elementare Strategie des Gehirns Autorin: Prisca Straub / Regie: Sabine Kienhöfer Vergessen hat keinen guten Ruf. Im Alltagsverständnis gilt Vergessen als Lücke, als Fehlleistung des Gehirns, als Vorgang, den es möglichst zu vermeiden gilt. Vergessen gilt als Gegenpol zum Erinnern. Doch Vergessen ist kein Aussetzer des Gedächtnisses, sondern ein aktiver Prozess, ohne den wir nicht überlebensfähig wären. Vergessen gehört zu den essentiellen Abläufen in unserem Gehirn. Es ist notwendig, weil wir von der Fülle der auf uns einströmenden Informationen sonst erdrückt würden. Nur wer vergisst, kann Wichtiges von Unwichtigem trennen, kann abstrakt denken und Probleme lösen. Grundsätzlich funktioniert Vergessen wie ein gut programmierter Spam-Filter. Natürlich arbeitet er nicht immer reibungslos - mit einer möglichen Erkrankung des Gehirns, einer Demenz beispielsweise, hat das zunächst aber gar nichts zu tun. Im Gegenteil: Vergessen hilft uns, den Überblick zu behalten, flexibel zu handeln und Neues zu lernen. Zu vergessen ist ebenso notwendig wie uns zu erinnern. Die neurobiologischen Mechanismen für beides greifen perfekt ineinander. Warum Erinnern oft schwer fällt - vom Umgang mit der Vergangenheit Autorin: Justina Schreiber / Regie: Irene Schuck Was kümmern erwachsene Menschen schon ihre ersten Lebensjahre? Tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapeuten sind davon überzeugt, dass in der Kindheit der Schlüssel für ein gelingendes Leben liegt: Nur, wer sich den eigenen autobiographischen Erfahrungen zuwendet, kann ungünstige Denk- und Verhaltensmuster überwinden. So die zu Grunde liegende Idee, die von neurobiologischen Kenntnissen gestützt wird. Auch die sogenannte Biographiearbeit mit älteren oder kranken Menschen hat einen in die Zukunft gerichteten Charakter. Der Blick zurück soll helfen, sich mit sich selbst zu versöhnen. Denn durch das Ordnen und Sortieren des eigenen, oft gar nicht so geraden Lebenslaufes entwickelt sich dessen Sinnhaftigkeit. Eins sollte jedoch allen klar sein, die sich - ob professionell begleitet oder nicht - mit ihrer Vergangenheit beschäftigen: das originale Geschehen ist perdu! Erinnerungen sind letztlich nichts als Interpretationen und Konstruktionen, deren Wahrheitsgehalt mal mehr, mal weniger groß ist. Erstsendung: BR 2016 Moderation: Florian Kummert Redaktion: Susanne Poelchau

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Achim Bogdahn im Gespräch mit Robert Krause, Autor Wiederholung um 22.05 Uhr Robert Krause war in der DDR ein Punk. 1989 floh er, als 19-Jähriger, über Ungarn in den Westen zu seiner Mutter. In seinem Buch und Film "Dreieinhalb Stunden" fragt Krause: Heute bauen sie die Mauer. Du sitzt im Zug zurück in die DDR. Bleibst Du im Westen?

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

18.30 Uhr
radioMikro

Mein Trikot und ich Von Susanne Vellmer "Held*in der Woche" - Polizist Von Katrin Stadler

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Pfiff, die Schiffsratte Mecki Schlitzmaus Von Kilian Leypold Erzählt von Stefan Zinner Pfiff, die Schiffsratte (3/5): Mecki Schlitzmaus Zwischen Ratten und Mäusen gibt es eine große Feindschaft. Das bekommen auch Quieps und Pfiff zu spüren.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Oliver Buschek und Noe Noack

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Hörspiel

Der namenlose Tag (1/2) Von Friedrich Ani Mit Martin Feifel, Heinz-Josef Braun, Hanna Scheibe, Michaela May, Stefan Wilkening, Leonard Dölle, Sebastian Fischer, Philipp Moog, David Zimmerschied, Eva Löbau, Juliane Köhler, Ulrike Willenbacher, Martin Fogt und Beate Himmelstoß Bearbeitung und Regie: Martin Heindel BR 2020 Kommissar Jakob Franck redet mit den Toten. Er verbringt seine Abende allein und bewirtet sich und die Geister der Vergangenheit mit Keksen. In seinem langen Berufsleben im Morddezernat war oft er es, der den Angehörigen die Nachricht vom Tod eines geliebten Menschen zu überbringen hatte. Erst seit kurzem pensioniert, driftet er tagsüber durch ein seltsam leblos, verbraucht wirkendes München, das so gar nichts mit der "Weltstadt mit Herz" gemein hat. Eines Tages erhält er Besuch von Ludwig Winther, dessen Tochter Esther sich vor 20 Jahren das Leben genommen hat. Doch Winther glaubt nicht an Selbstmord, er ist überzeugt, dass seine Tochter ermordet wurde und drängt Franck, zu ermitteln. Belastet Dr. Jordan, einen Zahnarzt aus der Nachbarschaft, der Esther angeblich nachstellte. Und Franck öffnet sich erneut dem Leid, dem Schmerz und der Erinnerung. Esthers Mutter hatte sich damals beim Überbringen der Todesnachricht sieben Stunden lang im Flur an ihn geklammert. Ein Jahr später hatte dann auch sie Selbstmord begangen. Wurde Esther von ihrem Vater missbraucht, wie sie selbst behauptete? Das sagt zumindest ein ehemaliger Mitschüler. Und dann ist da auch noch eine andere Familie, in der eine Frau gewaltsam starb. Wie hängen diese drei Todesfälle zusammen? Jakob Franck mäandert durch Esther Winthers Umfeld und legt Schicht um Schicht die Geschichte einer Familie frei, deren Mitglieder sich gegenseitig mit Schweigen bestrafen.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
Dossier Politik

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Achim Bogdahn im Gespräch mit Robert Krause, Autor Wiederholung von 16.05 Uhr Robert Krause war in der DDR ein Punk. 1989 floh er, als 19-Jähriger, über Ungarn in den Westen zu seiner Mutter. In seinem Buch und Film "Dreieinhalb Stunden" fragt Krause: Heute bauen sie die Mauer. Du sitzt im Zug zurück in die DDR. Bleibst Du im Westen?

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 22.7.1947 - Dagobert Duck erblickt das Licht der Comicwelt

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Stefan Schulzki: "Wasserstoff" (Beatrice Ottmann, Frauenstimme; Nataliya Dubova, Dace Salmina-Fritzen, Martin Franke, Violine; Walter Bittner, Schlagzeug; Stefan Schulzki, Bass, Gitarre, Klavier, Hammondorgel, Fender Rhodes, Synthesizer); Markus Lehmann-Horn: "Ode an die Freude" (via-nova-chor: Florian Helgath); Dorothea Hofmann: "Nachhall" (Eusebius Trio); "Schritte im Grasland" (Carmen Amrein, Johanna Höbel, Tobias Vogel, Komalé Akakpo, Hackbrett); Günther Grandinger: "Marionetten" (Das Mozart-Duo); Manfred Fleischmann: "Entstehen - Verändern - Vergehen" (Elisabeth Weinzierl, Edmund Wächter, Flöte; Eva Schieferstein, Klavier); Dieter Acker: "Trio 1992" (Ralph Manno, Klarinette; Tivodar Popa, Viola; Michael Schäfer, Klavier)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Leopold Anton Kozeluch: Symphonie A-Dur - "à la française" (Concerto Köln); Joseph Haydn: Sonate Es-Dur, Hob. XVI/45 (Ekaterina Derzhavina, Klavier); Frederick Delius: "Die Volksversammlung", Bühnenmusik (Bergen Philharmonic Orchestra: Andrew Davis); Georg Friedrich Händel: "Tra le fiamme", HWV 170 (Dorothee Mields, Sopran; Barbara Heindlmeier, Christian Heim, Blockflöte; Peter Westermann, Oboe; Hille Perl, Viola da gamba; Lee Santana, Theorbe; La Folia Barockorchester); Peter Tschaikowsky: Orchestersuite d-Moll, op. 43 (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Neville Marriner)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Wilhelm Friedemann Bach: Cembalokonzert e-Moll, Allegretto (Raphael Alpermann, Cembalo; Akademie für Alte Musik Berlin); Franz Schubert: Streichquartett Es-Dur, D 87 (Mandelring Quartett); Camille Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 2 d-Moll (Johannes Moser, Violoncello; SWR Radiosinfonieorchester Stuttgart: Fabrice Bollon)

04.58 Uhr
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