Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Die Ö1 Klassiknacht

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

06.55 Uhr
Zwischenruf

07.00 Uhr
Nachrichten

07.05 Uhr
Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.10 Uhr
Ö1 heute

08.15 Uhr
Du holde Kunst

"Die Leute spiegeln den Spiegeln was vor". Gedichte von Erich Kästner. Es spricht Hans Dieter Zeidler. Von den schief Gelachten im Karneval der Missvergnügten bis zum Ich-Verlust im geträumten Gesichtertausch, vom tourismusfeindlichen Gewaltakt eines ruhebedürftigen Gebirges bis zur zweifelhaften Selbstwahrnehmung eines zornigen Kellners, von der Wundertüte Herz bis zum Maskenspiel der Zeit. Gedichte zum Februar von Erich Kästner in einer Aufnahme aus dem Jahr 1989. Dazu Musik von Gaetano Donizetti, Franz Danzi, Johannes Matthias Sperger, Saverio Mercadante und Gioacchino Rossini. Gestaltung: Klaus Gmeiner und Michael Blees

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Gedanken

Wenn das Dorf stirbt. Die Filmregisseurin und Kunstschaffende Teresa Distelberger über Absiedelungstendenzen, den Strukturwandel in ländlichen Regionen und Zukunftsvisionen dörflichen Zusammenlebens. Ö1 Schwerpunkt "Reparatur der Zukunft" Seit Jahrzehnten sinkt die Bevölkerungszahl im ländlichen Raum. Schulen, Geschäfte und Gasthäuser schließen. Dörfer sterben, die Landflucht hält an. "Wie kann das lebendig bleiben, was ein Dorf ausmacht?", fragt sich die Filmemacherin Teresa Distelberger. Sie macht sich Gedanken über die Gründe des Dorfsterbens, den Wert einer Dorfgemeinschaft und über die Zukunft des Lebens auf dem Land. Warum ziehen so viele Menschen in die Stadt? Wer weiß das Leben auf dem Land noch zu schätzen? Was für Vorzüge und Qualitäten hat ein Dorf im 21. Jahrhundert noch zu bieten? Und wieso betrifft das Thema auch Stadtbewohnerinnen und -bewohner? Teresa Distelberger wurde 1981 geboren und wuchs in der niederösterreichischen Kleinstadt Herzogenburg auf. Sie studierte in Wien, Paris und Lancaster die Fächer Angewandte Sprachwissenschaften, Film und Gender Studies. 2019 absolvierte sie das Masterstudium "Arts in Practice" am Dutch Art Institute. Neben Kurz- und Dokumentarfilmen realisierte sie bereits zahlreiche Performances und Installationen. 2017 kam der Film "Die Zukunft ist besser als ihr Ruf" in die Kinos, den sie gemeinsam mit Niko Mayr, Gabi Schweiger und Nicole Scherg realisierte. "Rettet das Dorf" ist Teresa Distelbergers erster Langdokumentarfilm. Gestaltung: Jakob Fessler

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ambiente - von der Kunst des Reisens

Ambiente Spezial: 62° Nord 7° West - Faszination Färöer. Eine Insel-Reportage von Winfried Schneider. Die exponierte Gruppe von 18 Inseln mit ihren gerade einmal 51.000 Einwohner/innen gehört zwar zur dänischen Krone, ist aber weitestgehend autonom. Diese weitreichende Autonomie zeigt sich nicht zuletzt darin, dass die Färöer nicht Mitglied der Europäischen Union sind, obwohl Dänemark schon seit 1973 der EU angehört. Besonders stolz sind die Färinger - wie die Bewohner/innen der Inseln richtig genannt werden - auf die Tatsache, dass ihr Parlament eines der ältesten der Welt ist. Möglicherweise trägt die Distanz zum Festland das Ihre bei: Wer mit der Fähre aus Dänemark kommt, hat immerhin eine gut 30 Stunden Fahrt über den Nordatlantik hinter sich, und die Anreise per Flugzeug kann durchaus holprig sein, offenbart aber schon aus der Luft die atemberaubende Schönheit der nicht selten menschenleeren Landschaften mit ihren baumlosen Bergen zwischen den tief eingeschnittenen Meeresarmen. Negative Schlagzeilen machen die Färöer dagegen mit der traditionellen Jagd auf Grindwale.

11.00 Uhr
Nachrichten

11.03 Uhr
Mozartwoche 2020 - Matinee

Wiener Philharmoniker, Dirigent und Klavier: Lahav Shani; Walter Auer, Querflöte; Anneleen Lenaerts, Harfe. Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299; b) Konzert für Klavier und Orchester B-Dur KV 595; c) Symphonie g-Moll KV 550 (aufgenommen am 29. Jänner im Großen Festspielhaus Salzburg in Surround Sound)

11.50 Uhr
(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch

12.10 Uhr
Matinee

Wiener Philharmoniker, Dirigent und Klavier: Lahav Shani (aufgenommen am 29. Jänner im Großen Festspielhaus Salzburg im Rahmen der "Mozartwoche 2020")

12.56 Uhr
Ö1 heute

13.00 Uhr
Ö1 Sonntagsjournal

13.10 Uhr
gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Bernhard Fellinger raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen Ende Juni in einer öffentlichen Superchampions-Runde um eine Ö1 Kulturreise für zwei Personen, konkret um eine Nilkreuzfahrt ins alte Ägypten. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: oe1.orf.at/quiz/anmeldung

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Menschenbilder

"Wo mein Auge mich hinführte, dort war mein Herz" - Die Schriftstellerin Marica Bodro?ic Marica Bodro?ic hat bis zu ihrem zehnten Lebensjahr mit ihrem Großvater in Dalmatien gelebt. Die Einsamkeit des Kindes, das einfache Leben und der freie Blick in die südliche Natur sind zur Lebensgrundlage der Schriftstellerin geworden, die unter anderen mit dem Kranichsteiner Literaturpreis und mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet wurde. 1983 ist sie zu ihren Eltern nach Hessen gezogen und hat die deutsche Sprache gelernt, danach studierte Marica Bodro?ic in Frankfurt Kulturanthropologie, Slawistik und Psychoanalyse. Nach Jahren in Paris und in spanischen Dörfern und einem USA-Aufenthalt lebt sie heute zusammen mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Gregor Hens, und ihrer kleinen Tochter Friederike in Berlin-Mitte. 18 Jahre war Marica Bodro?ic, als der Krieg in Ex-Jugoslawien begann. Ihr Buch "Mein weißer Frieden" ist das Ergebnis einer Reise durch ihr erstes Land und die Auseinandersetzung mit den noch immer andauernden Traumata dieses Krieges. Ihr Werk umfasst etwa die Romane "Das Wasser unserer Träume" sowie "Kirschholz und alte Gefühle", die autobiografische Prosa "Sterne erben, Sterne färben". "Meine Ankunft in Wörtern", die Gedichtbände "Lichtorgeln und Quittenstunden" sowie jüngst die Essaysammlung "Poetische Vernunft im Zeitalter gusseiserner Begriffe" und wurde in 13 Sprachen übersetzt.

14.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Apropos Oper

mit Michael Blees. Das Wiener Staatsopernmagazin. Ausschnitte aus aktuellen Aufführungen der Wiener Staatsoper

16.00 Uhr
Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Moderation: Peter Zimmermann Unter Verwandelten Thomas Brussig: Die Verwandelten, Roman, Wallstein Verlag Valerie Fritsch: Herzklappen von Johnson Johnson, Roman, Suhrkamp Verlag Ewan Morrison: Nina X, Roman, Marix Verlag (Übersetzung: Christian Lux) Katya Apekina: Je tiefer das Wasser, Roman, Suhrkamp Verlag Dirk Kurbjuweit: Haarmann, Kriminalroman, Penguin Verlag Gespräch mit dem Autor

16.55 Uhr
Ö1 heute

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.10 Uhr
Spielräume Spezial

Die Göttliche, die Stürmische, die Klassische: Elizeth Cardoso, Elza Soares, Beth Carvalho Sie kamen aus sehr unterschiedlichen Gegenden und sozialen Schichten von Rio de Janeiro und trugen den gleichen Vornamen in Variation: Elizeth Cardoso, die feinfühlige lyrische Romantikerin, Elza Soares, die ungestüme schwarze Powerfrau, und Beth Carvalho, die kraftvolle elegante Perfektionistin. Alle drei haben in ihren enorm langen Karrieren mit ihrer Stimme, ihrer Persönlichkeit und ihrem ganz eigenen Stil den Samba aus Rio entscheidend geprägt. Gestaltung: Michael Neuhauser

17.55 Uhr
Ö1 intro

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.15 Uhr
Moment am Sonntag

Eine Frage des Geldes. Die unzähligen Verflechtungen von Sport und Politik Sport-Politik ist ein Abbild der Gesellschaft. Wo es um Geld geht - und zwar um sehr viel - zeigen sich die Mechanismen der Macht. Das sieht man bei der Vergabe von Großereignissen, zum Beispiel von Fußball-Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen, die oft nach dubiosen Kriterien erfolgen. Die Stellung der Frauen im Sport, das Thema Migration und vieles andere ist abhängig von politischen Entscheidungen. Politiker instrumentalisieren Sportler und Sportlerinnen für ihre Interessen. Gesellschaftspoltisch relevante Anliegen wie Klimawandel oder gerechte Verteilung der Ressourcen werden im Sport kaum adäquat umgesetzt. Wenn immer wieder behauptet wird, im Sport hat die Politik keinen Platz, dann ist das schlicht die Unwahrheit.

18.55 Uhr
Magazin des Glücks

Von und mit Franz Schuh

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Contra - Kabarett und Kleinkunst

Kabarettgipfel - die Werkschau des deutschsprachigen Kabaretts in Wien. Letzten Dezember ging "Der Kabarettgipfel" in die sechste Runde! Eine Art Symposion des gepflegten Humors in wechselnder Besetzung. Diesmal boten Lukas Resetarits, Andreas Vitásek, Alex Kristan, Omar Sarsam und das Duo BlöZinger Ausgewähltes aus ihrem umfangreichen Satire-Fundus. Ein Abend an dem sich das deutschsprachige Kabarett von der besten Seite zeigt. Für die musikalische Begleitung sorgte das A capella Ensemble DIE ECHTEN. Contra bietet außerdem auch eine Vorschau auf den 7. Wiener Kabarettgipfel, der am 2. und 3. März über die Bühne der Stadthalle gehen wird. Auf der Bühne werden sich dann Thomas Stipsits, Klaus Eckel, Christoph Fritz, Martina Schwarzmann und Gabriel Vetter einfinden. Gestaltung: Silvia Lahner

19.30 Uhr
Ö1 Kunstsonntag: Überblick

19.33 Uhr
Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

"Zwölf nach vier" im Studio 2 des Wiener Funkhauses Im Herbst 2013 haben sich Saxofonist Robert Unterköfler, seines Zeichens Gewinner des Ö1-Jazzstipendiums 2018, E-Bassist Robin Gadermaier und Schlagzeuger Valentin Duit zu einem Trio zusammengeschlossen, um unterschiedlichste Konzepte von Komposition und Improvisation sowie deren wechselseitiger Durchdringung zu erproben. Unzählige Stunden gemeinsamen Forschens und Arbeitens später präsentiert sich "Zwölf nach vier" als ein selbstbewusstes Ensemble mit unverwechselbarem Bandsound. Die drei Musiker, die einander nun in- und auswendig kennen, verbinden detailliert ausgearbeitete Eigenkompositionen mit intensivem und spontanem Interplay. Unverblümt, originell und virtuos. Gestaltung: Klaus Wienerroither

20.15 Uhr
Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Jagd nach Jára Cimrman. Der böhmischste Böhme von Böhmen. Der berühmteste Tscheche der Welt heißt nicht Václav Havel oder Bedrich Smetana, sondern Jára Cimrman. Nur hat es das Universalgenie Cimrman nie gegeben. Der ganze Stolz des Landes ist eine Erfindung aus den 1960ern. Drei subversive Theaterleute haben sich diesen genialisch scheiternden Typen ausgedacht, um dem kommunistischen Regime zu trotzen. Bis zur "samtenen Revolution" funktionierte das Phänomen Cimrman am besten als überzeitliche Figur, die im Böhmen der k.u.k.Monarchie ihr Wesen getrieben haben könnte - und deshalb hat sie sich bis heute gehalten: Auch im Prag des Jahres 2019 mischt sich Cimrman unter die Demonstranten. Nach Jára Cimrman sind Straßen und Plätze benannt; die Stücke des Cimrman-Theaters in Prag, die sich seinem grenzenlosen Werk widmen, sind ständig ausverkauft. Das Feature geht dem Wesen des tschechischen Humors nach, dem speziell ?böhmischen' Widerstand gegen gesellschaftliche und politische Zwänge. Gefälschte Dokumente und echte Augenzeugen verweisen auf das verwickelte Wirken des Phantoms - und führen mitten hinein in die wahnwitzige tschechische Gegenwart, die ihren Jára Cimrman dringender braucht denn je. Feature von Tabea Soergel und Martin Becker.

21.00 Uhr
Ö1 Kunstsonntag: Milestones

Meilenstein des frei improvisierten Vokal-Jazz: Patty Waters 1964, im Alter von 18 Jahren, zieht die aus Iowa stammende Patty Waters nach New York, wo der Saxofonist Albert Ayler auf sie aufmerksam wird. Ayler ist es auch, der der Sängerin den ersten Plattenvertrag beim Label ESP-Disk verschafft, bei dem 1965 Patty Waters Album "Sings" erscheint. Die A-Seite der Platte enthält sieben Eigenkompositionen, balladeske Miniaturen, bei denen sich die Sängerin selbst am Klavier begleitet. Und die bei einer Dauer von maximal drei Minuten durch hohe Intensität bestechen. Die B-Seite besteht aus nur einem Titel, dem Folk-Song "Black Is The Color Of My True Love's Hair". Patty Waters' Gesang beeindruckt hier durch expressive vokale Ausbrüche, vergleichbar den freien Improvisationen eines Free-Jazz-Saxofonisten. Als Begleiter agieren Pianist Burton Greene, Bassist Steve Tintweiss und Tom Price, Percussion. Allein mit diesem Titel sorgt Patty Waters, die später nur noch wenige weitere Plattenaufnahmen machen wird, für einen Meilenstein in der Geschichte des frei improvisierten Vokal-Jazz und beeinflusst damit Musikerinnen wie Diamanda Galas. Gestaltung: Christian Bakonyi

21.40 Uhr
Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Die Zone". Von Josef Kleindienst. Es liest Markus Hering. Redaktion: Edith-Ulla Gasser

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Ö1 Kunstsonntag: Überblick

22.08 Uhr
Ö1 Kunstsonntag: Jet Lag All Stars Radio Show

Leben im falschen Zeitkörper. Eine Epochenreise mit Al Cook und Margit Schwed. Am 27. Februar 2020 wird der Musiker Al Cook 75 Jahre alt. In Bad Ischl geboren und in Wien aufgewachsen, widmet er sich - mit Ausnahme von kurzen Ausflügen in Rock 'n' Roll-Gefilde - der Tradition des Blues. Als wichtigen Teil seines künstlerischen Auftrages betrachtet Al Cook sein Engagement gegen die wachsende Einflussnahme der Popkultur auf den Blues. An einer vergangenen Epoche orientieren sich auch Martin und Margit Schwed. Die Jet Lag All Stars besuchen deren Haus im Niederösterreichischen Kritzendorf. In dieser im Jahr 2000 errichteten Holzgebäude versucht das Ehepaar so zu leben wie in den 1920er Jahren. Ein akustischer Blick in den Alltag zwischen Holzofen, händisch betriebener Kaffeemühle und Grammophon. Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Elke Tschaikner und Klaus Wienerroither

22.55 Uhr
Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In

23.00 Uhr
Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

"Knallfunken" von Raviv Ganchrow, Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Der 1972 in den USA geborene Künstler und Klangforscher Raviv Ganchrow nutzte für "Knallfunken" die Großfunkstelle Nauen in Brandenburg Deutschland, den ältesten noch in Betrieb befindlichen Radiosender der Welt. Bei Hochspannung kommt es zu Funkenbildung. Dieses physikalische Gesetz ist Vorrausetzung für die drahtlose Kommunikation. Man könnte daher sagen: Die Bezähmung von Blitzen läutete die Geburtsstunde des Radios ein. Das Hörstück "Knallfunken" nutzt Miniaturblitze, um Funkenbildungen hörbar zu machen. An den Blitzableitern der Funkstation Nauen empfing Raviv Ganchrow Impulse weit entfernter Gewitter. Das Hörstück gleicht einem Schaltkreis aus spannungsgeladenen Spulen, funkenprühenden Kupferverbindungen, tropischen Gewittern, wandernden Kranichen, schwärmenden Bienen, Gegenden in Zentralasien und Südamerika, ionosphärischen Brechungen und Herbstwind. "Knallfunken" wurde mit dem internationalen Radiokunstpreis Prix Phonurgia Nova 2019 ausgezeichnet.

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Andreas Maurer Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 Uhr Nachrichten